Euro-Dollar: Über einen Trend, der auch für den Dax wichtig ist

FMW-Redaktion

Macron die Zweite, könnte man sagen: nach dem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen nun auch der deutliche Sieg bei den Parlamentswahlen in Frankreich, aber noch zeigt sich der Euro zurückhaltend. Wir hatten mehrfach bereits darauf hingewiesen, dass sich viele Investoren aus dem Dollar-Raum in Europa eingekauft haben, nachdem nun der Frexit erst einmal in weiter Ferne gerückt ist. Laut Bank of America geben 39% der befragten Fondsmanager an, bei diesem Einstieg in Europas Aktienmärkte nicht „gehedget“ zu sein, sprich man hat sich keine Währungsabsicherung zugelegt für den Fall, dass er Euro fällt und so Währungsverluste beim Investment entstehen – offenkundig weil man davon ausgeht, dass der Euro weiter steigt, weil die politischen Risiken verschwunden zu sein scheinen – oder auch, weil man meint, dass die EZB ihre Geldpolitik straffen wird.

Im Umkehrschluß heißt das: sollte der Euro deutlich fallen, kommen diese Investoren unter Druck und müssten vermutlich ihre Positionen reduzieren oder glatt stellen.

Die Investoren sind nun zunehmend Long im Euro, wie die neuesten CFTC-Daten zeigen:

Wie aber sieht es beim Euro-Dollar aus derzeit? Noch ist der Aufwärtstrend nur unterbrochen, nicht beendet. Ein entscheidender Bereich ist die Zone um 1,1150:


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