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Aktienmärkte: Rücksetzer kaufen – oder Rallys verkaufen? Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte heute mit einer geradezu historischen Rally – der Dax steigt um 10% und damit so stark wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr! Soll man nun Rücksetzer kaufen, weil die Trendwende geschafft ist? Oder sind die Aktienmärkte längst in einem Bärenmarkt, sodass man die Rallys verkaufen sollte? Vorab: In echten Bullenmärkten gibt es keine Anstiege von 10% – das gibt es nur in Bärenmärkten. Daher spricht die heutige Rally gerade dafür, dass wir es mit einem Bärenmarkt zu tun haben, eben mit einer Bärenmarkt-Rally! Die Bullen argumentieren: die Liquiditätsflut wird die Finanzmärkte endgültig von der Realwirtschaft abkoppeln. Die Bären sagen: das Coronavirus wird die Logik der vergangenen Jahre ad absurdum führen – es wird zu einer überfälligen Wieder-Annäherung der zu weit von der Realwirtschaft enteilten Finanzmärkte an die (deprimierende) Realwirtschaft kommen. Wahrscheinlich haben die Bären Recht..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Geldscheisser

    24. März 2020 20:08 at 20:08

    Es ist verheerend ,dass es so naive Leute gibt, die meinen die Finanzwelt könne sich von der Realwirtschaft abkoppeln. Im Ursprung war der Tauschhandel Waare gegen Waare. Zur Vereinfachung hat man Papiergeld kreiert , das aber immer mit einem Gegenwert hinterlegt war. Die Finanzindustrie war somit nur eine Hilfsindustrie. Mit dem Drucken von Geld ohne hinterlegten Wert hat man in den letzten Jahren den grössten Selbsbetrug begangen u.die Finanzindustrie immer wichtiger gemacht.Jetzt in der Krise wird ersichtlich was im Leben wichtig ist u.was nicht. ( Versorgung, Handwerk, Pflege, Transport)
    P.S. Interessant der Beitrag von heute von @ Mike on . ( Diskussion Lehrer Schüler über Gelddrucken)

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    Topf-Trader

    24. März 2020 21:03 at 21:03

    Das war eine Rakete heute! Bravo DAXI!
    Long’s zu 2/3 abgestoßen, Stopp auf 9350 nachgezogen. Mal schauen, wie lange das Kätzchen noch zappelt 😁

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    Marco Polanzke

    24. März 2020 23:03 at 23:03

    Der DAX war im Vergleich zu den amerikanischen Indizes relativ moderat bewertet. Allerdings kommt geht das Geld für den DAX aus in USA.

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    Lausi

    24. März 2020 23:29 at 23:29

    Das momentane Geschehen an den Finanzmärkten erinnert mich irgendwie an den Film „The Perfect Storm“. Da kann man viele Gleichnisse finden. Mal sehen, ob die Chose dann auch so enden wird wie im Film: Kurz vor dem Schlussakt, nach einer endlosen Rackerei, gibt es noch einen kleinen, kurzen Hoffnungsschimmer, und dann kommt die Riesenwelle vor der man vollkommen chancenlos ist, und die alles unter sich begräbt. Genau so stelle ich mir das Ende vor…

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    Hinterfrager

    24. März 2020 23:31 at 23:31

    Lieber Herr Fugmann, danke, gute Analyse!

    (Schein-) Rallyes schließen gerne auch mal die zuletzt gerissenen gaps, doch fundamental sehe auch ich nicht den entscheidenden game changer. Verantwortungslose Angelsachsen in höchsten Positionen haben noch immer nicht ansatzweise den Ernst der Lage erkannt und die Realwirtschaft schmiert unter der normativen Kraft des (aktuell) Faktischen ab. Da hilft kein Schönbeten, da helfen keine Verdrehungen der Realität, denn es gibt keine „alternativen Fakten“! Corona macht ehrlich…

    Kurz- bis mittelfristig sehe ich ebenfalls lediglich Bärenmarkt-Rallies und dead cat bounces. Erst wenn diese exogene Gesundheitskrise bei den Marktprotagonisten als sicht- und hörbar überwunden akzeptiert ist, sind nachhaltig steigende Kurse wieder vorstellbar.

    • Avatar

      Dreamtimer

      25. März 2020 05:18 at 05:18

      „Erst wenn diese exogene Gesundheitskrise bei den Marktprotagonisten als sicht- und hörbar überwunden akzeptiert ist, sind nachhaltig steigende Kurse wieder vorstellbar.“

      So wie beim Größten Deal aller Zeiten im vergangenen Jahr, wo die „Hoffnung auf Einigung im Handelsstreit zwischen USA und China“ die Kurse Monat um Monat von einem Allzeithoch zum nächsten transportierten?

      Ich vermute, die Zahl der Corona-Neuinfektionen übernimmt jetzt diese Geschichte. Nimmt sie leicht ab, dann freuen sich die Märkte und erholen sich, nimmt sie wieder zu, dann gibt es auch mal kurze Rücksetzer.

      Die Abkopplung von der Realtwirtschaft kann man beliebig weit treiben. An der Spitze liegen derzeit die Kryptos, die komplett frei drehen.

      Man sollte sich davor hüten, zuviel Vernunft in die Märkte hineinzuinterpretieren.

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    Hesterbär

    25. März 2020 00:51 at 00:51

    Ich stimme Herrn Fugmann voll und ganz zu. Es war eine Bärenmarktrally der Extraklasse,

    Das Schlimmste haben die Aktienmärkte noch vor sich. Die Kettenreaktionen, die die Krise alle auslösen wird, sind gerade mal im Anfangsstadium. Sie werden erst in den nächsten Monaten so richtig durchschlagen und dann kommt Panik auf. Wir sind noch nicht im Rette-sich-wer-kann-Modus. Der kommt erst noch.

    Jetzt war ich einen Tag Bulle und ich hatte eine schöne Zeit. Aber jetzt zieht es mich doch wieder zurück ins Bärenlager.

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Aktienmärkte: Katastrophen-Zahlen – warum (noch) kein Abverkauf? Marktgeflüster (Video)

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Heute absolut katastrophale Arbeitsmarktdaten aus den USA und regelrechte Abstürze auch bei europäischen Konjunkturdaten – warum aber halten sich die Aktienmärkte angesichts solcher Horro-Meldungen noch recht passabel? Ist das alles wirklich schon eingepreist? Blicken die Aktienmärkte schon „hinter die Kurve“ und erwarten eine Besserung der Lage? Das Gegenteil ist der Fall: erst bei den anstehenden Daten, die den März volll erfassen, wird die ganze Dimension der Coronavirus-Krise sichtbar werden. So liegen die ersten Prognosen für die US-Arbeitsmarktdaten bei 20 Millionen (!) verlorenen Jobs. Aber neben der Erholung beim Ölpreis gibt es einen Grund, warum sich der Abverkauf de Aktienmärkte (noch) in Grenzen hält..

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Aktienmärkte: Über Verkaufsgelegenheiten! Videoausblick

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Die Aktienmärkte waren gestern trotz der katastrophalen Daten vom US-Arbeitsmarkt im Rally-Modus, weil Donald Trump noch einmal versucht hat, mit Fake News die Märkte zu steuern. Aber anders als zu Zeiten des Handelskriegs kann Trump nicht mehr dauerhaft mit den Aktienmärkten „jojo“ spielen, er kann vielmehr meist nur noch reagieren auf die Entwicklungen um das Coronavirus in den USA. Die ökonomische Realität aber hat eine zwingende Eigendynamik, gegen die auch ein Trump völlig machtlos ist. Mithin ist die gestrige Rally der Wall Street eine „Reflex-Rally“ aus der Zeit vor der Corona-Krise, als die Fed und Trump die allmächtigen Götter waren. Daher sind derartig Kursanstiege, wie wir sie gestern gesehen haben, gute Verkaufsgelegenheiten..

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Aktienmärkte: Trumps Öl-Bluff! Marktgeflüster (Video)

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Donald Trump rettete heute vorerst die Aktienmärkte – und vor allem den Ölpreis – vor einem weiteren Absturz mit der Aussage, dass er mit den Saudis gesprochen habe, und die Russen hätten mit den Saudis gesprochen: man werde sich auf eine deutliche Öl-Produktionskürzung einigen, so der US-Präsident. Das Problem ist nur: das ist ein Bluff von Donald Trump, der weit an der Realität vorbei geht – denn Putin ließ schnell dementieren, dass er mit dem saudischen Kronprinzen gesprochen habe. Faktisch sind alle Beteiligten noch sehr weit von eienr Einigung enfernt – aber die Aktienmärke wollen wieder glauben. Mit solchen Aussagen versucht Trump, wieder als Agierender zu erscheinen – statt wie seit Ausbruch der Corona-Krise immer den Ereignissen hinterher laufen zu müssen. Die Realität ist ein Voll-Absturz der Wirtschaft (heute US-katastrophale US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) – und dagegen helfen auch Bluffs von Trump nicht wirklich..

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