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Marktgeflüster (Video): Dollar-Shortsqueeze und der Dax!

War das heute die große Wende für den Dax? Vermutlich noch nicht, aber doch ein Befreiungsschlag! Die US-Arbeitsmarktdaten waren anständig in der Headline, aber minderwertig in der monetären Qualität (Kellner, Pfleger etc.). . Das hat den gegen den Dollar positionierten Markt auf dem falschen Fuß erwischt, der Euro deutlich tiefer – und das war heute eine Steilvolage für den Dax, der somit den Abstand zu den US-Indizes deutlich verkürzen konnte..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

War das heute die große Wende für den Dax? Vermutlich noch nicht, aber doch ein Befreiungsschlag! Die US-Arbeitsmarktdaten waren anständig in der Headline, aber minderwertig in der monetären Qualität (Kellner, Pfleger etc.). Aber dass die Stundenlöhne um +0,3% gestiegen sind und wieder mehr Amerikaner überhaupt versuchen, Arbeit zu finden, dürfte die Fed in ihrer Absicht bestärken, zunächst die Bilanzreduzierung zu beginnen (im September?) und dann (im Dezember?) die Zinsen weiter anzuheben. Das hat den gegen den Dollar positionierten Markt auf dem falschen Fuß erwischt, der Euro deutlich tiefer – und das war heute eine Steilvorlage für den Dax, der somit den Abstand zu den US-Indizes deutlich verkürzen konnte..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Raoul H

    4. August 2017 19:16 at 19:16

    Einen sonnigen Urlaub Herr Fugmann, dies haben Sie sich redlich verdient.
    Gute Zeit!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      4. August 2017 19:21 at 19:21

      Vielen Dank, @Raoul, Ihnen auch eine super Zeit!

  2. Avatar

    Jens

    4. August 2017 19:47 at 19:47

    Servus zusammen
    Wie war das noch mit der Urlaubssperre im weissen Haus? Sollte nicht die Steuerreform kommen? Trump ist doch nun los zum Golfen…
    Gruesse

  3. Avatar

    Marko

    4. August 2017 19:54 at 19:54

    Das sehe ich auch so, da wird der Dax den Dow ausperformen (der Auto- Dieselskandal scheint meines Erachtens langsam eingepreist), aber dasselbe gilt auch für den Nikkei, der immer noch hinterherhinkt, ähnlich wie Europa.

    Bemerkenswert ist, dass die aus den sicheren Häfen aussteigen, ist richtig, aus dem Bufu nicht (warum wohl ? Ganz klar, wegen dem sturen Beamtenladen EZB), aber den CHF haben sie sich schon mal vorgenommen.
    Im Dezember werden wir meines Erachtens mit über 90 % Wahrscheinlichkeit, die übliche 08/15 Zinserhöhung der Fed sehen, zu 0,25 %.

  4. Avatar

    Trigo

    4. August 2017 19:57 at 19:57

    Ich wünsche einen entspannten Urlaub!?

  5. Avatar

    Marko

    4. August 2017 20:06 at 20:06

    Aber was mich schon a bisserl verwundert hat, dass hier einige Anaysten sagen, die nächste Zinserhöhung der EZB käme im Jahr 2019 ??!

    Das fände ich fahrlässigst seitens der EZB, die EZB muss den „gleichen Takt“ der Zinserhöhungen im Jahr 2018 mitgehen wie die FED das tut.
    Da haben einige gesagt, die EZB wird im Jahr 2018 die QE-Programme herausnehmen und den Einlagezinssatz zurückfahren,sonst nix ?!?
    Das sehe ich komplett anders, die EZB muss Ende 2017 Anfang 2018 sagen : „Lehman ist vorbei!“ wir machen da mit bei den Zinserhöhungen.
    Zinserhöhungen, natürlich dann zu 0,25 %, dosiert, klar. Die EZB muss mit anderen Worten den Markt an die Normalitiät „gewöhnen“, dies natürlich dosiert.

    Schönen Urlaub, Markus !

    • Avatar

      Leftutti

      4. August 2017 22:59 at 22:59

      @Marko, 2019 endet ENDLICH die Amtszeit von Mafio Droghi. Bis dahin wird die Schuldenorgie der Südstaaten weiterhin unterstützt und zelebriert werden.
      Italien, Spanien, die haben ja alle kein Geld, denen geht es ja so schlecht, wie man an den jüngsten Transfergeschäften im Fußballgeschäft wieder einmal deutlich sehen kann.

    • Avatar

      Donald Duck

      5. August 2017 08:23 at 08:23

      EZB und Zinsanhebung? Damit würden dann ganz Südeuropa und nachfolgend Frankreich in die offizielle Pleite getrieben. Das nimmt niemand auf sich, ein möglicher deutscher EZB-Präsident schon gleich zweimal nicht. Und welche Institution schafft sich schon selber ab!

  6. Avatar

    Hansano

    5. August 2017 13:22 at 13:22

    Ich wünsche einen erholsamen Urlaub!
    Vielen Dank für die informativen Videos.
    Grüße, H.

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SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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am

Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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