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"Mobilisierung von Einnahmen" Ukraine-Krieg: Jetzt will Russland Staatsfirmen schröpfen

Russland Ukraine-Krieg Mobilisierung

Es ist kein Ende beim Ukraine-Krieg in Sicht – aber Krieg kostet Geld, und das gilt auch für eine „militärische Spezialoperation“, wie die offizielle Sprachregelung in Russland paradoxerweise immer noch lautet. Nun wollen die USA, Frankreich und Deutschland weitere schwere Waffen an die Ukraine liefern, wodurch die Kriegslage für Russland nicht einfacher wird.

Übergeordnet hat Russland ein demografisches Problem – die Ukrainer kämpfen nicht zuletzt deshalb so verbittert, weil sie einen Genozid fürchten. Ein Rückzug aber kommt für Putin nicht in Frage (es wäre sein politisches Ende), also muß der Ukraine-Krieg mit immer weiter steigenden Kosten weiter finanziert werden, während gleichzeitig die Einnahmen Russlands aufgrund der westlichen Sanktionen sinken. Was also tun?

So will Russland den Ukraine-Krieg finanzieren

Russland plant, einigen Rohstoffproduzenten und staatlichen Unternehmen mehr Geld abzuringen, wie Bloomberg nun berichtet. Gleichzeitig will der Kreml Ausgaben für andere Zwecke als Verteidigung kürzen, weil die Kosten für den Ukraine-Krieg steigen.

Zu den Vorschlägen gehören höhere Dividenden von staatlichen Unternehmen und eine „einmalige Zahlung“ von Düngemittel- und Kohleproduzenten. Dies geht aus Anweisungen hervor, die Ministerpräsident Michail Mischustin Mitte Dezember an Beamte erteilte und die Bloomberg einsehen konnte.

In der Regierungsanweisung werden diese Maßnahmen als Teil der „Mobilisierung von Einnahmen“ bezeichnet. Außerdem werden zusätzliche Ausgaben in Höhe von 175 Milliarden Rubel (2,4 Milliarden Dollar) für die Umsiedlung von 100.000 Menschen aus Cherson nach Russland angeordnet. Das ist ein offensichtliches Eingeständnis, dass der Kreml wenig Hoffnung hat, die ukrainische Region zurückzuerobern, die seine Streitkräfte im Herbst nur wenige Wochen nach der illegalen Annexion aufgegeben hatten.

Russlands Haushalt in Bedrängnis

Der russische Haushalt gerät zunehmend in Bedrängnis, da der Ukraine-Krieg von Präsident Wladimir Putin auf sein zweites Jahr zusteuert und die Wirtschaft unter den weitreichenden Sanktionen der USA und Europas leidet. Dividenden und eine von Gazprom gezahlte Sondersteuer trugen bereits Ende letzten Jahres zu einem Haushaltsüberschuss bei, bevor umfangreiche Ausgabenverpflichtungen im Dezember den Haushalt wahrscheinlich in die roten Zahlen trieben.

Russland Ukraine-Krieg Staatsfirmen

Russlands Haushalt inmitten des Krieges unter Druck: Steuer auf Gazprom trug Ende letzten Jahres zur Verbesserung des Haushalts bei

Ein Teil des zusätzlichen Geldes benötigt Russland, um die mit dem Ukraine-Krieg verbundenen Kosten zu decken, so Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Über die Höhe der Dividenden oder der einmaligen Abgabe sei noch keine Entscheidung getroffen worden, da der Betrag davon abhänge, wie der Haushalt im Gesamtjahr 2022 ausfalle.

Die Behörden werden versuchen, die Dividenden so weit wie möglich auf über 50% des Nettoeinkommens staatlicher Unternehmen festzulegen, sagten sie. Sprecher der russischen Regierung und des Finanzministeriums reagierten nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme, da das Land in den Ferien ist.

Der russische Staatschef hat in der Zwischenzeit versprochen, die Militärausgaben für den Ukraine-Krieg „nicht einzuschränken“, wobei Sozialprogramme der größte Einzelposten im Haushalt bleiben. Im Gegensatz dazu werden die Ausgaben für Bildung und Medizin gekürzt.

Es ist ein Balanceakt, der in Mischustins Erlass offengelegt wird, der eine „Optimierung“ der Haushaltsausgaben außerhalb von Verteidigung und Sicherheit fordert, die Einsparungen in Höhe von mindestens 150 Milliarden Rubel bringen soll.

Russland und sein Mittelbedarf

Da die Haushaltsdefizite auf Jahre hinaus festgeschrieben sind und die internationalen Schuldenmärkte für Russland so gut wie geschlossen sind, wird es immer dringender, dass die Regierung Zugang zu Finanzmitteln erhält, da ihre Energieeinnahmen unter Druck geraten.

Das Finanzministerium, das im letzten Jahr noch von einer Haushaltslücke von 0,9% des Bruttoinlandsprodukts ausging, rechnet nun mit einem Defizit von 2% sowohl für 2022 als auch für 2023. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben im vergangenen Jahr wahrscheinlich auf rund 30 Billionen Rubel, sagte Finanzminister Anton Siluanow Ende Dezember, das sind etwa 27 % mehr als ursprünglich geplant.

Siluanow hat erklärt, dass die Regierung in diesem Jahr keine Steuererhöhungen plant, selbst wenn die Haushaltsausgaben steigen. Mischustins Anordnung sieht offenbar keine dauerhaften Abgaben vor.

In den Monaten vor der Invasion Ende 2021 wurden russische Bergbauunternehmen, darunter Kohle- und Düngemittelhersteller, durch eine Erhöhung der Mineralgewinnungssteuer belastet. Die Regierung hat sich seitdem geweigert, die Belastung zu verringern, obwohl die Sanktionen den Absatz beeinträchtigten und Produktionskürzungen erzwangen.

FMW/Bloomberg

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46 Kommentare

  1. hoffentlich passiert nicht das Gleiche als nach dem ersten Weltkrieg. Putin geht bald ruhmlos unter, Russland ist ausgeblutet und muss die Ukraine Schadenersatz zahlen, Propaganda gegen „das imperialistische Westen“ funktioniert weiter und irgendwelchen furchtbare Nachfolger mobilisiert die Masse und es geht von vorne los…

  2. Ich stelle mir mal so vor, Russland müsste für 2023 mehr Schulden machen, als sein Staatshaushalt 2021 oder 2022 hergegeben hat.
    Dann hätte die Sanktionen aber wenigstens so gravierend gewirkt wie in Deutschland.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Du sagst es, da gubt es eigentlich gar keine Panik. Und eigentlich wären da noch x Milliarden vorhanden die aber der Westen quasi geklaut hat.

      1. Bin mal gespannt, ob bei dem nächsten Krieg den die USA vom Zaun brechen, auch die Milliarden der US Milliadäre und deren Jachten beschlagnahmt werden.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  3. Die Amis mussten sogar den Goldstandart aufgeben, damit sie mit der Druckerpresse den Vietnamkrieg bezahlen konnten, und die Kriege der nächsten etwa 40 Jahre.

  4. Hat man wirklich das Gefühl,dass Russland als Mitglied der grössten Wirtschaftsmacht Brics mit seinen Sicherheiten von Rohstoffen und Energie keine Gelder auftreiben kann.
    Unglaublich ,dass man noch nicht gemerkt hat,dass die Sanktionen vor allem Rohstoff- und Energieabhängige am meisten trifft. Zudem ist Russland zusammen mit OPEC Plus fähig den Öl und Gaspreis zu bestimmen.

    1. Estland macht ernst und wird wohl das eingefrorene russische Vermögen der Ukraine zur Verfügung stellen.
      Man spricht schätzungsweise von etwa 600 Milliarden USD, auf die Putins Wirtschaft derzeit nicht zugreifen kann.
      Die verhängten Sanktionen, die sogar die Gesamtheit aller Kuba, Iran und N.Korea Sanktionen der letzten 65 Jahren übersteigen, werden schon die Wirkung zeigen🥴
      Jede Epoche in Russland endet im Chaos…🤷🏼‍♂️
      In Russland inzwischen ist das Thema der zweiten Welle der Mobilmachung bereits in aller Munde. Man spekuliert darauf, dass diesmal sogar 2 Millionen Menschen versuchen werden das Land zu verlassen.

  5. Wir sind also gemeinsam mit Russland im Krieg.

    Ich würde mal gerne die Rechnung von der BRD, neben der von Russland stellen. Leider versagen hier unsere Massenmedien.
    Russland möchte 100.000 Personen umsiedeln, das ist ja ein Bruchteil dessen was die BRD leisten muss.
    Russland erhöht die Dividendenauszahlungen, die BRD führt eine Übergewinnsteuer ein.

    Der einzige Unterschied den ich sehe ist, dass noch keine Bewohner der BRD direkt an der Front sterben.

  6. Pingback: *** MUST-READ: Aktuelle Meldungen vom 6. Januar 2023 *** | das-bewegt-die-welt.de

  7. Herrlich, diese refelxartigen primitiven Reaktionen und Kommentare zur Ehrenrettung des Aggressors.
    Die jämmerlichen Deutschlandvergleiche und Whataboutismen sollen vermutlich darüber hinwegtäuschen, dass einzig und alleine Russland an der gegenwärtigen Situation die Schuld trägt und für all den Wahnsinn verantwortlich ist.
    Darüber können auch die primitiven Beleidungen eines Vollidioten Medwedew nicht hinwegtäuschen, der von Schweinen, Schweineställen und ungebildeten Weibern schwadroniert. Ein ungebildetes Schwein ist bestenfalls er selbst.

    Umso wunderbarer, dass der Westen nun endlich anfängt, die dringend benötigten Panzer an die Ukraine zu liefern. Hoffentlich folgen bald viele Leoparden und noch mehr HIMARS, um des Zwergenzarens Truppen wieder in ihr eigenes Land zurück zu jagen. Die Krim zählt da übrigens nicht dazu.

    Slawa Ukrajini!

    1. Jetzt haben sich die Ukraine-Sieg-Heil-Rufer und Unterstützer eines korrupeten und diktatorischen Regimes sogar zur Finanzmarktwelt vorgearbeitet, um hier ihre Propaganda zu verbreiten. Eines muss klar sein: Der normale deutsche Bürger und Steuerzahler hat von der Unterstützung des Kiewer Regimes nur Nachteile. Auch wenn man gegen Russland eingestellt ist, muss man zugeben, dass Deutschland durch die Milliarden an Kiew nur verliert. Und wenn unterstützen wir? Einen Haufen korrupter Politiker, Oligarchen und Nazis. Nur weil Biden letztlich das Sagen hat. Die USA werden bis zum letzten Ukrainer gegen Russland kämpfen. Aber ich will das nicht finanzieren. Ich will auch nicht, dass meine Kinder dafür sterben müssen, genausowenig wie ich selbst oder deutsche Soldaten. Wer Krieg mit Russland möchte, soll gefälligst hinfahren und nicht nur andere aufhetzen. Aber uns in Ruhe lassen. Das ist nicht unser Krieg.

      1. @Weiler ….den drogensüchtigen Präsidenten, Kampmücken und die Zugvögel aus den geheimen NATO-Laboren in der Ukraine haben Sie vergessen…
        Sont passt scho… RussiaToday lässt grüßen…!!!

      2. Ein kleines Gegengewicht zu den vielen Heil-Putin-Rufern kann nicht schaden, die spätestens seit April 2022 die Finanzmarktwelt mit Kreml-Propaganda übergießen. Also Blödmänner, die hirnlos von ukrainischen Nazis und einem Krieg Bidens gegen Russland schwafeln. Niemand will Krieg gegen Russland, auch nicht die Ukrainer. Oder haben die vielleicht ihr Nachbarland überfallen?

        Slawa Ukrajini!
        Прощай, Россия!
        Auf Nimmerwiedersehen, Russland!
        Never want to see You again!

      3. Tja, objektive Sichtweisen sind nicht mehr gewünscht. Natürlich ist die Verurteilung des Angriffkrieges und die Kritik an Russland gerechtfertigt, keine Frage. Aber auch die Ukraine ist ein failed State, und auch dies muss thematisiert werden.
        Leider sind dazu die „Slava Ukraina“-Rufer und Menschen in sozialen Netzwerken mit ukrainischen Flaggen im Profil nicht mehr in der Lage. Sie sind ordentlich gehirngewaschen und manipulierbar – das haben unsere Medien sowie zwei Jahre Ausnahmezustand durch Corona gut hinbekommen. Alle psyschich am Boden und dann ein Krieg.

        Die ganze Vorgeschichte mit NATO-Erweiterung, „Anti-Terror-Operation“ gegen die eigene Bevölkerung mit lt. OECD seit 2014 fast 10.000 zivilen Opfern überwiegend auf der Seite der Separatisten kommen im öffentlich Diskurs kaum vor. Wer versucht, durch die Einbeziehung russischer, uns abgwegiger Sichtweisen, friedliche Lösungen zu suchen, wird diffamiert. Mittlerweile scheint es sogar normal, wenn unsere oberste „Diplomatin“ – die gern mal von Ländern spricht, die „hunderttausende Kilometer entfernt liegen“ – selbst eine Waffenruhe zu den orthodoxen Weihnachtsfeiertagen ablehnt.
        Die noch im September 2021 bei uns als korrupt bezeichnete Ukraine kämpft nun für unsere demokratischen Werte, und der koksende Selensky darf unter Anfeuerung des „friedliebenden“ Westens weiter seine Bevölkerung verheizen und zu verkaufen. Diese versucht den Zwangsmobilisierungen zu entkommen, mittlerweile werden die männlichen Ukrainer auf den Straßen und in Einkaufszentren „eingezogen“, wer aus dem Land flüchten möchte, landet im Knast oder im Fleischwolf an der Front. Verboten sind mittlerweile auch jegliche oppositionelle Parteien und Medien im Land, selbst die ukrainische Kirche wird auf Linie gebracht, Priester verhaftet, körperlich angegriffen, Kirchen geschlossen, das orthodoxe Weihnachtsfest darf nicht mehr am 06.01. gefeiert weren. Eine Abgeordnete der Rada brüstet sich im TV damit, dass ihre Enkelkinder im Kindergarten russischsprachige Kinder verprügeln und die Verehrung des judenmordenden Nazischergen Bandera wird zum Staatskult. Slava Ukraina!

        Da spielt es fast schon keine Rolle, dass Merkel und Hollande öffentlich erklären, dass Minsk II nur dazu gedacht war, um Zeit zu gewinnen und die Ukraine aufzurüsten.
        Man könnte diese ganzen Punkten offen diskutieren, und insbesondere auf diplomatische Lösungen drängen – leider hat der Westen in den Augen Russlands mit dem Eingeständnis seines Wortbruches zu Minsk II jegliches Vertrauen verspielt. Das wird täglich und mit jeder Waffenlieferung verstärkt. Von den ganzen selbstschädigenden Auswirkungen der Sanktionen oder dem Anschlag auf Nordstream möchte ich garnicht sprechen.

        Währenddessen werden immer hysterischer Waffen gefordert und geliefert, wodurch der Krieg verlängert wird und immer mehr Ukrainer und Russen getötet werden, es muss bis zum letzten Ukrainer gestorben werden. Das Drehen an der Eskalationsspirale durch den Westen ist pure Heuchelei, die Menschen in anderen Teilen der Welt, in denen auch Krieg herrscht(e), sind und waren uns egal. Obama, G. W. Bush und Clinton haben in 23 Jahren in neun Ländern Angriffskriege geführt, dabei sind 11 Millionen Zivilisten gestorben – ich habe nichts von Waffenlieferungen und Sanktionen gehört.

        Naja, ich bin schon sehr auf das Ende gespannt. Aktuell steht Soledar kurz vor dem Fall, Russland kann – trotz aller Beteurungen unserer friedliebenden und wertegeleitenden Politiker – nicht verlieren, es sei denn wir schicken letztendlich unsere Soldaten dort hin, und selbst das ist in den vergangenen Jahrhunderten überwiegend schiefgegangen. Ich denke, das wird einen großen Katzenjammer geben…

      4. @Weiler

        Die USA werden bis zum letzten Ukrainer gegen Russland kämpfen.
        Ich will Ihnen wirklich nicht zu nahe treten, aber das ist der schwachsinnigste Spruch, den ich je gehört habe. Und das will wirklich etwas heißen, bei all dem Wahnsinn, den Corona- und Klimawandel-Leugner sowie Trump-, Orban-, Vučić-, Bolsonaro-, Salvini-, Le Pen-, Höcke-, Erdogan- oder Putinfreunde und andere fundamentale Europa-Basher seit etwa sechs Jahren so fleißig und innbrünstig von sich geben.

        Ich meine, wer hindert denn Russland, sich wieder aus den völkerrechtwidrig annektierten Gebieten ins eigene Hoheitsgebiet zurückzuziehen? Was genau hat Russland in der Ukraine zu suchen?
        Niemand außer dem Kreml selbst bedroht russische Bürger im eigenen Land. Es sei denn, Sie haben andere, glaubwürdige Informationen, die Sie mit uns teilen wollen?
        Sie tun gerade so, als hätte irgendjemand Russland ernsthaft bedroht oder angegriffen.
        Als wäre der Einmarsch kein von langer Hand geplanter Schachzug Putins gewesen, nachdem er Europa von seinem Gas abhängig gemacht, die Gasspeicher über Gazprom entleert und das wirtschaftlich-gesellschaftliche Chaos nach Covid-19 ausgenutzt hätte.
        Als gäbe es keine nachgewiesenen perversen Kriegsverbrechen, Folterkammern, massenweise feigen Luftangriffe auf zivile Einrichtungen und lebenswichtige Infrastruktur.

        Sie tun gerade so, als hätte Putin irgendwelche starken Argumente neben seinen historisch-imperialistischen Wahnvorstellungen geäußert. Putinfreunde verweisen mangels anderer Argumente gerne und ständig auf die militanten Nazis in der Ukraine. Nicht selten sind dabei allerdings die Putinfreunde selbst militante, extreme oder zumindest radikale Nationalisten, auch in Deutschland. Den eigenen Irrsinn anderen anzukreiden, klingt irgendwie schizophren. Sollte man sich da nicht erst einmal an der eigenen Nase packen, und die Nazis von der Wagner-Gruppe oder von Putins »Bluthund« Ramsan Kadyrow in Frage stellen?

        Das ist nicht unser Krieg.
        Das schreiben Sie so staatstragend und allwissend. Für dieses Argument sind Ihnen noch nicht einmal Ihre Kinder zu schade.
        Bezeichnenderweise steht die Finanzierung durch Ihre paar Euro Steuern vor dem Leben der eigenen Kinder.

        Niemand, der bei Sinnen ist, will Krieg mit Russland, oder überhaupt Krieg.
        Aber jeder, der bei Sinnen ist, weiß, dass Russland ohne Widerstand nicht an der ukrainischen Westgrenze halt machen wird.
        Das nächste Opfer wäre die Republik Moldau, weil auch dort „unterdrückte“ Russen in Transnistrien nach Hilfe rufen.
        Danach müsste man sich um die Sicherheit der „Freunde“ in Ungarn, Serbien, der umstrittenen, instabilen Teilrepubliken und S(k)lavischen „Brüderstaaten“ auf dem Balkan Sorgen machen.

        Danach vielleicht die baltischen Staaten?
        Leute wie Putin hören nicht auf, bevor man sie aktiv in die Schranken weist. Solche Menschen zeigen kein nachhaltiges Interesse an Win-Win-Situationen, an friedlicher Koexistenz, an Austausch oder Symbiose.

        1. @Michael
          Kaum zu überbietende Naivität und Verdrehung die Sie hier in Worte fassen.
          Sie können sich den Film „Ukrainian Agony“ (100 min) von 2015 des Deutschen Mark Bartalmai auf yt ansehen.
          … aber auch den würden Sie niedermachen.

      5. Young Global Leader

        „Auch wenn man gegen Russland eingestellt ist, muss man zugeben, dass Deutschland durch die Milliarden an Kiew nur verliert.“

        Es sei denn, Moskau fällt an die NATO, d.h sie können den gewünschten Regime-Change triggern und das Land wie in den ’90er Jahren ausplündern. Plündern und sich gut dabei fühlren! Ist das nichts für den deutschen Steuerzahler? Ich würde keine Wette auf so ein Szenario abschließen, aber das ist die große Hoffnung des Westens und Gazetten wie FMW/Bloomberg suchen nach Zeichen dafür, dass es doch noch eintreten könnte – ’22 waren die Kollaps-Prognosen für die russische Wirtschaft ja ein kompletter Reinfall, aber nun ist ein neues Jahr und man kann es ja noch mal versuchen.

        1. @young global Leader
          An einen Regime Change im Sinne der USA glaubt der naive Westen. Ein Regime Change würde höchstens stattfinden weil die russ. Patrioten – die gibt es dort mehr wie bei uns – das Vorgehen Putins zu zahm finden (so haben sich auch US Analysten, ehem. Offiziere, ausgedrückt). Es würden dann eher Hardliner ans Ruder kommen. Jedenfalls keine die den USA hörig sind. Dazu sind die Erinnerungen an die Jelzin Jahre noch wach.
          Ja, an den westl, Prognosen für die russ. Wirtschaft kann man erkennen wie wenig aussagekräftig und stimmig diese waren.
          „Nie mehr Krieg“ hat es mal nach 1945 in Deutschland geheißen. Und jetzt stimmen unsere Parteien dafür.

          1. Young Global Leader

            Seit dem Kosovo-Krieg gegen Serbien bzw. gegen Milosevich werden lauter „verrückte Diktatoren“, die jüngsten Anwärter auf die Hitler Medaille, bekämpft. So hatte Fischer die Grünen rumgekriegt und sie in eine pro-Krieg und pro-NATO Partei verwandelt. Es war vollkommener Irrsinn, aber es war auch clever. Fischer kannte die deutschen Befindlichkeiten, die Geschichte, die sie über sich selbst erzählen und das was sie über sich selbst glauben wollen und verwandelte all das in politische Rhetorik von großer Wirkung. Er war halt ein echter Staatsmann.

            Was Sie über das Verhältnis der Russen zu Putin sagen, das stimmt wohl, aber das ist einerlei, weil Stimmungen immer nur Momentaufnahmen sind. Versetzen Sie sich in die Lage der US Amerikaner und denken zwei Schritte voraus: angenommen Putins Nachfolger ist ein ruppiger Hardliner, der „populistischer“ agiert, ein wenig wie Trump und dabei erratischer und weniger umsichtig vorgeht, dann verliert er ggfs. seine politischen Verbündeten oder Länder wie Indien, die dann nicht mehr neutral sind. Ein weniger befähigter anti-westlicher CEO Russlands wäre nur ein weiteres Hindernis und vermutlich einfacher zu überwinden, als der amtierende Präsident. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wichtig ist nur, das Endziel nicht aus den Augen zu verlieren, Russland in einen Vasallenstaat zu verwandeln, in die Substanz dessen, woraus Resteuropa schon besteht.

          2. Young Rural Rabble-rouser

            @Young Global Leader
            Da kann ich nur zustimmen. Schon Milošević war ein friedfertiger, am Willen und Wohlstand des Volkes orientierter Politiker, der nichts anderes im Fokus hatte, als das Wohl des eigenen Volkes zu mehren und zu verteidigen. So wie Orbán und Vučić und Erdoğan noch heute für einen freien Balkan kämpfen und diesen von Nord bis Süd tatkräftig unterstützen.

            Wäre da nur nicht dieser üble deutsch-grüne Fischer gewesen, der den Balkan mit Krieg und Unglück überzogen hat. Gäbe es da nicht diese grünen, stets aktiven deutschen Ratten, die nach Joschi 16 Jahre lang im Untergrund jeden Demokraten und Republikaner in USA und jeden russischen Oppositionellen unterstützt haben und nun gar wieder proaktiv unterwegs sind.

            Was bin ich froh, dass wenigstens noch Warner und Aufmerksame wie Sie den Status Quo und das Endziel erkennen: Irgendwas mit Vasallenstaat und Resteuropa. Steter Hohlkopf tropft auf Stein, transformiert in die Substanz dessen, woraus Rechtseuropa schon besteht.

          3. Young Global Leader

            @YRR, Sie können sich gerne für den ewigen Krieg einsetzen und dafür, dass Ihre Favoriten eine Spur der Verwüstung hinter sich herziehen, denn Schurken gibt es immer wieder, aber dann sollten Sie sich nicht darüber wundern, wenn Sie irgendwann auf einen überlegenen Gegner treffen. Wobei, eigentlich trifft das progressiv-liberale Regime immer wieder mal auf einen, sei es den Vietcong, die Taliban oder den mediokren Assad und seine Unterstützer. Dazu kommen noch Unfälle und Possen, wie in Ägypten, wo man einen Schurken entfernt und einen anderen wieder einsetzt, da der demokratisch gewählte Präsident, Mohammed Mursi, der dem ersten Schurken nachfolgte, gar zu unappetitlich war. Die Legitimation für den Sturz der Demokratie: wurde nicht auch Hitler demokratisch gewählt? Es gibt für alles mindestens einen trefflichen Einwand, gerne wird auch derselbe für mehrere Zwecke verwendet.

            Putin ist auch so Kandidat, für einen Schurken, an dem sich das progressive Regime die Zähne ausbricht, aber noch läuft ja der Krieg zwischen der NATO und den Orcs und nichts ist entschieden.

      6. Mir tun die Ukrainer leid, die von den USA als Soldaten gegen Russland für die Machtpolitik der USA, die ihre Weltmachtdominanz erhalten wollen, mißbraucht werden. Sie müssen dafür sterben und ihr Land kaputtt schießen lassen.
        „Waffen für den Frieden“ das ist die Spitze der Volksverdummung
        Nationalisten und Patrioten sind die Ursachen für die Kriege.
        Clare Daryl, irische Abgeordnete der Linken warf diesen Satz von Herrmann Göring dem EU-Parlament in einer emphatischen Rede an den Kopf :
        „das einfache Volk wolle niemals Krieg, aber sie können mit Drohungen und Verleumdungen in den Krieg geführt werden. Man müsse ihnen nur erzählen sie seien angegriffen worden und dabei den Pazifisten mangelnden Patriotismus vorwerfen und daß sie ihr Land der Gefahr auslieferten“

        Nationalisten und Patrioten fallen auf solche Sprüche der Kriegstreiber, der Landeseliten, herein, und wollen dann als „Helden“ sterben. Das wird ihnen dann erzählt sie seien Helden.
        Seit 2014 wird dieser Krieg gegen Russland vorbereitet. Immerhin gaben das jetzt neben Poroschenko auch Merkel und Hollande zu.

        1. @ottonorma,
          mir tun die russischen Männer leid, die für Putins Krieg in einem fremden Land zwangsrekrutiert werden.
          Die müssen für nichts als Ideologie sterben und ein fremdes Land mit vielen Verwandten und Freunden kaputt schießen.

          Wer mir allerdings gar nicht leid tut, sind die Nazi-Söldner der Wagnergruppe und die tschetschenischen Idioten um Kadyrow. Wer für ein paar Rubel und dümmliche Kriegspropaganda, die ganz offiziell nur Spezialoperation lauten darf, seinen Lebenssinn in purer Gewalt definiert, sein eigenes Leben im fremden Land aufs Spiel setzt, Leute foltert, Frauen vergewaltigt, Kinder verschleppt, definiert tatsächlich die Spitze der Fremdverdummung durch Andere.

          Das sind noch nicht einmal irgendwelche Nationalisten und Patrioten, das sind käufliche Kriminelle, Schwerverbrecher, Abschaum, Tiere. Jede Rakete, jeder Panzer, der diesen Abschaum neutralisiert, ist gut. Jeder kampfunfähige Wagner-Nazi, jeder verprügelte und wimmernde Tschetschenen-Held ist gut. Jede seltene Minute, die meine Familie in Frieden ohne russische Raketen verbringen darf, ist eine gute Minute.

          Ich weiß in Gegensatz zu Ihnen, wovon ich rede weil ich von nahen Verwandten und Freunden, von Schulkameraden und meiner jüngeren Vergangenheit rede. Das alles von meinem lieben Mann und aktiven Helfer wie immer ziemlich treffend ins Deutsche redigiert, wenn auch sicher mehr entschärft und diplomatischer, als es mir manchmal lieb wäre.

          Wenn Sie als Deutscher Patriot und Nationalist also von sterbenden Helden schwadronieren, besuchen Sie bitte vorher einmal kurz die echte Welt. Verlassen Sie die Internet-Welt voller Buchstaben und Schlaumeier. Fahren Sie mit mir und meinem Mann einmal pro Quartal in die Ukraine, sehen Sie sich die wahre Welt an, sprechen Sie mit den „Nazis“, die Sie so sehr verachten und verurteilen.

          Mit etwas Glück finden wir irgendwo im Land sogar einen Russen, der Ihre überzeugten Ansichten teilt.
          Wenn nicht, gehört die Ukraine noch immer Putin, alleine schon weil Merkel und Hollande seit 2014 das jetzt endlich zugegeben haben.

          1. @Selina Sarezki
            Ich schwadroniere nicht und bin auch kein Nationalist und Patriot. Jedenfalls weit entfernt in dem Sinne wie Sie es als Ukrainerin sehen.
            Sie sollten sich lieber solche Figuren wie Iwanna Plantowskaja ansehen. Sie ist Offizierin und Pressesprecherin des südlichen Grenzschutzdienstes, Sitz Odessa. Während Ukrainer sterben, vergnügt sie sich wie ein Partygirl in Paris auf Silvesterpartys im knappen Partykleid und dann am Meer. Sie präsentiert sich wie ein Glamourgirl (sieht auch so toll aus) auf ihrem weißen Mercedes Coupé, mit Sonderkennzeichen „Ivanka“. Und ist dann noch so dämlich und stellt die Bilder ins Netz.
            Frag mich wie dieser „steile Zahn“ auf diesen Posten kam.

            Kein schlechter Gedanke in die Ukraine zu fahren. Allerdings müsste ich dann auch in den Donbass und Mariupol evtl. auch nach Russland für ein objektives Bild.
            Ich glaube Ihnen gern, daß ihre Verwandten und Freunde und die allermeisten Ukrainer keine Nazis sind. National und patriotisch denkend, ja, logisch. Die Naziideologie von der Herrenrasse ist aber bei den maßgebenden Leuten vorhanden und die bestimmen.

  8. Wäre die Ukraine auch angegriffen worden, wenn sie die Atomwaffen nicht zurückgegeben hätte?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Hätte der Hund den Hasen erwischt wenn er nicht gesch…en hätte?

    2. @Helmut
      Hätte es mit Minsk 2 eine Einigung gegeben, wäre sie auch nicht angegriffen worden. Aber das lag nicht im Interesse der USA. So wie es Biden schon 2014 sagte und unser Außenministerin dies im März 22 wiederholte : „sie wollen Russland zerstören.“ Das Land aufteilen. Diese Pläne sind nicht neu..
      Welches Land lässt das mit sich machen ? Sich aufteilen ?
      Schon die 2 Atombombenabwürfe 1945 über Japan galten nicht dem schnellen Ende eines Krieges – Friedensverhandlungen waren nämlich schon im Gange – sondern sie sollten der Sowjetunion zeigen welche starken Waffen die USA haben. Das war eine Warnung an Stalin. Hohe US Militärs waren gegen den Einsatz der A-Waffe, weil militärisch nicht notwendig.
      Schon damals begann das was man Jahre später Kalter Krieg nannte.Seitdem wurde die Sowjetunion in ein kostspieliges Wettrüsten getrieben. Und man erzählte Europa die Sowjetunion wolle Europa angreifen. Dabei war die Sowjetunion damals so kaputt das sie Jahre, bzw. Jahrzehnte benötigen würde um sich wieder aufzurappeln. Diese Einschätzung gab der brit. Generalfeldmarschall Bernhard Montgomery (El Alamein) bei einem Besuch in Moskau 1945.

  9. Russland stürzte ab Mitte 2023 in eine schwere Wirtschaftskrise

    Der Westen kauft nix mehr an Gas und Erdöl. Der Chinese kauft zum Spottpreis.

    Wir werden am Ende des Winters, Ende Mörz unsere Gasspeicher immer noch zwischen 80 und 90% gefüllt haben. Und im nächsten Winter, falls es einen gibt, brauchen wir 10% weniger als dieses Jahr durch Voranschreiten der Energiewende und Einsparungen.

    Doswidanja russia 🙋🏻‍♂️

  10. @ Torsten, Ironie oder Naivität?? Russland ist gewohnt zu leiden und hat auf Jahre hinaus gesicherte Einnahmen aus Energie und Rohstoffen. Die kommende Wirtschaftsmacht Brics bekommt ,wenn es denn so wäre, von Russland billige Energie und Rohstoffe und wird die ehemaligen Ex- Exporweltmeister zermürben.
    Wenn Russland die Steuern erhöht sind sie erst so hoch wie in De wo im Moment noch Schuldentrickserei mit „ Sondervermögen“ und Doppelwumms getrieben wird.

  11. Uncle Sam Kriegmann

    error sagt’s, Die einseitig Informierten könnten wieder einmal die Videos von Georg Friedmann ( Stratfor) reinziehen um die Sache zu verstehen.Immerhin ein Ami,der schon 2015 sagte wie es jetzt gekommen ist.

    1. Die einseitig Informierten könnten sich vom einseitig Isolierten ein paar Videos reinziehen.
      Es wird immer langweiliger, öder, blöder, dämlicher, irrelevanter…
      Immerhin ein Ami, Applaus, Applaus, hört, hört, wie toll.

      Und noch viel dämlicher, blöder und öder sind die Nicknames, @Uncle Sam Kriegmann.
      Aber hier kann es anscheinend gar nicht peinlich genug werden. Denn wenn „error“ das sagt, muss schon was dran sein…

    2. @Uncle Sam Kriegmann
      Sagte dieser Ami auch, ob die zweite Welle der Mobilmachung in Putistan kommt?
      Des interessiert viele Treuergebenen in Zarenreich!

    3. @Uncle Sam Kriegman
      Seit 1830 sind die Briten Russophob !
      Das ging schon viel früher los. im „Great Game“ im 19 Jahrhundert wollten die Briten eine Annäherung von Afghanistan an Russland unterbinden und begannen einen Krieg um ihre Weltmachtstellung auszubauen. Er dauerte viele Jahre und endete mit der Anerkennung der Souveränität von Afghanistan. Das erste europäische Desaster in Afghanistan.

  12. Einmal sollten alle Beteiligten nicht vergessen, dass es auch eine Zeit nach dem Krieg geben wird. Und gerade wir Deutschen sollten froh sein, dass auch nach den schlimmsten Verbrechen in der Weltgeschichte, wieder Normalität eintreten kann, und auch wieder Handel betrieben werden kann. Selbst die USA und Vietnam treiben wieder Handel.
    Die BRICS Staaten werden sich in den nächsten Schritten auf etwa 17 erweitern; und das wird auch nicht das Ende sein.
    Und mittendrin Russland mit seinen Rohstoffen.
    Auch wenn jetzt die Emotionen so hoch kochen, dass Menschen sich gegenseitig als Tiere bezeichnen, bitte nicht vergessen, dass diese “ Tiere“ irgendwann einmal Verhandlungen führen müssen.
    Eine Industrie ohne russische Rohstoffe wird es im Welthandel sehr schwer haben. Und wenn die neuen Handelswege innerhalb der BRICS Staaten erst einmal eingefahren sind, werden westliche Händler (wenn überhaupt) nur noch Rohstoffe gegen Vorkasse bekommen.
    Denn wie leicht Auslandsguthaben beschlagnahmt werden können, und auch russische Staatsbürger enteignet werden können, hat man nun gesehen.
    Dann doch lieber in chinesischer Währung am Weltmarkt kaufen, das Geld in Asien anlegen, und die Jachten von einer asiatischen Werft bauen lassen.
    Gold jedenfalls fließt bereits tonnenweise in die asiatischen Länder. Sicher ist sicher.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      …ach ja die BRICS.
      Die ganze Weltwirtschaft wartet bereits, bis die für die BRICS-Milliardäre die Jachten bauen darf 😅

      1. Aus BRICS wird langsam RICS, wenn sich das große „B“ aus der seltsamen Koalition zurückzieht.
        Hat doch der großartige Bolso so plötzlich so viel Bauchweh, das er in Spezialkliniken Floridas bei lokal geistesverwandten rechtsradikalen Spinnern behandeln lassen muss, während sein dümmlich-randalierendes Anhängervolk die Trump-Kacke des amerikanischen Wahldebakels fast peinlich genau in den Tropen Amerikas zu wiederholen versucht.

        Warum weilt ein rechtschaffener Anhänger von BRICS-Autokratie, der überdies ein demokratisches Wahlergebnis anzweifelt, im Land des großen Klassenfeindes, während seine Anhänger gerade ihre Randale beginnen?
        Nachdem sich nun die wie gewohnt schlechten Wahlverlierer von der rechten Seite austoben und blamieren durften, wäre es nicht an der Zeit, sich dem Willen der Wählermehrheit im eigenen Land zu stellen und einfach zurückzutreten?

        Oder wäre der kleine rechte Randalierer und Mopedfahrer wenigstens nicht viel besser in den Krankenhäusern Chinas, Indiens, Russlands oder Südafrikas aufgehoben? Dort, wo wahrer Fortschritt tobt, wo Freiheit und Leistung die Zukunft des Planeten bestimmen werden.

  13. Russland bekommt sein zweites Afghanistan. Überschwemmt die Ukraine mit Waffen!!

    Ich mag die Russen aber nicht die russischen Führer, ausser Gorbatschov. Der normale Russe musste unter dem Zar leiden, unter Stalin, unter den Kommunisten und jetzt unter dem kleinen Diktator Putin. Freie Meinung wurde in Russland seit hunderten Jahren nicht gern gesehen – bin optimistisch das es eines Tages damit klappt

  14. Ja, gut, die mit deutschen Steuergeldern finanzierten Jachten werden für die Oligarchen natürlich weiter in Deutschland gebaut.

    Oligarchen-Segeljacht aus deutschen Steuergeldern finanziert: Bundesamt bewilligte Gelder

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_100068788/oligarchen-segeljacht-aus-deutschen-steuergeldern-finanziert-bundesamt-bewilligte-gelder-10421324.html

  15. An den Kommentaren der Ukratrolls sieht man eindeutig, dass ihnen Deutschland und die deutsche Bevölkerung egal sind. Für das Kiewer Regime mag es ein Angriffskrieg sein. Für den Donbass ist ein Befreiungskrieg. Russland sieht es als Verteidigungskrieg. Die Ukraine hat die zweitgrößte Armee in Europa, der Clown in Kiew redete schon von Atomwaffen und NATO. Mit dem Minsker Abkommen hätte man alles friedlich regeln können. Aber Merkel hat ja gesagt, dass es gar nicht darum ging.
    Im Grunde für uns egal. Wir hatten kein Problem mit Russland. Wozu sollen wir in einen Krieg ziehen? Deutschland hat Russland bereits zweimal angegriffen, ging nicht gut aus. Wozu soll uns Russland angreifen? Um unsere wertvolle Industrie zu kapern? Und mit welchen Soldaten? Absoluter Unsinn!
    Aber wenn es zu einem Atomkrieg kommt sind wir hier alle weg. Und das will ich nicht. Daher mein Vorschlag:
    Die ganzen Russenhasser und Freiheitskämpfer sollen einfach in die Ukrainen fahren! Dumm labern, vom warmen Sofa aus, kann jeder. Fahren Sie hin! Kämpfen Sie doch gegen Russen und Einheiten des Donbass.
    Aber lassen Sie uns hier in Ruhe. Wir wollen keinen Krieg mit Russland.

    1. @Weiler
      Aber bitte bitte, es geht doch um Demokratie, um Freiheit, um Menschenrechte. , oder ?
      Man sollte sich aber fragen wessen Freiheit. Die Freiheit des Volkes ? würde man das Volk aussaugen, das Häuschen wegnehmen ? das Auto ? Eher wahrscheinlich denen die große und viele Häuser und Autos haben. Und die die wenig bis nichts haben müssen aber die verteidigen die sehr viel haben. Um deren „Demokratie und Freiheit“ geht es. Und für die sollen wir als Helden sterben ?
      Und die Freiheit der Medien ist bei uns auch schon eingeschränkt-

  16. @ Selina, die Wahrheit und die Realität sollte doch viel wichtiger sein als die Nicknamen.

  17. @Weiler

    Ob Sie einen Krieg gegen Putin wollen oder nicht interessiert den Putin nicht. Hauptsache der KGB-Zar will mit dem Westen aufnehmen.
    Und lassen Sie heute die RussiaToday nicht aus, können uns in der nächsten Panikattacke von gemeinen Kampfmücken über Donbass berichten oder so…!

  18. @ottonorma

    Sechs Kommentare zu einem Thema innerhalb von 58 Minuten … Sie haben es anscheinend dringend nötig.
    Irgendwo verständlich, nach so langer Enthaltsamkeit, für die ich mich im Namen der Nerven von uns Lesern nochmals herzlich bedanken möchte.

    1. Na und ?
      Sie wissen also nicht was ein Forum ist ?
      Ich pflüge das durch und was interessant erscheint wird kommentiert

      1. @ottonorma

        Schon aus beruflichen Gründen und jahrzehntelanger Erfahrung weiß ich sehr wohl, was ein Forum ist, und welche (ungeschriebenen) Regeln dort gelten.
        In Foren eher unerwünscht ist im allgemeinen das Cross- bzw. Multiposting, also das mehrfache Einstellen inhaltlich oder sinngemäß kaum zu unterscheidender Beiträge, die sich in der Regel ideologisch im Kreise drehen, in unterschiedliche Threads oder Themengebiete.

        Derartige Taktiken verfolgen neben der Befriedigung eigener unstrukturierter Aufgeregtheit vor allem ein Ziel: Die inhaltliche Nachvollziehbarkeit bei der üblichen chronologischen Darstellung der Postings zu erschweren, Scheinbezüge zu konstruieren, die Diskussion zu zersplittern und eine breite allgemeine Zustimmung vorzutäuschen.

        Ich vermute einmal, Sie verwechseln diese private, kostenlose und sehr tolerante Kommentarfunktion der FMW-Redaktion mit einer Art von öffentlichem Soapboxing wie in der Londoner Speakers’ Corner, wo jedermann jederzeit unbegrenzt und hemmungslos über alles außer der Monarchie palavern darf?

      2. @ottonorma
        „Ich pflüge das durch und was interessant erscheint wird kommentiert“.

        Besser kann man Ihre Vorgehensweise gar nicht beschreiben. Als Außenstehender würde man sich nicht im Ansatz trauen, einen derartigen Vergleich zu ziehen. Erinnert dieser doch allzu sehr an ein Wildschwein oder abgerichtetes Trüffelschwein, das seine Nase in jeden noch so schlammigen Moder steckt.

        Auf der Suche nach unterirdischen, stark stinkenden Gewächsen, die sich auch Tieren wie der Beutelratte zur Verbreitung bedienen. Tieren, deren Kot den Dünger und die Verbreitung für das weitere Wachstum liefert. Was nicht heißen muss, dass sich die Leistungsträger dieser Welt davon abhalten lassen, Rekordpreise für die kulinarische Aufbereitung seltener fäkaler Leckerbissen in der Haute Cuisine zu bezahlen.

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