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Aktien

Vorsicht vor der „blackout period“

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Von Markus Fugmann

Für die US-Aktienmärkte könnte es demnächst ungemütlich werden. Der Grund: die sogenannte „blackout period“ beginnt. Die US-Unternehmen haben eine Art Selbstverpflichtung, wonach sie vier bis fünf Wochen vor der Bekanntgabe ihrer Quartals-Zahlen keine eigenen Aktien mehr zurück kaufen – die „blackout period“ endet 48 Stunden nach Bekanntgabe der Unternehmens-Zahlen. Der Grund: die Sorge vor erhöhter Volatilität und möglichen Verdachtsmomenten bezüglich Insider-Handels vor Bekanntgabe der eigenen Zahlen. Damit aber fällt faktisch ein wesentlicher Treiber der US-Aktienmärkte aus.

Wie bedeutsam das ist, hat sich im Februar gezeigt, als US-Unternehmen so viele eigene Aktien zurück gekauft haben wie noch nie (im Volumen von 104,3 Milliarden Dollar). Circa 2% des Tagesvolumens bei den wichtigsten US-Indizes stammt von Unternehmen, die ihre eigenen Aktien zurück kaufen. Damit sind die US-Unternehmen die mit Abstand größten Käufer von US-Aktien:

buybacks(Chart von zerohedge.com, Fed, Goldman Sachs) Seit 2009 haben US-Unternehmen mehr als zwei Billionen Dollar für den Rückkauf ihrer eigenen Aktien ausgegeben. Das Hauptmotiv: die Unternehmen sitzen auf Cash-Bergen und sehen wenig Investitionsmöglichkeiten - gleichzeitig sorgen die Rückkäufe in der Regel für steigende Kurse, da weniger Aktien im freien Handel verfügbar sind. Und das Management wiederum der Unternehmen ist meist über Bonus-Systeme an der Entwicklung des Aktienkurses beteiligt. Die Firmen aus dem S&P500 mit dem größten Volumen an Aktienrückkäufen werden in der Zeit zwischen dem 13. und 27.April ihre Zahlen vorlegen - sprich die "blackout period" beginnt. Und das könnte bedeuten, dass die Aktienkurse der in Frage kommenden Unternehmen wenig Potential nach oben haben - und gleichzeitig die Volumina fallen. Goldman Sachs empfiehlt daher Privatinvestoren, in Schwächephasen aufgrund der "blackout period" in US-Aktien einzusteigen. Wir sind sicher, dass die Goldmänner jede Menge davon im Angebot haben, die sie dann in einen vermutlich fallenden Markt großherzig an die "schwachen Hände" weiter reichen. Denn Goldman Sachs, das wissen wir ja, vollzieht das Werk Gottes, wie es der CEO Blankfein so bescheiden formuliert hat..

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Mo Gerret

    25. März 2015 14:50 at 14:50

    Goldman Sachs empfiehlt,……da kann ich gleich an den Osterhasen glauben!

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So werden auch Sie zum erfolgreichen Tech-Investor

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Lieber Börsianer,

Technologie hat die Welt schon immer bewegt. Früher war es die erste Eisenbahn oder die Elektrifizierung. Heute sind die Treiber die Entwicklung künstlich intelligenter Mikrochips oder etwa die Elektromobilität. Früher wie heute verdienen aufgeweckte Investoren damit viel Geld! Diese Sätze schrieb ich bereits an anderer Stelle vor vielen Monaten. Und natürlich hat meine Aussage seitdem nicht an Gewicht verloren. Technologie beeinflusst und verändert unser alltägliches Leben. Mitunter empfinden wir als Verbraucher laufende technische Veränderung als beschwerlich. Vor allem ältere Menschen klagen. Für Sie ist die Umstellung etwa des postalischen Rechnungsversandes auf das E-Mail-Format oder die Gewöhnung an ein neues Smartphone nicht immer ganz einfach. Das ist gelegentlich anstrengend. Als Anleger hingegen profitieren wir enorm von forcierter technischer Innovation. Denn überall, wo bestehende Systeme oder Produktionsverfahren erneuert werden, fließt viel Geld. Schon als Student hatte ich diese…

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Markus Koch LIVE vom Start an der Wall Street: Der Öl-Schock

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Markus Koch meldet sich LIVE zum Start an der Wall Street. Natürlich ist der saudische Öl-Schock im Fokus. US-Airlines verlieren, US-Ölaktien legen zu.

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Der Öl-Schock: Diese Aktien und Währungen sind betroffen – Gewinner und Verlierer

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Nach dem heutigen Öl-Schock (Ölpreis steigt so stark wie seit 1991 nicht mehr) gibt es natürlich betroffene Aktien und Währungen, die darunter leiden, und andere die davon profitieren. Schaue wir uns die Gewinner an. Ohhh Wunder, Exxon Mobil legt heute kräftig zu mit +4,8%. Die Aktie von BP legt um 4,9% zu, Royal Dutch Shell um 3,1%. Hier exemplarisch ein aktueller Chart der BP-Aktie seit Februar. Nach monatelangem Abwärtstrend jetzt die Trendwende?

BP-Aktie steigt dank Öl-Schock

Tja, und die Verlierer? Das sind die großen Öl-Verbraucher, bei denen ein schnell steigender Ölpreis zuerst sichtbar wird. Die Airlines! Die Lufthansa-Aktie fällt heute um 3,4%, Ryanair um 2,5%. Aber sogar die Airbus-Aktie leidet heute mit -4%. Der Aktienmarkt glaubt also an eine größere Auswirkung, die sogar Bestellungen für neue Flugzeuge beeinträchtigen könnte? Charttechnisch gesehen halten sich diese heutigen Rückfälle aber noch in Grenzen. Also noch keine Alarmstufe Rot für diese Aktien.

Öl-Schock sorgt für Verschiebungen am Devisenmarkt

Aber auch am Devisenmarkt sorgt der heutige Öl-Schock für eine Verschiebung der Geldströme. Währungen von Öl-Exportländern werden aufgewertet, und die von Importländern werden abgewertet. Mit am Stärksten negativ betroffen ist heute die türkische Lira. Die Türkei importiert viel Öl, und oben drauf gilt die Lira seit Jahren als Angriffsziel für diverse Arten von Spekulanten-Attacken. Heute steigt US-Dollar vs Türkische Lira von 5,67 auf 5,72. Indien als großer Konsummarkt für Öl ist sehr stark betroffen. USD vs Rupie gewinnt heute von 70,98 auf 71,61. Kleinere Auswirkungen spürt man aber auch bei US-Dollar gegen den ungarischen Forint, wo der Kurs gegenüber Freitag steigt von 299 auf 301. Aber das sind nur drei Beispiele. Betroffen sind auch Südafrika, Indonesien usw.

Auf der Gewinnerseite steht natürlich der russische Rubel. Obwohl der Dollar-Index heute gegenüber Freitag zulegt, verliert USD gegen den Rubel von 64,34 auf jetzt 64,01. Auch Kanada als Ölförder-Nation spürt als kleinen Ausläufer die Auswirkungen. USD vs kanadischer Dollar verliert von 1,3285 auf 1,3244. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit Ende August. Der Rubel wertet eh seit einiger Zeit gegen den US-Dollar auf.

USD vs Rubel

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