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Videoausblick: Das Öl-Massaker

Nachdem es für den Ölpreis gestern um -5% nach unten ging, setzt sich das „Öl-Massaker“ weiter fort mit einem weiteren Minus im asiatischen Handel von knapp 3%. Gestern konnte man beobachten, dass die US-Aktienmärkte nervöser werden: trotz weitgehend unveränderter Schlusskurse gab es schnelle Bewegungen (rauf und runter). Sollte der Ölpreis (sowie die Rohstoffe insgesamt) die Talfahrt weiter fortsetzen, dürfte es auch für die Aktienmärkte zunehmend ungemütlich werden..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Nachdem es für den Ölpreis gestern um -5% nach unten ging, setzt sich das „Öl-Massaker“ weiter fort mit einem weiteren Minus im asiatischen Handel von knapp 3%. Gestern konnte man beobachten, dass die US-Aktienmärkte nervöser werden: trotz weitgehend unveränderter Schlusskurse gab es schnelle Bewegungen (rauf und runter) – sollte der Ölpreis (sowie die Rohstoffe insgesamt) die Talfahrt weiter fortsetzen, dürfte es auch für die Aktienmärkte zunehmend ungemütlich werden. Heute im Fokus die US-Arbeitsmarktdaten: die Konsenserwartung bei 185.000 neuen Stellen und die Arbeitslosenquote bei 4,6%. Am Mittwoch hatte sich die Fed sehr positiv zum US-Arbeitsmarkt geäußert – kennt die Notenbank die Zahlen schon? Der X-Dax dürfte nach negativen asiatischen Märkten zunächst etwas tiefer starten..

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    PK

    5. Mai 2017 08:12 at 08:12

    möglicherweise interessanter Zeitpunkt für einen kleinen Short im Dax.
    Wahlsieg von Marcon ist wohl überantizipiert. Könnte daher nächste Woche leichte Gewinnmitnahmen bedeuten.

  2. Avatar

    Kenguru

    5. Mai 2017 08:56 at 08:56

    Chartkonstellation, Rohstoffabverkauf und evtl. Eva Braun als Oberfranzack, könnte nächste Woche ein Schlachtfest für die Bullen werden.

  3. Avatar

    madsoul

    5. Mai 2017 09:08 at 09:08

    Ach wenn das nur so wäre, würd das Bärenherz sich freuen. Aber es wird wahrscheinlich wieder der irrationalen Marktlogik folgen, sprich
    1. Irgendein Saudiprinz teilt die Fortsetzung der Produktionskürzung mit
    2. Das ganze war nur ein kleiner Squeeze für die ganzen Öl-Longs
    3. Macron gewinnt und das ist gut für den Euro mit mindestens 1.15
    4. Die Kopplung Euro/Aktien ist grad nicht so wichtig, und niedrige Rohstoffpreise sind auf einmal gut für die Margen, also Aktien rauf (Dax mind 13.000)
    5. Im Vorfeld von G20 sind ale ganz angetan von Donalds Realpolitik, und jetzt kommt doch bestimmt die Steuerreform
    6. Die Fed erhöht die Zinsen nicht, deshalb kann S&P doch mal noch die runde 2500 testen, ist aber auch egal, denn wenn die Fed die Zinsen anhebt, testen wie halt nur die 2495, denn dann sind zwar die Banken nicht gut, aber der Rest kriegt ja weiter günstige Zinsen.
    7. Tesla kauft mit Shares eine Kontrollmehrheit von GM oder Ford und steigt auf mind 500
    8. Weil Europa ja immer nachzieht sehen wir dann noch ATH in Italien und Spanien
    9. Weil der Euro so sicher ist, muss der MDAX dann noch auf 30.000

    Ich habe wie sicher viele Bären hier, reichlich geblutet seit Nov, gebe aber die Hoffnung nicht ganz auf, wobei ich gestehe, dass ich grade als gespaltene Person agiere: Bei einem Trader bin ich jetzt wieder mal meinem Herz und meiner inneren Bäreneinstellung gefolgt und baue die shorts auf. Bei einem zweiten mache ich seit 2 Wochen mit kleinem Einsatz immer genau das Gegenteil meiner eigentlichen Meinung mit ganz engen SL. Bis jetzt funktioniert letzteres „leider gut“, auch wenn das natürlich gesamt nur ein Tropfen auf die massiven Losses der letzten Monate sind.

    Das einzige kleine Hoffnungspfflänzchen das noch in mir keimt, ist dass endlich mal die Vola anzieht.

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    PK

    5. Mai 2017 09:54 at 09:54

    „Bei einem Trader bin ich jetzt wieder mal meinem Herz und meiner inneren Bäreneinstellung gefolgt“

    du weisst sicher selber, daß du da gerade eine Schwäche formuliert hast.
    Viele gehen Trades nicht deshalb ein, um eine optimale Chance auf einen Gewinn zu nutzen, sondern um dem Markt die eigene Meinung in Form eines Trades mitzuteilen. Je mehr der Markt dann der eigenen Meinung widerspricht (also in die Gegenrichtung läuft), umso dringender wird dieses Bedürfnis (Positionen werden aufgestockt).
    Ich schreibe das, weil ich über viele Jahre genau so gehandelt hab und lange gebraucht habe um zu verstehen wie man selber so tickt.

  5. Avatar

    Dickbär

    5. Mai 2017 10:18 at 10:18

    @ madsoul,ich fühle mit Ihnen,meine Überzeugung ist trotzdem,dass das Spiel wo immer alles Negative für die Börsen positiv ist, irgendwann zu Ende geht,je länger es dauert umso eher
    1. Jedes Jahr hat es (auch auf tieferem Niveau) hat es 2-3Korrekturen gegeben.
    2.Die Korrekturen kommen immer unverhofft.
    3.Schneeballsysteme HABEN NOCH NIE FUNKTIONIERT
    4.Wenn Italien nächstens Renzi wieder wählt gibt es vielleicht noch ein neues Hoffnungsrally u.die Hausse geht weiter ? ?

  6. Avatar

    madsoul

    5. Mai 2017 10:25 at 10:25

    @pk

    klar weiss ich das, da ich aber nach dem Fiasko der letzten Monate etwas frustriert bin(nicht verzweifelt, denn es war eine klare Regel für mich, hier nur geld zu riskieren das nicht den Kopf kostet, wobei mir nach längerer Krankheit das materielle Thema eh nicht so wichtig ist)
    Das Problem ist doch vielmehr, dass man am Ende des Tages als Normaltrader erkennen muss, dass es die Big Player sind, die den Markt machen, und ggf über Monate hinweg Positionen aussitzen können, und wir täglich feststellen, dass die nachbörslichen Erklärungen sich immer finden werden, auch wenn Sie keiner inneren Logik folgen.
    Deshalb wird in 5 Jahren Snap dreistellig oder nicht mehr existent sein, es bleibt schlussendlich eine Wette.
    Andernfalls bliebe doch nur die Einfache Version, Indexpapierr und Bluechips kaufen, in 30 Jahren sind sie durch Rückkäufe und Inflation garantiert gestiegen.
    Deshalb jetzt mein „Experiment“
    Mehr als das den Einsatz kann es nicht kosten, und wenn es funktioniert, wäre es in meinem Fall eh unwahrscheinlich, dass ich es ausgeben könnte.
    Aber Du hast recht, wenn es um die eigene Unzulänglichkeit geht, tickt man wirklich eigenartig.
    Aber ich kann irgendwie nicht anders, das ist irgendwie wie in Abwandlung von Brecht : Es muss den logischen Menschen geben, es muss es muss es muss
    Deshalb der Short Ansatz meinerseits, bzw die Wette auf die steigende Vola

    • Avatar

      PK

      5. Mai 2017 11:49 at 11:49

      „Das Problem ist doch vielmehr, dass man am Ende des Tages als Normaltrader erkennen muss, dass es die Big Player sind, die den Markt machen, und ggf über Monate hinweg Positionen aussitzen können, und wir täglich feststellen, dass die nachbörslichen Erklärungen sich immer finden werden, auch wenn Sie keiner inneren Logik folgen.“

      Es ist einfach die Mehrheit der Trader die den Markt machen und es ist völlig egal wer im einzelnen das ist. Es ist nunmal der Markt und definiert den Playground auf dem wir uns aufhalten. Wir können das akzeptieren oder uns fernhalten. Unlogische Kursbewegungen sind an der Börse zwingend erforderlich, denn wenn die Börse nur der Logik folgen würde, könnt ja jeder verdienen sofern er nur logisch vorgeht und die Effiktivität eines Marktes verbietet eben genau das. Geh einfach davon aus, daß die „Big Player“ oft genauso verwundert sind was da passiert.
      Es gibt inzwischen keinen Algo mehr, der aus diesem Kampf der Algos noch echte Vorteile ziehen kann und die gehen mit ganzen Stockwerken voll Computerpower in solche Auswertungen und Simulationen rein.

  7. Avatar

    madsoul

    5. Mai 2017 10:45 at 10:45

    @ dickbär,
    vielen Dank, wie gesagt, sicher kommt die Korrektur, aber mir ging es hier eher um die Problematik, der oft krampfhaften Erklärungsversuche ex poste.
    Ich denke es geht vielen so dass man zB irgendwann genervt ist, wenn wie am Beispiel von Italien Kurssteigerungen im hohen 2 Stelligen Bereich liegen, ohne das nur irgendeine Fundamentale Änderung dies begründen könnte (siehe u.A Steigerung Italien auf fast 21000) trotz Krise, Inflation Alitalia Pleite etc.)
    Oder die unterschiedlichen Einflüsse Nordkorea, erster Raketentest, Krisenstimmung, jetzt Ausreiseempfehlung der Chinesischen Botschaft, alles easy, ist doch nur Säbelrasseln

    • Avatar

      Walter Schmid

      5. Mai 2017 12:50 at 12:50

      Ja, die gigantischen Kurssteigerungen des italienischen Aktienindexes bleiben mir ein Rätsel und sie verderben mir immer wieder die Performance. Mein größter Verlust bei den Shortpositionen. Wer kauft italienische Aktien und warum? Da gibt es in Europa doch viel interessantere Märkte.

      • Avatar

        columbo

        5. Mai 2017 15:41 at 15:41

        Versuche eine(laienhafte,einfache) Erklärung, warum italienische Aktien gekauft werden: Alle denken, Italien ist pleite und die Wirtschaft ist am Boden(was auch stimmt), daher sind die Aktien billig und möglicherweise am Tiefpunkt. Kaum Risiko, da die EU den Fortbestand Italiens garantiert.
        Ähnlich wie beim griechischen Aktienmarkt. „Smart money“.

        • Avatar

          Walter Schmid

          5. Mai 2017 16:27 at 16:27

          Ja, möglicherweise ist das die Erklärung. Aber, dass Italien wie Griechenland gerettet werden würde, war doch auch schon klar, als die Kurse in Italien nach unten gingen. Und wenn es dazu käme, was würde es an der schlechten Ertragssituation der italienischen Wirtschaft und deren Wettbewerbsfähigkeit ändern?

          • Avatar

            columbo

            5. Mai 2017 16:57 at 16:57

            Es ist vielleicht einfach diese komische Logik: Nach der Frankreichwahl haben die italienischen Populisten keine Chancen mehr. Renzi ist wieder zurück und wird möglicherweise die Wahlen gewinnen. Es gibt weder Frexit noch Italexit, Wirtschaftslage ist schlecht, aber alles wird gut.
            (Warum bin ich da nicht draufgekommen, aber hinterher…..)

  8. Avatar

    fourwinds

    5. Mai 2017 11:42 at 11:42

    @madsoul
    Ich bin auch jemand, der eher short als long denkt (denn „runter kommen sie immer“). vielleicht liegt das aber an unserer einstellung: wir sehen immer nur das halbleere anstelle des halbvollen glases. gerade gestern wurde ich dafür wieder einmal heftig vom dax abgestraft.

    ich habe gelernt, dass ich bei klaren signalen zu trendwechseln (z. B. wenn der kurs alle drei gleitenden durchschnitte wie EMA, SMA, DEMA durchschreitet) meine positionen konsequent glattstellen und an der gegenbewegung partizipieren muss. doch immer wieder muss ich dabei gegen meine verlustängste angehen, die im hinterkopf flüstern („das ganze ist nur von kurzer dauer, der kurs kommt gleich wieder zurück“) und mich gelegentlich immer noch veranlassen, einen eigentlich sinnvollen stop loss zu entfernen.

    dagegen anzukämpfen erfordert eine wahnsinnige disziplin. aber es rechnet sich. ich habe erst im februar mit dem cfd handel gestartet und komme nach drei monaten und 60 trades auf eine rendite von 20 prozent, zwei drittel meiner trades sind inzwischen positiv.

    mein tipp: ein trading tagebuch führen, die darin dokumentierten fehler konseqeunt angehen und ach mal pause machen: man muss nicht jeden tag handeln. es gibt wichtigeres, wie zeit mit der familie, hobbies und die gesundheit.

  9. Avatar

    PK

    5. Mai 2017 11:52 at 11:52

    es hilft neben einem Tradingtagebuch auch, wenn man symmetsich tradet, sich also zwingt sowohl long als auch short zu traden.
    Das interessante ist, daß man mit den Positionen, die gegen die innere Richtung gehen, meist die Profite einfährt…

    • Avatar

      fourwinds

      5. Mai 2017 13:37 at 13:37

      …gute idee, PK. so hab‘ ich’s auch gestern mit dem dax gemacht (hedging). allerdings habe ich den schlechten trade viel zu spät glatt gestellt und konnte dadurch im laufe des tages den damit verursachten verlust nicht mehr ausgleichen.

      wie heisst es noch? „entweder du gewinnst oder du lernst dazu“…;o)

  10. Avatar

    madsoul

    5. Mai 2017 18:48 at 18:48

    So kleine nachlese
    es ist doch zum k…,
    ich bin grade mit den longs auf den dax/eur/cac40 wieder raus, bei Einstieg heute morgen 10.15
    damit sind die Verluste der Shorts abgesichert und noch reichlich Puffer. Im grossen Bild seit Nov natürlich noch weit vom Return weg.
    Aber irgendwie bleibt das mulmige Gefühl, dass das doch alles meschugge ist.

    Jetzt mach ich mir noch den Spass und schau mal ob die Jellen noch den TdT von gestern auslöst und die S&P die 2400 reisst.
    Wenn das auch noch kommt, werd ich zum „Revers Bauch Algo“ und mach nur noch genau das Gegenteil meiner Überzeugung.

  11. Avatar

    Flachwitz

    5. Mai 2017 18:55 at 18:55

    @columbo: Das heißt nicht Italexit sondern Italoexit! Das wird nämlich noch ein show-down wie im Italo-Western… :-)

  12. Avatar

    Robert14021984

    5. Mai 2017 19:08 at 19:08

    Weiß jemand eigentlich wann die Italiengeschichte wieder aktuell wird ? Man hört garnix mehr.. haben die mal wieder Wahlen ??

    • Avatar

      columbo

      5. Mai 2017 19:45 at 19:45

      2018, vermutlich Frühjahr. Spätestens danach feiern wir das Auferstehungsfest der Bären. Außer es kommt anders.

      • Avatar

        Robert14021984

        5. Mai 2017 20:03 at 20:03

        Wir wollen doch mal hoffen, dass es früher kommt….
        bis dahin wird schon noch was passieren…. ich kann die blauen Kerzen nicht mehr sehen.. und ständig dieses schön reden und steigen bei jeder noch so beschissenen Nachricht.. dieses Permabullen schön reden der tollen Wirtschaft.. unglaublich nervig..

  13. Avatar

    vogel

    6. Mai 2017 11:27 at 11:27

    Wenn man das macht, was alle machen, bekommt man auch nur das, was alle bekommen – und das ist bekanntlich nicht viel.
    Ist im Leben genau so wie an der Börse.
    Aus diesem Grund wird dort wie hier bekanntlich von einigen massiv manipuliert und getrickst: Bei den großen Indizes ist angesichts der Vielzahl teils gegensätzlich agierender Akteure ein Muster kaum vorhersehbar, die ganzen Termin/Short/Long- und Sonstwelche-Wetten entwickeln eine Eigendynamik, die mit „Logik“ nichts zu tun hat und sich an den Märkten in „unverständlichen“ Bewegungen äußert.

    Von meiner Seite deshalb ein kleiner Hinweis für jene, die das Warten auf den „Big Crash“ leid sind und es in der Zwischenzeit auch ein paar Nummern kleiner machen können:
    Es gibt einzelne Aktien, mit denen Hedgefonds im Zeitraffer (im Schnitt alle 3 Wochen) Crash und Hausse „spielen“.
    Bei meiner Lieblingsaktie Kali+Salz AG (15-20% der K+S-Aktien sind dauergeshortet: http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-K_S_Aktie_Leerverkaeufer_AQR_Capital_Management_zieht_sich_etwas_zurueck_Aktiennews-7856581)

    ist das Manipulationsmuster etwas schlichter und der Kreis der Manipulateure überschaubarer. Die Short-Attacken erfolgen häufig mit Ad-Hoc-Vorankündigung und je nach agierendem Hedgefonds mit unterschiedlicher Heftigkeit (5-15% -Schwankung) innerhalb weniger Tage.
    Anschließender Ausstieg läßt den Aktienkurs entsprechend zurückschnellen.
    Von interessierter Seite regelmäßig gestreute „Übernahmegerüchte“ gewürzt mit einem schönen Shortsqueeze sind dann der krönende Nachtisch für den geneigten Aktienfeinschmecker.
    Natürlich muß jeder selbst ein Gespür für das Eigenleben von K+S etwickeln, insbesondere für das Agieren der unterschiedlich starken Hedgefonds: Der K+S-Aktiekurs wird derzeit in einer Spanne von ca. 21-25 Euro regelmäßig runtergeprügelt und anschließend hochgewürgt.
    Infos über bevorstehende Short-Attacken oder Rückzug aus Short-Postionen gibt es oft zeitnah hier: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-05/40614697-k-s-aktie-shortseller-worldquant-hat-den-rueckzug-angetreten-aktiennews-358.htm.

    Die restlichen K+S-„Analysen“ kann man sich auch hier getrost schenken, manipulierter Aktienkurs hat nix mit „Wirtschaft“ zu tun, sondern nur mit Geldverdienen: Also quasi wie bei den Weltbörsen auch, nur eben kleiner, schneller und etwas übersichtlicher.
    Sobald man hier den Bogen raus hat,
    macht es richtig Spaß ;-)

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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