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Videoausblick: Bricht der Abwärtstrend?

Am Freitag waren es vor allem die schwachen US-Arbeitsmarktdaten, die für eine Erleichterungsrally gesorgt hatten – nun aber klopft der S&P 500 an den seit März etablierten Abwärtstrend an, mithin fällt also in dieser eigentlich ruhigen Woche eine entscheidende charttechnische Weichenstellung..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Im Grunde ist seit Ende Januar „der Wurm drin“ bei den US-Indizes: 2017 stiegen die Kurse aufgrund der Hoffnung auf die US-Steuerreform, 2018 fallen die Kurse tendentiell an der Wall Street, nachdem die Hoffnung auf die Steuerreform Realität geworden ist („buy the rumor, sell the fact“). Am Freitag waren es vor allem die schwachen US-Arbeitsmarktdaten, die für eine Erleichterungsrally gesorgt hatten – nun aber klopft der S&P 500 an den seit März etablierten Abwärtstrend an, mithin fällt also in dieser eigentlich ruhigen Woche eine entscheidende charttechnische Weichenstellung bei den US-Indizes! Der Dax hatte schon zuvor nach oben gedreht und steht nun ebenfalls vor Widerständen – heißt es in diesem Jahr also „buy in may – and stay“?

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Matthias

    7. Mai 2018 09:34 at 09:34

    Warum sollte bei neuen Iran-Sanktionen die iran. Ölproduktion wegfallen?
    China dürfte sich schon die Hände reiben u. über ein günstigeres Ölangebot(als Weltmarktpreis) vom Iran freuen. Auch Hr. Putin ruft ja offiziell zur Umgehung v. US-Sanktionen auf.
    Sollten neue Iran-Sanktionen kommen, dürfte dies auf jeden Fall den globalen Handelskrieg um eine weitere Facette bereichern. Über kurz oder lang wird sich ein Proxy-Land o. -Händler finden, mit dem sich die Sanktionen umgehen lassen!

    Kl. Hinweis:
    Bitte überprüfen sie die Stereofunktionalität ihres Mikrofons bwz. die Audioverbindung bei
    der Videoaufzeichnung!

    • Avatar

      Gixxer

      7. Mai 2018 11:29 at 11:29

      Ich muss Matthias hier Recht geben.
      Ich sehe auch nicht unbedingt, warum dies zu einer weiteren Ölknappheit führen sollte.
      Klar ist, sollte die USA den Atomvertrag aufkündigen und neue Sanktionen gegen den Iran verhängen, wird dieser Probleme haben, sein Öl abzusetzen.
      Da Russland und auch China (Stichwort Handelskrieg) ohnehin im Clinch mit den USA liegen, ist doch die Frage, ob diese sich auch bei den Sanktionen beteiligen. Russland würde vermutlich nicht unbedingt als Käufer auftreten, da sie selbst genügend Rohstoffe haben, aber China wird mit Sicherheit Abnehmer sein, dann vielleicht sogar zu günstigeren Preisen, denn der Iran wird sicher die Preise senken, um ein paar „Sanktionsbrecher“ anzulocken.
      Aufgrund des dann zu erwartenden günstigeren Preises des Irans sehe ich ehrlich gesagt sogar eine sehr große Gefahr, dass der Anstieg im Öl bald verebbt.

      Oder begehe ich da einen Denkfehler?

      • Avatar

        Columbo

        7. Mai 2018 12:13 at 12:13

        Wenn die USA Iran sanktioniert, darf die ganze sogenannte „westliche Welt“ dort kein Öl mehr kaufen, für die wirds dann knapp. Die Saudis und die Fracker werden es Trump danken, endlich ordentliche Preise, vielleicht hat er ihnen das eh schon versprochen.

        • Avatar

          Gixxer

          7. Mai 2018 13:24 at 13:24

          Mir ist klar, dass die westliche Welt dann dort nicht mehr kaufen darf.
          Aber was ist mit den anderen?
          Mal angenommen, China hat die ganze Zeit bei den Saudis gekauft. Aufgrund von Sanktionen gegen den Iran bietet dieser sein Öl aber jetzt deutlich günstiger an. Die Chinesen kaufen dann von den Iranern, denn sie interessieren die Sanktionen nicht. Die Saudis bekommen aber nun ihr Öl nicht mehr komplett verkauft und versuchen es durch evtl. Preisnachlässe doch noch loszuwerden, woraufhin der Preis insgesamt fällt.
          Verstehen Sie meinen Gedankengang?

          • Avatar

            Columbo

            7. Mai 2018 14:01 at 14:01

            Ja klar, man müßte die Zahlen kennen, wer kauft bei wem wieviel, um das beurteilen zu können.

  2. Avatar

    Marko

    7. Mai 2018 14:35 at 14:35

    Im Grunde genommen, sind wir immer noch in einer Bullenphase, auffällig ist, dass die Amis wesentlich stärker reagieren bei Abwärtsphasen als die Europäer.

    Ist aber auch nix Neues, da die Amis mit einem EUR /USD zu 1,25 richtig fett geworden sind (!), mit einem Wechselkurs aus dem Nichts heraus !
    Jetzt schaun mer mal, wohin die Reise geht… :D

  3. Avatar

    Jesse

    7. Mai 2018 15:07 at 15:07

    so schnell kann es gehen. Vor 2 Tagen noch das Riesengroße “ W “ in der Vola auf dem Schirm und heute Entscheidung ums ATH. Die Amis machen das sehr gerne. Glasklare Charttechnische Formationen mit Minivolumen umkehrehren und neue Tatsachen schaffen.
    Heute redet keiner mehr darüber wie tief es noch fallen kann sondern nur noch wie schnell es hoch steigen wird.
    In diesem Sinne, immer schön flexibel bleiben und niemals „nur “ die news beachten. der chart ist die wichtigste Waffe des traders:-)

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