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Ukraine: Lage verschärft sich

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Die Lage in der Ukraine scheint sich wieder zu verschärfen: Truppen der Separatisten kämpfe am Donetzker Flughafen und beschießen Dörfer in der Umgebung von Donezk. Die ukrainische Regierung wiederum weigert sich, die schweren Waffen zurück zu ziehen – und damit einen zentralen Bestandteil des Minsker Abkommens umzusetzen. Russland wiederum hält Militärübungen ab – und hat seine Truppen in Wolgograd, das 150 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, in Alarmbereitschaft versetzt.

Damit wird es immer unwahrscheinlicher, dass das Treffen letzter Woche zwischen Putin und Poroschenko mit Merkel/Hollande nachhaltig positive Effekte gehabt hat. Besonders in Debalzewe, wo mehrere Tausend ukrainische Soldaten eingeschlossen sind, sind die Kämpfe unvermindert hart.

Sollte die Eskalation weiter gehen, müssten die Finanzmärkte, die das Abkommen von Minsk mit einem heftigen Kurssprung nach oben gefeiert hatten, eben diese Gewinne wieder auspreisen – vielleicht sogar mehr: denn dann wäre es unwahrscheinlich, dass eine erneute diplomatische Initiative irgendeine Aussicht auf Erfolg haben würde..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    16. Februar 2015 17:17 at 17:17

    Genau, beim Minsker Treffen hätte zumindest ein Vertreter der Separatisten anwesend sein müssen. Bei diesem Treffen hat man Putin einfach die Kriegsführerschaft unterstellt im Glauben, dass da Ruhe einkehrt. Wie frevelhaft der Westen doch ist.

  2. Avatar

    rolf

    16. Februar 2015 22:32 at 22:32

    Die Separatisten beschießen ihre eigenen Dörfer?? Was soll dieser Schwachsinn? Man sucht Schuld bei der NA um den Nichtabzug der Schweren Waffen zu rechtfertigen. Der rechte Sektor hat groß und breit erklärt die Minsker Vereinbarungen nicht zu erfüllen.
    Und an allem sind die Russen schuld?? Die US reiben sich wieder mal die Hände und haben ihre Vasallen, Merkel&EU, gut im Griff.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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