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Gold/Silber

Euro und Gold: So sind die Aussichten im Umfeld der Fed-Entscheidung!

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Euro/USD

 

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Nun scheint es dem Euro ernst zu sein! Gemeint ist natürlich die seit Monaten erwartete Bodenbildung. Die jüngste Performance spricht hierüber eine relativ klare Sprache, wenngleich diesbezüglich auch noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde. Das mehrfache und zum Teil massive Überschreiten des 1.62 Retracements (1.1292 $) ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, zudem weist diese kleine Rallye Züge einer Impulswelle auf. Diese Formation wäre in dieser Phase zwingend. Mit dieser Performance untermauert das Währungspaar auch meine im oberen Chart dargestellte langfristige Sichtweise.

 

Ausblick:

Resultierend aus dem Überschreiten des 1.62 Retracements (1.1292 $) kann Welle (i) bereits als abgeschlossen angesehen werden. Demzufolge ist an den folgenden Tagen, bis maximal 2-3 Wochen, vom Eintreten einer kleineren Korrektur auszugehen. Da diese Bewegung der Ausbildung von Welle (ii) dient, ist deren Potenzial spätestens auf dem 0.76 Retracement bei aktuell 1.1170 $ begrenzt. In den meisten Fällen verläuft eine „2“ indes nicht so stark. Nach Abschluß dieser Korrektur wird die sich anschließende (iii) den Euro erneut massiv steigen lassen.

 

Das idealtypische Ziel dieser sich meist sehr dynamisch ausformenden Welle wird durch das 1.62 Retracement bei simulierten 1.1508 $ gebildet. Sollte sich diese Sichtweise auch so einstellen, kann davon ausgegangen werden, daß der Euro das Tal der Träne verlassen hat. Der obere Langzeitchart zeigt dann das folgende äußerst positive Szenario auf. Gefahren würden sich dementgegen einstellen, sollte die beschriebene Korrektur tiefer als bis zur 0.76-Unterstützung verlaufen. Gesetzt den Fall, geht die Reise dann sofort bis auf das Niveau der Parität!

 

Fazit:

Durch das Überschreiten des 1.62 Retracements (1.1292 $) wurde ein kleineres Kaufsignal geliefert. Dennoch wird sich eine Korrektur anschließen und erneute Einstiegsmöglichkeiten bereithalten. Ein größeres Signal ist derzeit nicht zu erkennen. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.76 Retracement bei 1.1170 $ ab.

 

 

Gold

 

Das Aufwärtsstreben der letzten Wochen hat sich im Verlauf der letzten Woche wieder deutlich relativiert. Die zu konstatierenden Kursgewinne haben sich als marginal dargestellt und können durchaus vernachlässigt werden. Dennoch halte ich an meiner bisherigen Sichtweise fest, wonach sich Gold in einen kleinen Aufwärtstrend befindet. Wie der Chart es aber auch aufzeigt, versteht sich diese Bewegung lediglich als Teil der übergeordneten Korrektur versteht. Der obere Chart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf. Der Chart zeigt aber auch das noch zur Verfügung stehende Potenzial, in beide Richtungen, auf.

Ausblick:

Momentan bildet sich noch die dreiteilige (a-b-c) Welle (D) des großen seit über drei Jahren laufenden Triangles aus. Im Verlauf der kleinen Welle (c) kann der Trend noch bis zur 0.62-Linie bei 1.388 $ verlaufen. Dieser Anstieg ist allerdings nicht zwingend, denn innerhalb dieser Konstellation kann Welle (c) bereits als abgeschlossen angesehen werden. Solange sich Gold über dem 0.50 Retracement bei aktuell 1.304 $ aufhält, bleibt die Rallye im Laufen. Wesentlich höher als im Chart dargestellt sehe ich Gold nicht steigen. Meiner Ansicht nach ist die vorherrschende Konstellation dazu nicht geschaffen.

 

Wie der Chart es zeigt, favorisiere ich eine andere Variante, welche allerdings einen weiteren noch in der Ferne liegenden Anstieg mit einschließt. Nach Abschluß von Welle (c) und gleichbedeutend von (D) wird die sich anschließende (E) Gold wieder etwas unter Druck setzen. Diese Korrektur nimmt mit Unterschreiten des 0.76 Retracements (1.284 $) ihren Lauf und kann das Edelmetall wieder bis zur unteren hellroten Trendlinie fallen lassen. Größere Gefahren kann ich dementgegen dem Chart nicht ablesen. Die langfristigen Avancen sind davon indes ausgenommen.

Fazit:

Aufgrund der korrektiven Verfassung, in welcher sich Gold seit über drei Jahren befindet, rate ich von einer erneuten Positionierung ab. Das bisherige Kaufsignal behält ungeachtet dessen seine Gültigkeit. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.76 Retracement bei 1.284 $ ab.

 

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Charttechnik bei Dow, Nasdaq und Silber

Redaktion

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Gold/Silber

Gold: Rekorddaten und Ausblick für 2021 durch World Gold Council

Jörg Bernhard

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Für das abgelaufene Jahr meldete der World Gold Council (WGC) diverse Rekorde im Marktsegment der Gold-ETFs und kommunizierte zudem seinen Ausblick zur Entwicklung der Goldmärkte im Jahr 2021.

Gold: Rekordlaune bei Investments in ETFs

Bedingt durch die Coronakrise haben verunsicherte Investoren im Jahr 2020 in großem Stil Gold in Form von physisch hinterlegten ETFs gekauft. Im September kletterten zum Beispiel die Goldbestände von insgesamt 83 erfassten ETFs auf 3.880 Tonnen und einen Marktwert von insgesamt 235,4 Milliarden Dollar. Beide Werte stellten einen neuen Rekord dar. Zum Jahreswechsel stellten sich Werte von 3.751,5 Tonnen bzw. 228,1 Milliarden Dollar ein.

Ein weiteres Allzeithoch wurde aber auch bei den registrierten Gold-Zuflüssen registriert. Mit 877,1 Tonnen Gold wurde der Vorjahreswert in Höhe von 398,3 Tonnen um 120 Prozent und das im Jahr 2009 erzielte bisherige Allzeithoch in Höhe von 649 Tonnen um 35 Prozent übertroffen. In Nordamerika waren Gold-ETFs übrigens besonders stark gefragt. Dort erhöhten sich die Bestände dieser Form von Papiergold innerhalb eines Jahres um 563,3 Tonnen. Der zweitstärkste Appetit war mit 259,9 Tonnen in Europa auszumachen, womit diese beiden Regionen fast 94 Prozent der weltweiten ETF-Nachfrage repräsentiert haben.

Ausblick für 2021 tendenziell optimistisch

In einem weiteren Statement veröffentlichte der WGC seinen Ausblick für das Jahr 2021. Dessen Analysten gehen davon aus, dass Investoren dauerhaft niedrige Zinsen in riskantere Anlageklassen locken könnte. Weil dies mit steigenden Haushaltsdefiziten, wachsenden Inflationssorgen und hohen Aktien-Bewertungen einhergehen dürfte, rechnet die internationale Interessenvertretung der Goldminenindustrie mit einer stabilen Investorennachfrage, während die Konsumentennachfrage dank einer wirtschaftlichen Erholung anziehen könnte.

Die Performance des Goldpreises hängt laut WGC von insgesamt vier Faktoren ab, von denen zwei von strategischer und zwei von taktischer Natur seien. Zur erstgenannten Gruppe gehören das wirtschaftliche Wachstum sowie das Maß an Verunsicherung. Von taktischer Bedeutung seien die Opportunitätskosten und das Momentum.

Fazit

Der WGC rechnet für 2021 mit einer positiven Performance von Gold, wenngleich in gedämpfter Form. Als wichtigsten Grund für diese Erwartungshaltung wurde die Aussicht auf eine höhere Konsumentennachfrage in China und Indien, gefolgt von der Chance auf dauerhaft niedrige Zinsen und dem damit verbundenen Wegfall von Opportunitätskosten (Zinsverzicht bei Gold) genannt.#

Hier finden Sie zusätzliche Informationen des World Gold Council..

Gold dürfte auch 2021 gesucht sein

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