Allgemein

Immobilienblase: Hauspreise in den USA mit Rekord – Zinswende on top!

Eine typische Vorstadt-Wohngegend in den USA

Die perfekten Zutaten für eine Immobilienblase sind explodierende Hauspreise und schnell steigende Zinsen. Und fertig ist das mögliche Desaster für die Hausbesitzer, die ihr Haus praktisch alle voll auf Kredit gekauft haben. Und oben drauf garnieren wir das Desaster noch mit einer deftigen Inflation, die die Lebenshaltungskosten hochtreibt. Und genau diesen Mix erleben wir gerade in den USA. Die Inflation ist bei 8,5 Prozent angekommen, und könnte weiter ansteigen. Die Federal Reserve ist gerade dabei ihre Zinswende zu starten. Schon in wenigen Wochen könnten die Zinsen weiter kräftig angehoben werden.

Immobilienblase: Hauspreise in den USA steigen im Rekordtempo

Diese Woche hat die US-Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) ihre aktuellsten Daten für die Hauspreise in den USA veröffentlicht (Federal Housing Finance Agency House Price Index). Im Monat Februar stiegen sie im landesweiten Durchschnitt im Jahresvergleich um unglaubliche 19,4 Prozent. Die Steigerungsraten schwankten je nach Region in den USA zwischen +15,3 Prozent in der East North Central Division bis zu +24,3 Prozent in der Mountain Division. Laut FHFA sind die Hauspreise in den USA damit auf einen neuen historischen Rekord gestiegen. Die Beschleunigung des Anstiegs der Hauspreise war fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Dies sei zum Teil auf Angebotsengpässe zurückzuführen.

Entwicklung der Hauspreise in den USA seit dem Jahr 1991 Entwicklung der Hauspreise in den USA seit dem Jahr 1991.

Deutlich höhere Hauspreise in den USA im Vergleich zur Immobilienblase 2007 Zum Hoch der letzten Immobilienblase in den USA 2007 sehen wir aktuell Hauspreise, die 69,4 Prozent höher liegen!



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

1 Kommentar

  1. Also wieder ein perfektes Beispiel, dass das Aussetzen des QE zu einer Katastrophe führt. Nur weiteres Aufblasen kann das verhindern, dann leben wir eben in der Endlosblase. Na und, who cares? Das tun wir ja sowieso, also was sollen diese disruptiven Unterbrechungen? Diese dienen lediglich dazu, dass das Kapital weiter konzentriert wird und die grossen die kleinen Fische schlucken.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage