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Coronavirus: In China steigen die Kreditausfallraten

Hannes Zipfel

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Das Coronavirus wird in China ein Problem für die Kreditwirtschaft

Das Coronavirus zieht eine Spur der Verwüstung quer durch die Weltwirtschaft. Besonders anfällig sind die Unternehmen, die schon vor der Seuche finanziell angeschlagen waren. Nicht nur in China droht im Nachgang zur Epidemie eine Pleitewelle.

Das Coronavirus bringt das Schuldenfass zum Überlaufen

Nachdem die Flut an Infektionen mit dem Coronavirus in China gemäß den offiziellen Zahlen langsam abebbt, treten nun allmählich die ökonomischen Schäden zutage. Wie bereits befürchtet, werden viele Unternehmen aus dem Reich der Mitte die Seuche finanziell nicht überleben. Es droht eine Pleitewelle bei den ohnehin hoch verschuldeten Firmen. Die chinesische Bankenaufsicht China Banking and Insurance Regulatory Commission (CBIRC) meldet heute Morgen einen signifikanten Anstieg der faulen Kredite bei chinesischen Banken für die ersten zwei Monate des neuen Jahres.

Besonders für kleinere Unternehmen mit dünnen Finanzpolstern bedeutet die Virus-Krise vorerst das finanzielle Aus. In China gibt es über 30 Millionen Kleinst- und Kleinunternehmen, die fast ein Drittel des chinesischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften. Diese Firmen, die ca. zwei Drittel der Arbeitsplätze in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stellen, betreiben überwiegend margenschwache Geschäfte, sind stark verschuldet und dementsprechend auf Fremdfinanzierungen angewiesen. Die Reichweite der Liquiditätsrücklagen reicht von nur wenigen Wochen bis einige Monate. Weil diese Kleinunternehmen für Großbanken kaum interessant sind, betreuen fast 4.000 kleinere Kreditgeber diese Schuldner, die bereits im Jahr 2019 finanziell in schlechter Verfassung waren. Die People´s Bank of China (PBoC) schätzt, dass 13 Prozent der Verbindlichkeiten dieser Firmen bereits im vergangenen Jahr als „risikoreich“ einzustufen waren.

Die Unternehmensausfälle in China erreichten 2019 ein Rekordhoch. Die Unternehmensausfälle auf dem chinesischen Festland beliefen sich zum Jahresultimo 2019 auf 130 Mrd. Renminbi (16,6 Mrd. Euro). Neben kleineren Unternehmen geraten durch das Coronavirus nun auch immer mehr große Privatunternehmen und hoch verschuldete staatseigene Konzerne in finanzielle Not, nachdem die Wirtschaftsdynamik bereits im letzten Jahr auf ein Dreißigjahrestief eingebrochen war und China zum Jahresauftakt in die Rezession abzurutschen droht.

Dagegen hatten die chinesischen Manager in den letzten Jahren gemäß den Verheißungen der Kommunistischen Partei auf ein anhaltend hohes Wachstum und dementsprechend voll auf Expansion gesetzt. Da dies sehr stark auf Pump geschah, wuchsen die Verbindlichkeiten überproportional und es häuften sich große Schuldenberge an. Einige der führenden Unternehmen Chinas aus den Sektoren Chemie und Textilien geraten nun durch den wirtschaftlichen Schock durch das Coronavirus besonders unter Druck. Ein Beispiel ist Yuhuang Chemical: Das Unternehmen expandierte in den letzten fünf Jahren rasant und errichtete im Jahr 2017 in den USA eine große Anlage zur Methanolherstellung.

Das Unternehmen gehört zu einer langen Liste großer privater Konzerne, die bereits im Jahr 2019 ihre Zins- und Tilgungszahlen für auf Renminbi lautende Anleihen aussetzen mussten. Ein weiteres Beispiel ist Handong Ruyi, der Eigentümer des britischen Bekleidungsherstellers Aquascutum und der Schneider von Savile Row, Gieves & Hawkes. Der Textilkonzern konnte nur knapp den Ausfall einer am 19. Dezember 2019 fälligen Anleihe in Höhe von 345 Mio. US-Dollar abwenden. Die Unternehmensgruppe belastet ein riesiger Schuldenberg, der sich zwischen 2015 und 2019 expansionsbedingt verdoppelte. Zwar haben die Regierung in Peking und die PBoC Sonderkredite zur Verfügung gestellt, um die Folgen der Coronavirus-Epidemie für diese hoch verschuldeten Unternehmen abzumildern, doch die Hilfskredite erreichen die Masse der bedürftigen Unternehmen nicht oder nicht schnell genug oder nicht in ausreichendem Maße.

Vor allem die „Kleinen“ sind betroffen

Rowena Chang von der Ratingagentur Fitch befürchtet: „Dass ein eingeschränkter Zugang zu Finanzmitteln für schwächere Unternehmen selbst bei Schattenbanken zu vermehrten Kreditausfällen führen könnte, insbesondere vor dem Hintergrund eines langsamer wachsenden Umfelds, das privatwirtschaftliche Unternehmen besonders zu spüren bekommen“. Seitdem Auftauchen des Coronavirus hat sich die Geschäftslage der finanziell angeschlagenen Unternehmen nochmals dramatisch verschlechtert – auch wenn die Epidemie langsam abebbt und die Wirtschaft Chinas allmählich wieder in Gang kommt. Die entstandenen finanziellen Schäden sind in vielen Fällen nicht wieder heilbar. Hilfe kommt, wenn überhaupt, zu spät. Es fehlen dringend benötigte Cashflows zur Bedienung der Verbindlichkeiten.

Diese Cashflows können speziell im Dienstleistungssektor nicht nachgeholt werden und sind für die betroffenen Unternehmen unwiederbringlich verloren und enden im schlimmsten Fall in der Insolvenz. Dabei trifft es nicht nur den Servicesektor, sondern nahezu alle Branchen quer durch die chinesische Volkswirtschaft. Am schwersten leiden kleinere Zulieferbetriebe aus der verarbeitenden Industrie, die von Lieferketten abgeschnitten wurden oder nach wie vor unter Arbeitskräftemangel leiden. Aber auch Firmen aus der Gastronomie, der Logistik, der Bauwirtschaft, Immobilienmakler bis hin zu lokalen Taxiunternehmen haben mit massiven Einbußen zu kämpfen.

Es wird alles wieder gut, aber nie mehr wie zuvor

Noch ist nicht absehbar, wie und mit welcher Geschwindigkeit sich die Weltwirtschaft von den Folgen des Coronavirus wird erholen können. Eines zeichnet sich jedoch ab: Es wird auch unter den betroffenen Unternehmen Opfer geben, die die Epidemie finanziell nicht überleben werden. Somit findet ein brutaler Ausleseprozess durch das Coronavirus bei den Zombie-Unternehmen statt, den die Fiskal- und Geldpolitik unter allen Umständen vermeiden wollte. Vergleichbar ist die Situation mit einem biologischen Organismus: Die Weltwirtschaft war bereits gesundheitlich durch hohe Schulden, Handelskriege und einen überreifen Konjunkturzyklus angeschlagen, bevor sie vom Coronavirus befallen wurde. Und so ist es vielleicht der Beginn eines schmerzhaften ökonomischen Heilungsprozesses hin zu einer gesünderen Weltwirtschaft, bei allem menschlichen Leid. China ist nicht das einzige Land, das mit einer hohen Verschuldung seiner Firmen vorbelastet ist. Das Gleiche gilt für Südeuropa, Lateinamerika und die USA. Es steht zu befürchten, dass die Welt ökonomisch nach dem Abklingen des Virus nicht mehr dieselbe sein wird, wie zuvor.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Peter

    7. März 2020 09:12 at 09:12

    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es Deutschland nicht auch wirtschaftlich treffen wird. Meine These, je langsamer die Pandemie wächst desto länger dauert sie mit all ihren hysterischen Begleitaktionen. Das hält selbst ein Land wie Deutschland nicht durch.

  2. Avatar

    Mutwürger

    7. März 2020 10:33 at 10:33

    Kreditausfälle, wenn wunderte, war doch eine Frage der Zeit.
    Das Steinchen rollt und rollt …

  3. Avatar

    Kritisch on fire

    7. März 2020 10:34 at 10:34

    Bitte, bitte lesen! Wenn es (er) nicht so traurig und gefährlich wäre müsste man ja in lautes Gelächter ausbrechen. Also der Typ wird täglich unfassbarer!
    https://www.n-tv.de/politik/Trump-verbluefft-Virus-Experten-article21625397.html

    • Avatar

      Lausi

      7. März 2020 17:11 at 17:11

      Da zeigt sich mal wieder: Die größten Angeber sind die, die die größten Minderwertigkeitskomplexe haben. Herr Trump gehört eindeutig auf die Couch und nicht in den Präsidentensessel!

  4. Avatar

    leftutti

    7. März 2020 18:50 at 18:50

    Union offen für Soli-Aus schon im Sommer. Das Coronavirus steigert das Tempo der Regierung
    Vorzeitige Abschaffung des Soli im Fokus der schwarzen Konservendosen. Voraussetzung sei, dass Finanzminister Olaf Scholz die Mindereinnahmen ohne neue Schulden finanzieren und die technischen Probleme einer Umstellung zur Jahresmitte lösen könne, sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Eckhardt Rehberg.

    Genau so gut könnte man voraussetzen, dass die Erde ihre Rotationsgeschwindigkeit oder ihre Umlaufgeschwindigkeit um die Sonne maßgeblich verändert. Sobald die Sonne garantiert, ihre Aktivität für die nächsten 1000 Jahre auf unverändertem Niveau zu halten.

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    Märchen -Onkel

    8. März 2020 06:30 at 06:30

    Kreditausfälle bei Firmen konnte man schon lange erwarten. Jetzt erwischt es anscheinend auch Staaten.
    ( Libanon) KONNTE MAN NICHT SCHON OFT VON SEHR WEISEN LEUTEN LESEN , DASS STAATEN SICH ENDLOS VERSCHULDEN KÖNNEN ? Und für die Zinsen immer neue Kredite aufnehmen ?
    Ja Märchen enden nicht immer gut, aber Märchen- Erzähler werden uns für immer erhalten bleiben.

  6. Avatar

    Columbo

    8. März 2020 16:01 at 16:01

    Die gesamte Lombardei, der größte und wichtigste Wirtschaftsraum Italiens, ist jetzt geschlossen. Ein-und Ausreiseverbot.
    Die EZB kann sich schon mal auf einiges gefaßt machen.

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Markus Krall über das große Debakel als Resultat der Gelddruck-Orgie

Claudio Kummerfeld

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Dunkle Wolken über Frankfurt

Markus Krall erlebt man in letzter Zeit leider öfters vor allem bei Twitter mit zweifelhaften Äußerungen zu Corona-Themen. Aber dennoch wollen wir seine hochinteressanten Aussagen zur Geldpolitik und Wirtschaftsordnung präsentieren. Denn seine inhaltlichen Aussagen zu diesen Themen sind bestechend. Sicherlich kann man bei einigen seiner Aussagen anderer Meinung sein, dennoch erweitern seine Thesen den Horizont und regen zum Nachdenken an.

Der folgende gestern veröffentlichten Vortrag stammt zwar schon vom 24. Oktober 2020, dennoch ist er auch heute noch aktuell. Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Folgen der Coronakrise werden besprochen. Dabei zeichnet Markus Krall ein düsteres Bild über eine bevorstehende massive Inflation und das Ende des Euro. Richtig los geht es ab Minute 12:40 im Video. Banken und Zombieunternehmen sind Klassiker-Themen in seinen Vorträgen, die auch dieses Mal zur Sprache kommen. Auf jeden Fall ist dies mal wieder ein spannender Vortrag von Markus Krall.

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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