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Videoausblick: Apple enttäuscht

Apple hat gestern bei seiner Präsentation enttäuscht – vor allem mit der Aussage, dass das Flagschiff iPhoneX, mit dem man sehr gute Margen erzielt, erst ab Oktober bestellt und dann erst ab November geliefert werden kann.. Anonsten dürfte heute das Schema enden, das gestern und am Montag der Fall war: die Anleihekurse fielen, die Aktienkurse und der Dollar stiegen. Für den Dax heißt das: der Weg nach oben wird nun deutlich steiniger, die Schwungkraft ist erst einmal dahin..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Apple hat gestern bei seiner Präsentation enttäuscht – vor allem mit der Aussage, dass das Flagschiff iPhoneX, mit dem man sehr gute Margen erzielt, erst ab Oktober bestellt und dann erst ab November geliefert werden kann. Aber da gibt es noch viele Fragezeichen, vor allem die Frage, wieviele der Geräte Apple dann wirklich liefern kann – man droht einen wichtigen Teil des Weihnachtsgeschäfts zu verpassen. Ansonsten dürfte heute das Schema enden, das gestern und am Montag der Fall war: die Anleihekurse fielen, die Aktienkurse und der Dollar stiegen. Für den Dax heißt das: der Weg nach oben wird nun deutlich steiniger, die Schwungkraft ist erst einmal dahin..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    13. September 2017 08:54 at 08:54

    Der Iphonepreis war noch nie ein Problem, weder für Apple noch für die Kunden. Applefans haben eine technoerotische Beziehung zu den Geräten, sie bereiten ihnen ein 24Stunden Glücksgefühl. Da kann man bei Anderem(Frau, Freundin, Kinder, Haus, Urlaub, Auto), weniger Vergnüglichem, Abstriche machen und gerne 1300 und mehr Euro für ein Iphone ausgeben. Dazu kann man immer und überall herzeigen, was man hat. Mit einem Ferrari geht das nicht. Iphonebesitzer glauben einen Goldbarren in der Tasche zu haben, Besitzer anderer Handys nur einen Silberbarren. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber es ist so und das ist das Geniale an Apple.

  2. Avatar

    randyhofbeck

    13. September 2017 10:26 at 10:26

    bitte, bitte, liebe apple-jünger – kauft doch jeder mindestens 2 neue iphones. dann steigen auch meine apple-aktien !!!

  3. Avatar

    Masud79

    13. September 2017 11:44 at 11:44

    ich weiss nicht aber ich fand das X auch optisch total mies,
    es wirkt vom design irgendwie antiqiert, warum kann ich nicht sagen.
    das Samsung sieht einfach moderner aus obwohl es weniger Bildschirm auf der vorderfläche hat

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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