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Trumps Importzölle: „Ein Haus anzünden, um zwei Eier zu kochen“!

Wo Gottfried Heller (und Stefan Risse) ist, ist ein Spruch von Kostolany nicht weit! So auch in dem folgenden Interview mit Gottfried Heller, der meint, mit den Importzöllen nutze Trump 150.000 amerikanischen Arbeitern in der Stahlproduktion, schade aber 6,5 Millionen Arbeitern in der Stahl-verarbeitenden Industrie – das sei wie „ein Haus anzünden, um zwei Eier zu kochen“..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wo Gottfried Heller (und Stefan Risse) ist, ist ein Spruch von Kostolany nicht weit! So auch in dem folgenden Interview mit Gottfried Heller, der meint, mit den Importzöllen nutze Trump 150.000 amerikanischen Arbeitern in der Stahlproduktion, schade aber 6,5 Millionen Arbeitern in der Stahl-verarbeitenden Industrie – das sei wie „ein Haus anzünden, um zwei Eier zu kochen“. Gleichwohl meint Heller, dass Trump, wenn er dann merke, dass er sich selbst damit ins Knie schieße, wieder einen Rückzieher machen werde (woran wir unsere Zweifel haben, weil es für Trump um ein zentralen ideologischen Punkt geht und glaubt, dass er nur mit dieser Politik die Wahlen gewinnen kann).

Heller auch zu den Aussichten für die Märkte – er erwartet starke Volatilität:


Von Bennys Buidl Fabrik – Bennys Buidl Fabrik, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37957205

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Dieter G.

    20. März 2018 18:41 at 18:41

    Ich werf mich weg….die EU erhebt mit die höchsten Zölle bei der Wareneinfuhr, aber der pöse pöse Trump….der kann doch nicht einfach das machen was alle machen!! Hat doch jahrelang super geklappt! Schickt jetzt die EU ihre geistigen Tiefflieger in die Redaktionen der Finanzverlage, um hier Stimmung zu machen? Schaut fast so aus.

    Wer ist eigentlich schlimmer als Trump? Na….richtig: Merkel, Macron, die Italiener. Was liest man darüber? Na…richtig…nix.

    • Avatar

      Michael

      20. März 2018 21:28 at 21:28

      Ein Kommentar über allem schwebend, erhaben und zynisch wie immer. Wenn schon geistiger Highflyer, dann schreiben Sie doch mal was richtig Gehaltvolles oder zumindest etwas Eigenes. Die Redaktion der FMW wäre sicher nicht abgeneigt, die Ansichten und Analysen eines selbstbewussten neuen Gastkommentators zu veröffentlichen.
      Bisher erinnern mich Ihre Kommentare eher an einen perfiden und feigen Heckenschützen, immer zwei bis drei Schüsse aus dem Hinterhalt und danach Rückzug.
      Schreiben Sie doch einfach mal in klaren Zahlen und belegbaren Argumenten darüber, wie viele Abgaben in Form von Steuern oder Zöllen die globalen amerikanischen Monsterkraken oder -konglomerate Facebook, Twitter, Google, Apple, Microsoft & Konsorten in Europa bzw. weltweit bezahlen bzw. bisher bezahlt haben. Rechnen Sie Ihre höchsten Zölle bei der Wareneinfuhr auf die größten und umsatzstärksten Monsterkonzerne der Welt in nicht bezahlte Abgaben um und denken Sie noch einmal nach.
      Schreiben Sie in nachvollziehbaren und belegbaren Argumenten, wie und warum sich diese Firmen fernab von materiellen Waren als eine Art Dienstleister zu den reichsten und aufgrund der gebündelten Information auch mächtigsten Konzernen der Welt entwickeln durften, ohne nennenswerte vergleichbare Abgaben entrichten zu müssen. Warum sind die Amis nicht in der Lage, qualitativ hochwertige Güter zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren, sind aber Weltmarktführer bei High-Tec-Waffen- und Informationstechnologie?

    • Avatar

      Petkov

      20. März 2018 22:49 at 22:49

      Man liest und schreibt jede Menge über das besagte Horrorkabinett, lieber Dieter (wobei ich da ausdrücklich nicht die Italiener als Volk meine).
      Die Frage ist nur, wo genau liest man nichts darüber? Sie kennen das schon: wenn man sich im Auge des Taifuns befindet und hinaufschaut, sieht man eigentlich den blauen Himmel.

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    LookOut

    20. März 2018 19:28 at 19:28

    Die Amis sollen einfach das machen was sie am besten können und zwar Waren importieren und schulden machen.

    Die Europäer und Asiaten exportieren und produzieren produktiv.

    Das soll einfach alles so weiterlaufen wie bisher, der Trump muss weg.
    Das Handelsbilanzdefizit ist ja nur so groß geworden weil die Waren in Europa und Asien entweder deutlich qualitativ hochwertiger sind oder günstiger (oder die Ami Produkte in Relation so schlecht).
    Außerdem hat Amerika eh schon genug Inflation, die ganzen Strafzölle würden die Produkte einfach nur teurer machen und die Inflation noch mehr anheizen (falls man soweit denkt in den USA).

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    frank

    20. März 2018 19:32 at 19:32

    schon erstaunlich wie jeder meint schlauer zu sein als Trump und dazu gleich noch seine vereinfachenden Belehrungen mitzugeben. Als würde man über ein dummes Schulkind sprechen.

    • Avatar

      Michael

      20. März 2018 20:31 at 20:31

      Gute Stichworte: Vereinfachende Belehrungen und dummes Schulkind.
      In Anbetracht von Trumps andauernden primitiv-naiven populistischen Twitterorgien und seiner sensationell vereinfachenden Steuerreform, die auf einem Blatt Papier Platz gefunden hat, seinem aktuellen Rundumschlag bei Importzöllen und Personalpolitik scheint mir das eine treffende Beschreibung zu sein.

  4. Avatar

    Michael

    21. März 2018 00:02 at 00:02

    Wenn es darum geht, gegen Deutschland zu wettern, hat man keinerlei Bedenken, das Volk, die Bürger, die Wähler als Dummköpfe, Lemminge, dumme Schafe auf dem Weg zur Schlachtbank hinzustellen.
    Die Italiener als Volk per se sind natürlich ganz etwas anderes. Die Ärmsten müssen sich machtlos seit 70 Jahren Korruption ohnegleichen, der Mafia, offensichtlichen Mitgliedern beider Couleur, betrügerischen Banken, also in der Summe einem unüberwindlichen Machtkonglomerat beugen. Sie dürfen nicht wählen, nicht demonstrieren, sie haben keine Demokratie.
    Italiener übervorteilen niemals Touristen, haben noch nie Autos von Urlaubern aufgebrochen und ausgeplündert, sind von Haus aus ehrlich, Italiener sind seit jeher lediglich arme Opfer der bösen Politiker und jetzt vor allem der EU.

    Auch lese ich überall und ständig und auf allen Informationskanälen Kritisches über das besagte Horrorkabinett. Man muss nur lesen, von alleine fliegen einem die Informationen nicht zu. Es schadet nicht, ab und an das Auge des Wirbelsturmes zu verlassen.

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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