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Dax: Der Kampf in seiner entscheidenden Phase

Der Kampf zwischen Bullen und Bären ist in einer entscheidenden Phase – auf aktuellem Niveau sind die Kräfteverhältnisse ausgeglichen..

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Vor allem seit den Aussagen von Jerome Powell vor genau einer Woche geht es auch für den Dax bergauf – aber wie lange geht das noch gut? Das gilt für den deutschen Leitindex wie für die Wall Street gleichermaßen. Gestern nämlich hat Powell klar gemacht, dass der Liquiditäts-Entzug durch Reduzierung der Fed-Bilanzsumme weiter gehen muß, und zwar „substantiell“. Das ist für die Liquiditäts-getriebenen Aktienmärkte eigentlich nicht wirklich ein bullisches Signal.

Dazu kommt derzeit als Rally-Motiv noch die Hoffnung auf eine Einigung im Handelskrieg – Betonung auf Hoffnung. Aber nach dem Massaker im Dezember sind die Märkte derzeit noch im Modus „ganz so schlimm wird es doch nicht kommen wie wir dachten“.

Die Fakten derzeit sprechen jedoch dagegen. Auf breiter Front konjunkturell eine herbe Abkühlung, dazu werden Gewinnerwartungen reihenweise (in den USA gestern Macy´s und American Airline) kassiert. Derzeit aber sagt man sich: das ist doch alles durch den Absturz im Oktober und Dezember eingepreist. Ob dem wirklich so ist, werden wir mit der in der nächsten Woche beginnenden US-Berichtssaison sehen (die jedoch mit Finanzwerten beginnt, was etwas weniger aussagekräftig ist..). Jedenfalls scheint Apple nur der Auftakt gewesen zu sein für eine ganze Kette an Gewinnwarnungen..

Vor allem die US-Indizes stehen jetzt an neuralgischen Punkten – so etwa der Leitindex S&P 500 an der 2600er-Marke. Man kann förmlich spüren, wie in diesem Bereich gekämpft wird zwischen Bullen und Bären – da die Luft jetzt dünnern wird, brauchen die Bullen einen Trigger, um die Widerstandszone zu überwinden, den Bären wiederum fehlt momentan noch die Kraft, die Kurse nachhaltiger nach unten zu drücken (etwa in den Unterstützungsbereich bei 2520 Punkten):


(S&P 500; Chart durch anklicken vergrößern)

Ähnlich sieht es beim Dax aus: der Index hat jetzt fast das zwischenzeitliche Erholungshoch bei 10980 Punkten erreicht (vom 13.Dezember), nachdem es zuvor deutlich bergab gegangen war. Damit ist im Grunde das Mindestziel der technischen Erholung erreicht, nachdem der deutsche Leitindex aus seinem Abwärtstrendkanal dynamisch nach oben ausgebrochen war.

Schafft der Index nun den nachhaltigen Sprung über diesen sehr harten Widerstand bei 10980 Punkten, dürfte der Index dann auch noch die beiden Gaps bei 11100 Punkten (untere Kante des Abwärts-Gaps vom 05.12.18) und bei 11200 Punkten (obere Kante desselben Abwärts-Gaps) erreichen.

Auch dafür bräuchte es einen Trigger: etwa weitere Hoffnungs-Signale im Handelskrieg, ein Sieg Mays am Dienstag bei der Brexit-Abstimmung oder was auch immer an positiven Nachrichten kommen könnte, die dann als Vorwand für weitere Käufe herhalten können.

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

Aber heute ist es besonders der Kampf der US-Indizes an den zentralen Widerständen, der für Spannung sorgen wird!

 

Tutanchamun im Kampf gegen die Asiaten – Truhe aus dem Tal der Könige, gemalt um 1355 v. Chr.

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