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Warum Corona die Inflation weiter nach oben treibt! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte haben Corona eigentlich schon abgehakt – aber das könnte ein teurer Fehler sein, denn das Virus treibt die Inflation weiter nach oben! Nicht nur werden dadurch vor allem Lieferengpässe und Materialmangel verschärft, sondern immer mehr Menschen müssen wegen Corona in Quarantäne und verstärken so den Mangel an Arbeitskräften weiter! Denn die Nacfrage nach Gütern wird dadurch nicht sinken – wohl aber wird die Produktion dieser Güter davon stark beeinträchtigt. Und das wiederum bedeutet zu viel Nachfrage bei zu wenig Angebot! Und wenn die Inflation nicht wie erwartet sinkt, müssen die Notenbanken stärkler auf die Bremse treten. Daher steigen die Renditen weiter – und heute reagieren darauf die Tech-Werte mit einer gewissen Verzögerung..

Hinweis aus Video: „Gamestop: fast Auslöser eines Finanz-Tsunamis – dennoch bald ein Blue-Chip?“



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7 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Fugmann,

    Ihr Marktgeflüster ist meine 20:00 Tagesschau, aber warum um Himmels Willen thematisieren Sie neben der FED die polnische Zentralbank, lassen die für uns relevante EZB aber völlig außen vor?

    Deren völlig verantwortungsloses Handeln, mit dem sie mehr und mehr isoliert da steht, wird uns allen noch ganz schwer auf die Füße fallen. Das Agieren der polnischen Zentralbank hätte argumentativ als verantwortungsbewusster Gegenpol auch noch bestens gepaßt.

    1. @ninive, zur EZB habe ich mich immer wieder dementsprechend geäußert!

  2. Hallo Herr Fugmann,

    kleine Bemerkung zu den Quits: Das sind nicht Menschen, die den Arbeitsmarkt verlassen, sondern solche, die einfach den Job kündigen, i.d.R. um einen besseren anzunehmen. Das inflationäre Argument bleibt, weil damit insgesamt die Löhne eher steigen. Die Quits zeigen, wie die Arbeitnehmer ihre Chancen auf besser Jobs beurteilen.
    Danke für die guten Videos und gute Besserung!

    1. @pigeon, guter Punkt! Aber manche hören auch schlicht auf zu arbeiten, die Meisten wollen den Job wechseln..

    2. Hallo Mr. .Fugmann,
      Sie erzählen die Story vom Apfel.
      Ja auf Berkshire ist Verlass.
      Wenn man 5% Beteiligung hat, dann gehen die Vorstandtüren von selbst auf.
      Und wenn BETEILIGUNG X mehr, dann muss der Vorstand antanzen.
      AKTIENRÜCKKÄUFE MIT EIGENMITTEL ODER SCHULDENAUFNAHME
      WEM KÜMMERTS.
      NACH MEINEN SCHMARRN, EIN 3 FACHES HOCH AUF HERRN FUGMANN

  3. Ich will einfach nicht verstehen, warum durch die erhöhte Inflation zwingend die Aktienkurse fallen sollen. Also die in die steigenden Kurse gegen shorten sind bedauernswerte Zeitgenossen. Eine Dummensteuer für Jan und Konsorten muss her.

    Mit der Omikoronvariante scheint die Pandemie in eine Endemie zu wechseln, das Virsus ist zwar noch da, aber nicht mehr so gefährlich und alles normalisiert sich wieder und das mit der Inflation ist gegessen.

    Wenn die Notenbanken tatsächlich die Zinsen erhöhen und die Märkte deshalb fallen, sagen wir mal max. 20 Prozent. Was passiert dann? Also, wer jetzt die Antwort nicht weis, ist wirklich fällig für eine Dummensteuer.

    Ich, jedenfall bleibe weiter „Strong Long“ für die Aktienmärkte.

    1. Die Inflation selber wird die Aktien nicht negativ beeinflussen, dazu bedarf es eher Raten wie in der Türkei oder mehr.

      Die durch die höhere Inflation bedingte Änderung der Politik der FED, nämlich von Liquiditätsschwemme hin zu einer Verknappung der Liquidität, wird den liquiditätsgetrieben Märkten schon Probleme bereiten. Das sollte man auch als STRONG-long Man verstehen.

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