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Gold/Silber

Warum der Goldpreis aktuell steigt, und langfristig explodieren könnte

Claudio Kummerfeld

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis steigt aktuell. Grund dafür sind die vorhin um 14:30 Uhr deutscher Zeit schwächer gemeldeten Konjunkturdaten aus den USA (hier die Details). Einzelhandelsumsätze und Bruttoinlandsprodukt zeigen eine schwache Tendenz. Das hat den Dow 30 seit 14:30 Uhr um nur 35 Punkte fallen lassen. Der Goldpreis sprang als Gegenpart direkt um 14:30 Uhr von 1.575 auf 1.580 Dollar. Auf diesem Niveau notiert er auch aktuell. Zuletzt hatten wir gestern über die steigende Tendenz im Gold gesprochen. Und nun folgt dieser Push dank der US-Daten. Im folgenden Chart sehen wir den Kursverlauf von Gold in US-Dollar seit heute früh.

Verlauf im Goldpreis seit heute früh

Explodiert der Goldpreis langfristig?

Marc Friedrich (bekanntermaßen ein Verfechter von Sachwerten) spricht im folgenden aktuellen Video mit dem Experten Dimitri Speck. Kann der Goldpreis langfristig regelrecht explodieren? Ja, so seine Meinung. Es werde Inflation wie in den 70er-Jahren geben. Und Aktien als Geldanlage seien nicht mehr sonderlich attraktiv. Daher werde es zu einem Run auf Gold kommen. Aber auch Silber werde an Wert massiv zulegen. Sehen Sie dazu das aktuelle Video.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Nurmalso

    14. Februar 2020 15:52 at 15:52

    Ach nö, kein Dimitri Speck. Schon vor 10 Jahren sagte es das selbe. Der Goldpreis exlpodiert , bla,bla,bla… und immer sind es 10 Jahre mehr. Selbst der Friedrich setzt sein Crashziel immer weiter nach hinten. ja, und die Charttechnik sagt uns was in 10 Jahren passiert. Alles unseriöses Geschwätz, mittlerweile kann man ja nicht mal mehr für ein halbes Jahr planen….aber die Fachleute und Experten wissen alles.

    • Avatar

      BrettonWood

      14. Februar 2020 16:44 at 16:44

      ???? Gold muss man als langfristige Anlage sehen es gibt bei Gold KEINE Rendite und damit meine ich nicht nur keinen Zins, Gold sollte im Verhältnis zu anderen Sachen einfach Wertstabil bleiben. bisher war das auch so, vor 100 Jahre gabs einen Vernüftigen Massanzug für 1 Unze Gold (hier in unseren Breitengraden) und heute ist das immer noch so, mit anderen Worten heisst das nur das dann auch ein Massanzug 10‘000 kostet, ich habe also nichts gewonnen ich habe alleine mein EinsT erarbeitetes Geld in der Kaufkraft geschützt.

      Und das die Geldmenge massiv ausgeweitet wird, ist nun glaube ich niemandem mehr entgangen, bisher noch nicht die Geldmenge M3 daher haben wir im Alltag noch keine grosse Inflation ganz im Gegenzug zum Aktienmarkt oder den Immos wo sich eben auch M2 & M1 Geld tummelt….

      Es gibt nicht ein einziges Beispiel in der Geschichte wo massive Geldmengenausweitung nicht früher oder später zu Inflation geführt hätte, man kann es noch verzögern aber irgendwann schlägt es durch…

      Und schauen Sie doch wie die Sozialisten in Deutschland mit dem Mietdeckeln den Kapitalisten helfen zu verschleiern das Geld nichts buw weniger Wert hat, eine Schmierkomödie ist nichts dagegen….

      Mit ganz grossen Marktverzerrungen wird dem Michel weiss gemacht der Euro sei noch was Wert in dem man Lebenmittel schon seit 100 Jahren über die Landwirtschaftssubventionen billiger anbietet als Sie sein müssten und nun bei den Mieten eine andere Variante…

      Damit das Volk ja nicht merkt was Sache ist, und meint man könne sich ja immer noch alles LebenNotwendige leisten…der ganz grosse Betrug

      • Avatar

        sabine

        15. Februar 2020 09:55 at 09:55

        Und nicht zu vergessen, damit die Deutschen in diesen ganzen wertlosen Geldanlagen wie Lebensversicherungen, Immobilienfonds, sonstigen Fonds und Spareinlagen bleiben!!! Ohne das wären doch viele Deutsche dort schon längst ausgestiegen.
        Und natürlich würden sie dann so richtig sparen, was natürlich wieder Quatsch ist, denn gerade das Geld wird ja wertlos.

        Ein Bekannter hatte einen Sparplan mit 40T € vor vielen Jahren festverzinst mit der Bank ausgehandelt. Jetzt wollte er das Geld (an einem vertraglich möglichen Termin) abheben. Am Kassenschalter versuchte erst die Dame, ihm das auszureden. Dann mußte er zum Filialchef. Der bearbeitete ihn 1 Stunde mit Vorschlägen, bis er endlich das Geld herausrückte. Er ist nur Rasenpfleger bei einem Flughafen, aber hatte mal etwas geerbt.
        Er wollte anonym Edelmetall kaufen. Das hat er denen natürlich nicht gesagt. Sonst wären es 2 Stunden geworden, wenn sie nicht gar die Polizei geholt hätten. (Späßle)

    • Avatar

      ZURERINNERUNG

      14. Februar 2020 17:34 at 17:34

      @NRMALSO: Passiert doch schon. Der Goldpreis in Euro explodiert gerade auf ein neues Allzeithoch. Siehe aktueller Chart: https://de.tradingview.com/chart/?symbol=OANDA%3AXAUEUR

  2. Avatar

    Pappnase

    16. Februar 2020 06:09 at 06:09

    Lol. „Vorhin“ um 14:30 Uhr hab ich dann wohl ganz bequem den massiven Einsturz des DOW verschlafen. Konnte ja keiner vorhersehen, dass der Goldpreis um 14:30 Uhr um satte 5 Dollar steigen würde. Vielleicht schaffe ich es *nachher* um 14:30 Uhr wach zu sein und dem Spektakel live beizuwohnen. Vielleicht kaufe ich um 14:28 Uhr noch etwas Gold…

  3. Avatar

    Stephan Gasteyger

    17. Februar 2020 09:00 at 09:00

    Durch die Entwertung des Geldes werden Gold, Silber und Kryptowährungen sicherlich weiter an Wert gewinnen. Die Frage ist, wann es zu dieser Währungskrise, von der Speck redet, wirklich kommt. So etwas wurde schon seit langem prophezeit. Die Weltwirtschaft könnte aber noch jahrelang auf Pump leben.

    Ich denke nach wie vor, dass auch Immobilienpreise in Deutschland weiterhin steigen werden. Von einer bundesweiten Immobilienblase kann noch nicht die Rede sein, auch in München oder Frankfurt sind die Anzeichen einer richtigen Spekulationsblase noch nicht zu beobachten:

    https://hauskauf-blog.de/immobilienblase-in-deutschland-mythos-oder-realitaet/

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Experte Andre Stagge: Trading kurz vor der US-Wahl

Redaktion

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So kurz vor der US-Wahl, worauf sollten Trader achten? Wer wird die Wahl gewinnen, und was bedeutet das für die Börse? Der Experte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) erklärt im folgenden ganz aktuellen Video seine Meinung und seine Handelsstrategie. Müssen seine Handelsstrategien „Turnaround Tuesday“ und „Ultimo“ in dieser besonderen Woche ausgesetzt oder angepasst werden?

Der Börsenexperte Andre Stagge
Andre Stagge

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Goldpreis steigt nicht – Gründe, aktuelle Lage, Expertenkommentar

Claudio Kummerfeld

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Gold und US-Dollar mit Adler

Der Goldpreis war letzte Woche wacklig unterwegs (wir berichteten). Das gilt auch für diese Woche. Wird die runde Marke von 1.900 Dollar zur Dauer-Qual für die Gold-Bullen, weil der Goldpreis immer und immer wieder hierhin zurückfällt? Ganz aktuell fällt der Goldpreis wieder zurück von 1.910 Dollar heute früh auf jetzt 1.901 Dollar.

Zwar sind die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen seit letztem Freitag wieder gesunken von 0,86 auf 0,80 Prozent. Aber der US-Dollar (in Form des Dollar-Index) zeigt sich seit Freitag relativ stabil auf Niveaus um die 93 Indexpunkte. Der Rückfall im US-Dollar konnte letzten Mittwoch gestoppt werden, und ist seitdem abgesagt. Dies ist schlecht für den Goldpreis.

Goldpreis-Anstieg bei Verschärfung der Corona-Lage?

Wir empfehlen beim Klick an dieser Stelle die gestrige Analyse von CMC Markets-Analyst Jochen Stanz zu Gold. Er bespricht ausführlich die Frage, ob im Goldpreis der große Knall bevorsteht. Was, wenn der zweite globale Lockdown umfassend durchgeführt wird? Die Staatsausgaben zur Stützung von Bevölkerung und Wirtschaft überall auf der Welt würden die Staatsverschuldungen immens nach oben treiben, was eine große Chance für Gold darstellen könnte.

Aber im Augenblick klebt der Goldpreis weiter an der 1.900 Dollar-Marke. Die Aktienmärkte fallen, und der US-Dollar sackt nicht weiter ab. Wir erinnern uns. Im März, wo die Corona-Panik weltweit am Schlimmste war, schoss der Dollar-Index von 95 auf 103 Indexpunkte nach oben (Flucht in den Sicheren Hafen US-Dollar), und zwar sehr schnell. Der Goldpreis fiel von 1.700 auf 1.464 Dollar. Also: Könnte der Goldpreis bei einer dramatischen Verschärfung der Corona-Lage erneut nicht profitieren, weil der steigende US-Dollar Gold ausbremst?

Heutige Konjunkturdaten

Derzeit jedenfalls kann der Goldpreis als sicherer Fluchthafen in unsicheren Zeiten nicht von den weltweit stark zunehmenden Corona-Infektionszahlen profitieren. Heute um 13:30 Uhr werden in den USA die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht, und vermutlich um 12 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht der weltweit größte Baumaschinenhersteller Caterpillar seine Quartalszahlen. Beide Ereignisse könnten Aktienkurse und US-Dollar in Bewegung bringen, wie auch den Goldpreis. Genauso kann auch das um 15 Uhr veröffentlichte US-Verbrauchervertrauen die Kurse bewegen.

Aktueller Analystenkommentar

Die Experten der Commerzbank haben vor wenigen Minuten einen Researchbericht auch zu Gold veröffentlicht. Hier auszugsweise im Wortlaut:

Heute Morgen notiert Gold weiter in unmittelbarer Nähe der 1.900 USD-Marke, die eine starke Anziehungskraft auf den Preis ausübt. Gold in Euro gerechnet notiert seit etwa vier Wochen knapp oberhalb von 1.600 EUR je Feinunze. Eine nennenswerte Preiskorrektur wird unseres Erachtens durch die anhaltend solide Investmentnachfrage verhindert. Gestern verzeichneten die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs Zuflüsse von 3,5 Tonnen. Auch wenn die Dynamik der Zuflüsse in den letzten Wochen nachgelassen hat, erachten offenbar viele Marktteilnehmer den aktuellen Goldpreis noch als attraktive Kaufgelegenheit. In China hat sich die Goldnachfrage gemäß Angaben des Verbands der chinesischen Goldproduzenten zuletzt offenbar erholt: Sie ist demnach im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 29% gestiegen. Der Verband führt dies auf die Erholung der Wirtschaft und auf eine schnelle Rückkehr des Hochzeitsmarktes zurück.

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis in den letzten 30 Tagen

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Gold/Silber

Gold: Die Korrektur ist noch nicht vorbei, ausser das passiert..

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Veröffentlicht

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Die sehr schwache Performance, welche sich in der vergangenen Handelswoche bei Gold eingestellt hat, konnte die jüngste Betrachtung gut nachvollziehen. Mit dieser Performance folgt das Edelmetall meiner letzten Sichtweise, wie diese im Chart dargestellt ist. Das Tragische daran ist, dass sich Gold nach wie vor im Korrekturmodus befindet und aller Voraussicht nach diesen Zustand zeitnah auch nicht verlassen wird. Die im Chart dargestellte größere Trendwende ist mit der aktuellen Korrektur noch nicht gemeint.

Ausblick für Gold:

Das mehrfache Überschreiten des Widerstandes bei 1.910 USD (0.50-Retracement) ist für sich genommen ein positives Vorzeichen auf die zu erwartende Entwicklung. Doch wurden diese Schritte immer wieder abverkauft, sodass sich der positive Effekt in sehr engen Grenzen hält. Im weiteren Verlauf von Welle (x) wird Gold noch bis zur 0.76-Linie (1.943 USD) steigen; für wesentlich mehr wird die Kraft indes nicht reichen. Die auf dem gleichen Niveau liegende Trendkanallinie unterstützt dieses Szenario zusätzlich und zudem noch sehr massiv.

Gold befindet sich nach wie vor in der Korrektur
Mit der sich anschließenden zweiten Welle (a), der komplexen Korrektur (abc-x-abcde), wird der übergeordnete Abwärtstrend bei Gold wieder aufgenommen. Das Potenzial dieser Korrektur wird sich nicht dramatisch darstellen und sollte bereits auf dem Niveau des 0.38-Retracements (1.810 USD) erschöpft sein. Andererseits würde sich erst durch einen signifikanten Sprung über den 0.76-Widerstand bei 1.943 USD ein positives Signal generieren. Diesen Schritt erwarte ich für den hier abgebildeten Zeitraum nicht.

Fazit:

Die derzeit noch laufende Korrektur steht einem Engagement bei Gold, besonders auf längere Sicht, entgegen. Ein kleines Signal würde über der 0.76-Linie (1.943 USD) entstehen.

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