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Aktien

Wirecard-Aktie bleibt weiterhin eine wacklige Kiste

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Die „Akte“ Wirecard bleibt auf dem Tisch. Die Financial Times lässt nicht locker. Am 26. März berichteten wir über den Prüfbericht einer Kanzlei aus Singapur, wonach es offenbar keine wirklich schlimmen Fehltritte des Unternehmens in Singapur gegeben habe.

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Damit hätte die Sache eigentlich beendet sein können. Zack, auf einen Schlag stieg die Wirecard-Aktie letzte Woche um 30%. Aber dann am 28. März legte die FT nach und sprach von angeblich dubiosen Vorgängen bei Partnerfirmen von Wirecard in Asien. Darauf hin sackte die Aktie wieder ab.

Und jetzt aktuell legt die FT erneut nach. Sie geht auf den Prüfbericht der Kanzlei ein, den das Unternehmen in Kurzform veröffentlicht hatte. Dazu sagt die FT, dass dieser Bericht ja gar kein richtiger Abschlussbericht einer Prüfung sei. Die Kanzlei selbst spreche lediglich von „updated findings“, also aktualisierten Ergebnissen. Es handele sich dabei lediglich um eine Zusammenfassung von Wirecard selbst, welche laut einem auch veröffentlichten Begleitschreiben der Kanzlei ohne zusätzliche Kommentare gegengezeichnet worden sei.

Interessant ist auch: Bei den drei großen Berichten der FT, welche die Wirecard-Aktie von 160 auf weit unter 100 Euro fallen ließen, hatte stets der FT-Autor Dan McCrum die Artikel verfasst. Aktuell hat ein anderer FT-Autor über Wirecard geschrieben. Aber die Richtung der FT bleibt klar, nämlich extrem kritisch gegenüber Wirecard. Das tut der Aktie auch aktuell nicht gut.

Am 26. März war die Aktie bis auf 130 Euro gestiegen. Bis gestern hatte sie wieder auf unter 108 Euro verloren. Aktuell wirkt sie leicht positiv mit 110 Euro. Hier ein Urteil zu fällen wie es mit der Aktie weitergeht, scheint fast unmöglich zu sein. Die Quartalszahlen präsentiert das Unternehmen am 25. April. Das könnte ein nächster wichtiger Tag für die Aktie sein. Werden in dem Bericht auch weitere Aussagen zu den Vorgängen in Asien getroffen?

Wirecard Aktie
Die Wirecard-Aktie seit dem 6. März.

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Markus Koch LIVE zum Start an der Wall Street – Quartalszahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Auch heute sind die Quartalszahlen der US-Konzerne im Fokus. Sie werden jetzt im Detail besprochen.

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Aktuell: Continental mit Ad hoc-Info zu Abschreibungen, Verlusten und Spin Off

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Continental steht als Autozulieferer bereits seit Monaten voll im Orkan namens Autokrise. Jetzt gibt es eine Ad hoc-Mitteilung von Continental und eine Info zum Spin Off eines Teils des Unternehmens, um diesen Teil separat an die Börse bringen zu können. Vorab die Info: Die Continental-Aktie steigt aktuell dank dieser Infos von 120,47 Euro auf jetzt über 123 Euro! Zuerst zur den Abschreibungen. Hier der wichtigste Teil der Veröffentlichung im Wortlaut:

Im Rahmen ihres jährlichen Planungsprozesses wird die Continental AG im dritten Quartal 2019 Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro berücksichtigen. Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Annahme der aktuellen Geschäftsplanung, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren (2020-2024) nicht wesentlich verbessern wird. Basierend auf dieser und anderen Annahmen sind Wertminderungen in den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain in Höhe von 724 Millionen Euro, 1,537 Milliarden Euro, bzw. 244 Millionen Euro vorzunehmen. Der wesentliche Teil der jetzt zu mindernden Werte geht auf Akquisitionen vor 2008 zurück.

Insbesondere werden die Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen zu einem negativen Wert des berichteten EBITs für das dritte Quartal 2019 führen. Gleiches gilt für das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis für das dritte Quartal 2019 und für das Geschäftsjahr 2019. Continental erwartet durch diese Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019.

Und nun zum Spin Off. Hier Continental vollständig im Wortlaut:

Der Vorstand der Continental AG hat beschlossen, die Vorbereitung eines möglichen Teilbörsenganges von Vitesco Technologies (jetzige Division Powertrain) nicht mehr länger zu verfolgen. Stattdessen wird nun allein eine Abspaltung von 100 Prozent von Vitesco Technologies mit anschließender Börsennotierung – ein sogenannter Spin-Off – angestrebt. Die Zustimmung des Aufsichtsrats der Continental AG vorausgesetzt soll der geplante Spin-Off am 30. April 2020 der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Continental Gebäude
Foto: © Continental AG

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Bayer startet neue Innovationsoffensive

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Lieber Börsianer,

DAX-Unternehmen werden häufig als schwerfällige Dickschiffe wahrgenommen, die längst an Innovationsgeist verloren haben und nur noch wegen ihrer schieren Größe erfolgreich bleiben. Daran ist wahr, dass sich große Strukturen mit ihren beamtenähnlichen Stabsabteilungen nur langsam verändern lassen. Doch es geht auch anders. Das zeigen uns viele große Unternehmen immer wieder. Beispiel: Bayer ist ein Schwergewicht in der Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Rund 117.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Um flexibel und innovativ zu bleiben, ist bei dieser Größe manchmal allerdings ein bisschen Schwung von außen hilfreich. Und den holt sich Bayer immer wieder ins Haus. So gründet Bayer gemeinsam mit Arvinas ein Joint Venture namens Oerth Bio. Arvinas ist ein Biotechunternehmen aus den USA, das eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt, die das körpereigene natürliche…..

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