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Videoausblick: Nächster Rettungsversuch beim Dax

Der Dax setzt heute zum nächsten Rettungsversuch an, nachdem der gestrige Anlauf einmal mehr kläglich gescheitert war. Was dem deutschen Leitindex heute helfen könnte sind gute Daten aus China sowie der gestiegene Ölpreis – die asiatischen Märkte jedenfalls überwiegend im Plus, die US-Futures ebenfalls. Der Dax wird nicht mehr viele solcher Chancen bekommen wie heute – wenn er sie wieder einmal nicht nutzt, droht der schnelle Abverkauf unter die 12000er-Marke..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax setzt heute zum nächsten Rettungsversuch an, nachdem der gestrige Anlauf einmal mehr kläglich gescheitert war. Was dem deutschen Leitindex heute helfen könnte sind gute Daten aus China sowie der gestiegene Ölpreis – die asiatischen Märkte jedenfalls überwiegend im Plus, die US-Futures ebenfalls. Was dem Dax gestern die Party verdorben hat war einmal mehr die Euro-Stärke, genauer gesagt die Dollar-Schwäche, nachdem das politische Chaos in Washington mit der Entlassung Scaramuccis erneut eskalierte. Der Dax wird nicht mehr viele solcher Chancen bekommen wie heute – wenn er sie wieder einmal nicht nutzt, droht der schnelle Abverkauf unter die 12000er-Marke. Heute nachbörslich Apple im Fokus..

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13 Kommentare

13 Comments

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    Udo Schröder

    1. August 2017 08:17 at 08:17

    So lange wie Herr Fugmann jeden Morgen diese unterschwellige Hoffnung in seiner Stimme ala „Heute wird es krachen!“ trägt, wird die Rally in den USA einfach weitergehen.

    Einer der besten Indikatoren EVER, EVER, EVER!

    Danke Herr Fugmann.

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      Peter

      1. August 2017 09:00 at 09:00

      Und das schon (ausgenommen ein paar Tage) seit 1,5 Jahren.

      Anderseits ist FMW sehr informativ und man kann, wenn man das fasr durchgängig negative Bias ausklammert, schon von vielen Informationen profitieren.

      Dafür ein Danke.

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        ET

        1. August 2017 09:51 at 09:51

        Schließe mich dem DANKE an. Der Mann ist immer top informiert, jeden Tag pünktlich und verlässlich mit seinen Videoausblicken (offensichtlich nie krank, auch nie urlaubsabwesend), kommunikativ stark und sehr gut verständlich, außerdem (scheinbar) immer gut gelaunt und spritzig-dynamisch, wirklich Spitze!!

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      Walter Schmid

      1. August 2017 09:51 at 09:51

      So lange es keine große Korrektur oder einen Crash gibt, wird Herr Fugmann aber seiner Linie treu bleiben. Sie werden also zwangsläufig irgendwann damit aufhören müssen, ihn als Kontraindikator zu verwenden, wenn Sie mit der Mehrheit der Anleger nicht untergehen wollen! :-)

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        Udo Schröder

        1. August 2017 10:10 at 10:10

        Warum?

        Ich bin ja seit Januar long. Ich habe ALLE schlechten Nachrichten überlebt und vor allem die, die Herr Fugmann präsentiert hat. ALLE.

        Die Masse ist doch schon untergegangen.

        – Banken haben so gut wie keinen Eigenhandel mehr
        – Foren sind so gut wie tot
        – Aktienkultur ist in Deutschland tot
        – Die meisten Privaten sind Short im Dow und zwar zu 85% laut meinem Brokern und den Optionenssentiment

        Ich staune, dass die überhaupt noch alle Geld haben, um seit Monaten gegen den Trend zu ballern.

        Ich denke, dass Herr Fugmann zu den sensiblen Menschen gehört und deshalb die Stimmung gut „riechen“ kann. Deshalb taugt er ja so gut als Indikator. Er riecht den Pessimismus und bedient diesen.

        Deshalb auch meine dickes DANKE.

        Herr Fugmann nimmt mir sehr viel Arbeit ab.

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          Columbo

          1. August 2017 10:33 at 10:33

          Toll @Udo Schröder, wenn sie dann noch rechtzeitig den Ausstieg schaffen, klasse, auf die untergegangene Masse herabblicken, welche sie neidvoll von unten bewundert, einfach super, der Größte.

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            Udo Schröder

            1. August 2017 11:07 at 11:07

            Den Neid darf die Masse für sich behalten.

            Ich trade nur was ich sehe. Trend up, gehe ich long. Trend down, gehe ich short.

            Ich sehe im Dow nur long, long, long und noch mal long. Für die nächsten Tage sogar ultralong, bzw. Squeeze voraus!

            Und Herr Fugmann unterstütz mich dabei.

            Ich wollte mich nur bedanken, das habe ich getan. Was andere aus den Informationen der Presse machen, ist nicht mein Business.

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    Altbär

    1. August 2017 12:26 at 12:26

    Die glücklichen Permabullen werden sicher einen Grossteil ihres Vermögens in Aktien halten u.ich denke irgendwann bei einer Korrektur von 10 oder 20% glattstellen u.weil das nach 9Jahren Hausse immense Beträge sind werden sie dann ganz unfreiwillig zu den Unterstützern der Bären die sie teilweise verhöhnt haben u.die Baisse extrem verstärken.Vielleicht hat es auch einige junge Permabüllchen ,die noch nie eine richtige Baiisse erlebt haben.Ich erinnert mich an einen Juniorchef der in einer ähnlichen Hausse sagte,im Moment könnte er mit den Aktien leben u.er bräuchte die Firma nicht, EINIGE MONATE SPÄTER WAR DAS AKTIEN-U.FIRMENVERMÖGEN WEG U.ALLES RUINIERT.

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      Udo Schröder

      1. August 2017 12:37 at 12:37

      Bis dahin ist noch ein wenig Zeit und wir sehen bestimmt noch einige tolle Longpunkte im Dow.

      Ich arbeite übrigens mit StoppLoss und bin von daher schneller aus dem Markt als mancher Bär „Crääääshhhh“ schreien kann.

      So lange lebe ich von Euch Permabären, die sich auf das große Chaos vorbereiten und alles Schwarz sehen.

      Danke für Ihr Geld!

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    Columbo

    1. August 2017 12:32 at 12:32

    Die „Schröders“ wird es zuerst zerschreddern, wenns runter geht. Sie glauben die Trendumkehr rechtzeitig zu erkennen, mißlingt aber zu 90%. Hybris(Übermut, Selbstüberschätzung, Realitätsverlust, falls nicht verständlich), der beste Weg viel Geld zu verlieren.

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      Udo Schröder

      1. August 2017 12:39 at 12:39

      Mich zerschreddet gar nichts.

      Dennn…..Achtung, jetzt wird es hart…..ich bin mit ca. 3000 Punkten im Plus bei den Amis!

      Und Hergott, ja, dann gehen davon 200 wieder flötten, weil mein Stopp bei 21800 liegt.

      Ok, ok, wenn Sie das meinen mit zerschreddern, dann haben Sie Recht.

      Bis dahin aber auch Danke für Ihr Geld.

  4. Avatar

    Udo Schröder

    1. August 2017 12:41 at 12:41

    Und im übrigend ist es toll zu sehen, wie die Bären sich nach wie vor wehren.

    D.h. Ihr habt noch nicht genug.

    Ich verrate Euch etwas: Ich auch nicht. Ich nehme auch noch die letzten Piepen aus euren Taschen. Bis sie ganz leer sind.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. August 2017 12:44 at 12:44

      @Udo Schröder, ich denke jetzt haben alle Ihre Botschaft nach der 23.Wiederholung verstanden – sie wird durch permanente Wiederholung nicht wirklich tiefsinniger..

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Beschlossen: Dax mit 40 Aktien und neue Qualitätskriterien – hier die Details

Claudio Kummerfeld

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Der Wirecard-Skandal hat die deutsche Börsenlandschaft erschüttert. Ein Dax-Wert geht pleite und löst sich sang und klanglos als Luftnummer in Rauch auf. Die Vorstände sind in Haft oder auf der Flucht. Was für ein Debakel für die Deutsche Börse. Die Aufnahme- und Qualitätskriterien für die Indizes wie dem Dax waren wohl mangelhaft. Nach der Konsultation von Marktteilnehmern hat die Deutsche Börse jetzt Änderungen beschlossen. Hier alle Details, im Wortlaut von der Deutschen Börse:

Ab September 2021 wird der Leitindex DAX um zehn Werte auf insgesamt 40 Werte erweitert. Damit wird er die größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland noch umfassender abbilden. Im Gegenzug verkleinert sich der MDAX-Index auf 50 statt bisher 60 Werte.

Ab Dezember 2020 müssen alle künftigen DAX-Kandidaten vor Aufnahme ein positives EBITDA in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen.

Ab März 2021 wird es Bestandteil der Indexmethodologie, dass zukünftig alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und vierteljährlich Quartalsmitteilungen veröffentlichen müssen. Nach einer 30-tägigen Warnfrist führt ein Verstoß gegen diese Anforderungen unmittelbar zum Indexausschluss.

Infolge dessen entfällt für alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes die Pflicht zur Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Notierung im Regulierten Markt ist künftig ausreichend. Diese neue Regel wird eingeführt, um dem Indexanbieter zu ermöglichen, im Falle einer Regelverletzung unabhängig und schneller reagieren zu können.

Zusätzlich müssen ab März 2021 alle Neuzugänge zur DAX-Familie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich eines Prüfungsausschusses im Aufsichtsrat entsprechen. Für bestehende Mitglieder gilt eine Übergangsfrist, um Kontinuität in der DAX-Familie zu bewahren; sie müssen die Vorgabe ab September 2022 erfüllen.

Ab 2021 gibt es bei den DAX-Indizes zweimal im Jahr eine planmäßige Hauptüberprüfung (März und September). Zurzeit gibt es eine derartige Überprüfung nur im September.

Um die Regeln zu vereinfachen, ohne jedoch auf Investierbarkeit zu verzichten, werden ab der Überprüfung im September 2021 Indexmitglieder nur noch nach Marktkapitalisierung bestimmt. Der Börsenumsatz wird bei der Rangliste nicht mehr berücksichtigt; stattdessen müssen Indexmitglieder eine Mindestliquidität aufweisen.

Nicht übernommen wird der Vorschlag zum Ausschluss von Unternehmen mit Beteiligung an kontroversen Waffen. Stephan Flägel: „Wir haben ein sehr heterogenes Meinungsbild zu den Themen Nachhaltigkeit und ESG außerhalb der Vorschläge, die wir zur Governance gemacht haben, bekommen. Es wird von vielen Seiten die grundsätzliche Frage aufgeworfen, ob diese Kriterien bei der Auswahl der DAX-Mitglieder eine Rolle spielen sollten. Deshalb werden wir den Austausch mit den Marktteilnehmern fortführen. Nachhaltiges Investieren ist und bleibt einer der wichtigsten Trends an den Finanzmärkten und wird das Investitionsverhalten in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Das Thema ESG hat für Qontigo sehr hohe Priorität. Im März haben wir bereits den DAX 50 ESG Index gestartet und wir verfügen seit Längerem über eine breite Palette an ESG-Indizes, die wir auch künftig weiter ausbauen werden.“

Dax und MDax werden von der Deutschen Börse ermittelt
Foto: Deutsche Börse AG

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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