Anleihen

Aktienmärkte: Ist das das nächste große Ding? Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte der Wall Street heute allesamt mit neuen Allzeithochs, während der Dax weiter stagniert und sogar einen leichten Wochenverlust ausweist – und das trotz neuem Optimismus in Sachen Brexit. Aber der Fokus richtet sich nun immer mehr auf die US-Anleihemärkte mit steigenden Renditen, die Zinskurve versteilt sich weiter (gut für Finanz-Aktien, nicht so gut für Tech, daher der Nasdaq heute nur mit kleinen Gewinnen). Sollten die Renditen weiter steigen, werden US-Anleihen wieder zunehmend zur Konkurrenz für die Aktienmärkte. Dort aber herrscht nach wie vor eine „Rundum-sorglos-Stimmung“, vor allem die „Corona-Verlierer“ werden wieder gekauft (der Sektor Energie daher wider mit den größten Gewinnen)..

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7 Kommentare

  1. Die Nicht-Wähler in den USA, die sich sagen, ändert sich sowieso nichts…

    Ich habe da so meine Zweifel, ob das der einzige Grund ist, nicht zu den Wahlen zu gehen.
    Viele wissen vermutlich nicht einmal, dass und/oder was Wahlen überhaupt sind.
    Viele haben einfach Angst vor den bewaffneten Einschüchterern vor den Wahllokalen.
    Viele müssen wochentags einem ihrer drei Jobs nachgehen, wenn die Wahlen stattfinden.
    Vielen ist es wahrscheinlich tatsächlich wurscht, wer in einem primitiven Zwei-Parteien-System gewinnt, weil sie sich nicht vertreten fühlen.

    Unabhängig davon war die Wahlbeteiligung für amerikanische Verhältnisse mit zwei Dritteln erstaunlich und historisch hoch und liegt deutlich über dubiosen Grenz-Autokratien wie Polen oder Ungarn. Mit Russland, Türkei, Nordkorea und vielen afrikanischen „Demokratien“ bei 80+ kann sie zwar noch nicht konkurrieren, aber immerhin…

  2. Meine Hoffnungen ruhen auf Knecht Ruprecht! ;-)

  3. Man bedenke wieviele Höchstkurse es denn schon seit 1929 gab!!! Sind die wirklich alle immer gefährdet gewesen durch einen bevorstehenden Crash oder waren dann einfach auch alle Indikatoren auf Höchstständen. Und heute, wo die Notenbanker das Never-Ending-Money-System erfunden haben und jegliche Regeln der Ökonomie ausser Kraft gesetzt haben, will man immer noch mit Lehrbuchsätzen die Welt erklären.

  4. Ja, ist richtig, die Aktienmärkte sind „sorglos“, aber eine Frage hätte ich :

    seit wann sind die nicht manipulierten Anleihemärkte „konkurrenzfähig“, bzw nicht manipuliert ??

    Der Anleihemarkt ist deshalb der „reale“ Markt ? – Logik ?!?

    Das wir uns in eigenem Ungleichgewicht bewegen, mögen manche Bären nicht realisieren wollen oder können ?

  5. @Michael
    Ich weiß ja nicht wie sehr sie sich in Osteuropa auskennen, aber scheinbar nicht allzu gut. In Ungarn und Polen leben die Menschen, oder sollte ich Bürger sagen, falls sie wissen was dieser Begriff so mit sich trägt, scheint mir nur in Deutschland nicht angebracht zu sein diesen Begriff für schon länger hier lebende zu verwenden, noch sehr viel freier und selbstbestimmter. Und das Volk wählt zum Großteil Orban und PiS, weil sie Zustände wie sie sich seit Jahren hier entwickeln, gar nicht ansatzweise zulassen und unseren größten deppen die Stirn bieten, die wollen, dass sie doch bitte ihr eigenes Land ebenso abwirtschaften sollen wie wir es getan haben.
    Es ist dort nicht alles rosig, aber oben genannte Kriterien sind bereits sowohl notwendig als auch hinreichend.
    Die Regierungen dort kommen eben noch weitgehend ihrer Verantwortung nach, das eigene Volk zu schützen, und das insbesondere im internationalen Kontext. Das ist in Deutschland eher ein opfern.

  6. Frage, ist Frau Yellen für die Wallstreet so positiv wie ihre Ernennung es erwarten lässt? Ein bekannter Ökonom hat auf diese Frage Folgendes gesagt.Sie sei eine Linke und Bernie Sanders sei sehr zufrieden mit der Ernennung zur Finanzministerin. Wenn das so ist sollte sich Wallstreet nicht zu sehr freuen.
    Wie alle Linken ist sie natürlich für weitere Schulden und Gelddrucken, aber ob dieses Geld wie bis jetzt die schon Vollgefressenen oberen 10% füttern wird wage ich zu bezweifeln.Mit oder ohne Yellen wird in Sachen Steuern oder Verschuldungsbremse etwas passieren müssen.Meistens passieren unattraktive Massnahmen am Anfang einer Amtsdauer, der amtierende Präsident sollte ja vor den nächsten Wahlen auch wieder Geschenke machen können.Ausserdem wäre der Zeitpunkt für eine Börsenkorrektur ideal, man könnte die Schuld der Doppelpandemie Corona/ Donald in die Schuhe schieben.

  7. @Shong09, unabhängig von Ihrem schwer zu entschlüsselnden und etwas verworrenem zweiten Schachtelsatz nach der ersten Unterstellung bzw. Vermutung darf ich darauf aufmerksam machen, dass ich von der Wahlbeteiligung sprach, nicht vom Wahlausgang. Diese Beteiligung ist unbestritten und offiziell von den Landesregierungen beider EU-Mitglieder so veröffentlicht. Deshalb habe ich so meine Probleme damit, wie Sie Ihre persönlichen politischen Ansichten mit diesem Thema vermischen. Das hat so einen Hauch von Populismus, den wir doch hier auf FMW alle tunlichst vermeiden wollen.

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