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Aktienmärkte oder Ölpreis – wer hat Recht? Videoausblick

Die Aktienmärkte in den USA faktisch wenig verändert – man macht sich keine Sorgen, weswegen es bei einem sicheren Hafen wie Gold zu einem sstarken Abverkauf gekommen ist. Aber auch andere Rohstoffe wie Kupfer tendieren schwach, vor allem aber war der Ölpreis in den letzten Tagen unter Druck. Und das ist seltsam: Öl und andere Rohstoffe scheinen einen wirtschaftlichen Abschwung durch das Wieder-Aufflammen des Coronavirus anzukündigen, während die Aktienmärkte davon auszugehen scheinen, dass das Problem bereits erledigt ist. Wer hat Recht? Das zweite Quartal war wahrscheinlich der Hochpunkt in Sachen Umsätze und Gewinne der Unternehmen, ab jetzt geht es wahrscheinlich bergab. Und bei der Fed bekommt der „Taper-Talk“ Auftrieb..

Hinweis aus Video auf Artikel:China – auf dem Weg zur Weltmacht Nummer eins?



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9 Kommentare

  1. Scholz an das Volk:

    „Niemand hat den Plan die Steuern anzuheben.“

  2. So sprach er. Und dann ging er nach Hause uns sang sein Lied…

    „Oh wie gut das niemand weiß, dass ich eigentlich Niemand heiß….“

  3. Hallo hr Fugmann.
    Bin aus Bayern rosenheim hinter minga.
    Was denken die die bei über 35200(amiindex) noch kaufen?klar dass weiter steigt aber im ernst,is es ein Vorteil einfach strukturiert zu sein beim investieren?
    Gruß pete

  4. Mensch Fugi, verkompliziere doch nicht so die Dinge. Die Aktienmärkte haussieren weiter, da ein evtl. leichter wirtschaftlicher Rückgang durch erneutes COVID-19 Aufflammen, doch nur gut für sie ist. Niedrigere Energiepreise bremsen den offiziellen Inflationsanstieg und dann ist die FED nicht gezwungen die Zinsen anzuheben und auch die Anleihenkäufe durch die FED oder anderer Notenbanken kann fleißig weitergehen. Weiterhin die beste aller Corona-Aktienwelten wie bisher. Solange kein schwarzer Schwan auftaucht, fliegen die weißen umso höher:-)
    Übrigens – Ich bin nicht befangen, da selbst seit einiger Zeit nicht mehr in Aktien investiert und schau wehmütig den Kursen und verpassten Einstiegschancen hinterher. Ich rede also hier nicht die Aktien und Börsen schön. Wenn ich mir die Charts von den Börsen in den USA ansehe, wird mir auch ganz schwindelig und ich würde vor einem kräftigen Rücksetzer keine mehr kaufen wollen.
    Wie im Jahr 2017 (eigentlich mit das beste Aktienjahr wie ich finde) wird den Leuten nur Angst gemacht vor Atomkrieg oder anderen unrealistischen Eventualitäten. Sicherlich, passieren kann immer etwas, aber es kann einem auch ein Meteorit auf dem Kopf fallen. Drama, Drama, Drama. Ich bin 100% für kritische Berichterstattung, aber realistisch sollte sie sein. Wie sagt Markus Koch immer so treffend, man muss die Ängste quantifizieren!

    1. @ DS

      Es ist doch immer die Frage, wie man Daten, die einem präsentiert werden aufnimmt und dann basierend darauf Entscheidungen trifft.
      Wenn Sie Unternehmen gefunden haben, an deren Produkte Sie glauben und wenn diese Unternehmen nach Ihrer Einschätzung auch zukünftig Gewinne erwirtschaften, dann sollten Sie losgelöst vom Preis in Tranchen deren Aktien erwerben.
      Wenn Sie die Beiträge von Herrn Fugmann kennen, dann könnten Sie auch zum Ergebnis kommen, dass die Preise (Die Angabe eines Wertes, welcher noch in Euro ausgedrückt wird) vollkommen aus den Fugen geraten. Bei der Geldschwemme werden Preise verzerrt und es ist meines Erachtens schwieriger geworden, die Unternehmen zu finden, an denen man auch noch in 10 Jahren beteiligt sein sollte.

      Investieren heiß ja auch nicht, den Preisen hinterher zu rennen. Überlegen Sie sich, wieviel Sie für Ihr Geld momentan noch erwerben können und investieren Sie in möglichst zukunftsfähige Unternehmen oder sonstigen Sachwerten (selbst wenn der Preis in der Schrottwährung schwanken wird ;-)

      Dies nur als kleiner Denkanstoß. Ich hoffe die Message ist verständlich ;-)

  5. @ DS, wieder ein typischer Bull/ Bär.Bei der heutigen Genderdiskussion gibt es immer mehr von diesen.Auch bei den Schwänen ist es so, sie müssen nicht unbedingt schwarz sein, auch einige halbschwarze können Unheil anrichten. Z.B. immer neue Pandemien, gestern hat ein Profi erklärt,dass es immerhin 10% Longcovid Fälle gebe. Heute die Nachricht,dass in Afrika wieder ein neues Virus auftauchte.
    Die Natur wird die Überbevölkerung regulieren und auch die Übertreibung des Gelddruckens wird wie jede andere Übertreibung, leider erst zu spät mit fatalen Folgen korrigiert werden.Mensch DS verkomplizieren sie doch nicht die Dinge, wenn Gelddrucken nachhaltig wäre ,müsste man der Gerechtigkeit wegen auch alle armen Länder an diesem Segen beteiligen und es würde uns noch besser gehen.
    Ich erlaube mir eine Frage.Warum können diese Länder kein Geld drucken? Ist es nicht eher so, sie können nicht mehr weil sie es schon zu lange gemacht haben. Siehe Argentinien, Venezuelau.s.w. Also die MMT Gemeinschaft ist auf gutem Wege.

  6. Sambia meldet Zahlungsunfähigkeit, ich meinte dies sei nicht mehr möglich und Staatsschulden seien kein Problem.Es ist eher so, dass es bei grossen Staaten schleichend geht und länger dauert, aber Verschuldung wirkt sich trotzdem negativ aus.Vor allem Konsumschulden sind schlecht.Es gibt nur eine Art von guten Schulden? Wenn man auf Kosten der Gemeinschaft mit gedrucktem Gratisgeld reale Werte ( Aktien oder Immobilien ) kauft. Das ist das Rezept wie die oberen 5% auf Kosten der Gemeinschaft immer reicher werden.Weil dies sehr nachhaltig ist wird es durch die Notenbanken ( Staaten) und allen MMT verseuchten Politiker gefördert.

  7. @ Echtbär: ich wollte mit meinem Kommentar nur Fugi darauf hinweisen, dass man nicht jede Kleinigkeit, die gegen steigende Aktienkurse spricht, unquantifiziert gleich als möglilchen Grund dafür erwähnen sollte. Es gibt dutzende Pro und Cons für bzw. gegen steigende Aktienkurse. Ein Profi weiß einzuschätzen was wichtig und unwichtig ist. Nur Amateure sehen hinter jedem Pro- und Contra-Argument eine Gefahr. 2017 war ein super Aktienjahr, die Kurse sind langsam und stetig nur gestiegen. Mit Call-Hebelzertifikaten auf den Dow Jones wäre man mit 10.000 € Millionär geworden, hätte man sie von Jan-Dez2017 gekauft/verkauft. 2017 gab es den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA, der hier immer wieder hochstilisiert wurde. Die Börsen hat das nicht gejuckt. Hier wurde dies aber als ernste Gefahr thematisiert. Ich finde es gut, dass Fugi schon mögliche Störfaktoren hier erwähnt, aber mir fehlt hier die Einschätzung zwischen relevant und wahrscheinlich unrelevant. Kein Wunder, dass Fugi mittlerweile als Perma-Bär und ständiger Pessimist betitelt wird. Er versteht sich selber als Berichterstatter für nationale und internationale wirtschaftliche Aspekte, was ich auch sehr gut finde. Aber ich fände es sehr wünschenswert, wenn er die Informationen, die er hier wirklich gut und unterhaltsam präsentiert, besser einordnen und dies auch entspr. ausdrücken und nicht nur überspitzt auf Drama und Risiko, etc. machen. Börsenprofis schütteln wahrscheinlich den Kopf und fassen sich an den Kopf, dass hier jeder „Scheiß“ als mögliches Risiko und Gefahr dargestellt wird. Wir sehen ja seit Ende März 2020, dass fast nur Gelddrucken, niedrige Zinsen und Unternehmensgewinne und -erwartungen die entscheidende Rolle spielen bei der Entwicklung der Aktienkurse. Wenn man Fugi jeden Tag hört, wäre man nie eingestiegen bzw. hätte gleich alle Aktien verkauft. Dann braucht man eigentlich sich seine Videos und meisten Berichte gar nicht anhören/lesen. Das ich das trotzdem mache, liegt daran, weil ich über diese Seite über mögliche Probleme rechtzeitig gewarnt werde. Die Einordnung dieser in relevant, eher unrelevant und relevant liegt aber ganz bei mir selber. Ich fände es wie gesagt gut, wenn Fugi dies auch mehr macht.
    Zu deiner Frage: Alle Länder mit (Noten)-Banken können ihre eigene Währung so viel drucken wie sie wollen. Aber dann wird ihre Währung abgewertet bis sie evtl. nichts mehr wert ist. Die USA und EU sind wirtschaftlich so stark gemessen am BIP und sie besitzen eine Vormachtstellung, so dass das viele Gelddrucken viel weniger Abwertungsdruck auf ihre Währung auslöst. Andere Länder werten viel mehr ab durch Gelddrucken, daher kann die USA und EU es sich erlauben ebenfalls Geld zu drucken. Da sie eine viel größere Wirtschaftsstärke haben auch nominal viel mehr, ohne dass ihre Währung im Vergleich zu anderen Währungen abwertet.

  8. @ Richie Rich: Die Preise für die Aktien sind in den USA und EU natürlich hoch, aber (fast) nur nominell und nicht relativ an den Unternehmensgewinnen und der Geldentwertung gemessen. Aktien sind ein guter Inflationsschutz, da Sachwerte. Ist die Inflation nicht zu stark, relativ gemessen an den Unternehmensgewinnen, ist weiterhin alles gut. Nur bei zu starker Inflation entsteht die Gefahr von Zinserhöhungen, was die Finanzierung der Unternehmen stark verteuert, und dann zu sinkenden Aktienpreisen führt. Daher sollte man die Inflation und Zinsen im Vergleich zu den Unternehmensgewinnen und -erwartungen sehr gut im Auge behalten.

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