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Wal Mart bringt Dow runter, schwacher Euro bringt den Dax nicht rauf

Wal Mart hat den größten Teil dazu beigetragen, dass der Dow Jones vorhin negativ in den Handel startete. Mit fast 2 Dollar Minus von 81 auf 79 Dollar ging die Aktie in den...

FMW-Redaktion

Wal Mart hat den größten Teil dazu beigetragen, dass der Dow Jones vorhin negativ in den Handel startete. Mit fast 2 Dollar Minus von 81 auf 79 Dollar ging die Aktie in den Start nach den vorhin verkündeten Quartalszahlen. Der Umsatz fiel im letzten Quartal mit 123,36 Milliarden Dollar 500 Millionen Dollar höher aus als erwartet und 2,5 Milliarden Dollar höher als vor einem Jahr. Der Gewinn blieb mit 1,08 Dollar pro Aktie unverändert.

Während ein Analyst dazu sagte, dass das Umsatzwachstum bei WMT nicht zu höheren Gewinnen führe, sagte ein anderer, dass dies keine schlechten Zahlen gewesen seien – sie seien solide. Nur ein wenig besser, und es hätte für steigende Kurse gereicht. Wie auch immer, für den Dow gibt es für den Augenblick durch WMT einen kleinen Dämpfer.

Dax und Euro

Wir hatten vorhin schon auf das aktuelle Intraday-Chaos hingewiesen. Tendenziell fällt der Euro (gut sichtbar in orange) seit zwei Wochen, auch wenn der Rückfall in Wellen stattfindet. Der Dax (schwarz) kann aber nicht so richtig davon profitieren.


Chart seit Anfang August.

Nach einem Zick-Zack-Kurs beeinflusst durch Trump-Chaos, Fed und heute EZB steht EURUSD mit 1,1730 grob gesagt im Schnitt da, wo er vor zwei Tagen auch schon war. Also im „Sommer-Niedrigumsatz-Land“ viel Lärm um Nichts! Wir möchten aber dennoch betonen, dass nach unserer Meinung die heutigen Signale der EZB viel kräftiger für eine Verzögerung der Geldpolitik-Wende in Euroland sprechen, als es die gestrigen Fed-Signale für eine Verzögerung der nächsten Zinserhöhung in den USA tun.

Von daher sollte der Euro doch eher zur Schwäche tendieren, und der Dax eher versuchen weiter auf Stärke zu setzen. Das ist natürlich nur eine grobe Meinung. Wie gesagt: Geringe Umsätze mitten in der Urlaubsphase, da ist schon mal gar nichts in Stein gemeißelt.


Der Dax seit 9. August. Auf Sicht von einer Woche betrachtet ist es gar kein so großer Sprung bis zur Marke von 12.300 Punkten (100 Punkte entfernt), die zum Beispiel Jochen Stanzl von CMC Markets als besonders wichtig hält, damit der Dax weiter nach oben durchstarten kann.

Öl

Der WTI-Ölpreis hat in den letzten Tagen mit starken Schüben, Erholungen und immer neuen starken Schüben von über 50 auf jetzt unter 47 Dollar verloren. Trotz spürbarer Rückgänge in den Öl-Lagern überdeckt die schwache OPEC mit ihren steigenden Fördermengen alles. Dazu kam auf Sicht einer Woche noch ein leicht stärkerer US-Dollar, der Öl weiter drückte.


WTI-Öl seit 8. August

Noch ein Hinweis in eigener Sache. Heute Mittag war unsere Webseite leider einige Minuten nicht erreichbar. Dies lag anscheinend am Server-Verwalter der Seite, wofür wir leider nichts können. Wir klären dies, und bitten um Ihr Verständnis. So etwas sollte natürlich nicht vorkommen!



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1 Kommentar

  1. Achtung Verschwörungstheorie!
    Ihr fragt einfach zu unangenehm nach, daher wurdet ihr zur Warnung mal kurz vom Netz genommen.
    Ihr seid einfach nicht Mainstream konform.

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