Folgen Sie uns

Aktien

Steinhoff-Aktien verlieren dramatisch nach Bilanzwarnung: Anleihen im EZB-Besitz verlieren 40% an Wert – Offenbarung von Draghi´s Zockerei

Beispielsweise wäre da eine Anleihe von Steinhoff, die von Ratingagenturen als hochwertig einstuft wurde (Investment Grade). Sie läuft bis zum Jahr 2025, und notierte am letztem Freitag noch mit einem Kurswert von 90% des Rückzahlungswerts (Anleihekurse notieren immer in Prozentpunkten). Und aktuell? Da liegt der Kurswert nur noch bei 59%. Und jetzt wird es…

Avatar

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Das deutsch-südafrikanische Einzelhandelsunternehmen Steinhoff ist zum Beispiel Mutter der Marke Poco, was dem deutschen Konsumenten schon eher etwas sagen dürfte. Das Unternehmen mit gestern noch gut 5 Milliarden Euro Börsenwert gab jüngst offiziell bekannt, dass man Anleger davor warne, bei Investments in die Aktie vorsichtig zu agieren (was für ein Hinweis…). Denn es gäbe offensichtlich Unregelmäßigkeiten in der Bilanz, womöglich auch in den Vorjahren. Das werde gerade durch externe Prüfer untersucht. Der Chef ist schon zurückgetreten. Auch die bisher geplante Bilanzvorlage wurde verschoben. Wenn man das liest, kann man durchaus das Schlimmste befürchten.

Aktuell gibt es Meldungen, dass es Interesse von Investoren gebe nicht zum Kerngeschäft gehörende Geschäftsteile zu kaufen, was mit weiteren Refinanzierungen bis zu 2 Milliarden Euro einbringen könnte (offenbar noch keine sicheren Erkenntnisse). Wenn man solche Summen auf die Schnelle einwerben muss, ist hier in der Tat das Schlimmste zu befürchten. Die Aktie brach dementsprechend gestern ein von 3 Euro auf 1,10 Euro zum Schluss. Der heutige Handel könnte turbulent weitergehen – zum Handelsauftakt verliert die Aktie weitere 34%!


Die Steinhoff-Aktie seit Mitte 2016 bis gestern Abend..

Aber nicht nur die Aktie bricht massiv ein. Auch bei den Anleihen des Unternehmens sieht es nicht besser aus. Beispielsweise wäre da eine Anleihe von Steinhoff, die von Ratingagenturen als hochwertig einstuft wurde (Investment Grade). Sie läuft bis zum Jahr 2025, und notierte am letztem Freitag noch mit einem Kurswert von 90% des Rückzahlungswerts (Anleihekurse notieren immer in Prozentpunkten). Und aktuell? Da liegt der Kurswert nur noch bei 59%. Und jetzt wird es interessant. Die EZB hatte im Rahmen ihres Anleihekaufprogramms auch massiv Unternehmensanleihen aufgekauft – breit gestreut, und natürlich nur die “hochwertigen” Anleihen, bei denen man sich ausschließlich auf die Ratings der privaten Ratingagenturen verlassen hatte, die vor der Finanzkrise in den USA für Papphäuser und Nieriglohnempfänger TOP-Ratings für deren Schulden abgaben.

Und so hatte auch Steinhoff ein Rating als Investment Grade, und die EZB hat auch diese Anleihen in ihren Büchern. Nun hat man einen Verlust von gut 40%, und er könnte noch größer werden. Exemplarisch zeigt dieses Beispiel, dass die EZB hier aktiv im Kapitalmarkt mit mischt, was schon lange nichts mehr mit ihrem Auftrag zu tun hat, für Preisstabilität bei den Verbraucherpreisen zu sorgen. Die EZB hat gigantische Risiken in ihren Büchern, die sich jederzeit massiv verschlimmern können. Das Risiko tragen letztlich die Anteilseigner der EZB, also wir alle. Seit Juni 2016 hat die EZB für insgesamt 129 Milliarden Euro Unternehmensanleihen gekauft. Na dann, man darf nur hoffen, dass es keine plötzliche Rezession mit zahlreichen Fällen a la Steinhoff gibt…

Hier nochmal bezogen auf diesen Fall die Originalmeldung von Steinhoff:

Steinhoff announces investigation into accounting irregularities and resignation of CEO
The Supervisory Board of Steinhoff wishes to advise shareholders that new information has come to
light today which relates to accounting irregularities requiring further investigation. The Supervisory
Board, in consultation with the statutory auditors of the Company, has approached PWC to perform
an independent investigation.

Markus Jooste, CEO of Steinhoff has today tendered his resignation with immediate effect and the
Board has accepted the resignation.

Steinhoff will update the market as the aforesaid investigation proceeds. The Company will publish
the audited 2017 consolidated financial statements when it is in a position to do so. In addition, the
Company will determine whether any prior years’ financial statements will need to be restated.
The Supervisory Board has today appointed its Chairman, Dr. Christo Wiese, as Executive Chairman
(Delegated Supervisory Chairman) on an interim basis. In addition, Pieter Erasmus, the previous CEO
of Pepkor Group, has agreed to join Dr. Wiese in an executive advisory capacity to assist with managing
the group’s various retail interests around the world. Dr Wiese and the Board will supplement the
management team and will embark on a detailed review of all aspects of the Company’s business with
a view to maximising shareholder value. The Supervisory Board wishes to reassure shareholders that Steinhoff has a number of high quality profitable businesses around the world. Shareholders and other investors in Steinhoff are advised to exercise caution when dealing in the
securities of the Group.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    isntit

    7. Dezember 2017 10:34 at 10:34

    “poco” ist spanisch und bedeutet “wenig” … passt doch :)

  2. Avatar

    frank

    7. Dezember 2017 11:57 at 11:57

    hab gestern auch einen Welt-Beitrag dazu gelesen. Die EZB hat wohl tatsächlich diese Steinhoff-Anleihen gekauft und noch weitere ähnliche Schrottpapiere im Depot. Konnte es gar nicht glauben… Was bedeutet das nun für die EZB und die Märkte?

    Übrigens haftet Deutschland bei Ausfall von Wertpapieren mit rund 25 Prozent.

    • Avatar

      burberg

      7. Dezember 2017 15:00 at 15:00

      Frank

      “Übrigens haftet Deutschland bei Ausfall von Wertpapieren mit rund 25 Prozent.”

      Na , da bin ich aber erleichtert, ich dachte schon, wir müßten auch bezahlen. Lol

  3. Avatar

    Benedikt

    11. Dezember 2017 10:39 at 10:39

    Bei Steinhoff wurden wohl Verluste in Briefkastenfirmen verlagert, so dass die Verluste nicht in Steinhoff Zahlen auftauchen. Die Umsätze sind aber weiter in Steinhoffs Bilanzzahlen enthalten. Und Steinhoff hat wohl auch diese Verluste mit gegebenen Kredite finanziert bzw. ausgeglichen. Da hat es wohl jemand mit Bilanz Kreativität übertrieben. Dazu hat Steinhoff aggressiv im Westen per Bankkredite Möbel Nahe Einzelhändler teuer aufgekauft. Das könnte sich jetzt bitter für die Steinhoff Aktionäre und Halter ungesicherter Schulden rächen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Die Illusion der Börse – Eine Geschichte von Magiern und Notenbanken

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Illusion der Börse: Beginnen möchte ich mit einem Zitat von Kostolany – „Mit etwas Zynismus kann man behaupten, dass das ganze kapitalistische System eine Illusion, vielleicht sogar ein Schwindel ist, aber eben ein gut gemachter. Hoffen wir das er noch lange besteht.“

Der Magier und die Notenbank

Als ein passendes Beispiel dient ein Magier. Jeder weiß, dass es alles nur Illusionen sind. Aber sobald ein Magier die Bühne betritt und seine Zaubertricks aufführt, sind wir fasziniert. Jeder Moment ist voller Spannung und Aufregung. Die Börse ist für mich das Gleiche. Sie ist die größte Bühne der Welt, jeden Tag eine neue Show, jeden Tag ist es aufregend. Und wir können alle daran teilhaben. Mit einer Vielzahl an Instrumenten können wir handeln und dabei Gewinne erzielen. Aber letztendlich ist sie zu einer Illusion geworden. Seitdem der Markt nicht mehr seinem natürlichen Verhalten folgen darf und die Manipulation ausartet, übernimmt die Illusion die Oberhand und die Notenbanken haben die Rolle des Magiers übernommen.

Die Entwicklung und Auswirkung

Seit der Finanzkrise von 2008 (hier gut erklärt) hat sich die Börse mehr und mehr von der Realwirtschaft abgekoppelt. Bewertungen und Gewinnerwartungen der Unternehmen rücken mittlerweile immer weiter in den Hintergrund. Heutzutage schaut man nur noch gespannt auf das was die Notenbanken tun – es wird sogar darauf gewettet, welche Maßnahmen als nächstes Folgen. Natürlich darf man nicht abstreiten, dass Liquidität immer schon eine große Rolle an der Börse gespielt hat. Nur ist es inzwischen so, dass es nicht mehr ohne geht.

Unser Finanzsystem basiert auf dem Grundsatz „Höher, Schneller und Weiter“ (hier der jüngste Beweis für das Eigenleben der EZB). Wenn man rational denkt, muss man feststellen, dass dieses System auf Dauer nicht funktionieren kann. Aber um es nicht scheitern zu lassen, hat man sich vor langer Zeit überlegt einer Orgnisation außerhalb der Regierung – der Notenbank – die Macht und das Recht zu geben, Geld aus dem NICHTS zu drucken. Um das System aufrecht zu erhalten, bedarf es jetzt aber immer mehr umfangreichere Maßnahmen. Es reicht nicht mehr Zinsen zu senken – inzwischen haben wir Negativzinsen. Es reicht auch nicht mehr Stimulus durch QE-Programme zu erzeugen, sondern es bedarf Geldflutungen, die ihresgleichen suchen.

Jede kleine Korrektur an der Börse oder Wirtschaftskrise wird in einer Geldflut ertränkt. Die Schulden wachsen exponentiell. Seien Sie versichert, diese Schulden werden niemals zurückgezahlt. Allein in den letzten 20 Jahren hat sich die weltweite Verschuldung verdreifacht. Auch wenn wir das Geld gerne zurückzahlen würden, wo soll es herkommen? Um das zu tun benötigt man Wachstumsraten, die in der jetzigen Situation gar nicht machbar sind. Zwischen 2010 und 2019 musste für einen Dollar globalen Wachstums 2,5 Dollar an Schulden aufgewendet werden. Das kann nicht nachhaltig sein und ist auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

Fazit

The FED bails out everything – but who is gonna bail out the FED at the end? – Die Notenbanken retten alles – die globale Wirtschaft, die Börse und die Zombieunternehmen – aber wer rettet am Ende die Notenbanken? Die Macht der Notenbanken ist unendlich. Solange das Vertrauen in Sie und in das Fiat-Geld vorhanden ist, solange kann dieses System funktionieren. Ich hoffe Ihnen ist bewusst, dass das Geld was sie in den Händen halten, weniger Wert ist, als das Papier auf dem es gedruckt ist. Sollte dieses Vertrauen irgendwann weichen – aus welchem Grund auch immer – dann kommt es zum Platzen der Blase. Aber bis dahin sollten wir die großartigen Möglichkeiten, die uns die Börse bietet, auch nutzen. Um auf unser Beispiel der Magier zurückzukommen: die Börse bleibt faszinierend, spannend und aussichtsreich, indem wir an die Illusion glauben. Also lasst uns alle GLAUBEN – solange es noch möglich ist!

Illusion der Börse - Geschichte von Magiern und Notenbanken

weiterlesen

Aktien

Luftfahrtbranche: Der große Absturz nach der Coronakrise

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Es ist nachvollziehbar. Nach dem Ende der Coronakrise wird die Luftfahrtbranche nicht “mal eben so” zurückkehren auf die vorigen Auslastungsniveaus. Wer hat schon Lust in den Strandurlaub mit Maske zu fliegen, im Hotelrestaurant und am Strand mit Maske rumzulaufen? Und derzeit zeigt sich auch: Jede Menge Business Meetings sind in der Coronakrise zwangsweise über Videokonferenzen gelaufen. Und viele Unternehmen werden sich jetzt fragen: Warum überhaupt noch so viele Flüge und Hotelbuchungen? Das kostet enorm viel Geld. Die Videoschalten haben doch auch funktioniert. Außerdem werden sich weltweit wohl hunderte Millionen Menschen, die noch bis Februar zahlungskräftige Urlauber waren, dank Kurzarbeit (alleine 10 Millionen Anträge nur in Deutschland) und Arbeitslosigkeit auf absehbare Zeit keine Urlaubsreise mehr leisten können. Die Luftfahrtbranche wird, das sagt also schon der gesunde Menschenverstand, ihre Kapazitäten stark reduzieren müssen.

Luftfahrtbranche wird nachhaltig beeinträchtigt sein

Das gilt für Maschinen wie auch für die Menschen. Und die Luftfahrtbranche besteht ja nicht nur aus Airlines, sondern ebenso aus Flughäfen, Flugzeugherstellern und der riesigen Zulieferindustrie. Wie stark die Coronakrise ins Fleisch schneidet, zeigt die aktuelle Veröffentlichung des Turbinenherstellers Rolls Royce. Wo vermutlich auf lange Zeit deutlich weniger Flugzeuge neu nachgefragt werden, und wo Airbus und Boeing wohl mitten in einem Storno-Tornado für bestehende Orders stecken dürften, da brauchen die Hersteller folgerichtig auch weniger Jet-Turbinen. So hat Rolls Royce jüngst verkündet 9.000 von 52.000 Stellen streichen zu wollen. Nicht nur die Stellenstreichungen, aber auch die sonstige Ausgabenkürzungen sollen zu jährlichen Einsparungen von 1,3 Milliarden Pfund führen, so der Hersteller.

Emirates

Emirates ist einer der Giganten, wenn es um transatlantische Flüge geht. Tja, könnte man meinen. Die Scheichs am Golf sind doch alle reich? Da kann der Herrscher von Dubai doch mal kurz ein paar Milliarden zur Stützung rüberschieben? Nein. Es ist kein Geheimnis, dass Dubai kräftig in der Krise steckt. Und der Herrscher von Dubai hat auch nicht wirklich ein prall gefülltes Bankkonto (Dubai vor der Pleite?), da das Emirat kein Öl mehr hat, und versucht vom Tourismus zu leben. Emirates muss also profitabel arbeiten oder es zumindest versuchen. Also müssen die Kosten drastisch gesenkt werden, da ja wie gesagt nicht zu erwarten ist, dass die alten Kapazitäten auch nur annähernd wieder ausgelastet werden.

Laut aktuellen Branchenberichten plant Emirates auch nach dem nun beginnenden Neustart der Flüge eine drastische Reduzierung der Flotte. Die A380 wird wohl zum Auslaufmodell werden – wer braucht jetzt nämlich noch so viel Kapazität für einen einzigen Flug? 115 Stück der A380 standen vor der Krise im Flottenregister von Emirates. Nach Informationen von aero.de sehen die Pläne von Emirates vor nur noch 69 Stück der A380-Flotte zu aktivieren. 40 Prozent der aktuellen Flotte würden dauerhaft am Boden bleiben. Andere Medien wie das Handelsblatt gehen davon aus, dass nur noch 20 der Flugzeuge der A380-Flotte wieder für Emirates fliegen werden. Angeblich soll der Stellenabbau bei Emirates sich in einer Größenordnung von 30.000 Jobs bewegen.

Lufthansa

Tja, und die Lufthansa? Seit Tagen wartet man nun auf eine offizielle Bestätigung, dass der deutsche Staat eine gigantische Milliardenspritze in die letzte übrig gebliebene große deutsche Airline pumpen wird. Wir hatten es schon thematisiert. Egal wie, der deutsche Staat wird die Lufthansa retten – schon aus Gründen der Staatsraison. Man will zumindest eine große bedeutende Airline haben, genau wie auch die Italiener, Franzosen und Briten. Gestern gab die Lufthansa per Ad Hoc-Mitteilung bekannt, dass man “fortgeschrittene Gespräche” mit der Bundesregierung bestätige. Es geht um 9 Milliarden Euro, davon 3 Milliarden aus KfW-Krediten.

Auch wird hier wohl der neu gegründete deutsche Staatsfonds (gespeist aus Steuergeldern) zum Einsatz kommen, womit wir alle Anteilseigner an der Lufthansa werden – das dürfte dann möglichen ausländischen Käufern eine Übernahme der Lufthansa zu einem Spottpreis erschweren, wenn der Bund als fetter Klumpen bereits mit im Boot sitzt. Auch die Lufthansa wird ihre Flotte schrumpfen. Laut Aero.de sollen von den 14 stillgelegten A380 bei der Lufthansa nur sieben Maschinen reaktiviert werden. Sie sollen nur noch von München aus fliegen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr gehe davon aus, dass die Lufthansa nächstes Jahr 300 Flugzeuge weniger nutzen werde als vor der Krise.

Norwegian

Der einstige Senkrechtstarter der Luftfahrtbranche “Norwegian”, bei dem man sich jahrelang immer wieder bewunderswert fragte, wo dieser Erfolg herkommt, war de facto durch die Coronakrise schon am Ende, nachdem man für mehrere Tochtergesellschaften Insolvenz anmelden musste. Aber diese Woche hat der norwegische Staat endgültig eine 3 Milliarden Kronen schwere Kreditgarantie gegeben. Auch hat Norwegian jetzt zwei neue Großaktionäre. Die vom chinesischen Staat kontrollierte “BOC Aviation” hält 12,67 Prozent der Firmenanteile, und die irische Leasinggesellschaft “AerCap Holdings” hält 15,9 Prozent – über Wandelanleihen hat man zudem weitere 7,2 Prozent erworben.

Und sonst?

Bei Airbus sind angeblich 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Bei Boeing hat es die letzten Monate nicht nur wegen der Coronakrise, sondern auch wegen dem Problem mit der 737 Max Stornos gehagelt! Vor einigen Tagen sprach der Boeing-Chef von einem Stellenabbau in der Größenordnung von 10 Prozent bis Ende des Jahres. Und dass weltweit an so ziemlich allen Flughäfen Arbeitsplätze gefährdet sind, versteht sich von selbst. Und Aktien aus der Luftfahrtbranche? Jetzt günstig einsteigen? Es könnte (nicht muss) passieren, dass man endet wie einst die T-Aktionäre. Jahrzehnte später hofft man immer noch, dass man seinen Kaufkurs irgendwann mal wieder sieht.

Luftfahrtbranche im Abwärtsstrudel - Flughafen Dubai vor der Coronakrise
Flughafen Dubai in den “guten alten Zeiten” vor der Coronakrise. Foto: Konstantin von Wedelstaedt – Gallery page http://www.airliners.net/photo//1204297/L Photo http://cdn-www.airliners.net/aviation-photos/photos/7/9/2/1204297.jpg GFDL 1.2

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – China im Fokus

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch spricht im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. China steht heute im Fokus. Die Wirtschaftsprognose hat die KP in Peking heute ganz gestrichen, zum ersten mal seit 1990. Das sorgt für Unsicherheit. Auch Chinas Durchgreifen in Hongkong sorgt heute an den Aktienmärkten für Unsicherheit.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage