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Videoausblick: Trump mit nächster Eskalation im Handelskrieg

Donald Trump bringt nun die nächste Eskalationsstufe im Handelskrieg ins Spiel: Zölle auf importierte Autos – und das trifft mit den Autobauern das Zentrum der deutschen Exportindustrie!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

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Donald Trump bringt nun die nächste Eskalationsstufe im Handelskrieg ins Spiel: Zölle auf importierte Autos – und das trifft mit den Autobauern das Zentrum der deutschen Exportindustrie! In Japan und Südkorea daher Verluste von -2% bis -4% bei den großen Autobauern – die jedoch viel mehr als europäische Autonkonzerne in den USA selbst produzieren und daher eigentlich weniger betroffen sind. Trump beruft sich bei der nun eingeläuteten Untersuchung mit dem unter Präsident Kennedy eingeführten Trade Expansion Act von 1962 auf dasselbe Gesetz, das schon Grundlage für die Zölle auf Aluminium und Stahl war, aber eigentlich ursprünglich den globalen Welthandel stärken sollte. Die Aktien von VW, BMW und Daimler dürften heute den Dax belasten!

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11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    24. Mai 2018 08:35 at 08:35

    Bei Trumps Aktionen wird immer mehr deutlich, worum es ihm geht – die Innenpoltik und speziell der amerikanische Wähler. Er will beweisen: Seht her, ich stehe zu meinen (Wahl)Versprechen und halte mein Wort, nicht so wie meine Vorgänger. Unter dem Motto „Whatever it Takes“, quasi als Pendant zu unserem europäischen Zinsoriginal. Trump will hierdurch die Mehrheiten im November sichern und seine Wiederwahl vorbereiten (eine Periode wäre für diesen Mann unter seinem Anspruch). Heute Zölle, für die Arbeiter im Raum Detroit, vor Kurzem hat er in China sofort einen Rückzieher gemacht, als die chinesische Regierung Zölle auf amerikanische Landwirtschaftsprodukte in Aussicht gestellt hatte. Als er erkannte, wie stark dies seine Wähler im mittleren Westen finanziell treffen würde, machte er sofort eine Kehrtwendung im Handelsstreit. Dieser Hintergrund ist m. E. die überragende Triebfeder in Trumps Außenpolitik, neben des ständig zu führenden Beweises, dass er ein unschlagbarer „Dealmaker“ sei.

  2. Avatar

    Förster Felix

    24. Mai 2018 08:50 at 08:50

    Die Abschottung ist in Wahrheit kein Handelskrieg, sondern die notwendige Vorbereitung auf den kommenden Reset des 47 Jahre laufenden,ungedeckten,dollarbasierten Schuldgeldsystems…
    Der Mann mit dem goldenen Haar ist der von den neuen Machthabern auserkorene Rückabwickler, Konkursverwalter und System-Neustarter…
    Wie der Frosch im kochenden Wassertopf, hat Merkel die Strategie verpennt…
    Die USA,Russland und China machen jetzt die Regeln !!
    Das ist nur ein laues Lüftchen vor dem kommenden Sturm…

  3. Avatar

    frankie68

    24. Mai 2018 18:19 at 18:19

    @Markus Fugmann:

    Sie sagten: „…und genau das versucht ja Europa zu verhindern mit der Datenschutzgrundverordnung…“. Könnte es sein, dass Sie unseren Oberen damit auf den Leim gegangen sind?

    Ich habe in den letzten Tagen an einige investigative Autoren folgende Email geschrieben:

    „…vor ein paar Tagen kam mir der Gedanke, ob diese DSGVO einen tieferen Sinn haben könnte.

    Offiziell wird sie uns als Regulierung verkauft, die den Missbrauch einschränken und unsere Verbraucherrechte stärken soll.

    Der Zeitgeist ist hingegen ein völlig anderer. Immer mehr Überwachungskameras, ein Gesetz zur Gesichtserkennung wird forciert, Handygespräche werden auf Vorrat gespeichert, Daten werden über den PC ausgelesen, usw.
    Warum also ist man auf einmal so besorgt um uns?

    Zwei Punkte haben mich stutzig gemacht:
    1. Die institutionalisierte Presse ist davon ausgenommen, freie Journalisten nicht.
    2. Nicht erst die Veröffentlichung steht unter Strafe, sondern bereits die digitale Speicherung.

    Die Frage „Cui bono?“ drängte sich mir auf.
    Hier meine Schlussfolgerung (ACHTUNG: „Verschwörungstheorie“!).

    Wir erleben vor allem in den letzten Jahren, dass die Mainstreampresse des öfteren durch Beiträge freier, selbstständig recherchierender Journalisten/mündiger Mitbürger o.ä. in Erklärungsnöte kam. Unter anderem auch dadurch, dass jene auf privates Bild-/Tonmaterial zurückgreifen konnten, zu dem die öffentliche Berichterstattung in krassem Widerspruch stand.

    Sollen also -vor dem Hintergrund, dass sich jene Personen (im Gegensatz zur Mainstreampresse) der Steuerung entziehen- in Zukunft unerwünschte Beweismittel bereits im Vorfeld „präventiv“ entsorgt werden? Denken Sie einmal darüber nach!

    Ottonormalverbraucher wird sich wohl kaum daran halten, sei es aus Unkenntnis, Gleichgültigkeit oder aus Trotz.
    Das scheint aber einkalkuliert, denn die große Mehrheit ist meiner Meinung eh nicht Zielgruppe dieser Verordnung.

    Aber der Mainstreampresse geht so langsam mehr und mehr die Deutungshoheit verloren. Wäre es da abwegig, dass man (z.B. durch Lobbyarbeit) insgeheim Schritte unternimmt, um daran etwas zu ändern?!

    Sollten sich freie investigative Journalisten/Websites/Mitbürger also durch diese Androhungen einschüchtern oder durch den bürokratischen Aufwand entmutigen lassen und ihre Arbeit einschränken oder ganz einstellen, wäre der Zweck schon erreicht.

    Die Zukunft wird zeigen, ob der verbliebene Rest an aufrechten Kämpfern mit Klagen überzogen und somit mundtot gemacht werden soll. Das wäre dann wohl der letzte Beweis meiner „Verschwörungstheorie“. …“

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. Mai 2018 18:46 at 18:46

      @frankie, hmm, das ist meiner Meinung nach wirklich etwas weit hergeholt – ich glaube nicht, dass das auf freien Journalisten jenseits des Mainstreams zielt (zu denen wir bei FMW gehören, da wir zu keinem der immer wenigeren Verlage die immer mehr Medien besitzen gehören!). Faktisch ist es jetzt so, dass wir z.B. alle Anmelder des Trade des Tages konkret fragen müssen, ob sie damit einverstanden sind, dass sie bei uns in der Datenbank sind, und das ist ok so!
      Anders in China: da kann sich niemand entziehen, jeder bekommt eine Art Sozials-Score, von dem dann faktisch seine weiteren Chancen auf Jobs, Kredite etc. abhängt – das ist doch eine ganz andere Hausnummer, oder nicht?

  4. Avatar

    frankie68

    24. Mai 2018 20:47 at 20:47

    Natürlich lassen sich staatliche Repressalien immer noch toppen. Das macht die eigenen aber nicht besser.

    Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass Maßnahmen dieser Art immer mit fadenscheinigen Begründungen einhergehen?

    Man forciert die Video-Überwachung, um genau jene Missstände zu bekämpfen, die man selbst verursacht hat.
    Man will das Bargeld immer mehr einschränken (z.B. Abschaffung der 500€-Note), aber natürlich nur um die Kriminalität/Schwarzarbeit/Waffenschmuggel zu bekämpfen.
    Man führt Kriege, aber natürlich nur um der Menschenrechte/Demokratie o.ä. wegen.
    Ich könnte zig Beispiele aufzählen.

    Dirk Müller hat eine ähnliche offizielle und inoffizielle Komponente bei dem Facebook-Datenskandal ausgemacht. Ab Minute 5 wird’s richtig interessant:
    https://www.youtube.com/watch?v=CHXqiiCZSbM

    Ich habe es mir angewöhnt, hinter jede Pressemeldung die Frage „Cui bono?“ zu stellen.
    Denn das alte Prinzip „Nicht die Nachrichten machen die Kurse, sondern die Kurse die Nachrichten“ bleibt nicht auf die Börse beschränkt. Was nicht passt, wird passend gemacht.

    Wenn Sie dies beherzigen, werden Ihnen so einige Lichter aufgehen…

  5. Avatar

    Jan

    24. Mai 2018 21:12 at 21:12

    Immer neue Mitteln, fast immer alte Tricks.
    Ich bin stärker als du, und du muss machen was ich sage.
    Das ist nach dem Krieg in bisschen zu Hippie geworden, davor waren unsere Großeltern brav und gehörig, das wird jetzt suksessive wieder hergestellt.
    Wir konsumieren, essen, trinken, schulen, lieben wie allen in der großen Schafsherde und glauben wir wären frei. Klar, zwischen den enger werdende Leitplanken.

    Ich empfehle Yoga und Arbeit im Garten, Wald oder Stadtpark, dann nimmt man das alles nicht so ernst und kann mal die Umgebung genießen ohne Handy und Medien und fühlt man sich frei.
    Wer sind alle kleiner als den Bauer auf dem Schachbrett.
    Es ändert sich nichts. Schon 23.000 Jahre nicht.

  6. Avatar

    frankie68

    25. Mai 2018 01:41 at 01:41

    @ Markus Fugmann:

    Ich habe soeben diesen Artikel eines bekannten ehem. ntv-Moderators gefunden.
    Herr Fugmann, bitte durchlesen!

    http://www.mmnews.de/vermischtes/68675-dsgvo-die-schlimmste-eu-zensurattacke-der-geschichte

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. Mai 2018 08:20 at 08:20

      @frankie, die Hauptthese des Artikels ist, dass kleinere Seiten offline gehen würden, massenweise. Aber warum? Wer zum Beispiel? Auch wir bei FMW als nicht große Seite sind davon betroffen, warum dann ganz kleine Seiten schließen müssen, die in der Regel sowieso wenig mit den Daten der User zu tun haben, ist mir schleierhaft! Man kann durchaus kritisch sein gegenüber der Datenschutzgrundverordnung, aber die Kritikpunkte in dem Artikel sind allerbestenfalls sehr vage! Faktisch sind große Konzerne davon viel stärker betroffen, müssen eigens Datenschutbeauftragte einstellen, haben viel mehr Daten der User, mit denen sie Geld verdienen (was jetzt schwerer wird!) etc. etc.

    • Avatar

      Michael

      25. Mai 2018 16:17 at 16:17

      @frankie, in den vergangenen zwei Wochen habe ich etwa 30 Websites von Kunden an die DSGVO angepasst. Im Prinzip sollte eine Meldung eingeblendet werden, dass man Cookies und ggf. Dienste von z. B. Google nutzt (wie Google Analytics, Google+ oder Google Maps), denen der Besucher zustimmt. Das ist minimaler Aufwand.
      Dann braucht es eine neue Datenschutzerklärung, die man sich kostenlos bei der IHK oder diversen Anwaltskanzleien im Internet generieren lassen kann. Kopieren, einfügen, fertig…
      Falls ein Kontaktformular vorhanden ist, muss da ein zusätzlicher Haken als Pflichtfeld ergänzt werden, dass man der Datenschutzerklärung und der Datenverarbeitung durch Absenden des Formulares zustimmt. Aufwand: minimal…
      Und zuletzt muss die Seite über ein SSL-Zertifikat verfügen, sodass in der Browserleiste auf https:// umgeleitet wird. Zertifikate gibt es inzwischen kostenlos bei anerkannten vertrauenswürdigen Zertifizierungs-Stellen.
      Das ist also alles kein Hexenwerk, viel wichtiger ist es, dass man dann mit den Daten anderer auch verantwortungsvoll umgeht und diese nicht an Dritte weitergibt, ungesichert rumliegen lässt usw. Der „hausinterne“ Aufwand ist also deutlich höher, aber was die Webseiten angeht, kann ich nicht zustimmen.

      • Avatar

        Michael

        25. Mai 2018 18:31 at 18:31

        In dem Artikel ist auch folgende Aussage zu finden: …ganz abgesehen vom vorgeschriebenen „Datenschutzbeauftragten“, der jetzt auch für Mini-Firmen und gar Handwerker vorgeschrieben ist – bei mehr als 10 Mitarbeitern
        Auch das ist vollkommener Unsinn, dieser Punkt ist ganz klar im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Danach ist ein Datenschutzbeauftragter notwendig, wenn im Unternehmen oder Verein mindestens zehn Personen ständig damit beschäftigt sind, personenbezogene Daten automatisiert zu verarbeiten (§ 38 Abs. 1 BDSG-neu). Und das ist ganz etwas anderes als 10 Mitarbeiter.

        Wer so recherchiert wie dieser ehemalige ntv-Moderator und derartigen Unsinn verbreitet, dem müsste das Recht auf Publizieren aberkannt werden. Vermutlich ist er deshalb ehemaliger Moderator ;)

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