Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Die Flut hebt nicht alle Boote

Gestern sorgte Fed-Mitglied James Bullard für eine Erleichterungsrally mit seinen Aussagen, dass er Sorge habe, die Fed werde zu restriktiv in ihrer Geldpolitik – daraufhin fielen die US-Anleiheredniten, der Dollar wurde schwächer, Aktien stiegen. Aber die dann einsetzende Flut hob nicht alle Boote..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gestern sorgte Fed-Mitglied James Bullard für eine Erleichterungsrally mit seinen Aussagen, dass er Sorge habe, die Fed werde zu restriktiv in ihrer Geldpolitik – daraufhin fielen die US-Anleiheredniten, der Dollar wurde schwächer, Aktien stiegen. Aber die dann einsetzende Flut hob nicht alle Boote: der Nasdaq schloß den vierten Handelstag in Folge im Minus (das gab es zuletzt kurz vor der Wahl Trumps im November 2016), auch US-Junk-Bonds nicht wirklich erholt, nur Energiewerte deutlich im Plus aufgrund steigender Ölpreise und schwächerem Dollar. Nach Schließung des Nikkei wurden die US-Futures heute morgen wie von Geisterhand nach oben gezogen, der X-Dax dürfte daher über der 12500er-Marke eröffnen – und steht nun knapp vor dem wichtigen Widerstand bei 12535 Punkten..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    23. Februar 2018 10:34 at 10:34

    Ich möchte nicht wissen wie viele Geld verlieren weil sie sich die Meinung von Nicht Tradern anhören.

    Am besten dand ich die bemerkung zum Fibo Level beim SP500. Das war fachlich so unterirdisch, kaum zu glauben.

    • Avatar

      Columbo

      23. Februar 2018 10:58 at 10:58

      @Gerd, und ich dachte immer 90% aller Trader verlieren Geld, wie es verschiedene Untersuchungen bestätigen.

    • Avatar

      Mike

      23. Februar 2018 12:09 at 12:09

      Gerd, sind Sie Tagestrader oder Investor?
      Tagestrader sind Rouletspieler, während die Investoren die im Jahr 1929 der grössten aller Krisen nicht ausgestiegen sind, einige tausend Prozent Kursgewinne und ein Riesenvermögen an Dividenden gemacht haben.

      • Avatar

        Bademeister

        23. Februar 2018 14:42 at 14:42

        @Mike: Leider können wir die Investoren von 1929 nicht mehr dazu befragen, ein WK und Währungsreformen liegen auch dazwischen….das ist ales astreine Theorie und fällt eher unter „hätti-wäri-täti“. Warum sind Tagestrader Roulettespieler?…man muss ja nicht täglich traden um nachhaltige Gewinne zu machen und nicht „flach zu gehen“. Tatsächlich gibt es jedes Monat bestenfalls nur einige wenige Tage bzw. Gelegenheiten, an denen Daytrading echt Sinn macht. Macht man es zwanghaft, und das täglich, gehen tatsächlich 90% dieser Daytrader bankrott.

    • Avatar

      Bademeister

      23. Februar 2018 15:29 at 15:29

      @Gerd: Hatte letztes Jahr mitten in einem persönlichen Tradingdurchhänger den wahnsinnigen Einfall, mich in das Bezahl-Daytadingservice eines Tradinggurus von einem sehr bekannten Internetportal einzulassen. Investierte gut eine Woche meines Urlaubs, schaltete mein Hirn aus und begann die vorgeschlagenen Trades 1:1 nachzutraden….nach gut einer Woche war das von mir für diese Aktion veranschlagte Kapital futsch. Einzig der Broker hat sich eine goldene Nase verdient. Seitdem trade ich doch lieber selber, zwar nicht täglich, aber dafür wesentlich erfolgreicher. Logisch, bei zig der vorgeschlagenen Trades war schon der eine oder andere Knüller dabei, was mich jedoch unterm Strich nicht rausgerissen hat. Und genau mit diesen wenigen erfolgreichen Trades wurde im Nachhinein am Portal aggressiv Werbung betrieben, während man von den vielen Nieten nichts mehr wissen wollte.

  2. Avatar

    Gerd

    23. Februar 2018 17:24 at 17:24

    Im letzten Jahrtausend beliebten viele Eltern ihre Knäblein auf „Gerd“ zu taufen.
    Einer von denen ist der obige Gerd.
    Ich bin allerdings der Gerd, der hier mal gerne und viel geschrieben hatte bis es ihm dann doch zu bunt geworden war.

    Es wird wohl noch der eine oder andere Namensvetter schreiben – warum auch nicht.
    Vielleicht gut, dass ich dass nur selten bemerken werde.

    @Bademeister, Traden kannst du wirklich besser als manch anderer – ohne zusätzliches Seminar. Schade um den Urlaub.
    Achte mal wieder auf TESLA! Ich hoffe für mich, dass der Widerstand um die 360$ hält.

    P.S.: Columbo und Bademeister sind ja wohl Unikate. Bei Mike ist das schon wieder anders

    • Avatar

      Bademeister

      23. Februar 2018 18:07 at 18:07

      @The „real and only“ Gerd: Das mit dem Urlaub stimmt aber sowas von…Teslas Zeit kommt bald….konzentrier mich gerade auf die FANG’s (heute short in Amazon…wenn auch mit Vorbehalt (SL.)).
      War jetzt länger FMW-abstinent, nachdem mich in der zweiten Jännerhälfte ein unbeabsichtigter „Fat-Finger“ auf Apple, den ich nicht nach zwei Minuten korrigierte und vom späten Nachmittag bis kurz vor Ami-Handelsschluss laufen liess samt Anhang durch beträchtliche Teile Afrikas reisen liess. Bin seit ein paar Tagen wieder da und kuriere noch immer meinen Sonnenbrand….

      • Avatar

        Gerd

        23. Februar 2018 18:58 at 18:58

        Also, neugierig bin ich ja nicht die Bohne – aber wenn ich das jetzt nicht sofort erläutert bekomme, zerreißt es mich.
        Du hast versehentlich einen Trade in Apple eröffnet, diese Versehen aber nicht korrigiert und auf die Art durch guten Zufall einen dicken Gewinn gemacht. Den wolltest du dann spendabel auf einer Afrika-Safari gemeinschaftlich verbraten. Und dabei wurdest du gegrillt von der afrikanischen Sonne.
        So könnte es gewesen sein, wars aber wohl nicht, oder?

        • Avatar

          Bademeister

          23. Februar 2018 20:05 at 20:05

          Der Trade auf Apple war sehr wohl beabsichtigt, hab aber im Eifer des Gefechts (schnell, schnell…ich will ja nichts verpassen) bei der Stückzahl um eine 0 zuviel eingegeben und „routiniert“ auf BUY geklickt….danach kurz den Apple-Chart betrachtet und danach auf die Gesamtübersicht im Depot….bemerkt dass da einiges an Barem fehlt und….statt für 1,5K irrtümlich für 15K gekauft….wie schon geschrieben, nach ca. 2 Minuten bemerkt….die nächsten 10 bis 15 Minuten waren der Horror….Faktor 10….sofort wieder verkaufen, oder….aber Apple ist an diesem Tag kontinuierlich und danach sogar ordentlich abgekackt und ich sass von 15:45 bis 21:45 wie angenagelt am Rechner….hab meinem Sohn in der Zeit sogar seinen Gaming-PC untersagt, damit die Internetverbindung für mich gut und schnell bleibt….
          Da ich in diesem Winter viel Zeit habe (Betriebshaftpflicht für gewerbl. Schneeräumung hat mir gekündigt….wegen einer Oma zu nah am Gehsteig)…schnell noch die Frau genötigt sich Urlaub zu nehmen…und ab für knapp 3 Wochen nach Afrika….hab dort echtes Lachen wiederentdeckt..war jeden Cent wert.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage