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Marktgeflüster: Die große Wende

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Entscheidung der Fed, die Zinsen nicht anzuheben, hat sich als Boomerang erwiesen: nach der ersten Freude kommt heute der große Kater, weil die US-Notenbank so pessimistisch klang wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Und die Fed hat Signalwirkung: vorbei die Aussicht auf eine Zinswende in den USA (und UK), jetzt werden Rufe laut, die EZB und die Bank of Japan müssten ihre Geldpolitik ausweiten, um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Der Chefvolkswirt der Bank of England hält sogar eine Zinssenkung für möglich.
Den Märkten dämmert seit gestern, wie besorgt die Notenbanker derzeit sind um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Das bringt weitere Unsicherheit, das Tief während des Black Mondays (im Bereich 9300) kommt nun wieder bald in Reichweite..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Michael

    19. September 2015 12:43 at 12:43

    Was wäre passiert, wenn die FED den Zins angehoben hätte? Ich behaupte dasselbe. Natürlich gehen alle davon aus, dass das vorherige Indextief noch einmal getestet wird. Dann geht die Party weiter, oder es wird US-Präsidentenwechsel gezockt. Realistisch gesehen sind gerade die US-Indizes und der Dollar fundamental sagenhaft überbewertet. Frau Yellen traut sich an die Blasen nicht ran. Wenn sie Mitte Oktober eine Zinsanhebung verkündet, werden die „Märkte“ (Zockerbuden) das für eine Ralleye benutzen. Die hat allerdings nur begrenzte Wirkung. Die Party ist mit oder ohne Zentralbank erst mal vorbei. Im Prinzip sind die Zentralbank und Regierungen im Angesicht gigantischer Schattenbanken und Steueroasen zahnlose Tiger. Ob in China ein Sack Reis umfällt oder nicht ist im Angesicht großer Überangebote ziemlich egal. Nicht egal ist der Massenansturm von Moslems, Balkanbürgern und Schwarzen auf Europa. Diese Anarchie muss nötigenfalls mit Gewalt unterbunden werden. Falls nicht wäre es der Verlust der institutionellen Kontrolle, die Katastrophe schlechthin.

  2. Avatar

    Bobo

    19. September 2015 15:11 at 15:11

    Wie soll sich die Weltwirtschaft erholen ? In einer so unsicheren Lage investiert doch niemand,

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    Judas

    19. September 2015 22:55 at 22:55

    Wie soll sich die Weltwirtschaft erholen? In einer so unsicheren Lage investiert doch niemand…

    Doch, die wo am Ende wieder die fetten Gewinne mitnehmen!

    Das ist aber mit Sicherheit nicht der deutsche Michel mit der permanenten Angst vor dem drohenden Weltuntergang (Massenansturm von Moslems, Balkanbürgern und Schwarzen auf Europa…).

  4. Avatar

    Mr. Jones

    21. September 2015 02:11 at 02:11

    Zinsanhebung wird nicht kommen, weder im Oktober oder im Dezember und auch nicht im Frühjahr. Man kann eher damit rechnen, dass urplötzlich ein QE 4 aufgelegt wird, was wiederum eine Erklärung wäre warum am Freitag die Märkte eingebrochen sind. Japan hat jetzt drei Tage geschlossen, von da ist demnach nicht viel zu Erwarten. Der US Dollar steigt, das Gold fällt, ein QE 4 ist wahrscheinlicher als eine Zinsanhebung. Wie soll der Dollar sonst runter?

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

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