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Marktgeflüster (Video): Die „magische“ Marke!

Der wichtigste Aktienindex der Welt, der S&P500, steht kurz vor der „magischen“ Marke von 2500 Punkten, die in den USA stark beachtet wird. Heute hat der S&P intraday bei 2495 Punkten ein Allzeithoch erreicht – viele Analysten prognostizieren, dass nach Erreichen der runden 2500er-Marke eine Korrektur einsetzen dürfte..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der wichtigste Aktienindex der Welt, der S&P500, steht kurz vor der „magischen“ Marke von 2500 Punkten, die in den USA stark beachtet wird. Heute hat der S&P intraday bei 2495 Punkten ein Allzeithoch erreicht – viele Analysten prognostizieren, dass nach Erreichen der runden 2500er-Marke eine Korrektur einsetzen dürfte. Heute recht ruhiger Handel, im Fokus Aussagen von US-Finanzminister Mnuchin, wonach die Trump-Administration die Steuersenkung (so sie denn jemals kommt) auf den 01.Januar 2017 zurück datieren will – das ist Musik in den Ohren der Wall Street. Der Dax heute wenig bewegt, die Märkte warten jetzt auf die Apple-Präsentation heute Abend als nächsten Impulsgeber. Nordkorea hat heute klar gemacht, dass man sich durch die Sanktionen nicht beeindrucken lassen wird – der nächste Raketen-Test ist vermutlich nur eine Frage von Tagen..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    12. September 2017 18:45 at 18:45

    Wie oft muss der Professor für Raketen- und Weltraumtechnik der TU München, Robert Schmucker, noch in Interviews feststellen, dass von den Raketen Kim Jong Un in absehbarer Zeit noch keine Gefahr für die USA ausgehen könne. Bei echten Tests müsse man die Absturzteile aus dem Meer holen, um sie zu untersuchen. Gefühlt mindestens 30 Mal wurde in diesem Geflüster schon vor den negativen Marktkonsequenzen durch die Provokationen Nordkoreas gewarnt. Stets als bear news für endlich fallende Kurse. Die Einbrüche werden kommen – durch rezessive Marktindikatoren oder steigende Zinsen, oder sonstwas. Derzeit schafft das nicht einmal die Hurrikan-Katastrophe durch Harvey/Irma mit Schäden in Richtung 200 Mrd. $. Nix für ungut.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      12. September 2017 18:50 at 18:50

      @Wolfgang, andere Experten, und die sind in der Mehrheit, sagen Anderes. Die waren überrascht über den letzten Test Nordkoreas mit seiner Kraft – das hatten die gar nicht auf dem Zeiger; These: die haben einen richtigen Schub gemacht, weil sie jemand haben, der richtig gut ist..

      • Avatar

        falke61

        12. September 2017 19:24 at 19:24

        Vorsicht, Wortklauberei ;) : Richtig und gut, naja, ich weiß nicht – diese Wortwahl in dem Zusammenhang … !?

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    12. September 2017 19:01 at 19:01

    Bombe ja, aber Rakete nein. Die muss auch noch gesteuert werden. Ich frage mich zudem, warum sich der Professor bei seiner Zunft weltweit ohne Not blamieren soll, wenn er sich nicht relativ sicher wäre.

  3. Avatar

    Marko

    12. September 2017 19:01 at 19:01

    Aber, eines sollte klar sein : der Aktienmarkt wird weiter nach oben abdrehen.
    Das betrifft sogar die Amis, die Short-Quote ist dort zu hoch (weil alle denken , die Amis sind zu teuer) , mich freut`s …

  4. Avatar

    Marko

    12. September 2017 19:08 at 19:08

    Der Bufu wäre für mich ein Warnsignal an die Bären.

    Der Aktienmarkt wird weiter steigen…

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    Walter Schmid

    12. September 2017 19:28 at 19:28

    @ Markus Fugmann
    Das ist doch alles nur ein Kasperle-Theater. Weder die USA haben vor, Nordkorea anzugreifen noch umgekehrt wird Nordkorea Amerika angreifen. Letzteres wäre an Dummheit nicht mehr zu überbieten und geradezu lächerlich. So verrückt wird Kim Jong Un kaum sein. In Abwesenheit guter Staatsführung brauchen sich beide Seiten eben nur, um ihre Militärausgaben vor der Bevölkerung zu rechtfertigen.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      12. September 2017 19:53 at 19:53

      Von Tag zu Tag komme ich mehr zu dieser Einsicht. Wenn Kim Jong Un wirklich eine solche Gefahr wäre, hätte es eine Hundertschaft an Raketentechnikern bei der NASA und zahllose Rüstungsexperten schon auf dem Schirm. Aber das Totschlagargument ist doch das „Nichteinfrieren“ der Auslandskonten des Diktators. Die USA haben aus Eigeninteresse sogar das Schweizer Bankgeheimnis zerbröselt. Sie haben recht, der Schlüssel ist die Waffenindustrie.

  6. Avatar

    Marko

    12. September 2017 21:39 at 21:39

    Um es ganz kurz zusammenzufassen : Wenn es zu einem Atomkrieg mit Nordkorea käme, gäbe es KEINE Gewinner… !!!

    Keine !!

    Die Konsequenzen sollten doch klar sein, für alle !

    • Avatar

      Walter Schmid

      13. September 2017 00:56 at 00:56

      Ganz genau! Es gibt für alle Seiten einfach gar nichts zu gewinnen und nur unüberschaubare Verluste in jeder Beziehung. Kim Jong Un und Donald Trump haben zwar beide ein Rad ab, aber so dumm sind sie nun auch wieder nicht.

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Aktien

Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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