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Gold/Silber

Gold: Nutzbarer Aufwärtstrend

Der Goldpreis hat nun Potential bis 1.283 Dollar!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Seit einigen Wochen nun schon bewegt sich Gold in einer relativ engen Range seitwärts. Zudem hatte es den Anschein, als ob diese Phase so gar nicht enden wollte. Doch im Verlauf der zurückliegenden Tage konnte sich Gold dann doch zu einer richtungsweisenden Entscheidung durchringen. Daraufhin habe ich mich zur Umstellung meiner Wellenzählung entschlossen. Grundlegendes hat sich nichts verändert; lediglich der mittelfristige Bereich präsentiert sich nun etwas freundlicher. An den langfristigen Avancen habe ich vorerst noch keine Veränderungen vorgenommen. Die Betonung liegt auf vorerst!

 

Ausblick:

Nach Abschluß von Welle (5) hat sich wie üblich eine kleine bis zum 0.62 Retracement (1.224 $) reichende Rallye eingestellt. Das punktgenaue Anlaufen an diesen sehr hartnäckigen Widerstand ist ein sehr sicheres Anzeichen auf eine sich fortsetzende etwas größere Erholungsphase. Allerdings bringt erst ein Schlußkurs oberhalb dieses Widerstandes den Abschluß der größeren (v) mit sich. Dieser zeitnah zu erwartende Schritt ist als Kaufsignal mit Fantasie bis zur 0.62-Linie bei 1.283 $ anzusehen. Im weiteren Verlauf wird sich Gold noch etwas stärker entwickeln, doch sollte von diesem Niveau aus eine etwas größere Korrektur den Lauf nehmen.

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

Das beschriebene relativ positive Bild behält solange die Gültigkeit, solange sich das Edelmetall über dem besonders wichtigen 0.76 Retracement bei aktuell 1.191 $ behaupten kann. Ein eventueller Bruch dieser Linie läßt Gold dann bis zur Existenzlinie bei 1.161 $ (0.62 Retracement. Der Bruch dieser Unterstützung beendet jegliches aufwärtsgerichtete Denken sofort und vor allem nachhaltig. Spätestens auf dieser Linie sollte, übergreifend auf alle Zeitebenen, alle Positionen abgesichert werden. Dennoch kann ich derzeit keine größeren Gefahren für Gold erkennen.

 

Fazit:

Gold bildet einen durchaus nutzbaren Aufwärtstrend aus. Oberhalb von 1.224 $ (0.62 Retracement) entsteht ein kleines Kaufsignal mit Fantasie bis 1.283 $. Ein größeres Signal ist nicht absehbar. Die Absicherung sollte auf dem 0.76 Retracement bei aktuell 1.191 $ erfolgen.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    DD

    15. Oktober 2018 12:07 at 12:07

    Bitte das RICHTIGE Chartbild reinstellen, der Dax paßt hier nicht wirklich

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      15. Oktober 2018 12:38 at 12:38

      @DD, danke für den Hinweis! Sorry! Jetzt ist der richtige Gold-Chart drin..

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

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am

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Gold/Silber

Warum der Goldpreis nach einem Biden-Sieg kräftig ansteigen könnte

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis ist gestern weiter gestiegen auf bis zu 1.931 Dollar im Hoch. Heute Vormittag fällt er ein klein wenig zurück auf 1.917 Dollar. Aber er hält sich (unglaublich aber wahr) nach einer wochenlangen Qual um die 1.900 Dollar nun deutlich über dieser Marke. Seit Tagen schien es mit dem Goldpreis aufwärts zu gehen, weil die Hoffnungen zunahmen, dass es in Kürze eine Einigung in Washington DC geben würde für ein neues billionenschweres Konjunkturpaket.

Aber aktuell sieht es nicht nach einer Einigung aus. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat hat durchblicken lassen, dass er vor der Wahl keine Abstimmung mehr über ein neues Stimulus-Paket zulassen will. Also egal ob sich Demokraten und Trump-Administration nun doch noch einigen, wird es vor der Wahl Anfang November wohl nichts mehr werden. Ein neuer Billionen-Stimulus würde bedeuten, dass die Wirtschaft angekurbelt würde, und damit tendenziell auch die Inflation in den USA steigen würde. Hinzu käme natürlich ein dramatischer weiterer Anstieg der US-Staatsverschuldung. Beides wäre gut für den Fluchthafen Gold, und der Goldpreis könnte wahrscheinlich profitieren.

Warum der Goldpreis kräftig zulegen könnte

Aber da dieses Szenario kurzfristig offenbar nicht funktioniert, schwächelt der Goldpreis heute. Aber wo die Stimulus-Hoffnung gerade abzuflauen scheint, da flammt sie gleich schon wieder auf. Denn es ist kein Geheimnis. Wie auch die SPD in Deutschland stärker als die CDU, so tendieren auch die Demokraten in den USA eher dafür deutlich mehr Schulden zu machen und mehr Staatsausgaben zu tätigen – die blinde Gläubigkeit an den Nachfrage-Push! Wo die Republikaner an ein „kleines Sümmchen“ denken, da haben Joe Biden und die Demokraten offenbar viel Größeres im Sinn.

So merkt der Commerzbank-Analayst Daniel Briesemann heute früh an, dass mit der US-Wahl die Karten neu gemischt werden. Sollte Joe Biden neuer US-Präsident werden und die Demokraten die Mehrheit im Senat erobern, könnte laut Daniel Briesemann ein noch viel größeres Fiskalpaket auf den Weg gebracht werden – die Rede sei von 5 Billionen US-Dollar. Davon sollte der Goldpreis grundsätzlich profitieren.

Meine Anmerkung dazu: Nehmen wir an Joe Biden gewinnt wirklich die Wahl. Dann gäbe es erst noch eine wochenlange Übergangsphase, bevor er wirklich als Präsident vereidigt wird. Dennoch könnte der Goldpreis nach Verkündung des Wahlergebnisses Anfang November nach oben springen, wenn konkreter verkündet wird, welchen Mammut-Stimulus er im Sinn hat. Es würde den US-Dollar womöglich weiter schwächen und den Goldpreis stärken.

US-Dollar

Wo wir schon beim US-Dollar angekommen sind. Seine Schwäche hatte jüngst dem Goldpreis nach oben geholfen. Von Montag früh bis gestern Abend war der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) deutlich gefallen von 93,75 auf 92,46 Indexpunkte. Seitdem konnte er auf dem Weg nach unten eine Pause einlegen und notiert jetzt bei 92,69 Indexpunkten. Dies hat für den jüngsten Rücksetzer im Goldpreis gesorgt. Im Chart sehen wir den Goldpreis-Verlauf der letzten 30 Tage. Ist die Marke von 1.900 Dollar nun wirklich, aber so richtig nachhaltig nach oben überlaufen worden? Und geht es nach einem möglichen Biden-Sieg wirklich kräftig bergauf?

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Rüdiger Born: Gold steigt – was für Trader machbar ist

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