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Videoausblick: Trumps Rede und die Märkte

Trump hat gesprochen – und man kann sagen: keine Überraschungen (auch keine negativen), und vor allem wieder einmal nichts Konkretes. Damit sind wir keinen Deut schlauer als zuvor – die asiatischen Märkte dennoch leicht freundlich, allerdings ist die Freude darüber, dass Trumps Rede deutlich weniger düster war als seine Antrittsrede, schon fast verpufft..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Trump hat gesprochen – und man kann sagen: keine Überraschungen (auch keine negativen), und vor allem wieder einmal nichts Konkretes, als der US-Präsident seine Lieblingsthemen abarbeitete: Steuerreform für die Mittelklasse, Infrastrukturprogramm, Obamacare, und eher indirekte Aussagen zum Protektionismus. Damit sind wir keinen Deut schlauer als zuvor – die asiatischen Märkte dennoch leicht freundlich, allerdings ist die Freude darüber, dass Trumps Rede deutlich weniger düster war als seine Antrittsrede, schon fast verpufft. Auffallend die Dollar-Stärke nach Aussagen von Fed-Mitglied Williams – offenkundig will die Fed den Märkten auf den letzten Drücker klar machen, dass sie die Zinsen doch schon im März anheben wird..

https://youtube.com/watch?v=NSrDanyp21k%3Fecver%3D1

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    1. März 2017 08:07 at 08:07

    Trump heute Nacht: …wir unterstützen die Nato, eine Allianz die zwei Weltkriege überdauert hat…
    Alternative Fakten oder Kalkül?

  2. Avatar

    Schnutzelpuh

    1. März 2017 08:47 at 08:47

    Was haben sich die dummen Aktienmärkte auch erwartet? Die US-Märkte haben ja schon eine Menge eingepreist. Wenn die Dummheit in den anderen Lebensbereichen derart groß wäre, wie in den Finanzmärkten, dann würden wir heute noch alle auf den Bäumen sitzen.

    • Avatar

      PK

      1. März 2017 08:55 at 08:55

      es ist schon bezeichnend, wie oft hier die Märkte als dumm bezeichnet werden.
      Richtig dumm ist es dagegen selber schlau sein zu wollen und zu erwarten, die Märkte würden irgendwann auf den Pfad der vermeintlichen Schlauheit zurückfinden (in diesem konkreten Fall also endlich einsehen wie dämlich und gefährlich Trump ist) und man müsste nur so lange warten und geduldig dagegen spekulieren bis dieser Plan aufgeht. Ich glaube an keiner anderen Strategie sind mehr Traderkonten zerbrochen als an dieser.

      • Avatar

        KSchubert

        1. März 2017 09:07 at 09:07

        Daumen hoch! (Es ist Grunde genommen die Wahl zwischen „Recht haben“ und „Geld verdienen“)

    • Avatar

      Mulinski

      1. März 2017 10:15 at 10:15

      dann würden wir heute noch alle auf den Bäumen sitzen.
      Das wäre ja der Traum der GrünlingInnen und ihrer Wähler. Dann gäbe es auch keine bösen Klimawandel.

  3. Avatar

    Macwoiferl

    1. März 2017 09:08 at 09:08

    Kurs DAX 12.000 und Dow 21.000. Die FED erhöht NICHT.
    Le Pen, Wilders, AFD interessieren NICHT.
    Debt limit, „aber“, „wenngleich“ interessiert NICHT!
    Trump ist good guy und bad guy in einem.
    Dito Yellen, Jens Weidmann, etc.
    So überleben die uns alle…
    Zeigefinger heben – und dann doch nicht handeln!
    Grummeln – und sich dann wieder präsidial beruhigen!
    Leute, so geht ÜBERLEBEN und JOB BEHALTEN.
    Allen geht es gut mit steigenden Kursen.
    Es DARF nicht fallen.
    Das begreift nur einer nicht: Chefanalyst Fugmann.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. März 2017 09:18 at 09:18

      Na Gott sie Dank haben wir ja den @Macwoiferl, der uns allen die endgültige Erkenntnis bringt und der der einzige ist, der den totalen Durchblick hat mit seiner tiefgründigen Formel: die wollen alle ihren Job behalten!

      • Avatar

        Macwoiferl

        1. März 2017 09:29 at 09:29

        Na aber!
        Ist doch besser es einzusehen.
        Als uns hier mit Tsunami-Gespinsten Klicks abzujagen.
        „Tiefgründig“ – das wäre Ihr Job: Wer kauft hier hoch – warum?
        Und warum steigt es bei „schlechten“ Nachrichten umso schneller?
        Ich bin nur ein bescheidener Leser mit einer bescheidenen Meinung.
        Ich habe nicht Ihre Quellen!
        @PK schreibt hier das einzig Wahre:
        Ihr Perma-Skeptiker (Bären) arbeitet lediglich im Bauchbereich.
        „Kann doch nicht sein, dass es so hoch geht“.
        „Was so hoch steigt wird ganz tief fallen, bestimmt“.
        Na, warten Sie weiter auf Godot, Herr Fugmann!

  4. Avatar

    Marcus

    1. März 2017 09:35 at 09:35

    Donald Trump hat am gestrigen Tag keine 20 Millionen Jobs geschaffen ? Was twittert er denn dann heute ???

  5. Avatar

    Bademeister

    1. März 2017 10:00 at 10:00

    Zu Trumps Aussage heute Nacht: …..wir unterstützen die Nato, eine Allianz die zwei Weltkriege überdauert hat…..
    Dei Nato gibt’s bekannterweise seit 1949, die beiden Weltkriege hätte es bei Bestehen der Nato nicht gegeben.
    Der Mann will den Rest der Welt für blöd verkaufen, ohne jeden Widerspruch der Medien. Er lotet beinhart aus….und die Medien lassen ihn gewähren. Bei Oscar, Denis, Marine….. geht, manchmal zu Recht, bei einem falschen Wort gleich die Welt unter….und der Mann kann ohne jeglichen Widerspruch der Medien seine Fake-Reality ins dumme Volk werfen..sehr traurig.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen und Inflation

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. IBM und Intel werden heute Abend ihre Quartalszahlen veröffentlichen – sie werden von ihm vorab besprochen. Auch das Thema Inflation ist auf der Tagesordnung.

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