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Videoausblick: Der Abstieg hat begonnen!

Der Abstieg der Aktienmärkte hat begonnen! Darauf deuten technische Muster, darauf deuten aber vor allem die Aussagen der Unternehmen selbst hin! So wie gestern der Chef von Caterpillar, wonach im ersten Quartal der Hochpunkt erreicht worden sei – Subtext: es kann jetzt nur noch schlechter werden. Und es ist schon schlechter geworden, weil der Kostendruck für die US-Unternehmen steigt..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Abstieg der Aktienmärkte hat begonnen! Darauf deuten technische Muster etwa bei der Apple-Aktie, darauf deuten aber vor allem die Aussagen der Unternehmen selbst hin! So wie gestern der Chef von Caterpillar, wonach im ersten Quartal der Hochpunkt erreicht worden sei – Subtext: es kann jetzt nur noch schlechter werden. Und es ist schon schlechter geworden, weil der Kostendruck für die US-Unternehmen steigt (steigende Löhne, dazu steigende Input-Kosten wegen gestiegener Rohstoffpreise). Diese Erkenntnis legt faktisch den Schalter an den Aktienmärkten um: egal, wie gut die Zahlen in der Berichtssaison sind, entscheidend ist der sich verdüsternde Ausblick. Gleichzeitg steigen die Renditen, Geld wird teurer und damit werden Geldmarkt und Anleihemarkt zu einer starken Alternative für Aktien..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Kenguru

    25. April 2018 08:38 at 08:38

    Moin, liebe Tradergemeinde!
    Frage : Kennt jemand einen CFD Broker, der den Dax auf Future Basis (also ohne Swaps, Steuern, Kommissionen etc.) mit Overnight Handel anbietet ?

    • Avatar

      Ollisen

      25. April 2018 12:50 at 12:50

      Dax Future mit Overnight-Handel gibt es nicht.
      Es gibt aber einige Broker die Dax Cash ohne Kommission auch Overnight anbieten.
      Allerdings ist das Overnight (22 Uhr bis 8 Uhr) immer mit erhöhten Spreads verbunden.
      Swap fällt grundsätzlich immer nur an wenn Positionen nicht am gleichen Tag geschlossen werden – bei allen Brokern.

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        Kenguru

        25. April 2018 15:13 at 15:13

        Danke !
        Schade eigentlich, weil ich eine kostengünstige Möglichkeit für längerfristigen Swinghandel suche, aber daran hat wohl kein Broker Interesse. Zur Zeit hedge ich die Positionen overnight via Dax Cash, was allerdings teuer ist.

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    Wolfgang M.

    25. April 2018 17:10 at 17:10

    Seit Wochen liefere ich hier schon Begründungen für eine US-Rezession in 2019 (Nichtwiederholbarkeit des Effektes der Steuerreform, Zinsanstieg in einer hoch verschuldeten Ökonomie u.s.w.). Die Steuerreform kam in einem Stadium eines fast 10-jährigen Wirtschaftsaufschwungs zur „Unzeit“ und muss zwangsläufig zu „Peak Earnings“ führen, so dass D. Trump den Weg in die Rezession vielleicht sogar ungewollt noch beschleunigt hat. Selbst die höchsten Gewinnmeldungen führen zu Gewinnmitnahmen, denn wie sollen diese in diesem Umfeld noch zu steigern sein? Was für mich ziemlich unlogisch erscheint und zugleich ein Dilemma offenbart, ist die Angst vor großen Zinsanstiegen und der Inflation. Die Fed sitzt doch in einer gewaltigen Falle. Bei weiteren Kursverlusten der US-Indizes (große Zahl an Aktionären) werden die Folgen für die 70%-Konsumökonomie der USA gravierend sein – ist nicht die Sparquote der Amerikaner mit 2,4% auf einen Tiefstand gefallen und können sich laut einer landesweiten Umfrage Millionen Amerikaner keine 400 $-Reparatur wegen erschöpfter Kreditkartenlimits leisten? Dazu kommen noch die Auswirkungen auf die Unternehmen (Finanzierungskosten – Entlassungen). Beschleunigt ein rascher Zinsanstieg nicht so den Weg in die Rezession und ist eine Stabilisierung der Wirtschaft nicht Auftrag der Fed?
    Wird das Damokesschwert Ölpreisanstieg durch Fracking und Nachlassen der Förderdisziplin nicht bald stumpf, erst recht bei einem bereits jetzt erkennbaren Rückgang des Weltwirtschaftswachstums (auch ausgelöst durch Drohen mit Protektionismus)? Und wird die Digitalisierung nicht eher Arbeitsplätze freisetzen als Lohndruck erzeugen? Als Beispiel: Wie viele hunderttausende Kassiererinnen werden ihren Job durch vollelektronische Kassensysteme verlieren? Inflation kurzfristig ja, aber bei einer Rezession? Kurzum: Die Fed und auch andere Notenbanken sitzen aus meiner Sicht in der Zwickmühle. Die Inflation zwingt zum Handeln, andere Parameter verbieten es. Im Übrigen hat die Fed im Falle einer Rezession keine „übliche“ Munition. Zur Erinnerung: 2004 bis 2006 hatte Bernanke die Zinsen 17-mal angehoben, von 1,00 auf 5,25% und erst 2007 brach die Schuldenökonomie zusammen. Aktuell gab es erst 6 Anhebungen auf mickrige 1,75% – wenig Potenzial nach unten, sollte sich eine Rezession materialisieren. Damit haben wir auch in den USA im Kurzfristbereich noch Negativzinsen. Was für eine Gemengenlage!

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      Segler

      25. April 2018 20:00 at 20:00

      Hallo Wolfgang.Danke für die Zusammenfassung. Ich lese Ihre Beiträge gern.
      Manchmal kopiere ich sie heraus.
      Die Frage lautet: In welches konkrete Handeln mündet solche Information ?
      Und in welchem Zeithorizont ?
      Vielleicht haben Lust, etwas zu dem Thema zu schreiben.
      Herzliche Grüsse

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        Wolfgang M.

        25. April 2018 23:46 at 23:46

        @Segler. Keine Ursache. Dazu ein paar Anmerkungen. Obwohl ich sowohl 1999, als auch 2006 den „irrationalen Überschwang“ der Börsenkurse vorausgesehen habe, war ich mit der Gegenpositionierung zu früh dran. Wenn man dies mit Hebel gestaltet, kann dies ganz schön die Performance verhageln (wie auch schon PK festgestellt hat). Deshalb bin ich bei diesem Abschwung etwas vorsichtiger und beobachte mehrere Baissesignale. Was mich zur Zeit sehr interessiert, ist das Verhalten der Großanleger (Distributionsphase), denn es ist doch regelmäßig so, dass Kleinanleger vor einer großen Korrektur ein schwaches Doppel-Top in den Indizes produzieren, bevor es richtig kracht. Das sicherste Signal für einen großen Einbruch (das Wort sicher verbietet sich eigentlich an der Börse) ist meines Erachtens jedoch die inverse Zinsstruktur. Ich habe in mehreren Kommentaren von einer Darstellung der US-Zinsstruktur gesprochen: 50 years of accurately forecasting recessions – US Treasury: 10-Year Yield minus 3-Month Yield (Source Charles Schwab). Darin wurden alle Rezessionen der USA seit 1967 ersichtlich, wenn die Differenz in Basispunkten negativ wurde, mit einem Time Lag von wenigen Monaten. Darauf achte ich besonders. Würde mich über einen Gedankenaustausch mit Ihnen in Zukunft freuen. Grüße in die Schweiz

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          Segler

          26. April 2018 08:12 at 08:12

          @Wolfgang. Geankenaustausch sehr gern, Themen hätten wir genug:
          – time delay zwischen Fundamentaldaten und deutliche Reaktion an den Märkten
          – „Indikatoren“ als Hinweisgeber
          – Distributionstage – wie aussagekräftig sind sie heute noch ?
          – Die dramatische Veränderung in den Absicherungsmethoden der Big Player seit Einführung der VIX Futures und deren Derivate
          – Volumenbasierte Betrachtung im grösseren Zeitfenster
          – VXX sowohl als Handelsinstrument,wie als Signalgeber
          – Zinsstrukturkurve und vieles anderen hatten Sie bereits angesprochen

          Auch mir ging es so, dass ich zu früh auf „Baisse“ gesetzt habe.
          Immerhin – Ende Januar bin aufgrund der ungewöhnlich grossen Divergenzen zwischen VXX Entwicklung und Index (SPX) aus allen Long Positionen ausgestiegen, abgesehen von einer Zahl solider Aktien im Depot
          Aktuell finden wir eine ähnliche Entwicklung.
          Mit PK hatte ich das damals umfangreich diskutiert. Sehr schade, dass er nicht mehr auftaucht

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          Segler

          27. April 2018 08:16 at 08:16

          @Wolfgang. Zum Thema
          – time delay zwischen Anstieg der Interest Rates und Beginn einer Rezession
          – Relation zwischen Indexstand (S&P) und Zins
          – Realistischen Einschätzung Chancen und Gefahren höherer Zinsen
          gibt es einen guten Beitrag auf SeekingAlpha.
          https://seekingalpha.com/article/4164703-3-reasons-investors-cheer-rising-interest-rates?page=3
          Ich schätze diese Seite sehr. Insbesondere für long term investors empfehlenswert. Gruss

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            Wolfgang M.

            27. April 2018 10:41 at 10:41

            @Segler. Danke für den Link. War mir diese Tage auch klar, dass steigende 10-Jährige US Tr. eine inverse Zinskurve erst einmal verhindern. Das dürfte erst passieren, wenn sich große Adressen eines totalen Abschwungs relativ sicher sind und die Flucht in Sicherheit, gepaart mit der Hoffung auf Kursgewinne, startet. So weit sind wir noch nicht. Grüße vom Chiemsee

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      Michael

      25. April 2018 21:36 at 21:36

      @Wolfgang M., Ihre Kommentare sind immer wieder ein unschätzbares Juwel im tiefen und dunklen Sumpf der Leserkommentare und Anlagespezialisten, welcher üblicherweise aus Existenzangst aufgrund falscher Investitionen, aus fundamental falschen politisch-weltanschaulich-ideologisch geprägten Ansichten oder einfach nur aus Ignoranz und unreflektierter Sturheit zusammen gemixt und verquirlt ist.

      Fast all die gestellten Fragen und die damit verbundenen potenziellen Antworten beschäftigen auch mich seit längerer Zeit. Sie bringen in diesem Kommentar so viele Fragen so genial einfach auf den Punkt, dass man eigentlich nur auf Antworten, nicht auf Fragen hoffen dürfte.

      Fragen wie die, ob Sie daraus bereits zum aktuellen Zeitpunkt, da sich die Wahrheiten gerade erst zu manifestieren beginnen, konkretes Handeln und Zeithorizonte ableiten und festmachen, wie es der wiedergekehrte Segler frisch, froh und wie immer schlau, nach einem Reset unter Eliminierung seiner alten Verwirrungen vorschlägt, sei dahingestellt. (@Segler, Habedere, freut mich ehrlich und aufrichtig, dass Sie wieder da sind)

      • Avatar

        Wolfgang M.

        25. April 2018 23:05 at 23:05

        @Michael. Danke für das Kompliment. Zu viel der Ehre. Gruß

        • Avatar

          Michael

          26. April 2018 00:02 at 00:02

          @Wolfgang M., Ehre, wem Ehre gebührt.
          Wir werden sehen, wie die Märkte, Politiker, Notenbanken weiter agieren.
          Und ob der eine oder andere hier auf Ihre fundierten Begründungen für eine US-Rezession in 2019 reagiert. Ich bin auf alle Fälle vorbereitet und harre gar der der Dinge, die bereits in 2018 eintreten mögen…

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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