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Videoausblick: Einfach nur der pure Wahnsinn!

Was derzeit an den Märkten passiert, ist einfach purer Wahnsinn! Heute läßt die Kombination US-Steuerreform mit der Beruhigung um Trump die US-Futures und damit die vorbörsliche Indikation für den Dax deutlich steigen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Was derzeit an den Märkten passiert, ist einfach purer Wahnsinn! Am Freitag das Mike Flynn-Chaos mit zwischenzeitlich starken Verlusten der US-Indizes, die sich dann jedoch beruhigen konnten, nachdem sich abzeichnete, dass die US-Steuerreform genügend Stimmen im US-Senat haben werde. Bei der Story um Trump-Flynn machte ABC, das mit der Nachrichten-Bombe die Märkte ins Choas gestürzt hatte, einen Rückzieher – die Kombination US-Steuerreform mit der Beruhigung um Trump lässt die US-Futures und damit die vorbörsliche Indikation für den Dax deutlich steigen (auch wenn die asiatischen Märkte kaum positiv reagieren!). Mit der US-Steuerreform kommt auf den jahrelangen monetären Stimulus der Notenbank nun auch noch ein fiskalischer Stimulus, wobei die Konzeption der US-Steuerreform gut gemeint ist, aber ein Problem beheben will, das gar nicht exisitiert!

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Jana

    4. Dezember 2017 08:35 at 08:35

    Der Journalist von ABC, der am Freitag die fake news über Trump verbreitet hat wurde für 4 Wochen von seinem Arbeitgeber freigestellt – ohne Gehalt. Richtig so. Man sollte auch mal hinschauen ob er oder nahe stehende Personen kurz davor größere Short Positionen gesetzt hatten. Der facto hat ein Journalist die Märkte kurzfristig fast 2 % nach unten gedrückt mit seinen Lügen.
    Ein weiteres Meisterstück der glaubwürdigen Mainstreammedien.

  2. Avatar

    Jana

    4. Dezember 2017 08:38 at 08:38

    Mal sehen ob Herr Junker nach dem Lunch mit May wieder in so „fröhlichem“ Zustand ist…..
    https://youtu.be/faXLDW3f-5A

  3. Avatar

    Macwoiferl

    4. Dezember 2017 08:38 at 08:38

    Guten Morgen Herr Fugmann,
    statt ständig zu zetern und zu lamentieren dass steigt was steigen MUSS – und statt ständig den Wahnsinn als solchen zu benennen: Schauen Sie doch einfach mal hinter die Kulissen:
    Wer steckt hinter dieser politisch relevanten Dauer-Rallye? Kaufen die Notenbanken auch (offiziell natürlich niemals)? Die FED ist ja eine private Institution, eng verstrickt mit den Politgrößen!
    Bekannte aus den USA berichten von einer tatsächlichen unglaublichen Trump-Euphorie! Die Leute glauben ernsthaft, dass ihnen die Steuerreform Geld einbringt – das jetzt schon ausgegeben wird im Weihnachtsgeschäft. Für viele Menschen dort kann der Trump förmlich übers Wasser gehen. Auch das wäre ein Thema.
    Auch die geschäftsführende Bundesregierung könnte man mal hinterfragen: Merkel schickt Jens Weidmann zwar zum Mosern über die EZB-Gelddruckorgie in die Öffentlichkeit. Das ganze hat aber nurmehr Alibicharakter. Es soll ja nun ein Vertreter der Südfraktion Eurogruppen-Chef werden… noch Fragen???

    Also, Themen gäbe es genug.
    Die tägliche Rallye:
    einfach nur noch langweilig!
    Auf http://www.usdebtclock.org können Sie sich über den aktuellen Schuldenstand der US-Amis informieren. Wie viel dieser Rallye ist eigentlich auf Pump finanziert?

    • Avatar

      Trigo

      4. Dezember 2017 09:01 at 09:01

      ?

    • Avatar

      hebsche

      4. Dezember 2017 09:45 at 09:45

      Es ist fast alles auf Pump finanziert!
      Aber die Amis stört dies garnicht, weil bei einem „Knall“ die gesamte Restwelt für die Schulden gerade stehen muss.
      Also werden USD weiter tonnenweise fabriziert, da sich auch immer wieder Abnehmer für diese Scheine finden . . .
      Die Schuldengrenze (8. Dezember) wird einfach weiter hochgesetzt und weiter gehts . . .

  4. Avatar

    Gixxer

    4. Dezember 2017 13:07 at 13:07

    Ich bin mal gespannt, ob die Amis sich mit der Aktion nicht vielleicht sogar den Goldenen Schuss gesetzt haben.

  5. Avatar

    Stephan

    5. Dezember 2017 18:08 at 18:08

    Man könnte mal darüber berichten, dass angeblich im US-Verteidigungshaushalt 21 Billionen Dollar fehlen; das zumindest behauptet Dr.Mark Skidmore, Professor für Rechnungswesen an der Uni Michigan. Er hat monatelang mit Studenten recherchiert und als er nachfragte bei den Zuständigen, wurden alle Links gelöscht. Na sowas.
    Es gibt zwar eine US-Schuldenuhr, aber die stellt wohl nur die absolute Untergrenze fürs Publikum dar, die Wahrheit dürfte beim Vielfachen liegen. Die 21 Billionen sind übrigens 65000 USD pro Amerikaner. Merry Christmas.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

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