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Ukraine: Lage verschärft sich

Von Markus Fugmann

Die Lage in der Ukraine scheint sich wieder zu verschärfen: Truppen der Separatisten kämpfe am Donetzker Flughafen und beschießen Dörfer in der Umgebung von Donezk. Die ukrainische Regierung wiederum weigert sich, die schweren Waffen zurück zu ziehen – und damit einen zentralen Bestandteil des Minsker Abkommens umzusetzen. Russland wiederum hält Militärübungen ab – und hat seine Truppen in Wolgograd, das 150 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, in Alarmbereitschaft versetzt.

Damit wird es immer unwahrscheinlicher, dass das Treffen letzter Woche zwischen Putin und Poroschenko mit Merkel/Hollande nachhaltig positive Effekte gehabt hat. Besonders in Debalzewe, wo mehrere Tausend ukrainische Soldaten eingeschlossen sind, sind die Kämpfe unvermindert hart.

Sollte die Eskalation weiter gehen, müssten die Finanzmärkte, die das Abkommen von Minsk mit einem heftigen Kurssprung nach oben gefeiert hatten, eben diese Gewinne wieder auspreisen – vielleicht sogar mehr: denn dann wäre es unwahrscheinlich, dass eine erneute diplomatische Initiative irgendeine Aussicht auf Erfolg haben würde..



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2 Kommentare

  1. Genau, beim Minsker Treffen hätte zumindest ein Vertreter der Separatisten anwesend sein müssen. Bei diesem Treffen hat man Putin einfach die Kriegsführerschaft unterstellt im Glauben, dass da Ruhe einkehrt. Wie frevelhaft der Westen doch ist.

  2. Die Separatisten beschießen ihre eigenen Dörfer?? Was soll dieser Schwachsinn? Man sucht Schuld bei der NA um den Nichtabzug der Schweren Waffen zu rechtfertigen. Der rechte Sektor hat groß und breit erklärt die Minsker Vereinbarungen nicht zu erfüllen.
    Und an allem sind die Russen schuld?? Die US reiben sich wieder mal die Hände und haben ihre Vasallen, Merkel&EU, gut im Griff.

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