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Marktgeflüster: Die große Wende

Von Markus Fugmann Die Entscheidung der Fed, die Zinsen nicht anzuheben, hat sich als Boomerang erwiesen: nach der ersten Freude kommt heute der große Kater, weil die US-Notenbank so pessimistisch klang wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Und die Fed hat Signalwirkung: vorbei die Aussicht auf eine Zinswende in den USA (und UK), jetzt werden […]

Von Markus Fugmann

Die Entscheidung der Fed, die Zinsen nicht anzuheben, hat sich als Boomerang erwiesen: nach der ersten Freude kommt heute der große Kater, weil die US-Notenbank so pessimistisch klang wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Und die Fed hat Signalwirkung: vorbei die Aussicht auf eine Zinswende in den USA (und UK), jetzt werden Rufe laut, die EZB und die Bank of Japan müssten ihre Geldpolitik ausweiten, um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Der Chefvolkswirt der Bank of England hält sogar eine Zinssenkung für möglich.
Den Märkten dämmert seit gestern, wie besorgt die Notenbanker derzeit sind um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Das bringt weitere Unsicherheit, das Tief während des Black Mondays (im Bereich 9300) kommt nun wieder bald in Reichweite..



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4 Kommentare

  1. Was wäre passiert, wenn die FED den Zins angehoben hätte? Ich behaupte dasselbe. Natürlich gehen alle davon aus, dass das vorherige Indextief noch einmal getestet wird. Dann geht die Party weiter, oder es wird US-Präsidentenwechsel gezockt. Realistisch gesehen sind gerade die US-Indizes und der Dollar fundamental sagenhaft überbewertet. Frau Yellen traut sich an die Blasen nicht ran. Wenn sie Mitte Oktober eine Zinsanhebung verkündet, werden die „Märkte“ (Zockerbuden) das für eine Ralleye benutzen. Die hat allerdings nur begrenzte Wirkung. Die Party ist mit oder ohne Zentralbank erst mal vorbei. Im Prinzip sind die Zentralbank und Regierungen im Angesicht gigantischer Schattenbanken und Steueroasen zahnlose Tiger. Ob in China ein Sack Reis umfällt oder nicht ist im Angesicht großer Überangebote ziemlich egal. Nicht egal ist der Massenansturm von Moslems, Balkanbürgern und Schwarzen auf Europa. Diese Anarchie muss nötigenfalls mit Gewalt unterbunden werden. Falls nicht wäre es der Verlust der institutionellen Kontrolle, die Katastrophe schlechthin.

  2. Wie soll sich die Weltwirtschaft erholen ? In einer so unsicheren Lage investiert doch niemand,

  3. Wie soll sich die Weltwirtschaft erholen? In einer so unsicheren Lage investiert doch niemand…

    Doch, die wo am Ende wieder die fetten Gewinne mitnehmen!

    Das ist aber mit Sicherheit nicht der deutsche Michel mit der permanenten Angst vor dem drohenden Weltuntergang (Massenansturm von Moslems, Balkanbürgern und Schwarzen auf Europa…).

  4. Zinsanhebung wird nicht kommen, weder im Oktober oder im Dezember und auch nicht im Frühjahr. Man kann eher damit rechnen, dass urplötzlich ein QE 4 aufgelegt wird, was wiederum eine Erklärung wäre warum am Freitag die Märkte eingebrochen sind. Japan hat jetzt drei Tage geschlossen, von da ist demnach nicht viel zu Erwarten. Der US Dollar steigt, das Gold fällt, ein QE 4 ist wahrscheinlicher als eine Zinsanhebung. Wie soll der Dollar sonst runter?

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