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Videoausblick: Trump hilft Aktienmärkten mit seltsamer Aussage

Donald Trump hat gestern Seltsames von sich gegeben und damit den US-Aktienmärkten geholfen: laut Trump werde das (erst in zwei Wochen veröffentlichte) US-BIP "schockierend gut" - stellt sich nur die Frage, woher Trump das wissen will..

Von Markus Fugmann

Donald Trump hat gestern Seltsames von sich gegeben und damit den US-Aktienmärkten geholfen: laut Trump werde das (erst in zwei Wochen veröffentlichte) US-BIP „schockierend gut“ – stellt sich nur die Frage, woher Trump das wissen will. Damit identifiziert sich Trump einmal mehr direkt mit der US-Konjunktur, wie zuvor mehrfach schon auch mit den US-Aktienmärkten. Das ist aus vielen Gründe alles andere als ungefährlich! Heute der große Verfall, auf den S&P500 verfallen heute gigantische 1,3 Billionen Optionen und das bedeutet auch: nach dem Verfall werden die Karten völlig neu gemischt, die Chips werden gewissermaßen neu gesetzt – ab Montag wird es spannend, es ist dann mit steigender Volatilität zu rechnen. Asien überwiegend freundlich heute, daher der X-Dax über der 12700er-Marke eröffnend..



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5 Kommentare

  1. Kann jemand ausschließen, dass die Karten nicht schon gestern, vorgestern und vorhin gemischt wurden?
    Bewegung war ja in den letzten drei Tagen vorhanden.

  2. Avatar
    Bernhard Zimmermann

    Ich verstehe gar nicht, dass bei jedem Müll was der Trump den ganzen lieben langen Tag absondert, der Markt noch darauf reagiert. Es muss doch endlich mal der Beweis angetreten werden, dass die Ankündigungen von Trump mal greifen. Bis dato nur „heiße“ Luft. Mir ist ja schon bekannt, dass nicht Fakten den Markt treiben, sondern die Erwartungen auf Zukünftiges, aber die Hoffnung auf Positives muss doch endlich mal eingepreist sein.

    1. Ja, das ist ein Phänomen. Man kann es kaum glauben, aber so funktioniert das immer und immer wieder. Auch als Draghi zum 17. Mal erklärte „Wir werden alles tun bla bla…“, stiegen die Aktien zum 17. Mal. Der gemeine Börsianer unterscheidet sich eben scheinbar nicht vom Durchschnittsmenschen.

  3. Nö, müssen sie nicht, denn aus leidvoller Erfahrung (6 stellig rauf und runter). Logik ist nix für die Börse. End of the day ist und bleibt es relativ einfach:
    1. Wenn der Geldbeutel gross genug ist, und man Schwankungen von 10-15 % aussitzen kann macht es irgendwann immer wieder Spaß
    2. Für die Langfrist bleibt nur die Buffet Variante, denn die scheitert nur, wenn alles zusammenbricht, und dann ist das Thema Geld eh egal, dann hilft nur der eigene Bauernhof weiter (Und körperliche Arbeit)
    3. Börse für alle außer den BIG Playern ist nichts anderes als TIPICO für Nadelstreifen, und genauso sollte man es auch angehen. Bei Gewinnen freuen, bei Verlusten ist es halt weg.

    Ich vertrau auch auf eine mal irgendwann einsetzende Korrektur, und bleibe erst mal Short und setzte auf ein Ende der Low Vola Phase in Amiland.
    Wobei es mich nicht wundern würde, wenn wir noch bis in den August hinein den Blasebalg immer wieder aufblitzen sehen, denn da müssen doch noch die 22000 für den Dow, die 2500 für den S&P drinsein. (Gibt zwar null Grund, aber wo wir doch so schön „on fire sind“).

    Da dürfte meine Frau zwar nicht auf den Tradingkontostand schaun, aber für mich bleibts halt funny money, und rot ist ja auch ne schöne Farbe (natürlich nur vorrübergehend).

  4. Ich denke, wenn der Nasdaq 100 unter die 5.634 Punkte fällt ist endlich Schluss mit lustig!

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