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Videoausblick: Der Dollar zeigt den Weg!

Bei Trump fehlten jegliche Aussagen zu Infrastruktur und Steuern – und das hat die Märkte enttäuscht. Denn genau das ist es, was die Wall Street nach oben gebracht hatte: die Hoffnung auf den großen Stimulus. Der Dollar wird nun der Indikator sein, der den Aktienmärkten den weiteren Weg weist..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dollar zeigt den Weg – seit der Wahl Trumps laufen der Dollar-Index und der S&P500 praktisch gleich (derzeit tut sich jedoch eine Lücke auf, die sich schließen wird, entweder durch einen wieder stärkeren Dollar oder einen schwächeren S&P500). Trumps Auftritt war die gewohnte Ego-Show, Regeln gelten nur, wenn sie einem nützen, das war purer Wahlkampf-Modus und nicht grade präsidial. Jedenfalls fehlten bei Trump jegliche Aussagen zu Infrastruktur und Steuern – und das hat die Märkte enttäuscht. Denn genau das ist es, was die Wall Street nach oben gebracht hatte: die Hoffnung auf den großen Stimulus. Der Dollar wird nun der Indikator sein, der den Aktienmärkten den weiteren Weg weist..

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27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    KSchubert

    12. Januar 2017 08:07 at 08:07

    Guten Morgen Herr Fugmann,

    habe mir gestern die PK von Trump angesehen…man mag denken über ihn, was man will, aber sein Stil war in der Tat „nicht präsidial“. Klar, man hat ihn vorher geärgert (fieses Timing bezüglich russischer Spionage kurz vor der PK!) – das ist aber für einen Präsidenten kein Grund, sich wie ein schlecht gelauntes Kind zu verhalten!
    Naja, grundsätzlich sehe ich alles aber nicht soooo schwarz: Die Berater haben halt viel zu tun in seiner Amtszeit – und dafür werden sie schließlich auch bezahlt. Also nicht nur Kushner, auch die anderen :-)

    VG

  2. Avatar

    Manfred

    12. Januar 2017 08:25 at 08:25

    Thomas Gebert beschreibt in seinem Buch „Was zu tun ist …“ ein zyklisches 16 Wochenphänomen. Danach sollte in der Woche vom 30. Januar bis 4. Februar der Dax besonders schwach sein. Ich vermute, dass dies in Algos von Hedgefonds auch hinterlegt ist.

    Vielleicht braucht es einen solchen Trigger um den aktuell extremen Optimismus zum Kippen zu bringen.

    Manfred

  3. Avatar

    bauer

    12. Januar 2017 08:57 at 08:57

    Das problem bei euch in De ist,das es euch nicht geläufig ist,wie man Patrioismus lebt u.verinnerlicht!
    Es ist doch geil,wenn zuerst das eigene Volk bzw.Interessen an erster Stelle stehen!
    Nach der Trumpwahl dachte ich…so, Ferkel…,jetzt hast du fertig…aber nein,die Sau tritt wieder an…
    So…darum ist Gold incl. Minen das A&O außerhalb der EU!
    Wie lange wird es wohl dauern,bis Trump vor der Presse das Wort:Goldstandart,ausplaudert?
    Leute,ihr da Hoam…ihr braucht einen Trump(ist schon lange überfällig)!

    • Avatar

      Gixxer

      12. Januar 2017 09:08 at 09:08

      Eine Rückkehr zum Goldstandard ist in den USA doch gar nicht mehr möglich. So viel Gold gibt es auf der Welt nicht, wie die bräuchten, um ihre Finanzeskapaden abzudecken.

      • Avatar

        bauer

        12. Januar 2017 09:20 at 09:20

        wer hat den die größten reserven in der welt?
        den preis kann man nach belieben anpassen…

    • Avatar

      Columbo

      12. Januar 2017 09:09 at 09:09

      @bauer, Standard schreibt man mit weichem d. Es heisst Goldstandard.

      • Avatar

        bauer

        12. Januar 2017 09:17 at 09:17

        hat die schule wieder begonnen?
        danke für die unwichtige belehrung.

        • Avatar

          columbo

          12. Januar 2017 09:22 at 09:22

          Gscheit reden und falsch schreiben macht keinen guten Endruck. Man riskiert weniger ernst genommen zu werden.

          • Avatar

            bauer

            12. Januar 2017 09:34 at 09:34

            wenn soll man denn bei euch noch ernst nehmen,herr oberlehrer michl,zwecks eindruck?Etwa mit der korrrrekten reichtschiebung?
            typ.deitsch eben…

        • Avatar

          mingo

          12. Januar 2017 09:24 at 09:24

          @bauer: der mensch kommt auf die welt und das erste was er LERNT ist sprechen …

        • Avatar

          verinet

          12. Januar 2017 10:20 at 10:20

          unwichtige Belehrung ?…..richtiges Deutsch sollte unser aller Bestreben sein

          wenn Trump den Goldstandard einführt ist der Dow bald bei 3000 und die Arbeitslosigkeit bei 40%….Ok der ist irre aber so irre?

          • Avatar

            gerd

            12. Januar 2017 11:02 at 11:02

            Das (Be)Streben allein reicht schon lange nicht mehr – selbst falls es gewünscht sein könnte.

            In Deutschland haben wir bald sowas wie beim mystischen Turmbau zu Babel, wo zum Schluss niemand mehr die Sprache des anderen verstand.

            Horchen Sie doch mal rum, kann man gut beim Discounter mitkriegen, da ist man fast auf Tuchfühlung mit den Sprechenden.
            Und?
            Ich will nicht verallgemeinern, aber bei m i r
            im LIDL sprechen ungefähr 60% der Kunden und 70% der Bediensteten k e i n richtiges bzw. überhaupt kein Deutsch.

            Also, ich glaube nicht, dass es da noch drauf ankommt.
            Nicht im Alltag, nicht in den Märkten für Konsumartikel, wo man nur Preisschilder lesen können muss – und erst recht nicht an der Börse.
            An der Börse musst du einzig die Sprache des Marktes verstehen. Und eben Zahlen lesen können. Wie auf den Preisschildern im Einkaufs-Markt.

      • Avatar

        maitdjai

        12. Januar 2017 10:52 at 10:52

        Klugscheisser!

  4. Avatar

    bauer

    12. Januar 2017 09:07 at 09:07

    http://www.goldseiten.de/artikel/314856–2017—Ein-weiteres-goldenes-Jahr-fuer-Gold-Aktien.html

    Die 8% werden dieses Quartal noch erreicht u.dann schauts euch den chart von 2009 mal an!
    bis zu 40% ++ sind 2017 drin..nur im gold …aber die miners sind das
    zuckerl!

  5. Avatar

    bauer

    12. Januar 2017 09:45 at 09:45

    1205$…..next1250$…DAX&CO-SELL

    • Avatar

      outback

      12. Januar 2017 11:17 at 11:17

      Angst = Goldpreisanstieg! Habe keine Angst.

  6. Avatar

    verinet

    12. Januar 2017 10:23 at 10:23

    die PK sollte denkbar schlecht für die Märkte sein….bisheriges Szenario fette Konjunkturhilfen protektionistische Maßnahmen sind nicht so ernst gemeint….jetzt genau andersrum…..Märkte halten sich noch ziemlich gut

  7. Avatar

    Walter Schmid

    12. Januar 2017 10:29 at 10:29

    @bauer
    Es gibt auch in Deutschland Patriotismus, nur wird der ja seit Ende des 2. Weltkrieges von einer dümmlichen Gutmenschen-Fraktion und einer vom Ausland gelenkten deutschen Lügenpresse ständig niedergeknüppelt. Ein Staatsoberhaupt, das zuerst an das eigene Volk denkt, den würde ich mir auch wünschen. Trump hat sich gestern ja leider mal wieder komplett als nicht ganz ungefährlicher Dummschätzer verkauft, aber lieber Donald als Hillary. Und mit Trump kann man in nächster Zeit viel Geld an der Börse verdienen und zwar in beide Richtungen. :-)

    • Avatar

      bauer

      12. Januar 2017 11:11 at 11:11

      so isses…recht hast

  8. Avatar

    Walter Schmid

    12. Januar 2017 10:56 at 10:56

    Wo bleibt denn eigentlich unser Superbulle? Hat er schlechte Laune nach seinem Desaster im EUR/USD?

  9. Avatar

    gerd

    12. Januar 2017 11:59 at 11:59

    Es ging bei den Wahlen um „to be or not to be“.
    Nicht nur aus der Perspektive des Arbeitsmarkts.
    Auch um Krieg oder Frieden – mit Russland und dem Rest der Welt.

    Und woran beißen sich die Journalisten dieser Welt zwecks A b l e n k u n g fest?
    Dass Trump seine Steuererklärung nicht veröffentlicht.
    Wozu soll eine Veröffentlichung im Gesamtkontext der Probleme, die es zu lösen gilt, gut sein?

    Und ja, Trump ist anders als seine Vorgänger. Ob besser muss sich erst noch zeigen – aber selbst das „Bessersein“ kann schon mal nur subjektiv betrachtet werden.

    Objektiv betrachtet aber besitzt Trump bereits v o r seinem Amtsantritt mehr Vermögen als viele seiner Amtsvorgänger zusammen. Die meisten sind erst während ihrer Amtszeit oder insbesondere danach zu den ganz Reichen aufgestiegen.
    Die Steuererklärung eines Bill Clinton konnte ein Gebildeter bei dessen Amtsantritt evtl noch überblicken.
    Bei einem Trump, der ein weltweites Imperium beherrscht, kann das nicht mal mehr ein einzelner Finanzbeamte.

    Und ich glaube nebenher, dass ein Präsident, der schon mehrere Tausend Millionen sein eigen nennt, von vornherein weniger anfällig für „Begünstigungen“ jedweder Art ist, als ein Möchtegern-Reicher.
    Ob jemand, der schon 5,0 Mrd. besitzt, sich mit 100Mio beeinflussen ließe – nur damit er dann 5,1 Mrd. besitzt?

    • Avatar

      Hoggel77

      12. Januar 2017 12:16 at 12:16

      Ob jemand, der schon 5,0 Mrd. besitzt, sich mit 100Mio beeinflussen ließe – nur damit er dann 5,1 Mrd. besitzt?

      ja! leider leider…

      auch wenn es eigentlich wiedersinnig erscheint.

  10. Avatar

    bauer

    12. Januar 2017 13:29 at 13:29

    Merkt es endlich: ihr habt verloren. Trump wird Präsident, der Killer Obama ist weg, eure Göttin Clinton bekommt zum Glück gar nicht erst den roten Knopf in die Hand. Was die „Einmischung“ der Russen anbelangt, so sie es denn tatsächlich waren: das was über Clinton geleakt wurde, hat meiner Meinung schon den Wahlkampf beeinflusst. Das war auch gut so. Denn mal ehrlich, wenn derartige Verbrechen über Trump statt über Clinton geleakt worden wären, dann hättet ihr doch gejubelt und mit Recht gefragt, wie so ein Gauner überhaupt Präsi werden darf. Und den ein oder anderen Journalistenpreis an den „findigen Reporter“ verteilt. So oder so, jetzt heißt es klar kommen mit der neuen Lage. Lügen, Gutmensch & Globalismus waren gestern, jetzt kommt knallharte Währungs- und Wirtschaftspolitik zu Gunsten der USA. Wer das nicht wahrhaben will und sich zum Feind der USA macht, der wird von den USA geächtet werden – der wirtschaftliche Schaden wird immens sein. Die USA haben das Spiel gegen Russland zwar begonnen, es selbst aber nie mitgespielt und jetzt erst recht nicht mehr. Russland kann für die USA Rohstofflieferant und Absatzmarkt sein. Europa ist für die USA in erster Linie Konkurrent und hat sich seinen russischen Markt ohne Not kaputtgemacht. Denkt mal drüber nach!!!!!

  11. Avatar

    gerd

    12. Januar 2017 14:45 at 14:45

    Frau Merkel begeht schon seit einigen Jahren Handlungen, die mancher nicht unbedingt im Einklang sehen mit ihrem Amtseid, ‚Schaden vom deutschen Volk zu nehmen und seinen Nutzen zu mehren‘.

    Warum wird da nicht heimtückisch hinterfragt, ob sie vielleicht erpresst wird? Von den Amis mit ihrer NSA und einer der besten Hackerorganisationen überhaupt.

    Immerhin steht bei ihr schon mal fest, dass ihr Handy geknackt wurde. Solche Erkenntnisse gibt es bei Trump noch nicht mal.
    Was man bei Frau Merkel natürlich genausowenig weiß wie bei Herrn Trump, hatte sie vielleicht was zu verbergen`? Evtl Porno-Material auf dem Handy Oder Anrufe mit Telefon-Sex, sei es mit Profis oder nur mit ihrem Ehemann?

    Aber Frau Merkel ist ja ne ganz Liebe. Der Böse ist immer der Andere.

    • Avatar

      Walter Schmid

      12. Januar 2017 17:19 at 17:19

      Aus meiner Sicht ist Merkel eine ganz üble Politikerin und ich werde nie verstehen, wie unser Land schon so lange von solch einer Person regiert werden kann. Das ist peinlich für Deutschland und peinlich für Europa, mit schlimmen Folgen.

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Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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