Folgen Sie uns

Gold/Silber

Warum der Silberpreis eine historisch günstige Kaufgelegenheit darstellt

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Nie zuvor war der Silberpreis im Verhältnis zum Goldpreis so günstig wie jetzt. Private Anleger nutzen bereits die stark gefallenen Preise und beginnen, das weiße Edelmetall gegenüber Gold zu präferieren. Charttechnisch bewegen sich die Notierungen im extrem überverkauften Bereich. Der Coronavirus-Crash schafft für Silber-Investoren eine interessante Gemengelage.

Silberpreis im stark überverkauften Bereich

Noch Ende Februar sah es so aus, als würde der Silberpreis erneut Anlauf auf das zyklische Hoch bei 19,60 US$/Unze nehmen. Doch dann brachen die Rohstoffpreise, angeführt vom Ölpreis, auf breiter Front massiv ein. Allein seit dem 9. März verlor der Silberpreis von 17,51 US$/Unze bis zum Mittwoch dieser Woche, also in nur acht Handelstagen, in der Spitze 33,5 Prozent seines Wertes auf nur noch 11,64 US$/Unze. Das war der stärkste und schnellste Kurseinbruch seit fünfeinhalb Jahren.

Aktuell kann sich der Preis des weißen Edelmetalls wieder etwas erholen und notiert mit 12,85 US$/Unze gut 10 Prozent über dem Verlaufstief vom 18. März 2020.

Der Silberpreis ist derzeit stark überverkauft

Auf dem aktuellen Kursniveau weicht der Silberpreis um 25 Prozent vom 200-Tage gleitenden Durchschnitt (SMA 200) nach unten ab. Gleichzeitig gibt der COT-Index, basierend auf den Terminmarktdaten für Silber an der Terminbörse Comex, ein Kaufsignal. Ebenso wie viele andere Indikatoren, wie zum Beispiel der Relative-Stärke-Index (RSI) oder das Momentum. Kurzfristig wäre somit ein Rebound in Richtung des horizontalen Widerstands bei 14,00 US$/Unze möglich.

Zwar wurde im Silberchart nun sehr viel Porzellan zerschlagen, gleichwohl ist der Silbermarkt sehr eng und kann binnen kürzester Zeit derartige Preisrückschläge wieder aufholen. Zumal dann, wenn sich die Gründe für den Abverkauf abschwächen oder gar umkehren.

Silberpreis: Blutbad am Terminmarkt und die Industrienachfrage belasten

Einer der beiden Hauptgründe für den Preiseinbruch ist im übergeordneten ökonomischen Bild die wegbrechenede Nachfrage aus der verarbeitenden Industrie – wobei hier noch keine konkreten Zahlen über den Nachfragerückgang im Zuge der Coronavirus-Krise vorliegen. Die Silberproduktion wurde im vergangenen Jahr zu gut der Hälfte industriell verbraucht. Gleichzeitig ruht aktuell in vielen Minen mangels Arbeitskräften die Förderung, was den Nachfrageausfall zumindest teilweise kompensiert.

Den Hauptgrund für den Preissturz des weißen Edelmetalls findet man am US-Terminmarkt für Silber (COMEX), wo noch Ende Februar Höchststände bei den kreditgehebelten Wetten auf weiter steigende Preise zu verzeichnen waren. Seitdem hat sich das spekulative Exposure im Zuge der einbrechenden Kurse massiv zurückgebildet: Von knapp 80.000 Netto-Kauf-Kontrakten die von den großen Spekulanten (L. Specs) gehalten wurden auf zuletzt nur noch 45.000 Netto-Kauf-Kontrakte (Ein Kontrakt umfasst 5.000 Unzen Silber aktuell 64.000 US$ Wert). Allerdings stammen diese Terminmarkt-Daten vom 10. März und umfassen somit noch nicht den jüngsten massiven Abverkauf.

Der Abbau der spekulativen Positionen, der den Silberpreis maßgeblich belastete, dürfte zuletzt nochmals deutlich weiter vorangeschritten sein. Die aktuellen Terminmarktdaten (COT-Daten) wird die zuständige Börsenaufsichtsbehörde CFTC am heutigen Abend um 20:30 MEZ veröffentlichen.

Gold-Silber Preisverhältnis mit historischer Anomalie

Auch unter dem Aspekt des Preisverhältnisses von Gold zu Silber erscheint das weiße Edelmetall historisch günstig. Nie zuvor in der Geschichte war Gold im Vergleich zu Silber um so viel teurer. Aktuell müssen für eine Unze Gold (31,1 g) 117 Unzen Silber bezahlt werden. Am Mittwoch übersprang dieser Wert in der Spitze sogar die Marke von 126.

Der Silberpreis im Vergleich zum Goldpreis

Das Verhältnis von Silber zu Gold in der Erdkruste beträgt ca. 17,5 zu 1. In der Zeit vor Christus wurde das Preisverhältnis im Römischen Reich auf 12 zu 1 festgelegt. 1792 wurde das Gold-Silber Preisverhältnis in den Vereinigten Staaten gesetzlich auf 15 zu 1 festgelegt, was bedeutete, dass eine Feinunze Gold 15 Feinunzen Silber wert waren. Im Jahr 1803 wurde in Frankreich ein Verhältnis von 15,5 zu 1 erlassen. Das durchschnittliche Gold-Silber Preisverhältnis im 20. Jahrhundert betrug jedoch 47 zu 1.

In den letzten 20 Jahren lag das durchschnittliche Verhältnis bei etwa 68 zu 1. Somit ist die aktuelle Quote von 117 historisch sehr hoch und liegt 72 Prozent über dem 20-Jahres-Durchschnitt. Dieses bisher einmalig hohe Verhältnis signalisiert, dass Silber im Vergleich zu Gold stark unterbewertet ist.

Positive Impulse von der Käuferfront

Nach Informationen des mit Abstand größten Vergleichsportals für die Preise von Edelmetall-Anlageprodukten in Deutschland (Gold.de) hat sich die Nachfrage nach Silber-Münzen und-Barren zuletzt vervielfacht. Absolute Rekordumsätze brachte dabei der Montag dieser Woche. Sowohl die Groß- als auch die Einzelhändler verlangen deutlich steigende Aufschläge für ihre Ware im Vergleich zum Silber-Spotpreis. In einigen Fällen sind Lieferungen mangels Lagerbeständen schon nicht mehr möglich. Die Lieferzeiten haben sich zudem deutlich ausgeweitet. Die offizielle Münzprägeanstalt US-Mint berichtet von Rekordabsatzzahlen für die in den USA sehr beliebte Silber-Münze „American Eagle“.

Die Edelmetallkäufer präferieren laut Gold.de jetzt vermehrt Silber gegenüber Gold, auch deshalb, weil man im Notfall mit Gold im Alltag als alternativem Zahlungsmittel aufgrund seines relativ hohen Wertes nichts anfangen könne. 10 Gramm des edlen gelben Metalls haben bereits einen Wert von 470 Euro. Damit ist die Fungibilität des Goldes im Alltag stark eingeschränkt und dient primär als Hort für Vermögen.

Anders bei Silber, dessen hohe Leistbarkeit aktuell einen großen Pluspunkt für das Edelmetall darstellt. Eine Unze (31,1 g) der sehr beliebten und durch spezifische Merkmale gut gegen Fälschungen geschützten kanadischen Silber-Münze „Maple Leaf“ kostet nur 20 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) und ist auch für einen Studenten leistbar.

Fazit und Ausblick

Bedingt durch Sonderfaktoren, ausgehend von dem temporären Deflationsschock in der Coronavirus-Krise, ist der Silberpreis aktuell absolut und auch relativ zum Goldpreis sehr günstig.

Bei den Minengesellschaften ruhen momentan seuchenbedingt die Arbeiten in vielen Bergbauprojekten. Auf der anderen Seite hat sich das kreditgehebelte spekulative Exposure am Silber-Terminmarkt bereits signifikant zurückgebildet.

Die Investoren nutzen den günstigen Silberpreis so stark wie seit der Finanzkrise im Herbst 2008 für physische Käufe. Auch charttechnisch sieht der Markt stark überverkauft aus, sodass sich kurzfristig Chancen für einen Rebound in Richtung 14 US$/Unze ergeben.

Mittel- und langfristig bedeuten der aktuell heftig nach unten gedrückte Preis für das fünftausend Jahre alte Geldmetall und industrielle Hightech-Metall eine interessante Opportunität für Investoren.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Brett

    20. März 2020 19:42 at 19:42

    Ich mag Hannes Zipfel! Einer der besten Autoren hier (wohl auch weil ich gerne lese was er schreibt) also in der Schweiz gibts silber wenn überhaupt noch mit einem
    25% Aufschlag auf den Spotpreis ich konnte in einer kurzen Phase in der Geiger Edelmetalle offen hatte noch 5 Kg kaufen und fragte nach der Lieferfrist, Antwort, man hätte meine Bestellung bei Argo Heraus noch verbindlich bestellen können, muss aber noch Produziert werden ?!?!? Aktuell kann nichts mehr bestellt werden da Argo kein Material mehr hat….hahah zum Glück hab ich meine 1000 Unzen schon….

  2. Avatar

    EMToMy

    21. März 2020 00:52 at 00:52

    Jau dto. stimme zu. Der Autor ist gut … man sollte dem Ratschlag vorbehaltlos folgen. Sollte die Industrienachfrage selbst ausbleiben pushen 11 bis 12 € per oz. den Silberpreis wieder auf 15 € +x. Irgendwann sind das 15 bis 30 % oder 10 bis 20 % p.a. Mehr wohl nicht weil das Gold-Silber-Ratio alsbald (leider) ein Auslauf-Modell werden könnte. Der physische Handel / Besitz wird ggü. den Internet Wettern u. Heuschrecken am Ende den Kürzeren ziehen.

  3. Pingback: Warum der Silberpreis eine historisch günstige Kaufgelegenheit darstellt – bestest websites

  4. Avatar

    Sling

    21. März 2020 15:15 at 15:15

    Der Zipfel – das ich nicht lache. Das einzige, worin er gut ist, ist schreiben. Mit Anlegertipps sollte sich der gute Mann mal lieber zurückhalten, siehe seine Goldprognosen.

    • Avatar

      Andreas M.

      21. März 2020 16:33 at 16:33

      Seine Prognosen sind super!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Gold/Silber

Goldpreis klebt an 1.900 Dollar-Marke – großer Move noch heute möglich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis klebt aktuell um die Marke von 1.900 Dollar. Gestern war es das selbe wie in den Tagen zuvor auch. Gold steigt schnell und deutlich über 1.900 Dollar, und verliert dann genau so schnell wieder den Mut. Und zack, der Goldpreis sackt wieder unter diese runde Marke. Ein Horror-Markt für die Bullen, die sich deutlich höhere Kurse erhoffen in diesem Umfeld von Nullzinsen und Gelddruck-Orgien.

Gestern im Hoch bei 1.918 Dollar, sehen wir aktuell 1.902 Dollar im Goldpreis. Der US-Dollar als derzeit perfekte Negativ-Korrelation für Gold fiel gestern spürbar (sichtbar im Dollar-Index), um sich dann gestern Abend wieder etwas zu stabilisieren. Das hat auch den Goldpreis wieder zurückgebracht, runter Richtung 1.900 Dollar.

Einigung in Washington DC Auslöser für deutlichen Move im Goldpreis?

Heute Abend kann es interessant werden, oder sonst morgen früh deutscher Zeit. Die in diesem Fall extrem wichtige Demokratin im US-Kongress Nancy Pelosi betont derzeit, wie wichtig die Deadline heute Abend ist für die Einigung mit der US-Regierung über ein neues billionenschweres Konjunkturpaket. Je nachdem ob das Paket kommt und wie groß es wird, kann dies die Aktienmärkte, den US-Dollar und auch den Goldpreis kräftig in Bewegung bringen, und damit diese elendige Herumschwirren um die 1.900 Dollar-Marke beenden. Wann die Einigung oder Absage in Washington kommt? Womöglich heute noch, oder morgen früh deutscher Zeit? Man wird sehen.

Die Analysten der Commerzbank kommentieren ganz aktuell die aktuelle Lage in Washington DC so: Pelosi und Mnuchin haben „ihre Differenzen weiter verringert“. Mitarbeiter werden bis Dienstagabend „rund um die Uhr“ gemeinsamen Nenner suchen. Schumer bezeichnet Vorschlag der Republikaner als voll von „Giftpillen“. Regierungssprecherin ist „verhalten optimistisch“.

Naeem Aslam von Avatrade kommentiert die ganz aktuelle Lage bei Gold folgendermaßen: Was den Goldpreis betrifft, so kämpfe das Edelmetall mit der 1900 Dollar-Marke. Der Goldpreis versuche sein Bestes, um im täglichen Zeitrahmen über dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt zu bleiben, und nur die Zeit werde zeigen, ob er diesen Krieg gewinnen wird. Eine Sache sei ziemlich sicher, dass die Bullen nicht so leicht nachgeben würden. Das liege daran, dass es einfach zu viel Unsicherheit bezüglich der US-Wahlen und des Coronavirus gebe, die das Interesse der Händler am Goldpreis aufrecht erhalten, so seine Worte.

Also, Augen auf heute und morgen, ob man sich in Washington DC auf ein neues Billionen-Paket einigt. Durchbricht diese Info endlich die Lethargie im Goldpreis?

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis in den letzten 30 Tagen
Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage.

weiterlesen

Devisen

Aktuell: Pfund sieht kein Brexit-Problem, US-Dollar und Goldpreis in Bewegung

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die aktuelle Lage bei Goldpreis, US-Dollar sowie im britischen Pfund sind Thema in diesem Artikel. Der Devisenmarkt reagiert tief entspannt auf die Ereignisse rund um den Brexit. Die Verhandlungen zwischen EU und UK sollen diese Woche weitergehen, aber die letzte Brexit-Deadline zur Klärung von Problem rückt unaufhaltsam näher. Und dann hört man heute, dass die britische Regierung an 200.000 Unternehmen Briefe verschickt, wonach diese Vorbereitungen für einen harten Brexit treffen sollten. Und zack, das britische Pfund rauscht ab in den Keller?

Nein, das Pfund steigt sogar leicht! Gibt es nicht? Doch, heute geschieht es genau so. Am Freitag hatten wir noch vor der großen Ungewissheit und dem Risiko gewarnt, übers Wochenende im Pfund engagiert zu sein. Die Trader sagen mit dem Kursverlauf heute: Leute, ganz entspannt, es wird noch einen Deal geben. Was für ein Optimismus! Pfund gegen US-Dollar hat seit Freitag Abend gut 80 Pips zugelegt auf aktuell 1,3018. Euro gegen Pfund hat verloren von 0,9066 auf aktuell 0,9048.

US-Dollar und Goldpreis spielen ihr Spiel

Der US-Dollar verliert schon seit heute früh. Die steigende Hoffnung auf eine Einigung für einen neuen Billionen-Stimulus in den USA schürt natürlich Hoffnung für eine bessere globale Konjunktur. Damit ist der „große sichere Hafen“ namens US-Dollar als Fluchtwährung weniger gefragt. So verliert der Dollar-Index (Währungskorb) seit heute früh von 93,75 auf aktuell 93,23 Indexpunkte.

Tja, und der Goldpreis? Die ständigen seit Tagen anhaltenden Versuche, deutlich über 1.900 Dollar zu laufen, scheiterten immer wieder. Erst heute Vormittag berichteten wir. Ein schwacher US-Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Goldpreis. Und so kletterte er heute auch von 1.900 auf 1.918 Dollar in der Spitze um 14 Uhr. Aber bis jetzt kommt der Goldpreis wieder zurück auf 1.909 Dollar. Mal wieder scheint der Anlauf nach oben zu scheitern. Im Chart sehen wir seit Freitag früh den US-Dollar-Index in blau gegen den Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis aktuell: Blick auf US-Dollar, Trump, Notenbanker, Spekulanten

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis treibt seit Tagen die Bullen in den Wahnsinn. Ständig neue Anläufe über die Marke von 1.900 Dollar, und dann immer wieder Rückfälle unter diese Marke. Derzeit steht der nächste Versuch an nach oben zu laufen. Über das Wochenende noch glatt bei 1.900 Dollar, so läuft der Goldpreis in diesem Moment auf 1.911 Dollar. Hier die aktuelle Lage und einige Einflussfaktoren für das Edelmetall.

Goldpreis unter dem Eindruck von US-Dollar und Spekulanten

Der US-Dollar-Index (Währungskorb) ist heute Vormittag von 93,76 auf 93,53 Indexpunkte gefallen. Nicht viel, aber immerhin etwas. Dies unterstützt die letzten Stunden den Anstieg im Goldpreis. Der folgende Gold-Chart zeigt den Kursverlauf seit zehn Tagen. Ein klarer, kräftiger Aufwärtstrend ist das noch lange nicht! Wie die Commerzbank in einer ganz frischen Analyse betont, war der scharfe Rückgang im Goldpreis unter die Marke von 1.900 Dollar in der letzten Woche begründet in einem Rückzug der spekulativen Finanzinvestoren. Laut CFTC-Statistik haben diese in der Woche zum 13. Oktober ihre Netto-Long-Positionen um 14 Prozent auf 81.800 Kontrakte reduziert. Damit wurde der Positionsaufbau der vorangegangenen zwei Wochen laut Commerzbank rückgängig gemacht.

Trump und Notenbanker

Der Goldpreis steht auch stark unter dem Eindruck der aktuellen Diskussionen um ein neues Billionen-Hilfspaket für die US-Volkswirtschaft. Nun wird es eine ganz heiße Kiste! Laut der demokratischen Mehrheitsführerin im US-Repräsentantenhaus Nancy Pelosi muss sich bis morgen Abend ein Kompromiss im Streit über ein neues Hilfspaket abzeichnen. Es hänge von der Regierung ab, ob es bis zur Wahl am 3. November weitere Hilfen gebe, so ihre Worte. Und von Donald Trump gibt es aktuell dazu optimistische Worte (hier dazu der aktuelle Kommentar von Markus Fugmann).

Heute gibt es im Tagesverlauf Reden von einigen Notenbankern diesseits und jenseits des Atlantiks. Darunter auch die beiden Chefs. Jerome Powell spricht heute um 14 Uhr, und Christine Lagarde um 14:45. Ob ihre Aussagen Aktienkurse, US-Dollar und Goldpreis bewegen werden, kann bezweifelt werden. Das Billionen-Hilfspaket in den USA dürfte wohl der wichtigste Faktor für Gold sein heute und morgen!

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf der letzten zehn Tage

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen