Finanznews

Was hat Jerome Powell gesagt? Marktgeflüster (Video)

Auf diese Rede haben die Märkte lange gewartet! Die vage Hoffnung war, dass der Fed-Chef im Grunde seine Aussagen vom 03.Oktober zurück nimmt, die zum Abverkauf an der Wall Street führten und einen „blutroten“ Oktober einleiteten: dass die Zinsen noch weit von der neutralen Rate entfernt seien, ergo noch viele Zinsanhebungen kommen würden. Nun aber rudert Powell heute zurück: die Zinsen seien „knapp unter der neutralen Rate“, sprich die Fed wird nicht mehr automatisch die Zinsen anheben, sondern auf die Daten reagieren – damit schwenkt Powell auf die Linie des Fed-Vize Clarida ein. Die Wall Street macht Party – der Automatismus steigender Zinsen ist durchbrochen, daher eine große Sorge der Märkte gemindert..



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

6 Kommentare

  1. Der Oktober gab noch einen letzten Funken Hoffnung.
    Doch jetzt ist klar: Hier wird pure Planwirtschaft betrieben.
    Für Ende Dezember stehen neue All-Time Highs auf der Wunschliste des US-Junta-Chefs.
    Da werden sich auch alle anderen „hausgemachten“ Probleme wie von selbst erledigen!
    Zurück zur großen Langeweile: up. Up. Up. Und up.
    Adieu Finanzmarktwelt wieder… Der Oktober war nett zu lesen bei euch und durchaus angenehm kritisch.
    Doch die obige Story lässt (leider) wieder den alten Trott vermuten.
    Wenn ein Notenbankchef den Bettvorleger seines großen Herrn gibt kann man das sagen, Herr Fugmann.
    Nix anderes passiert hier gerade und auch bei vielen anderen. China winselt auch schon.

    Gut, aber überlasse ich das Feld den Zöckerlein und Zockern die hier mitlesen und sich freuen.
    Happy tradings. Und nicht vergessen: Zum Handelsschluss wird hochgezogen.

  2. Sieht man sich allein die heutigen Immobiliendaten an, sieht man das nicht nur die Zahl der Verkäufe sondern auch deren durchschnittlichen Preise stark rückläufig sind.
    Von daher würde ich der FED eine unabhängige Entscheidung mit diesem verändertem Statement nicht absprechen.
    Nur die Erklärungen passen nicht dazu und sollten wohl weitere Panik vermeiden. Das der Markt erstmal feiert, kennt man ja.
    Wenn die FED aber wegen rezessiver Tendenzen eher mit Zinserhöhungen aufhört, ist das alles andere als ein Grund zu feiern.

  3. Glaube keinen Daten die du nicht selbst gefälscht hast!
    Denn morgen werden sie REVIDIERT

    Das musste ich leider nun schon noch loswerden – bei so viel naivem Gottvertrauen…

    Der einen FMW-Leserfraktion wünsche ich nun gute Long-Trades.
    Der anderen FMW-Leserfraktion angenehmes, entspanntes Warten auf den CRASH (wird jeden zweiten Tag hier vorbeischauen).

  4. Die „sogenannten Märkte“ existieren schon lange nicht mehr. Gott sei Dank hat die Fed wieder für die Junkies an den „Märkten“ geliefert. An der Börse ist es kritisch geworden, da musste die Zentralbank handeln. Und wahrscheinlich hat Donald Jay mit der Entlassung gedroht, da konnte er leider nicht anders…

  5. So oder so, man kann das Spiel nicht ewig weiter spielen. Gold kann nun mal nicht gegen 0 gedrückt werden. Irgendwo wird schon davor ein realistischer Wert sein an dennen die Märkte reagieren. Und Gold reagiert sehr empfindlich aktuell.

    Die FED wird wohl kaum sagen, dass die Wirtschaft abstützt und man reagieren muss. Den Notenbanken geht die Munition aus.

  6. Wenn ich mir den Dax anschaue, sieht das trotz allem immer noch nicht sonderlich bullisch aus. Der Dow gibt nach oben hin richtig Gas, aber beim Dax sieht es so aus, als ob er mit angezogener Handbremse fährt.
    Es kann natürlich noch kommen, aber ich bin für den Dax (noch) nicht so euphorisch.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage