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Aktienmärkte: Wiederholt sich Geschichte? Finanzkrise und Coronakrise

Wiederholen die Aktienmärkte die Geschichte? Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich, so eine Aussage von Mark Twain

Parallelen der Aktienmärkte nach der Finanzkrise und nach der Coronakrise

Wiederholen die Aktienmärkte die Geschichte?

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich, so eine Aussage von Mark Twain. Dennoch gibt es immer wieder Phasen, in denen sich Vergangenes wiederholt. So wie der Vergleich zwischen dem Rezessionsende 2009/10 und 2021 beim S&P 500. Aber jede Krise ist anders, fast jede Bubble unterscheidet sich von der Vorherigen, weil sich eben Regierungen und Regulatoren auf die Letzte konzentrieren und eine Neue übersehen.

Aktienmärkte: Kann diese Korrelation noch länger Bestand haben?

Fast schon 14 Monate im Gleichlauf.

Aktienmärkte - Finanzkrise und Coronakrise

Die unterschiedlichen Krisen

In den Jahren nach der Finanzkrise stand die Welt vor einem Schuldendebakel – weil sich viele wertlose Instrumente (ABS, verbriefte Immobilienkredite), mit Triple A geratete Schrottanleihen, schön verpackt mit anderen Krediten – als Finanzbomben entwickelt hatten. Die Aktienmärkte waren abgestürzt, Staaten wie Irland und Griechenland wurden fast in den Bankrott getrieben. Die konzertierte Aktion von Regierungen („Ihre Bankeinlagen sind sicher“ – O-Ton Merkel) und die großen Aufkaufprogramme der Notenbanken haben damals ihren Lauf genommen.

Und 2020? In noch größerem Umfang und weltweit koordiniert schleusten die Notenbanken Geld in die Märkte (über 20 Billionen Dollar weltweit), aufgrund einer weltweiten Pandemie. Nicht zu vergessen: Konjunkturprogramme, wohin man blickt, Wiederaufbaufonds genannt, obwohl eigentlich keine Anlagen zerstört worden sind – Geld im Überfluss und jetzt fängt die Wirtschaft an zu boomen. In den USA ist sogar die eigentümliche Situation entstanden, dass die 3,3-prozentige Rezession 2020 zwar nicht einmal eine Billion Dollar an Wirtschaftskraft (offiziell) gekostet hat, die Rettungspakete der Regierungen Trump und Biden aber bereits die 6 Billionen Dollar-Grenze überschritten haben. Kein Wunder, dass die Aktienmärkte Party feierten!

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1 Kommentar

  1. Und es wird wider nicht passieren.Wenn die Politiker glauben sie wären schlauer als die Wallstreetmathematiker,warum sind sie dann Lokalpolitiker ?? Sie sind den Pakt mit dem Teufel eingegangen.
    In ihrer grenzenlosen Arroganz hat die G7 für die zweite Finanzkrise 2019 mit kleinen statistischen Bauerntricks nochmal den Notausgang „Covid“ gewählt. Aber der nächste deflationäre Schock kommt erst nachdem die Babyboomer den Schaffenshorizont verlassen haben und die neuen expo. gestiegenen Summen, die dann fällig werden ,glaub ich, sind nicht mehr zu stemmen. Ich bin jetzt schon auf das Argument in 2027-2028 gespannt.
    Auf jeden Fall mit mehr Tragweite als Corona ,das steht jetzt schon fest.

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