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Hendrik Leber in sehenswertem Interview! Rezession in 1 1/2 Jahren, Aktien, Brexit, Bitcoin

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Der anerkannte Börsenexperte Hendrik Leber spricht im folgenden Interview (absolut sehenswert) von einer Rezession, die wohl in ca 1 1/2 Jahren kommen werde. Die „Inverse Zinskurve“ indiziere ganz klar, dass es so kommen werde. Andere Indikatoren für die Vorhersage von Rezessionen seien sehr unzuverlässig, aber die inverse Zinskurve sei doch sehr zuverlässig, so seine Meinung. Die bevorstehende Rezession sei aber auch nichts Schlimmes. Sie sei längst überfällig. Auch bespricht Hendrik Leber die aus seiner Sicht zu gut da stehende Börsenlage. Sondereffekte seien daran schuld, als da wären Donald Trump, der offenbar Fortschritte mit seinen Handelsvereinbarungen mache. Und der harte Brexit werde wohl nicht kommen. Aber am meisten würden die massiven Aktienrückkäufe der Unternehmen den Markt positiv verzerren. Auch gibt Leber einen Einblick in die Lage des Bitcoin, und warum er womöglich zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Hendrik Leber
Hendrik Leber. Foto: Lolani99 (CC BY-SA 4.0)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marko

    16. April 2019 23:23 at 23:23

    Isch habe da ein kleinkleines Problem, klitzekleine ?

    Die inverse Zinskurve, wen interessiert das, bei einem manipulierten Anleihemarkt ?

    Keine Sau ? – Genau ! :D

    Ganz klar : eine Rezession, weiter so… wir „Perma-Bullen“, sind amüsiert und wollen Euer Geld.. na ja so nebenbei, könnte schon sein…:D

  2. Avatar

    Marko

    16. April 2019 23:34 at 23:34

    Aber mal ganz ehrlich, wie will und kann ich die Konjunktur in 1,5 Jahren voraussagen ?

    Das macht doch keinen Sinn, diese Brexit-Chaoten sind doch ein Sinnbild für den Markt ?

    Das wäre genauso als würde ich sagen, der DAX steht in 1,5 Jahren bei 14345 Punkten ?

    Der Markt ist unberechenbar, ist ne „alte Platte“, ich weiss…

    „Und der harte Brexit werde wohl nicht kommen.“ – … Ach wie toll… Die Briten werden wohl kaum so dumm sein, sich vom Markt „schlachten“ zu lassen ?

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    Zweifler

    17. April 2019 11:04 at 11:04

    @ Marko, jetzt bin ich enttäuscht von Ihnen, sie waren der Einzige ,der mich überzeugen konnte, dass die Börse die nächsten hundert Jahre nur steigen kann, u. Sie wissen nicht wie die Wirtschaft in 1 1/ 2 Jahren
    läuft.

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Rakuten: Kommt der Mischkonzern gestärkt aus der Krise? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Rakuten kennt man in Deutschland vor allem deren Online-Shoppingplattform. Das ist auch der Kern des japanischen Unternehmens. Doch um diesen Kern herum wurde in den vergangenen Jahren ein Unternehmens-Konglomerat gebaut, das von Energie über Telekommunikationsdienstleistungen, Messaging- und Lieferdiensten bis hin zu Finanzdienstleistungen alles Mögliche anbietet. Das macht den Konzern tendenziell zu einem Krisenprofiteur, denn all diese Dienstleistungen fußen auf der Nutzung des Internets, die bei weltweiten Ausgangssperren zunimmt.

Zudem verkauft Rakuten keine eigenen Waren, sondern stellt Händlern die eigene Plattform zur Verfügung, auf dessen Basis diese ihre Waren online absetzen können. Somit besteht das Potenzial, in der Krise zahlreiche neue Kunden zu gewinnen, die in der Krise erstmals Waren online anbieten wollen bzw. aufgrund von erzwungener Ladenschließung anbieten müssen.

Bei all dem gibt es jedoch ein Problem: Der Expansionsdrang in der Vergangenheit führte dazu, dass Rakuten bereits im vergangenen Jahr einen Verlust auswies. Zudem entsprechen die Verbindlichkeiten im Wesentlichen den kurzfristig verfügbaren Mitteln. Rakuten startet also ohne echte Cashreserve mit einem Geschäftsmodell in die Krise, das bereits im vorherigen Boomjahr Verluste erzeugte.

Findet Rakuten zurück zur Profitabilität, ist die Aktie jetzt günstig gewesen

Dieses Geschäftsmodell nun in einer der größten Krisen der vergangenen 100 Jahre in ein profitables Modell umzuwandeln, dürfte gelinde gesagt schwierig werden. Der Markt hat die Gefahr auch korrekt antizipiert. Legen wir den 2018 gemachten Gewinn als Maßstab an…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Das sind die Profiteure des Home-Office – Werbung

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Lieber Börsianer,

unsere Wirtschaftswelt verändert sich gerade in rasantem Tempo. Der Ausbruch einer Lungenkrankheit führt zu radikalen Änderungen in der Art und Weise, wie wir arbeiten. Dabei beschleunigt die Coronakrise Entwicklungen, die es ohnehin gegeben hätte. Aber auf einmal geht alles ganz schnell. Zahlreiche Menschen kommen nicht mehr in die Büros, sondern arbeiten von zu Hause aus. Lange Anfahrtswege entfallen und es bleibt mehr Zeit für Haushalt und Familie. Dennoch sind einige Herausforderungen zu meistern. Dabei helfen innovative Unternehmen, die Menschen und Unternehmen dabei unterstützen den Arbeitsalltag dezentral zu organisieren.

Diese Unternehmen profitieren vom dezentralen Arbeiten

Auch wenn die Kommunikation mit Kunden häufig bereits über E-Mail oder Telefon läuft, ist der persönliche Kontakt manchmal entscheidend. Softwareanbieter wie Skype (gehört zu Microsoft) liefern die Lösung. Per Video-Chat ist man sich überall auf der Welt nah und kann ein persönliches Gespräch führen. Bei technischen Problemen kann sich die IT-Abteilung über die Software von TeamViewer auf jeden beliebigen Rechner schalten, der mit dem Internet verbunden ist. Das erst im September 2019 an die Börse gegangene Unternehmen ist einer der großen Profiteure der Coronakrise.

Neben diesen unmittelbaren Gewinnern gibt es auch Unternehmen, die vor allem mittelbar und damit zum Teil auch zeitverzögert von der aktuellen Entwicklung profitieren. Dazu gehören beispielsweise Hardware-Anbieter. Viele Unternehmen stoßen gerade an ihre Grenzen, was mobile Arbeitsplätze und Serverkapazitäten für das dezentrale Arbeiten angeht. In den Investitionsplänen der nächsten Jahre wird deshalb wahrscheinlich mehr Geld zum Ausbau der Kapazitäten zur Verfügung gestellt. Auch Telekommunikationsanbieter sind Gewinner. Im Home-Office müssen häufig…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

 

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Warren Buffett gibt ungewöhnliches Verkaufssignal für Fluggesellschaften

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Investorenlegende Warren Buffett gilt als der Langfristanleger schlechthin. Der Chef von Berkshire Hathaway hält seine Aktien für gewöhnlich durchschnittlich etwa zehn Jahre und sitzt dabei so manche Durststrecke aus. Deshalb beäugt man argwöhnisch seine Transaktionen, vor allem, wenn er sich von Aktien trennt. Seine Verkäufe im Bereich der US-Fluggesellschaften letzte Woche bedeuten daher ein echtes Warnsignal für die Märkte.

Warren Buffett und seine Beteiligungen bei US-Airlines

Das Depot der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, der Warren Buffet vorsteht, hat schon eine seltsame Aufstellung. Die mit Abstand größte Position im Portfolio ist natürlich Apple, mit einem Anteil von über 30 Prozent und man hat einen noch gewaltigeren Anteil an Finanzwerten von fast 40 Prozent, allen voran American Express und Bank of America (ca. 25 Prozent). Noch unter den Top 20 seiner Beteiligungen befinden sich zwei US-Airlines – South West und Delta – die vor Kurzem noch über drei Milliarden Dollar an Gewicht aufbrachten.

Bei Delta Air Lines ging es ab Februar von 55 auf 20 Dollar nach unten, bei South West von 54 auf etwa 28 Dollar. In der letzten Woche hatte sich der bereits 89-jährige Warren Buffett von 18 Prozent seiner Papiere von Delta getrennt und von vier Prozent des Konkurrenten South West. Ein für den Langfristanleger absolut seltsames Verhalten – nicht nur, dass er dies erst nach dem Kurssturz im März getan hat, praktisch zu Tiefstkursen. Nein, Warren Buffett hatte erst wenige Tage zuvor in den Fall der Kurse noch nachgekauft – bei Delta Air Lines fast eine Million Aktien zu einem Wert von etwa 45 Millionen Dollar. Nur um sie dann wenige Tage später zu tieferen Kursen wieder zu verkaufen. Was für ein Alarmzeichen für den Zustand einer Branche, die von der weltweiten Pandemie sprichwörtlich zu Boden gepresst wird?

Vor einer Welle der Verstaatlichungen?

Die Lage wird für die Fluggesellschaften finanziell immer dramatischer: Delta Airlines, die in den letzten beiden Jahren noch eigene Aktien im Wert von 3,7 Milliarden Dollar zurückgekauft hat, verbrennt derzeit 60 Millionen Dollar – pro Tag. Kürzlich gab die Airline bekannt, dass für das zweite Quartal 2020 ein Umsatzrückgang von 90 Prozent zu erwarten sei. Es würde aufgrund der Epidemie-Ausbreitung noch schwieriger werden, als das erste.

Im April werde der Flugplan der Fluggesellschaft um mindestens 80 Prozent kleiner sein als ursprünglich vorgesehen. Es wurden bereits 115.000 Flüge gestrichen. Und es sieht nicht nach einer raschen Wende aus.

Der Welt-Airlinesverband (IATA) geht davon aus, dass bei einem dreimonatigen Shutdown die Flugnachfrage selbst im vierten Quartal dieses Jahres weltweit immer noch rund zehn Prozent niedriger sein wird, als vor der Krise geplant. Der internationale Verband schätzt, dass bei den Fluggesellschaften allein im zweiten Quartal weltweit 61 Milliarden US-Dollar an Verlusten auflaufen werden. Damit muss der Staat helfen.

Die amerikanische Regierung will den US-Fluggesellschaften insgesamt 50 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen, aber dafür Anteile an den Konzernen übernehmen.

Vor einigen Jahren konnten sich mehrere US-Airlines noch durch das US-Gläubigerschutzverfahren Chapter 11 von Ihren Kreditschulden befreien.

Und was passiert in Deutschland mit unserer Kranich-Airline?

Auch unsere Lufthansa fliegt seit Ende Februar in einer Art Notprogramm.

700 der 763 Flugzeuge stehen am Boden. Das zu Beginn der Krise gesunde Luftfahrtunternehmen bekommt die Krise auch mit voller Macht zu spüren. Der Finanzbedarf bis zum Jahresende könnte sich auf fast 10 Milliarden Euro belaufen, damit reicht selbst die noch im März reichlich vorhandene Liquidität von über fünf Milliarden Euro nicht aus. Die Rede ist bereits von einer Beteiligung des Staates, die der Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr eigentlich ablehnt. Es wird unter Hochdruck verhandelt, der CEO will vor allem die unternehmerische Führung des Unternehmens behalten. Die Coronakrise hat den Fluggesellschaften einen Einbruch verschafft, der eigentlich nicht auf überproportionale Nachholeffekte schließen lässt.

Die Schließung von Kitas und Schulen haben für Versorgungsnotlagen in vielen Familien geführt, so dass die Eltern bereits einen Teil ihres Jahresurlaubs für die Betreuung der Kleinen aufgebraucht haben. Es dürfte auch im Anschluss an die Krise zu verringerten Budgets kommen. Bei Privatflügen wegen der Einbußen durch Kurzarbeit und bei Geschäftsreisen wegen verkleinerter Budgets der Firmen. Im Zeitalter von Homeoffice und Videokonferenzen wird manche Firma auch Einsparmöglichkeiten erkannt haben.

Fazit

Man sieht es mit dem bloßen Auge, wenn man zum Himmel blickt – keine Kondensstreifen, der Flugverkehr liegt am Boden. Eine Branche, die von nationalem Interesse war und ist. Die sieht man allein an der Besteuerung des Flugbenzins. Je nachdem wie lange das Grounding von Tausenden von Flugzeugen rund um den Erdball andauert, wird es wohl zu einem Umbau der Strukturen im Flugverkehr kommen, mit einem gehörigen Schuss Staatseinfluss. Für Aktienanleger waren Fluggesellschaften schon immer ein heißes Pflaster mit den vielen Pleiten (Stichwort Chapter 11). Mit der Aktie der Lufthansa konnte ein Langfristanleger (inklusive Dividenden) keinen großen Staat machen. Diese stand gestern bei 8,70 Euro, einer Unterstützungszone, die schon aus vielen Jahren Bestand hat (auch 2009). Allerdings stand die Aktienauch schon oft über 20 Euro, auch schon vor über 20 Jahren. Sicherlich keine Aktie für Warren Buffett.

Warren Buffett hat sich von seinen Beteiligungen an US-Fluglinien getrennt

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