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Über den Absturz von Apple aus dem Börsenhimmel – stürzt Warren Buffett gleich mit?

Der Absturz von Apple – und ein prominentes Opfer..

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Der Absturz der Apple-Aktie ist heftig und weitgehend ungebremst – und kaum jemand hat es kommen sehen (zumindest nicht die Analysten: lediglich zwei Analysten an der Wall Street haben eine Verkaufs-Empfehlung für die Aktie). Die Warnzeichen waren da – nicht zuletzt, als Apple nach Vorlage der Zahlen aus dem 4.Quartal bekannt gab, keine Verkaufszahlen mehr für das iPhone mehr melden zu wollen. Das macht man eher nicht, wenn man davon ausgeht, dass die Geschäfte bombig laufen werden..

Und so stürzte Apple brutal ab mit der Gewinnwarnung vorgestern – ca. 450 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung sind vernichtet.

Das trifft besonders Warren Buffett, dem eine in jeder Hinsicht unkritische Huldigung von vielen Investoren entgegen gebracht wird. Sehen wir uns einmal die massiven Bestände von Apple-Aktien im Portfolio von Berkshire Hathaway an (insgesamt sind es über 252 Millionen Apple-Aktien) – basierend auf den sogennanten 13F Filings (also den Pflichtmeldungen größerer Vermögensverwalter in den USA) seit dem ersten Quartal 2016:

(von links nach rechts: Zeit; Anzahl Käufe; Preis Q-Ende; Durchschnittspreis Quartal)

Q1 2016 9,811,747 $108.99 $99.5901

Q2 2016 5,415,955 $95.60 $99.3761

Q3 2016 0

Q4 2016 42,131,950 $115.82 $113.3695

Q1 2017 72,447,454 $143.66 $131.6004

Q2 2017 384,854 $144.02 $147.8638

Q3 2017 3,900,822 $154.12 $155.2277

Q4 2017 31,241,180 $169.23 $167.1297

Q1 2018 74,233,671 $167.78 $172.4598

Q2 2018 12,388,244 $185.11 $181.4253

Q3 2018 522,902 $225.74 $208.1340

Gestern schloss die Apple-Aktie bei 142,19 Dollar – also hat Buffett mit allen Käufen, die er ab dem ersten Quartal 2017 tätigte, wohl einen Verlust eingefahren (nicht berücksichtigt die Dividenden). Das gilt insbesondere für das größte Paket von mehr als 74 Millionen Apple-Aktien, die er im ersten Quartal 2018 wohl zu Preisen von ca. 170 Dollar gekauft hatte.

Wie aber geht es weiter mit Apple? Laut Nigam Arora ist das die größte Gefahr für den Kurs der Apple-Aktie:

„The biggest danger to Apple stock is not its fundamentals or the macro picture, but the fact that the stock is over-owned“.

Das bringt es auf den Punkt: man wird kaum einen Profi-Investor oder Privatinvestor finden, der nicht Apple-Aktien besitzt – vor allem letztere hatten fleißig gekauft wenn sie durch die 13F Filings erfahren hatten, dass Buffett in dem jeweiligen Quartal zugekauft hatte.

Reißt also der Absturz von Apple auch Warren Buffett und viele andere mit in die Tiefe? Dazu Aussagen von Florian Homm:

14 Kommentare

14 Comments

  1. Beobachter

    4. Januar 2019 12:59 at 12:59

    Eigenlob stinkt, darum mache ich es für sie Herr Fugmann.Sie haben seit langem genau diese Punkte skeptisch hinterfragt.
    1. Alles was Rang u. Namen hatte wollte in Apple investiert sein, unbeachtet der Fundamentals u.der Kurshöhe.
    2. Dass die Techs mit dem Handelskrieg am meisten gefährdet waren ,hatte FMW mehrmals erwähnt.
    3.Viele haben einfach gekauft, weil der UNFEHLBARE Buffett kaufte.
    Auch ein Kränzchen an @Michael , meines Wissens hat er diese Aktie mehrmals als total unkäuflich herabgeratet. Oder war es Columbo ? ( Er könnte sich als Analyst bei Buffett bewerben)
    Ich für mich habe ohne Kenntnisse der Produkte u.Fundamentals anhand der Kurssteigerungen u.des extrem parabolartigen Langfristcharts gedacht, dass der Absturz nur eine Frage der Zeit war. So war ich mit Shorten des Nasdaq indirekt dabei.Übrigens das mit den Parabol-Charts gilt auch für andere Titel u. Produkte ( Bitcoin) ,was ich hier mehrmals erwähnte.

  2. Altbär

    4. Januar 2019 13:48 at 13:48

    Jeff Bezos von Amazon sagte kürzlich vor erstaunten Zuhörern: Jede grosse Firma gehe im Verlaufe von 30
    Jahren zugrunde. ( sinngemäss)
    Apple zeigt auf wie man das machen könnte.Buffett als Langfristanleger müsste also auch umdenken, wenn das die neue Börsenwelt ist.
    – Also Apple treibt mit Aktienrückkäufen die eignen Aktien hoch.
    -Weil das so gut läuft wollen Alle ( Institutionelle u.s.w.) am Spiel mitmachen u.kaufen auch.
    – Buffett ernennt diese Aktie sogar zum Liebling u.gewichtet sie als Nr.1 in seinem Depot.
    – Jetzt kommt noch die CH- Notenbank u. wird mit ihrem notgedruckten Kunstgeld auch Grossaktionär bei diesem wunderbaren Geschäftsmodell.
    -Nach 400 bis 500% Kursgewinn in kurzer Zeit kommt natürlich das ganze Börsenfussvolk u. möchte auch teilhaben an diesem wunderbaren Börsenspiel.
    Der Grat zwischen der besten u.grössten Firma der Welt u.einem schneballartigen Ponzisystem ist wie wir jetzt sehen sehr schmal.
    Die Letzten beissen die Hunde, für einige tragisch, Bufftt wird’s verkraften.

  3. Tim

    4. Januar 2019 16:32 at 16:32

    Der Herr Homm trägt hier wirklich nur Hafer zusammen. Völlig inhaltsleerer videobeitrag. Wer hier in Zeiträumen von 3 Jahren denkt, hat einfach die investmentphilosophie von Mr. Buffett nicht verstanden und von Marketing wohl auch keine Ahnung. Ihn wird es freuen. Je mehr Pseudoinvestoren und Spekulanten sich von kurzfristigen gewinnwarnungen blenden lassen und die Aktie abstoßen, desto mehr kann Mr. Buffett Qualität zum günstigen Preis erwerben. Bei Berkshire Aktionären dürfte sich in 10 Jahren ein breites Grinsen einstellen. 🙂

    • Markus Fugmann

      4. Januar 2019 16:40 at 16:40

      @Tim, Sie beten das Evangelium der Buffett-Gläubigen herunter, da ist bei Homm schon mehr Substanz als bei Ihren Aussagen, die darauf hinaus laufen: unser Gott Buffett hat immer Recht, auch wenn ihr es jetzt noch nicht erkennen könnt, ihr Ungläubigen!

      • Tim

        4. Januar 2019 19:25 at 19:25

        Die Argumente von Herr Homm sind zusammenhangslos. Er gibt hier zu denken, dass „im Hintergrund“ mehr im Argen liegt, als die Mainstreammedien von sich geben. Dabei bedient er sich bei seinen Argumenten ebenfalls nur bei den sogenannten Mainstreammedien. Er bemängelt desweiteren bspw. die Aktienrückkäufe von Apple. In Zeiten steigender Börsen, wo viele Unternehmen überbewertet sind, machen Übernahmen wenig Sinn. Zweite Möglichkeit, die hohen Cashbestände zu verwenden, sind Dividendenerhöhungen für die Aktionäre. Die dritte Aktienrückkäufe. Dies ist Aufgabe eines klugen Managements zu entscheiden, welche Methode den meisten Mehrwert bringt. Bei einer günstigen Bewertung des eigenen Konzerns, sind Aktienrückkäufe mit Sicherheit nicht die schlechteste Variante den Wert für die Aktionäre zu steigern. Die enormen Cash-Reserven im Bsp. von Apple nur zu horten, ist in Zeiten niedriger Zinsen zumindest gewiss unproduktiv und steigert den Firmenwert nicht.
        In Sachen Lobpreisungen seitens Herr Homm für den Huawei Konzern ist auch nicht nachvollziehbar. Wer sich ein bisschen mit der Wirtschaftspolitik und dem Geschäftsgebaren chinesischer Konzerne auseinandersetzt, dürfte schnell zu dem Schluss kommen, dass diese alles andere als „sozial“ agieren.
        Auch, dass sich mit neueren Apple Geräten zunehmend die Leistungsfähiglkeit im Vergleich zu Geräten von Huawei verschlechtert, trifft schlicht und einfach nicht zu.
        Ich kann ihre Aussage leider nicht nachvollziehen Herr Fugmann. Das ganze hat weniger mit Evangelium, Glauben oder Götzenanbetung zu tun, viel mehr mit einfacher Mathematik und ein bisschen gesundem Menschenverstand in Sachen Wirtschaftswissenschaften.
        Natürlich liegen auch die besten Investoren – und hier sei nicht nur Mr. Buffett erwähnt – ab und zu daneben. Jedoch ist die langfristige Bilanz nicht in Frage zu stellen und spricht deutlich für sich.
        An dieser Stelle sei auf die erste Seite der jährlichen Geschäftsbereichte von Berkshire verwiesen, welche die Renditen dem S&P 500 p.a. gegenübergestellt werden. Eine derartige Outperformance ist leider mit Glück nicht zu erklären.
        Bei allem Respekt, der gute Herr Homm wirkt in seinem Videobeitrag auf mich eher wie ein etwas zu sehr von sich eingenommener und dennoch verzweifelter Vertreter für Haushaltsreiniger.

        • leftutti

          4. Januar 2019 22:45 at 22:45

          @Tim, Auch, dass sich mit neueren Apple Geräten zunehmend die Leistungsfähiglkeit im Vergleich zu Geräten von Huawei verschlechtert, trifft schlicht und einfach nicht zu. Das ist korrekt, denn iPhones sind technisch schon lange im Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Weg in die Spielgeräte-Steinzeit.
          Der Verkaufspreis und die ätzende Firmenphilosophie hinsichtlich Service haben nun aber eine Grenze überschritten, die selbst den blindesten Fans die Augen öffnet. Wie seinerzeit bei Microsoft, als Apple noch der coole Underdog war, der was für seine Kunden tut.

    • tm

      4. Januar 2019 16:44 at 16:44

      Selbst wenn die Kurse in 10 Jahren deutlich höher stehen sollten als jetzt – woran ich stark zweifle – wäre es doch aber cleverer gewesen, erst jetzt einzusteigen.

      • tim

        4. Januar 2019 19:27 at 19:27

        @tm: Wenn man eine Glaskugel zur Verfügung hat, dann wäre rein mathematisch cleverer erst jetzt zu kaufen. Leider haben diese die wenigsten Menschen und wohin eine manisch-depressive Herde von Lemmingen rennt, weiß auch keiner.

  4. 08/15 Anleger

    4. Januar 2019 20:05 at 20:05

    @Tim,wenn man die extremen Kurssteigerungen ohne irgendwelche fundamentalen Veränderungen sieht, braucht es keine Glaskugel ,NUR EIN NORMALES 08/15 Hirn und gesunden Menschenverstand u. man kann die Korrektur erahnen. Was wollen sie noch herumalbern, der Beweis ist doch da, keine Firma ist da ausgenommen.Nehmen Sie es zur Kenntnis u.lernen sie etwas daraus.
    Statt FMW zu kritisieren, sollten sie M. Fugmann gratulieren, er war In der Einschätzung der Apple Aktie
    sehr viel besser als der von Ihnen verehrte Börsengott.

    • tim

      4. Januar 2019 22:12 at 22:12

      Anscheinend unterhalten wir uns hier in völlig unterschiedlichen Welten bzw. haben ein anderes Verständnis oder Betrachtungsweise des Sachverhalts. Der Anlagehorizont und die Sichtweise vieler Anleger und Spekulaten reicht heutzutage bedauerlicherweise nur von der Tapete bis zur Wand. Die meisten Aktien werden im Laufe der Zeit erheblich schwanken. Dabei sind Kursrückgänge von 50% eher die Regel als die Ausnahme und besagt leider überhaupt nichts über die Klasse eines Unternehmens oder dessen langfristige Aussichten. Wer derartige Schwankungen nicht aushält bzw. einkalkuliert, sollte der Börse besser fern bleiben.
      Nimmt man einen Maßstab, welcher von der Tapete bis zur Wand reicht, dann gratuliere ich Herrn Fugmann herzlich gern für seine etwas bedauernswert beschränkte Sicht der Dinge!
      Ohne solche Spekulanten, wäre der überragende Erfolg einiger weniger auch nicht möglich! Wie gesagt, Berkshire Aktionäre werden in 10 Jahren mit einem breiten Grinsen wieder einmal all jene belächeln, die damals Apple Aktien verkauften und sich von kurzfristigen Zahlen in die Irre führen ließen.

  5. leftutti

    4. Januar 2019 23:34 at 23:34

    @Tim, und lange vor Fugi war da sogar noch @Michael, Gratulation!, der bereits im Spätsommer nach Erreichen der 1 Billionen-Marke den aufgeblasenen Wahnsinn kritisch ins Visier nahm und kurz darauf allen, die Ohren haben, um zu hören und Augen, um zu lesen und ein Gehirn, um zu denken, eine größere Short-Empfehlung nahegelegt hatte. Der im Dezember solide auf Gold als sicherem Hafen gesetzt hatte und kurz vor Weihnachten eine ebenso erfolgreiche Short-Empfehlung bei USDCAD gepostet hat.
    Was Ihren Kommentar betrifft, wenn ich schon wieder sie üblichen Textbausteine in Richtung Mainstreammedien und manisch-depressiver Herde von Lemmingen lese, weiß ich genau, wo Sie einzuordnen sind.
    Ich würde empfehlen, posten Sie ebenfalls erfolgreiche Handels-Empfehlungen statt inhaltsleerer Weisheiten.
    Ich jedenfalls möchte an dieser Stelle @Michael für seine Empfehlungen danken, ich kenne ihn nun seit ein paar Jahren und weiß, dass er nur wenige, aber wohl überlegte Trades auf dem Forex-Markt macht, und diese noch weniger und selten öffentlich empfiehlt. Aber wenn, dann knallen die richtig rein und sorgen sehr lange Zeit für gute Laune. @Columbo wird es zähneknirschend bestätigen können, wenn er ehrlich ist 😉

  6. tim

    17. Januar 2019 08:54 at 08:54

    • Sabine

      18. Januar 2019 14:29 at 14:29

      Naja, USA klagen Huawei wegen Spionage an.
      a) Erstens muß in China jeder der Regierung gehorchen. Eine Frau muß ihren Chef fragen, ob sie ein Kind bekommen darf. Und der Geheimdienst ist nochmal eine Nummer härter. Im Kommunismus ohne freie Presse dann noch dreimal. Das heißt aber nicht, daß „Huawei“ da Schuld ist. Vielleicht hat die Regierung einfach nur Spione eingeschleußt, die krumme Geschäfte machen. Man sagt das von Mikrosoft und CIA ja auch…
      b) Daß die USA auch anklagen, wenn gar nichts dran ist, sieht man an den Brutkastenlüge (die hat es sogar ins Wiki geschafft: https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge), Masservernichtungswaffen des Irak, daS Dieseltheater, Toyota-Anklage und vieles mehr. Da geht es immer nur um Dollars.
      ZItat ntv: „Auch die angebliche Verbindung des irakischen Regierenden zu Al Kaida, die mit ihren Anschlägen vom 11.09.2001 den „Krieg gegen den Terror“ entfesselt hatte, ließ sich nicht nachweisen. Wenn man den Irak angreife, sagte Bushs damaliger Antiterror-Berater Richard Clarke, sei das, „als wenn wir in Mexiko einmarschiert wären, nachdem die Japaner Pearl Harbor angegriffen hatten“.
      https://www.n-tv.de/politik/Der-Irak-die-Luege-und-die-bitteren-Folgen-article20408584.html
      NTV nennt Bush sogar einen Lügner, d.h. er hätte genau gewußt und berechnet, als er die Unwahrheit sagte. Nicht witzig für die Weltpolizei.
      c) In meiner Umgebung (Firma, Pfarrjugend …) war noch bis vor 5 Jahren „I-Phone“ der Renner bzw. ein Muß. Das ist seit ca. 3 Jahren sogar ganz vorbei. Die Jugend hat Samsung oder Huawei, die in der Qualität sehr stark aufgeholt haben –> Mit den Investitionsmilliarden der USA und der ganzen Welt… (Die machen ja kaum Profit. Warum auch.)

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Indonesiens Garuda storniert seinen Auftrag über 4,9 Milliarden Dollar für die Boeing 737 Max

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Die indonesische Fluggesellschaft Garuda Indonesia teilte am Freitag mit, dass sie einen Multimilliarden-Dollar-Auftrag für Boeings 737 Max 8 Passagierjet storniert, nachdem das Flugzeug in
weniger als fünf Monaten in zwei tödliche Abstürze verwickelt war.

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„Unsere Passagiere haben das Vertrauen verloren, mit der Max 8 zu fliegen“, sagte der Pressesprecher Ikhsan Rosan von Garuda Indonesia. Die indonesische Fluggesellschaft bestellte am 12.09. 2014 50 Flugzeuge des Typs Max 8 für 4,9 Milliarden Dollar. Bis dato wurde nur eine der bestellten Jets am 20.12.2017 ausgeliefert, die auch in Betrieb genommen wurde. Nun hat die Airline einen Brief an Boeing geschickt, in dem sie erklärt, dass sie die restlichen bestellten Jets nicht mehr erhalten will. Das ist ein herber Schlag für Boeing. Denn die Begründung, dass Passagiere kein vertrauen mehr haben, ist ein einleuchtendes Problem, welches alle Fluggesellschaften haben, die diesen Jet bestellt haben!

Boeing Hauptwerk
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jetstar Airways (jetstar.com) CC BY-SA 2.0

Boeing-Vertreter planen kurzfristig die Fluggesellschaft in Jakarta am 28. März zu besuchen, um den Deal noch zu retten! Es ist zu erwarten, dass andere Fluggesellschaften nachziehen und ihre
Bestellungen auch stornieren um das Vertrauen ihrer Kunden nicht zu verlieren. Für Boeing könnte es doppelt teuer werden, denn die Fluggesellschaften haben fest mit den Auslieferungen geplant und benötigen nun dringend Ersatz! Ersatz, den es aber kurzfristig nicht gibt. Neue Aufträge anderer
Jets würden die Planungen der Fluggesellschaften um Jahre zurückwerfen und enorme Kosten bei den Fluggesellschaften verursachen. Anzahlungen der bestellten Flieger, welche Boeing schon erhalten hat, müssen auch zurückgezahlt werden. Anzahlungen, welche schon in den Bau der 737 Max 8 flossen.

Hier nun zwei Szenarien, die eintreten können:

1. Den Fluggesellschaften bleibt kaum eine Wahl als die Maschinen abzunehmen, weil sie schlichtweg keine Alternative haben, und Boeing möglicherweise einen nachträglichen Rabatt einräumt. Man wird nach dem Softwareupdate die Maschine noch einmal offiziell checken lassen und danach als sicher befinden, um das Vertrauen der zukünftigen Passagiere zurückzugewinnen.

2. Der worst case wäre für Boeing, dass sie nicht nur ihre 480 Mrd. EUR für ihre 5000 Aufträge
abschreiben können, sondern auch auf den bisherigen Kosten für den Bau der Maschinen sitzen bleiben und zusätzlich von allen Fluggesellschaften verklagt werden.

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E.ON Analyse: Kaufsignal voraus!

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Übergeordnet bewegt sich das Wertpapier von E.ON seit Ende 2015 zwischen den Marken von 5,99 und grob 10,81 Euro grob seitwärts. Innerhalb der letzten Jahre kristallisiert sich jedoch eine größere Trendwende in Form einer inversen SKS-Formation heraus. Ein Blick auf eine höhere Auflösung des Kursverlaufs offenbart seit Anfang Oktober letzten Jahres einen intakten Aufwärtstrend, der von 8,16 Euro bis an die Jahreshochs aus 2018 um 9,95 Euro aufwärts geführt hat. Zwar konsolidiert das Wertpapier des Energieversorgers E.ON seit gut zwei Monaten in einem aufwärts gerichteten Trendkanal, konnte im gestrigen Handel an die obere Hürde zulegen und startet womöglich nun einen Ausbruchsversuch darüber. Mittelfristig könnten sich dadurch weitere Long-Chancen ergeben.

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Long-Chance bei e.on

Bullen sind klar im Vorteil und könnten mit einem Kursanstieg zum Wochenende über die zweistellige Kursmarke von rund 10 Euro mittelfristiges Kaufsignal in Richtung 10,81 Euro auslösen. Hierfür sollte aber mindestens ein Wochenschlusskurs über diesem Niveau etabliert werden, weil erst dann die Wahrscheinlichkeit auf die favorisierte Aufwärtsbewegung an die obere Handelsspanne aus den letzten Jahren merklich steigt. Als Verlustbegrenzung bietet sich in dem Fall das Niveau von 9,65 Euro gemessen am Basiswert an. Misslingt hingegen ein Ausbruch, wären kurzfristige Abgaben auf ein Niveau von 9,69 Euro durchaus wahrscheinlich. Selbst ein Rücklauf zurück an den gleitenden Durchschnitt EMA 50 bei aktuell 9,53 Euro wäre problemlos möglich. Erst darunter dürfte sich eine Korrekturwelle auf den 200-Tage-Durchschnitt sowie die Unterstützung aus Ende 2018 um 9,20 Euro einstellen.

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Stop : < 9,65 Euro
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Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Levi Strauss ist wieder an der Börse – Eröffnungkurs 22,22 Dollar

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Levi Strauss kehrt heute nach 34-jähriger Abwesenheit an die Börse zurück – und der erste Kurs liegt bei 22,22 Dollar.
Der Bekleidungseinzelhändler notierte seinen Börsengang bei 17 US-Dollar pro Aktie und bewertete das Unternehmen mit rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Das ist höher als die Preisspanne von 14 bis 16 Dollar, die das Unternehmen zuvor festgelegt hatte.

Die Aktien der Gesellschaft werden an der New Yorker Börse unter dem Tickersymbol „LEVI“ gehandelt.

Der aus Bayern stammende, und 1847 in die USA ausgewanderte, Löb Strauss galt mit seinem Partner Jacob Davis als Erfinder der Blue Jeans. Diese verkaufte er über sein kalifornisches Textilgeschäft an Goldschürfer, um ihnen eine robuste Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen.

Der aus Bamberg stammende Löb Strauss nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und änderte seinen Namen in Levi Strauss.

Der Umsatz weltweit von Levi Strauss, für Jeans und andere Bekleidungswaren, hielt sich die letzten 10 Jahre auf fast auf gleichem Niveau.

In USD:

2008: 4,4 Mrd. 2012: 4,6 Mrd. 2016: 4,5 Mrd.
2009: 4,1 Mrd. 2013: 4,6 Mrd. 2017: 4,9 Mrd.
2010: 4,3 Mrd. 2014: 4,7 Mrd. 2018: 5,6 Mrd.
2011: 4,7 Mrd. 2015: 4,4 Mrd.

Der Umsatzanstieg 2018 ist vor allem darauf zu zurückzuführen, dass man bei Levis die Zeichen der Zeit erkannte und mehr in Werbung und Imagepflege investierte. Auch das Angebot wurde auf die Nachfrage am Markt angepasst. So bietet Levis jetzt auch bequemere Jeans an und erweiterte das Angebot.
Anfang 2018 beschloss man zukünftig auf die Fabrikarbeitern – welche die Hosen noch per Hand ausfransten oder durchlöcherten durch Lasertechnologie – zu ersetzten.

Dieser Plat, der (durch die Zahlen belegt) aufging, soll nun weiter fortgeführt werden und mit dem frischem Kapital(ca.500 Millionen Euro) aus dem heutigen „Börsenneustart“ ist sicher noch einiges zu erwarten.
Der Gründer würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, dass in seine Jeans extra Löcher produziert werden um sie besser zu verkaufen..


By Blake Burkhart – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44401478

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