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Wirecard – und andere Katastrophen! Marktgeflüster (Video)

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Wie der schnöde Zufall es will, erleben die Aktienmärkte nach langer Zeit mit impulisver Rally heute wieder einen kräftigen Rücksetzer – nachdem vor allem die US-Indizes geradezu historisch überkauft waren. Da kommt viel zusammen: die Hoffnungen auf einen Deal zwischen den USA und China erleben einen Dämpfer durch Aussagen von Larry Kudlow, enttäuschenden Zahlen aus der US-Berichtssaison (schwachen Ausblicke und Druck auf Margen), dazu eine Flut von Prognosesenkungen für das Wachstum (Bank of England, EU-Kommission, Indien senkt überraschend Leitzins). Nun könnte das, was man zuvor gefeiert hat, plötzlich ins Gegenteil umschlagen: die Party über die dovishe Fed könnte nun umschlagen bei dovishen Aussagen anderer Zentralbanken, weil sich dadurch die Wachstumssorgen verstärken. In Deutschland wieder einmal Wirecard unter Druck..

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17 Kommentare

17 Comments

  1. Vasari Alfred

    7. Februar 2019 19:04 at 19:04

    Respekt Herr Fugmann, König Kaiser Hero. und das meine ich ERNST.
    Ich finde sie sehr sachlich technisch fundamental versiert. Und intelligent.
    Ohrfeige ist angekommen, Danke
    War das mit den Zinsen in Indien ein fake oder war das dann im Referat wieder sachlich ernst.
    Danke
    Alfred

    • Markus Fugmann

      7. Februar 2019 19:07 at 19:07

      @Vasari, merci! Die indische Zentralbank hat heute wirklich die Zinsen gesenkt..

  2. Michael

    7. Februar 2019 19:39 at 19:39

    @Markus Fugmann, folgenden Satz von dir muss ich mir ausdrucken und einrahmen. Ich meine das alles ohne jegliche Ironie oder Hintergedanken 😉 Das ist sensationell und bringt mich endlich in die richtige Spur auf meiner langen Suche nach der schlussendlichen Börsen- und Finanzlogik.
    Die Party über die dovishe Fed könnte nun umschlagen bei dovishen Aussagen anderer Zentralbanken.
    Es ist eine Rally entbrannt, wer zur besten Taube des Jahres gekürt wird. Welche Taube fliegt am höchsten, welche erreicht neue taubenhafte ATHs in der mittleren Stratosphäre? Ein Tauben-Monopoly (für die Jüngeren, die das nicht mehr kennen, ein Tauben-Strategiespiel): Wer die besten und leistungsfähigsten Druckmaschinen hat, hat schon mal gute Karten. Apropos Thema Druckmaschinen: Wer dem Druck seiner Lobbyisten, Staatschefs und Superreichen zuerst nachgibt, hat schon fast gewonnen. Wer es zudem schafft, seine Steuerzahler am effektivsten auszupressen, ohne dass diese den dafür nötigen Druck bewusst registrieren, kann kaum mehr verlieren. Ereigniskarten wären z. B. Gerüchte oder täglich veröffentlichte Statistiken im Wirtschaftskalender. Ins Gefängnis muss nur, wer nicht in den Bereichen Börse, Banken, Konzerne, organisierte Kriminalität und Politik beschäftigt ist.

    Lieber Markus, mit dem Tauben-Monopoly könnten wir reich werden. Aber irgendwie ist das Spiel auch ganz schön dove 🙂

  3. Beobachter

    7. Februar 2019 20:11 at 20:11

    @ Michael, ich habe doch kürzlich erwähnt, dass von einer alten Baustelle „WÄHRUNGSKRIEG „ nicht mehr gesprochen wird. WER ALSO DIE WÄHRUNG ALS ERSTER AUF NULL BRINGT , BEKOMMT ALS BELOHNUNG HOHE BÖRSENKURSE.
    GB hat seit Brexit – Pfundschwäche höhere Börsenkurse.Die Länder mit den stärksten Währungen, Japan u.
    CH hatten in den letzten Jahren viel schwächere Börsen als die Abwertungsweltmeister.

    • Michael

      7. Februar 2019 21:18 at 21:18

      @Beobachter, ich verstehe zwar teilweise, aber nicht so ganz: Ist nicht Japan seit Äonen der Abwertungsweltmeister per se? Und hat nicht das GBP trotz Brexit seit etwa 2 Jahren einen eher seltsamen Aufschwung erlebt? Der Leitzins in GB ist doch seit 10 Jahren konstant und seit 2018 sogar gestiegen.

    • Marko

      7. Februar 2019 21:58 at 21:58

      Hallo Beobachter,

      bei einem „harten Brexit“ wird GB „in Grund und Boden geschossen“.

      O.k. so kann ich „meine Währung“ auch „an die Wand fahren“, dies hätte massivste Konsequenzen zur Folge für GB ! Nicht für den EUR.

      GB wird mit hoher Wahrscheinlichkeit, einen „harten Brexit“, so wie sie heute dastehen, nicht „überleben“ ! GB wird „zerbrechen“. (Schottland, Gibraltar, Nordirland)

      D.h., GB, und das GBP wären nach spätenstens nach ca. 2 Monaten „klinisch tot“ (eher sogar noch früher), und dann müsste GB bei EUR/Europa „betteln gehen“ – „Nehmt uns wieder auf, uns „Rosinenpicker“ ? 😉

      Deshalb verstehe ich die Briten nicht.. ? Wie kann man nur so überheblich sein, um „neue Handelsbeziehungen“ zu erschließen, aber gleichzeitig die „beste aller Welten“ aufzugeben, den EUR (!) / bzw EUROPA !!!

      Und GB ist ein äußerst verläßlicher Partner auf „Nato-Ebene“.. ?

  4. Rookie

    7. Februar 2019 20:46 at 20:46

    Vor kurzem habe ich mein Interesse und meine gleichzeitige Verwunderung und Verwirrung hinsichtlich der Anlageform Aktienindizes als Altersvorsorge auf dieser Plattform veröffentlicht.
    Die Verwirrung eines Anfängers steigt weiterhin exponentiell an. Mir stellen sich mehr und mehr sicherlich naive Fragen, als ich Antworten erhalte.
    Ich höre und lese von „dovishen“ Reaktionen darauf, weil „der Abschwung so groß ist.“ Warum hat man nicht zuvor „hawkish“ reagiert? Wenn ein Abschwung registriert wird, muss dem doch ein Aufschwung vorhergegangen sein? Oder befinden wir uns in einer unendlichen Abwärtsspirale und waren nur auf einem sozusagen horizontalen stabilen Zwischenniveau angelangt, das man als Stagnation mit leichter Aufwärtstendenz nach dem vorherigen Abschwung bezeichnen könnte? Würden dem jedoch die 10-jährigen Entwicklungen und Tendenzen an den Aktienmärkten nicht widersprechen, oder denke ich da zu einfach und eindimensional?
    Vielleicht sollte ich mich über die garantierten jährlichen 4,2% meiner privaten Rentenversicherung bei der Allianz freuen und die Finger von einer derart für mich undurchschaubaren Materie lassen.

  5. Lanzellott

    7. Februar 2019 20:48 at 20:48

    Generell herrscht ziemlich große Besorgnis im Markt vor Konjunkturabschwächung und der Konsens, dass durch die genannte Haltung der Nationalbanken die konjunkturelle Lage doch schlimmer sei als angenommen und der Markt nun vermutlich massiv abverkauft und der Dollar geschwächt wird (was Gold weiter nach oben treiben wird). Das Problem wird aber sein, dass die Märkte der FED nicht mehr glauben werden das große Finanzexperiment (Ausweitung und Abbau der Geldmenge) wirklich im Griff zu haben. Da dies ja bisher noch nie vorgekommen und deshalb historisch einmalig ist!
    Wirklich kritisch würde es, wenn die FED wie in ihrem Bildausschnitt die Zinsen unter Null senken würde. Der Dollar würde auf seinen Intrinsischen Wert zurück fallen, das Gold explodieren und die Märkte implodieren!

    • Michael

      7. Februar 2019 21:57 at 21:57

      Das Problem wird aber sein, dass die Märkte der FED nicht mehr glauben werden das große Finanzexperiment (Ausweitung und Abbau der Geldmenge) wirklich im Griff zu haben. Da dies ja bisher noch nie vorgekommen und deshalb historisch einmalig ist!
      Historisch ist erst einmal ein sehr relativer und in letzter Zeit sehr inflationär gebrauchter Begriff. Was ist historisch? Seit 2009, seit 1999, seit 1989 oder seit dem Jahr von Christi Geburt?
      Man hat es ja auch geschafft, einen irgendwie historisch hohen Leitzins von 11,5% Mitte der 1980er Jahre zu etablieren und diesen in historischen Auf- und Abwärtsbewegungen irgendwann zu pulverisieren.
      Im Griff hatten FED & Co. noch nie irgendwann etwas. Und schon gar nicht die Finanz- und Aktienmärkte. Das ist auch gar nicht deren Aufgabe, dafür wären eigentlich Politiker zuständig, was die uns allen ja auch in 2000 und 2008 glaubhaft und nachhaltig versichert hatten.
      Ich habe die Börsen- und Wirtschaftsturbulenzen 89, 99, 09 überstanden, ohne Schaden zu nehmen, weil ich sie antizipiert und entsprechende Maßnahmen getroffen hatte. Ich sehe auch keinerlei größere Dramen in einer Turbulenz 2019, gut vorbereitet und anlagemäßig umgeschichtet dürfte sie mir eher Vorteile bescheren.

  6. Marko

    7. Februar 2019 21:29 at 21:29

    „Wie der schnöde Zufall es will, erleben die Aktienmärkte nach langer Zeit mit impulisver Rally heute wieder einen kräftigen Rücksetzer – nachdem vor allem die US-Indizes geradezu historisch überkauft waren. “

    Die US-Indizies „waren“ nicht überkauft, sie sind es noch immer ! Jetzt in der Sekunde , in dem Ihr mein „Geschreibsel“ lest ! Der „Fed-Anleihemüll“ da drüben ebenso…

    Stichwort : Die Angleichung zwischen Anleihe- Aktienmärkten … alles klar ? Diese „Angleichung“ kann nur dann erfolgen, wenn … – Langweilig, ich weiß… 😀

  7. Marko

    7. Februar 2019 21:41 at 21:41

    Hallo, Herr Lanzelot.

    Das da ist nicht die Realität, sorry… Seien Sie mir bitte nicht böse…

    „Generell herrscht ziemlich große Besorgnis im Markt vor Konjunkturabschwächung und der Konsens, dass durch die genannte Haltung der Nationalbanken die konjunkturelle Lage doch schlimmer sei als angenommen und der Markt nun vermutlich massiv abverkauft und der Dollar geschwächt wird (was Gold weiter nach oben treiben wird). Das Problem wird aber sein, dass die Märkte der FED nicht mehr glauben werden das große Finanzexperiment (Ausweitung und Abbau der Geldmenge) wirklich im Griff zu haben. Da dies ja bisher noch nie vorgekommen und deshalb historisch einmalig ist!
    Wirklich kritisch würde es, wenn die FED wie in ihrem Bildausschnitt die Zinsen unter Null senken würde. Der Dollar würde auf seinen Intrinsischen Wert zurück fallen, das Gold explodieren und die Märkte implodieren!“

    Na seltsamerweise hat die EZB die EZB die Zinsen unter NULL gesenkt, und dann : ?

    Die „Märkte“ „glauben“ – der „FED“ ?
    Hat die FED nicht die Zinsen erhöhen „müssen“ ? Wer sitzt da jetzt „am längeren Hebel“ ? 😀

    Also „Häuptling Schmalzlocke und Co“ (FED)? Na dann – gehen sie mal „volle Kanne rein in einen Short ?

    Habt Ihr Bären das immer noch nicht kapiert, dass die Amis auf dem „sinkenden Schiff“ sitzen ?

    VG

    Marko

  8. Marko

    7. Februar 2019 22:12 at 22:12

    Und die Katastrophe wäre schon der „harte Brexit“, aber danach wäre das GBP ein Fall für die Geschichtsbücher.

    Jedenfalls wäre GB nach dem 1.04.2019 nicht mehr das GB von heute und „das neue GB“ müsste sich danach trotzdem an die „europäischen Regeln anpassen“, wenn nicht…

    Tja dann… 😀

    Soviel zum Thema „neue Handelsbeziehungen“… 😉

  9. Marko

    7. Februar 2019 23:05 at 23:05

    https://www.onvista.de/news/brexit-ausser-spesen-nichts-gewesen-may-verlaesst-bruessel-mit-leeren-haenden-185783661

    Das wird „GB“ mit 99,9 % Sicherheit verlieren, „Schadensbegrenzung“, das muss sein ! Immerhin hat sich Frau May „getraut“, in der „Höhle des Löwen“ zu erscheinen… ;D

    Also ehrlich, liebe Briten.

  10. Marko

    7. Februar 2019 23:34 at 23:34

    Und , was man sagen könnte, Frau May hat in GB „nix zu lachen“, bzw bzgl. des Brexits, und der „Countdown läuft“, bzw „die Geier kreisen schon über GB“.

    Jene Personen, die „eigentlich“ für diesen bescheuerten (!) Brexit verantwortlich sind, sind nirgendwo zu sehen ! Frau May kriegt es hier „ab“. Mein Respekt , Frau May.

    Bei einem „harten Brexit“ dürften sich „gewisse Hedge-Fonds“ „auf die Lauer legen“, siehe die Geier kreisen schon, usw…

  11. Hinterfrager

    8. Februar 2019 00:23 at 00:23

    Strategisch überaus smarte Argumentation! Wahnsinn, davon könnten sich so manche (der wenigen) „Wettbewerber“ ’ne große Scheibe abschneiden – auch und gerade wenn sie sich etwa Mr. DAX nennen und darin gerne auch über längere Zeit darin schwelgen…

  12. Beobachter

    8. Februar 2019 07:05 at 07:05

    @ Michael, Meine Sichtweise, Ja Japan hat stark abgewertet, aber dass war hauptsächlich vor 1990 ,darum ist auch der Nikkei bis auf 39000 gestiegen. Seither pendelt der Yen zum Dollar zwischen 1,05 u.1,25 u.ist eine Save-Haven Währung geworden. Dank dieser Yenstärke hat sich der Nikkei zu andern Börsen schwach entwickelt u. hat die alten Hochs von 1990 nie annähernd erreicht. ( ca.24000 )
    Zum Britisch-Pfund.Das Pfund wertete bei der Brexit Abstimmung von ca. 1,48 zum Dollar bis auf ca.1,25 ab.
    Nach der überraschenden Abstimmung waren die Meisten aber erstaunt ,dass sich die GB -Börse relativ gut gehalten hat.Das heisst schwache Währung = gute Börse. Das könnte man letztes Jahr auch z.B. in Brasilien sehen, das m.W. fast die einzige Börse mit positiver Jahresbilanz hatte.
    Anderes Beispiel: Der SMI ( CH Börse ) hat dank der Frankenstärke 2018 nur knapp die 2008 er Hochs errreicht, während sich andere Börsen viel besser entwickelten.
    Fazit: Die Währung ist sehr wichtig für die Wirtschaft u.die Börsen, darum glaube ich ,dass der Währungskrieg ( von dem niemand mehr gesprochen hat) wieder aufflammt.
    Ein schönes Nebenprodukt der Abwertung ist noch ,dass die Schulden entwertet werden.
    Also, wer seine Währung auf Null bringt hat keine Schulden mehr u.hohe Börsenkurse ? ? ( Neue Börsenregel) Eine andere neue Börsenregel hat sich in der letzten Woche gebildet. ( Täglich schlechte Wirtschaftsaussichten u.fast täglich neue Börsenhochs )? ?
    Bei dieser Gelegenheit möchte ich dir einmal zu deinen interessanten Posts gratulieren.
    Gruss

  13. Koch

    8. Februar 2019 07:30 at 07:30

    Hatten Sie mal eine lebensbedrohende Fish and Chipsvergiftung,Herr Marko oder woher sonst kommt dieses paranoide GB-Bashing? Die demokratische Mehrheit eines Volkes hat den Brexit gewählt und wird dafür belohnt oder bestraft werden.Viele andere Völker haben in der Vergangenheit schon katastrophalere Entscheidungen getroffen,sie überlebt bzw.sind daraus sogar (demokratisch)gestärkt hervorgegangen!Die EU sollte den Briten dafür sogar dankbar sein,dass sie den selbstherrlichen €urokraten mal so richtig auf die Füsse tritt.

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Türkische Waffengeschäfte mit Russland – Trumps Reaktionen und wieder muss Deutschland bangen

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Das Sanktionskarussell dreht sich immer weiter. Die amerikanisch-türkischen Beziehungen stehen bekanntlich nicht zum Besten. Aber gerade jetzt droht sich ein echter Handelsstreit zwischen den beiden Ländern zu entwickeln, der auch andere Nationen in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Das Waffengeschäft der Türkei mit Russland

Obwohl die USA Präsident Erdogan davor gewarnt haben ein russisches Luftabwehr-Waffensystem zu erwerben, scheint die Türkei bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht zu haben. „Wir haben sie längst gekauft“, wie der türkische Staatschef erst kürzlich behauptete. Es handelt sich dabei um russische Boden-Luft-Raketen des Typs S-400. Dies wäre ein Verstoß gegen das CAATSE-Gesetz, welches, wie gegen den Iran angewendet, Sanktionen gegen das Land am Bosporus zur Folge hätte.

Die Strafmaßnahmen mit ihrer fatalen Streuwirkung

Sollten die USA zu solchen Maßnahmen greifen, wären sofort Länder betroffen, die Geschäfte mit der Türkei machen. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sofort berechnete, ginge es im Falle Deutschlands um ein Geschäft von 30 Milliarden Euro, also um Summen, die weitaus bedeutsamer wären als die, die mit dem Iran erzielt würden.

Deutsche Firmen haben nach DIHK-Angaben in der Türkei einen Kapitalstock von rund zehn Milliarden Euro aufgebaut, mit mehr als 130 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 31,1 Milliarden Euro (2017). Die Firma Bosch hat allein 17 000 Mitarbeiter in der Türkei, dazu beträfen die Sanktionen Großkonzerne wie Siemens und viele Mittelständler wie Schmitz Cargobull, Jungheinrich, Hymer und viele andere. Insgesamt soll es sich um 7000 deutsche Firmen handeln. Das Ganze hat natürlich noch einen militärischen Hintergrund, denn die USA drohen der Türkei mit dem Ausschluss aus dem Rüstungsprogramm für das Tarnkappen-Kampfflugzeug F-35. Maschinen, die bereits gekauft sind, aber noch nicht ausgeliefert wurden.

Fazit

Egal wie man die militärischen und strategischen Beweggründe einschätzt, es zeigt wieder einmal die Dimensionen des globalisierten Welthandels. Sollte es zu Sanktionen kommen, wäre erneut der Ex-Exportweltmeister Deutschland betroffen. Wie würde die deutsche Wirtschaft im Verhältnis zu den USA reagieren? „You can make an educated guess!“

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