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Finanznews

Handelskrieg: Fake News aus Peking! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Im Handelskrieg werden die News immer absurder! Heute melden chinesische Medien, dass man sich einig sei, eine Einigung erzielen zu wollen – absurder geht es kaum mehr. In dem Telefonat zwischen Liu He und Mnuchin/Lighthyzer gibt es aber bei genauerem Hinsehen überhaupt nichts Konkretes, nicht einmal einen Besuchstermin der Delegationen. Bereits gestern hatte man über eine vermeintliche Einigung berichtet, also vor dem heutigen Telefonat. Das zeigt, dass vor allem Peking derzeit Propaganda bereibt, wohl damit die Zölle am 15.Dezember nicht in Kraft treten. Die Aktienmärkte in Asien reagierten mit kurzer und heftiger Euphorie, die sich aber dann verflüchtigte, weil nicht einmal ein Hauch von Substanz in den Meldungen aus Peking erkennbar ist. Positive News vom Handelskrieg als Ausrede für die eigentlich Fed-getriebene Rally?

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9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Algolini

    26. November 2019 09:17 at 09:17

    Frage an Algos -Kenner, wäre es möglich Algos so zu programmieren, dass nach dem hundertsten gleichen Spruch (Lüge) die Algos nicht mehr positiv darauf reagieren ?
    Oder ist die „KÜNSTLICHE INTELLIGENZ“ noch zu dumm dazu?

  2. Avatar

    barthez72

    26. November 2019 11:36 at 11:36

    Natürlich kann man das.Die Frage ist ,was ist diese Erkenntis jetzt wert ? Man stelle sich vor
    Leute wie R. Dalio oder Larry Fink mit x-Mrd/Bio Asset under Management würden so oberflächlich agieren,na da Mahlzeit.

    • Avatar

      Übelkeit

      27. November 2019 12:56 at 12:56

      Algos reagieren nicht direkt auf News sondern indirekt über Charttechnische Formationen.

      Sie haben auf allen Zeitebenen und in allen Aktien und allen Indizes alles im Blick und werten diese in Echtzeit aus. Die Anleger und Akteure triggern mit ihren Handlungen letztendlich nur das Ereignis/Interesse, während die Algos dank ihrer mittlerweile riesigen Geldmenge die Richtungsweite anhand der Charttechnik vorgeben.

      Um Algos zu programmieren braucht man Softwareentwickler sowie Kenntnisse in Geomeomethrie, aber keine wirtschaftskennnisse. Diese sind vollkommen belanglos.

      Manchmal ist zu beobachten wie Aktie zwischen Unterstützung und Wiederständen hängen und wie ein EKG ping-Pong spielen. Teilweise über riesige Preisbereiche. Daran erkennt man, dass die Algos die Kurseweite bestimmen und die restlichen Akteure bis auf Grundinteresse (kaufen, verkaufen) keine Rolle mehr spielen.

      Bestes Beispiel ist auch, wenn ein Schwergewicht wie Apple nachbörslich fällt und in Millisekunden der ganze Index simmultan nachgibt. An diesen Kursbewegungen erkennt man die Masse/Kraft der Algos.

  3. Avatar

    Nicola

    26. November 2019 14:52 at 14:52

    Immer wieder Klasse Hr. Fugmann!

  4. Avatar

    Roberto

    26. November 2019 16:50 at 16:50

    Ja, die Kommentare sind Klasse. Dennoch verhalten sich die Märkte konträr zur Berichterstattung. Also evtl doch als Kontraindikator nehmen ??? wäre in den letzten 12 Monaten sicherlich keine schlechte Idee gewesen.

    • Avatar

      Columbo

      26. November 2019 18:18 at 18:18

      Richtig @Roberto
      Manche Entwicklungen werden überschätzt. Was wurde alles zum Brexit geschrieben und jetzt redet kein Mensch mehr davon. Dasselbe scheint mit den Zöllen zu geschehen, bald redet auch keiner mehr davon und wir sind alle auf den Trick des Blonden hereingefallen. Auch die EZB soll am Ende ihres Lateins sein, aber das Gegenteil scheint der Fall, deren Vorratskammer ist voll.
      Irgendwann, ja irgendwann kommt der große Krach, aber bis dahin sind uns Bären jede Menge Gewinne entgangen, weil wir schlauer sein wollten, als der Markt.
      „Erkenne dich selbst“ heißt es.

      • Avatar

        Roberto

        26. November 2019 18:52 at 18:52

        @Columbo, danke für die Worte. Dem ist nichts hinzu zu fügen. Manche merken es nie oder erst wenn das Konto platt und leer ist. Aber wie heisst es so schön : man kann nicht jeden retten…

  5. Avatar

    Lektor

    26. November 2019 17:08 at 17:08

    Immer wider diese Nadelstiche von Roberto. Zur Erinnerung, genau vor einem Jahr als die ganze Börsenwelt die obligatorische Jahresendrally erwartete war M. Fugmann sehr skeptisch u.lag goldrichtig .
    Mehr studieren als kritisieren wäre manchmal nicht schlecht.

  6. Avatar

    Roberto

    26. November 2019 17:27 at 17:27

    Ja, ja …@Lektor fühlt sich wieder mal angestochen…das tut mir aber sooo leid. Dann waren es halt 11 Monate anstatt 12. Und nun ??? macht es das Ergebnis besser ??? Wer sollte hier also mehr studieren als kritisieren ?

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