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Wie in Gold investieren – physisches Gold, Papiergold oder Minenaktien?

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Der Goldpreis hat heute ein neues 7-Jahreshoch erreicht. In den letzten eineinhalb Jahren hat Gold einen regelrechten Hype ausgelöst. Egal ob physisches Gold, Papiergold oder Goldminenaktien. Im Juni 2019 begann die Gold-Rally und anschließend kam es zum Ausbruch aus der mehrjährigen Seitwärtsphase. Seitdem ist der Goldpreis von 1.270 Dollar bis auf das heutige 7-Jahreshoch bei 1.768 Dollar angestiegen. Das entspricht einem Anstieg von fast 40 Prozent.

Für Anleger spielt die Spekulation auf Kursgewinne beim Kauf von Gold meist nur eine untergeordnete Rolle. Die Hauptgründe dafür sind ganz andere. Laut einer Studie des Steinbeis Research Center for Financial Services antworteten 84 Prozent der Befragten, dass sie Gold erwerben, weil sie auf der Suche nach einer stabilen Wertanlage seien. Gefolgt von 83 Prozent zum Schutz vor Inflation. Dabei haben 70 Prozent der Befragten angegeben Angst vor einer steigenden Inflation zu haben.

Gold ist ein klarer Profiteur in Zeiten der expansiven Geldpolitik der Notenbanken. Das Umfeld verbessert sich stetig, solange die Notenbanken die Märkte mit Geldfluten und die Zinsen niedrig bleiben. Sollten die geldpolitischen Maßnahmen irgendwann zu steigenden Inflationsraten führen und gleichzeitig das Zinsniveau niedrig bleiben, dann sind Sachwerte wie Gold weiterhin eine sehr gute Wahl. Nur welche Anlageform ist dabei die richtige für mich?

Unterschiede physisches Gold und Papiergold

Der Unterschied ist so einfach und signifikant zugleich. Das „echte“ Gold (Barren; Münzen) kann man in die Hand nehmen, während Papiergold (Zertifikate) nichts Greifbares – also auch kein Sachwert – darstellt. Es handelt sich lediglich um eine Forderung an eine Gegenpartei (Emittent). Wer im Volksmund von einer Investition in Gold spricht, meint üblicherweise den Kauf von Barren und Münzen. Jedoch ist das Goldangebot bedeutend breiter. Es gibt drei Arten in Gold zu investieren: Papiergold, physisches Gold und Goldminenaktien.

Papiergold

Als Papiergold bezeichnet man Finanzprodukte in Form verschiedener Derivate. Zwar leiten sich deren Kursentwicklungen direkt vom Goldpreis ab, aber mit physischem Gold haben diese wenig zu tun. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Zum Beispiel gibt es Zertifikate mit einem Auslieferungsanspruch (ETCs). Dennoch wird an den Terminmärkten für Futures und Optionen nur bei einem äußerst geringen Anteil der gehandelten Kontrakte tatsächlich die Lieferung der zugrundeliegenden Ware verlangt. Im Normalfall werden die Terminkontrakte durch ein Gegengeschäft glattgestellt, indem ein Barausgleich stattfindet. Daher ist das Argument, dass es mehr Eigentümer von Gold, als Gold selbst gibt, nicht entscheidend. Letztendlich gibt es für jeden Käufer auch einen Verkäufer. Daher hat das hohe Volumen und die große Anzahl der Anleger eher einen stabilisierenden Effekt auf den Markt.

Physisches Gold

Genau genommen ist Gold gar kein Rohstoff. Im Gegensatz zu Silber wird es kaum für industrielle Zwecke benötigt. Gold ist eher ein akzeptierter Wertspeicher oder eine Art Versicherung. Man könnte es auf eine Stufe mit Sachwerten wie Immobilien, Kunst und Antiquitäten stellen. Aber mit dem Unterschied, dass es so gut wie für jeden erschwinglich ist.

Goldminenaktien

Bei dieser Investmentform wird in ein Wertpapier und nicht in physisches Gold investiert. Goldminenaktien sind demzufolge Anteilsscheine an einem Unternehmen, das Gold in Minen abbaut und anschließend auf dem Weltmarkt zum Verkauf anbietet. Im Gegensatz zu Papiergold handelt es sich hierbei um einen Sachwert in Form von Wertpapieren.

Was ist nun die beste Wahl?

Menschen sind in Bezug auf Gold recht einfach gestrickt – es zählt hauptsächlich, dass was man in den Händen halten kann – also physisches Gold. Der Corona-Crash hat gezeigt, wie schnell Papiergold und Minenaktien abverkauft wurden. Aber das physische Gold, wie Münzen und Barren, hat so gut wie gar nicht den Besitzer gewechselt. Im Gegenteil, es haben sich teilweise Schlangen vor den Edelmetallhändler gebildet. Das macht deutlich, dass physisches Gold immer noch als ein sicherer Hafen dient, insbesondere in Zeiten von Unsicherheit und Krisen.

Entsprechend sind alle physischen Objekte aus Gold für Anleger geeignet, die auf der Suche nach einem Wertspeicher sind. Darüber hinaus gelten viele Goldmünzen als ein offizielles Zahlungsmittel. Bis zu einer Obergrenze von 1.999,99 Euro ist ein anonymer Erwerb möglich. Ebenfalls kann es im Notfall zur kurzfristigen Liquiditätsbeschaffung dienen. Zu guter Letzt zählt es zu den wertbeständigsten Tauschmitteln.

Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, sind das vor allem emotionale Gründe – Angst spielt dabei eine bedeutende Rolle. Es gibt auch einige Nachteile sich für physisches Gold, als Investment zu entscheiden. Die laufenden Kosten für die Aufbewahrung und Lagerung sind ein erheblicher Nachteil. Auch die Gefahr von Verlust bzw. Diebstahl kommt noch dazu. Zusätzlich entstehen bei jedem An- und Verkauf Kosten durch Preisaufschläge der Händler. Das geht alles zulasten der Rendite.

Vorteil Papiergold

Der Kauf von Papiergold kann schnell und einfach per Mausklick erfolgen. Entsprechend groß ist die Auswahl. Es stehen dutzende Zertifikate, Futures, ETFs und ETCs zur Verfügung. Des Weiteren ermöglicht Papiergold eine kurzfristige und im Erfolgsfall auch wesentlich höhere Rendite. Diese können durch Hebelprodukte, mit kleinen bis großen Hebel, generiert werden. Eine Vielzahl von Anlegern nutzen u.a. Zertifikate zur Absicherung ihres Depots. Es erspart Ihnen während einer Baisse ihren Aktienbestand zu veräußern. Wer aber kein Interesse an reinen Schuldverschreibungen (Derivaten) hat, der kann zum Beispiel auch in Xetra-Gold investieren. Der Kauf ist bequem und kostengünstig und was noch viel wichtiger ist, der Käufer hat ein Auslieferungsanspruch auf physisches Gold.

Jedes Finanzinstrument birgt Risiken, genauso ist es beim Papiergold. Wie bei einem Wertpapier steht man vor der Herausforderung zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen und zu verkaufen. Zwar hängt der Preis vom Goldpreis ab, aber durch den Hebeleffekt läuft man schnell Gefahr höhere Verluste zu erzielen. Zudem spielt die Bonität des Emittenten eine große Rolle. Dadurch das der Anleger kein Eigentum oder Sicherungsrecht erwirbt, ist er zusätzlich dem Emittentenrisiko ausgesetzt.

Goldminenaktien als Alternative

Goldminenaktien vereinen zwei entscheidende Eigenschaften von physischem Gold und Papiergold. Zum einen zählen Aktien wie auch Edelmetalle zum Sondervermögen. Zum anderen bieten sie ähnlich wie Papiergeld höhere Renditen als physisches Gold. Parallel zum steigenden Goldpreis sind auch die Aktien vieler Goldminen-Unternehmen kräftig gestiegen. Unternehmen wie Barrick Gold, K92Mining, Newmont Goldcorp und andere haben überdurchschnittlich von dem Anstieg profitiert. Dadurch konnten Anleger im Laufe des letzten Jahres mit Goldminenaktien bessere Renditen erwirtschaften als mit Gold selbst. Das Gute beim Erwerb von Goldminenaktien ist, dass man im Vergleich zum physischen Gold wesentlich geringere Kosten hat.

Ein wesentlicher Nachteil sind die Kursschwankungen. Die Bewegungen im Goldpreis wirken sich überproportional auf die Aktienkurse aus. Außerdem können Goldminen bei schlechter Ertragslage starke Kurseinbrüche erleiden. Zudem korrelieren Minenaktien nicht ausschließlich mit dem Goldpreis, sondern auch mit den Aktienmärkten. Was ein Vorteil sowie ein Nachteil sein kann. Man darf auch das moralische Gegenargument der zum Teil zweifelhaften Arbeitsbedingungen in manchen Minen nicht vergessen. Politische Schwierigkeiten in Förderländern, Managementfehler sowie technische Risiken kommen noch dazu.

Fazit

Jedes der genannten Investments kann ein vorhandenes Portfolio stabilisieren. Da Gold eine geringe Korrelation zu andern Anlageklassen (Immobilien, Aktien, Anleihen etc.) aufweist. Befinden sich zum Beispiel die Aktienmärkte in einer Baisse, dann kann das Edelmetall den Verlust durch eine positive Kursentwicklung auffangen.

Hier nochmal die Vorteile der jeweiligen Anlegeformen: Physisches Gold erfüllt den Zweck eines Wertspeichers, es ist eine Notwährung, falls das Fiatgeld Probleme bekommt und es dient als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Papiergold ist dafür flexibel handelbar, kann anhand von gehebelten Derivaten hohe Renditen erbringen und bietet z.B. durch das Xetra-Gold eine gute Alternative zum physischen Gold. Goldminenaktien zählen zu den Sachwerten, der Erwerb ist aber kostengünstiger als beim physischen Gold. Zudem erbringen sie höhere Renditen, obwohl sie mit dem Goldpreis korrelieren.

Ganz unabhängig davon welche Anlageform man bevorzugt, Gold ist und bleibt ein sinnvolles Investment. Ob zur Beimischung oder als Diversifizierung in einem Wertpapierdepot. Trotzdem muss sich jeder Käufer entscheiden: Kaufe ich Goldbarren bzw. Münzen, Goldminenaktien oder Papiergold (Derivate, Xetra-Gold). Alle Formen der Geldanlagen im Gold haben ihre Vor- und Nachteile. Es liegt nun an Ihnen zu entscheiden, welche die für Sie beste Anlageform darstellt.

 

Wie in Gold investieren - physisches Gold, Papiergold oder Goldminenaktien?

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Goldsammler

    23. Juni 2020 18:43 at 18:43

    Die Frage ist: Will ich Zocken oder Sicherheit. Bei Sicherheit, geht NUR phys. Gold welches nicht im Finanzsystem lagert. Alles andere ist nichts Wert… wenn es soweit ist.
    Hoffe ich konnte ihnen helfen.

    Bin mal gespannt was @Colombo dazu sagt.

  2. Avatar

    Kritisch on fire

    23. Juni 2020 18:51 at 18:51

    Schönen Abend!
    Es gibt doch bei Gold nur eine Entscheidung und die heißt zu Hause im Safe 50% in Münzen 5o% in kleineren bis größeren Barren. Weder im Bankschließfach (bei der Bank seines Vertrauen – HAHA) und schon gar nicht im Ausland (sichere Drittstaaten – HAHA). Ein sog. Notgroschen wie er sein muss. Und wenn nichts passiert wozu man das „Zeug“ brauchen kann werden sich die Nachlommen auch nicht darüber ärgern (natürlich nicht testamentarisch beurkundet), oder?
    LG

  3. Pingback: Aktuelles vom 17. Juni 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Christine Lagarde: Headlines zur EZB-Pressekonferenz – sehr dovish!

Markus Fugmann

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am

Die wichtigsten Aussagen der EZB-Chefin Christine Lagarde auf der EZB-Pressekonferenz – wie wird sie sich zu den ökonomischen Perspektiven durch die neuen Lockdowns äussern?

– Lagarde und Vize de Guindos betreten den Saal – beide mit Mundschutz..

– Neue Corona-Welle: Wirtschaft verliert an Fahrt, klare Verschlechterung des Ausblicks, vor allem im Dienstleistungsbereich

– Konsumenten halten sich zurück

– Inflation geringer aufgrundd fehlender Nachfrage

– FMW: jetzt das Übliche Loblied auf die EZB-Maßnahmen (gähn..)

– Risiken klar abwärtsgerichtet

– EZB wird im Dezember auf die neue Entwicklung reagieren und dabei auch Wechselkurs berücksichtigen

– Corona-Maßnahmen bringt „headwinds“ für wirtschaftlichen Ausblick (FMW: wo ist bloß die viel besungene „V-Erholung“?)

– Inflation dürfte negativ bleiben wegen deutscher Mehrwertsteuersenkung und niedrigem Ölpreis (FMW: Brent Öl fällt gerade erstmals seit Mai unter die Marke von 37 Dollar)

– Banken zeigen bei Kreditvergabe strengere Kriterien aufgrund steigender Risiken

– jetzt kommt der schon rituelle Aufruf Lagardes zu fiskalischen Maßnahmen, diese sollten zielgerichtet sein

– Lagarde jetzt über „Next Generation EU“ – wie Daniel Stelter sagen würde die „Klimaplanwirtschaft“

– Lagarde „hat“ fertig, jetzt kommen Fragen, natürlich alle virtuell..

—-

– Lagarde: für nächste EZB-Sitzung im Dezember werden alle Instrumente untersucht – das wird bereits vorbereitet, damit die EZB bei der Erholung (der Vermögenspreise…?) helfen kann

– FMW: Lagarde bisher sehr dovish, das bringt auch den Ölpreis so unter Druck, der Euro jetzt unter 1,17

– Lagarde: morgen kommen BIP-Zahlen, diese „könnten positiv überraschen“ (Prognose ist +15%), aber für das 4.Quartal sieht es nicht gut aus

– Lagarde zu Inflation: wir die derzeit negative Inflation nicht Deflation, weil es ein Sondereffekt der Pandemie ist

– Lagarde: Dass die Staaten der Eurozone Anleihen mit Gemeinschaftshaftung ausgeben, hat die Wahrnehmung der Eurozone verändert

– Lagarde: haben auf dieser Sitzung nicht über Veränderung der Geldpolitik diskutiert

Hier der Live-Feed zur EZB-PK:

Chrstine Lagarde - die Aussagen auf der EZB-Pressekonferenz

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Hans-Werner Sinn: Warum die Inflation ausbleibt, und wann sie kommt

Claudio Kummerfeld

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Der ehemalige Chef des ifo-Instituts, hoch angesehene und bekannteste Ökonom Deutschlands Hans-Werner Sinn (hier jüngst im Gespräch mit Marc Friedrich) hat aktuell der Mission Money ein ausführliches Interview gegeben. Ein echter zweiter Lockdown müsse in Deutschland vermieden werden, so der Appell von ihm.

Die deutsche Wirtschaft wird laut Hans-Werner Sinn die zweite Corona-Welle überleben. Aber es werde eine große Pleitewelle geben. In einem ersten Schritt würden zahlreiche Unternehmen in die Insolvenz gehen, die bis jetzt dank ausgesetzter Insolvenzpflichten viel neue Schulden angehäuft hätten. Und erst in einem zweiten Schritt würde es dann die Banken hart treffen, weil die ja in Folge der Insolvenzen die Kreditausfälle zu verkraften hätten.

Hans-Werner Sinn mit Schwerpunktthema Inflation

Ein zentral wichtiges Thema im folgenden ausführlichen Interview ist die möglicherweise anstehende Inflation in Europa und Deutschland. Hans-Werner Sinn äußert sich hierzu ausführlich. Vor Corona habe die Geldmenge der EZB 3,2 Billionen Euro betragen, seitdem sei bis heute 1 Billion Euro dazugekommen. Bis Sommer 2021 werde die Summe auf 5,4 Billionen Euro anwachsen. Es entstehe ein gigantischer Geldüberhang.

Hans-Werner Sinn erklärt ausführlich seine große Sorge vor der anstehenden Inflation. Zunächst erklärt er ausführlich, warum es bislang trotz Geldschwemme keine Inflation in Form von Preisexplosionen gebe (ab Minute 23 im Video). Seine Ausführungen dazu sind hochinteressant. Das zusätzlich geschaffene oder besser gesagt in den letzten Monaten nicht ausgegebene Geld sei nicht aktiv, weil es herumliege. Bei den Bürgern auf den Sparkonten oder im Tresor. Bei den Banken liege es laut Hans-Werner Sinn herum zum Beispiel auf deren Zentralbankkonten. Es werde nicht vollständig als Kredit an Wirtschaft oder Verbraucher herausgereicht. Daher wirke die gestiegene Geldmenge nicht inflationär. Denn in Krisenzeiten würden sich die Menschen nicht trauen Geld auszugeben.

Aber nach der Krise, wenn es zum Beispiel einen Impfstoff gegen Corona gebe und die Wirtschaft wieder boomt, dann steige auch wieder der Optimismus bei den Menschen. Gewerkschaften würden höhere Löhne verlangen, die Unternehmen würden die Preise anheben usw. Die Inflation könne dann sehr leicht über das 2 Prozent-Ziel der EZB ansteigen. Dann müsse die EZB die Zügel anziehen. Aber dann stehe man vor einem gewaltigen Problem. Hierzu wollen wir die wirklich sehr interessanten und aufschlussreichen Ausführungen von Hans-Werner Sinn nicht vorwegnehmen. Schauen Sie bitte das Video! Nur so viel. Er erläutert auch dann möglicherweise anstehende Folgeeffekte wie dann platzende Luftbuchungen und ein Bankensterben.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: https://www.hanswernersinn.de/de/Bildarchiv

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Lockdown: Was läuft falsch bei den Corona-Maßnahmen?

Markus Fugmann

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Heute dürften in Deutschland und Frankreich neue Beschränkungen und Corona-Maßnahmen bis hin zum Lockdown verkündet werden. Im Grunde reagieren die durch die starken Anstiege alarmierten Regierungen in Europa alle ähnlich. Nach Informationen des Informations-Mediums für Intellektuelle, also bild.de, dürfen ab 04.November in Deutschland sich maxiximal zehn Menschen treffen, die wiederum maximal aus zwei Haushalten stammen dürfen.

Lockdown, Corona-Maßnahmen und Anreizkonflikte

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Corona-Maßnahmen schon gerechtfertigt seien – auf der anderen Seite gibt es jene, die das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen latent verharmlosen – und nicht selten eine Verschwörung der Eliten vermuten zur Entmündigung der Bürger. Symbol dafür ist ihnen der Lockdown.

Nun müssen die Regierungen die Bevölkerung schützen – aber sind die getroffenen Maßnahmen gerechtfertigt? Professor Christian Rieck macht auf zwei zentrale Probleme der Maßnahmen deutlich, die häufig entweder zu „Überreaktionen“ oder zu „Unterreaktionen führen.  Es gebe viele „Anreizkonflikte“, die zu problematischen Reaktionen der Betroffenen führen, so Rieck.

In folgendem Video erklärt er, was er damit meint:

 

Lockdown und Corona-Maßnahmen - sind sie gerechtfertigt?

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