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Nasdaq, Dax: Beginn der Korrektur? Marktgeflüster (Video)

Hat nun die Korrektur bei Nasdaq und Dax begonnen? Es gibt einige Punkte, die dafür sprechen: erstens die Saisonalität (Richtung Ende Juni meist schwach) – das liegt einerseits an der beginnenden blackout period für die US-Konzerne vor der Berichtssaison, andererseits an dem „rebalancing“ zwischen Aktien und Anleihen (Investoren haben stark in Aktien investiert und müssen die Aktienquote zurück fahren). Dazu die extreme Long-Positionierung an der Wall Street, vor allem beim Nasdaq. Der Dax wiederum heute schwächer, weil China die Zinsen weniger stark gesenkt hat als erhofft. Dazu kommt die Gewinnwarnung von Lanxess, die auf eine fortgesetzte Rezession in Deutschland hinweist. Dabei will die EZB trotz bereits rückläufiger Erzeugerpreise die Zinsen weiter anheben – und wird damit den Abschwung noch verstärken..

Hinweise aus Video:

1. Lagarde irrt erneut komplett? Heiner Flassbeck über das rasche Ende der Inflation

2. Michael Wilson: Bullen am Aktienmarkt vor bösem Erwachen



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6 Kommentare

  1. Planwirtschaft mit Kapital

    Schon verrückt, die Subvention von 10 Mia.für Intel bedeutet, dass für die erwarteten 10000 Arbeitsplätze für fast 20Jahre die Löhne bezahlt werden können. ( 1Mio. pro Arbeitsplatz ) Kommt alle nach De, wir haben zwar die teuerste Energie aber der Staat zahlt die Löhne. Umwelttechnisch wäre also besser den 10000 Leiten die Löhne zu bezahlen und die Fabrik nicht zu bauen.

    1. Verrückt schon, aber nicht verrückt genug für diese Ampel Regierung. Das schiebt die Lohninflation weiter an. Die Wettbewerbsfähigkeit des Landes sinkt durch solche Aktionen.

    2. Kapitalismus ohne Plan

      Ich bin auch der Meinung, wir sollten keine High-Tec-Industrien in Deutschalnd ansiedeln. Vor allem nicht im Osten, wo alles noch viel finsterer und hoffnungsloser ist, als im restlichen Land.
      Wir sollten unsere Energie-Verbrauchsmonster im glorreichen Süden erhalten und uns mit aller Kraft gegen alles stemmen, was Zukunft und Innovation beinhaltet.
      Wir produzieren weiter, was wir können, worin wir gut sind. Dampfmaschinen, Otto- und Dieselmotoren, Stahl, Glas, Chemie, einfach alles, was unendlich Energie verbraucht. Die Zukunft überlassen wir den anderen. Sollen die mal sehen, wohin das führt.

    3. Solche Subventionen sind total normal – weltweit. Schließlich holt sich der Staat auch wieder viel zurück über Steuern, Sozialabgaben, usw.. In meiner Firma haben wir ein Werk in den USA gebaut. Da haben sich in der Planungsphase, die Politiker an den möglichen Standorten auch in einen harten Wettbewerb begeben und immer wieder nachgelegt. Über die Höhe kann man sich im Fall Intel streiten. Finde es auch zu hoch und vermutlich hat man auch die Garantien / Zusagen schlecht verhandelt. Wer bekommt welche Chips bei Engpässen, was wird hergestellt, usw.. Nehme an sie haben Robert und Olaf über den Tisch gezogen. Das werden findige Journalisten schon im Nachhinein aufdecken. Leider dann zu spät.

  2. Es würde nicht überraschen wenn die lieben Amis auch noch ein Steuerabkommen ausgehandelt haben, oder können sie mit den hohen Energiepreisen auch noch ein Nullgewinn- Resultat erreichen.
    Gerade haben die Amis mit einem Feiertag das Ende des Sklavenhandels gefeiert. Neuesten werden die Arbeitsplätze gehandelt.Der Sport ist das Vorbild, für gute Manager werden auch schon riesige Ablösesummen bezahlt.

    1. Mit Steuerzahlern meine ich natürlich die Arbeitnehmer und lokalen Lieferanten. Sie haben aber recht, Intel wird sich in dieser Hinsicht optimieren. So wie es alle global aufgestellten Firmen tun. Ist leider so.

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