Folgen Sie uns

Devisen

Das Pfund war nur kurz im Yellen-Modus, Euro + Dollar drücken

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Am Mittwoch titelten wir Das Brexit-Pfund ist jetzt gerade ein Yellen-Pfund – Vorsicht ist angebracht. Diese Vorsicht war wohl berechtigt. Das Thema Fed ist zwei Tage später im Pfund wieder wie weggeblasen, gegen den Euro und den US-Dollar wertet es kräftig ab. Gestern erst die extrem schlechten Daten zum Handelsbilanzdefizit der Briten mit satten 7%. Das zeigte, wie sehr Großbritannien mehr importiert als exportiert. Der Geldfluss geht also runter von der Insel.

Heute wurde ein Industrie-Einkaufsmanagerindex für UK zwar im Großen und Ganzen wie erwartet gemeldet, aber kurz danach lösten Befürchtungen über eine zukünftig schlechtere Entwicklung ein weiteres Abrutschen im Pfund aus. Vielleicht waren Trader auch einfach enttäuscht, dass der Wert auf einem 3 Jahres-Tief verharrt. Wie auch immer, schnell finden sich im Pfund derzeit Anschluss-Zocker, die eine kleine Lawine auslösen können.

Gegen den Euro notiert das Pfund (EURGBP bei 0,8006) seit heute Nachmittag so schwach wie seit Ende 2014 nicht mehr. GBPUSD hat seinen Yellen-Schwung von Mitte der Woche eingebüßt, wie man im zweiten Chart gut sehen kann. Das Wiederaufkommen des Themas „Brexit“ tut sein Übriges.

EURGBP
EURGBP seit gestern.

GBPUSD
GBPUSD seit Ende letzter Woche.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Heinz Zimmermann

    1. April 2016 16:50 at 16:50

    Hallo,

    ich trade seit Jahren das cable täglich. Anscheinend wird hier, was typisch ist für Berichterstatter, jede Bewegung dramatisiert.

    LEIDER

    Wenn ein trader solche Bewegungen nicht verkraftet, dann soll es sich ein anderes Währungspaar suchen.

    Seit 10 März befindet sich das cable im Seitwärtsmodus.

    Was aber viel wichtiger ist: wer dieses Währungspaar tradet, weiß das solche Bewegungen normal sind. Jeder Währungspaar hat seinen eigenen Charakter und das cable hat eben so einen wie man in dieser Seitwärtsbewegung sieht.

    —-

    Wenn man solche Screenshots wie oben reinstellt, muß es ja dementsprechend aussehen. Anscheinend geht es hier nur darum einen Bericht zu bestätigen. Das ist sicher nicht die feine Art Informationen weiter zu geben.
    Stellt mal einen H4 rein und alles sieht anders aus ;)

    Schöne Grüße…. Ab und zu schaut man ja vorbei ;)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

weiterlesen

Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

weiterlesen

Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen