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Aktienmärkte: Turbulenzen – solange die Fed schweigt! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte bleiben nervös - und das dürfte so bleiben, solange mit der Fed die wichtigste Notenbank schweigt, statt zu intervenieren

Die Aktienmärkte bleiben volatil und nervös – Dreh- und Angelpunnkt ist nach wie vor der Anstieg der Renditen bei Staatsanleihen. Vor allem heute gab es seitens der Notenbanken entweder verbale Interventionen (EZB) – oder sogar direkte Käufe (Bank of Australia). Nur die wichtigste Notenbank, die Fed, schweigt oder negiert das Problem steigender Renditen. Solange aber die Fed schweigt, dürften die Anleihemärkte die US-Notenbank weiter „antesten“, um zu sehen, wie weit man (mit der Rendite) gehen kann. Solange sich aber wiederum die Lage bei den Renditen von Staatsanleihen nicht entspannt, dürften auch die Aktienmärkte (und hier vor allem die Tech-Werte im Nasdaq) unruhig bleiben..

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20 Kommentare

  1. Da der Bondmarkt wegen Derivaten nicht nur zinsabhängig ist , und der Anstieg der Inflation eher überraschend kam, ist ein Überschiessen der Zinsen gut möglich. ( Beispiel negativer Ölmarkt anfangs Jahr) Wenn die Bonds tief genug gefallen sind, müssten Umschichtungen in Bonds interessant sein.
    Das müsste dann die Aktien définitif belasten ,was den Bonds zusätzlich wieder Anstiegspotential geben würde.TinA und die Callkäufer der letzten Tage werden die Hausse nicht mehr unterstützen.Die RobinHooder sollten für weiteres Glück die Umschulung auf Puts in Angriff nehmen.

  2. Hallo H. Fugmann, irgendwie höre ich aus Ihrem Video heraus, dass die Aktienmärkte eigentlich gar nicht mehr fallen können, denn wenn es so weit wäre, dann die Notenbank SOFORT aktiv wird und es dann sofort wieder hochschießen wird. Täusche ich mich oder sind 5-10%-Korrekturen wirklich vom Tisch ? Wäre super, wenn Sie antworten würden. Mfg und machen Sie weiter so, ich sehe die Videos täglich und bin großer Fan Ihrer tollen Arbeit ! :-)

    1. @Max, du hast dir die Frage doch selbst beantwortet. Interventionen der Notenbanken und Staaten werden keine Bärenmärkte mehr zulassen. Korrekturen kann es geben, aber das sind Kaufgelegenheiten. Dauerhaft fallende Märkte, die Boomer wie H. Fugmann erlebt haben gehören der Vergangenheit an. Aktien sind risikoloser bzw. kein Risiko mehr als noch zu seiner Zeit.

  3. Avatar
    Dirk & Hermann Albrecht

    Luft ablassen und dann neu aufpumpen ist gar nicht so schlecht. Ein bisserl ruhiger werden wäre für jeden gerecht. Unser Fugmann gibt uns bescheid ,wenn es ist wieder soweit. Rauf und runter, hin und her, ach macht Euch das Leben nicht mehr schwer.

  4. Interview Börsenmagazin „Wappen oder Zahl“ mit P. Sallister (Auszug).

    Herr Sallister, ist der erwartete Aufschwung schuldenfinanziert? Ja.
    Damit fragwürdig in Hinblick Nachhaltigkeit? Ja.

    Werden wegen des Aufschwungsszenario die Zinsen nun steigen?
    Njein. Die mögliche Nähe des Endes der Coronakrise befeuert die Aufschwungsfantasie. Hier ist aber ein Einmaleffekt (Alles nachholen was Corona verhinderte) vorhanden der vielleicht 6 Monate anhält, sich dann aber verflüchtigt.

    Herr Sallister, welche Bedeutung haben diese Vorgänge für die Zinsen?
    Ganz einfach, sie werden jetzt steigen bis der (Schein-)Aufschwung nachläßt.

    Und dann wieder fallen? Sehen Sie, deswegen ist Herr Powell so ruhig, er hat diesen Zinsbuckel vorausgesehen und weise schon früher darauf hingedeutet, daß ein kurzfristiger Ausrutscher der Zinsen nach oben kein Problem sei.

    Weil der schuldenfinanzierte Aufschwung irgendwann in sich zusammenfallen muß?
    Er muß nicht massiv einbrechen, er „läßt Luft ab“ und die FED sorgt für eine weiche Landung wenn es notwendig wäre. Die Zinsen werden also jetzt kräftiger steigen und dann wieder abbröckeln.

    Und die Inflation? Sie wird im (Schein-)Aufschwung steigen und nachher wieder leicht fallen. Allerdings ist hier viel unberechenbare Psychologie im Spiel. Herr Powell bekommt ja sein Gehalt ja auch damit er die Emotionen flach hält.

    Ihre Meinung zu den Aktien? Volatil bis (Schein-)Aufschwung da ist mit steigender Tendenz, dann seitwärts, ev. abbröckelnd, auch Abschwünge ohne rasches crash-Szenario.

    Wie werden die Notenbanken längerfristig auf die Corona-Folgen reagieren? Gelddrucken Tendenz weniger, Laufzeiten Anleihen verlängern, Steuern erhöhen, Probleme in die Zukunft verschieben, Helikoptergeld für besonders Bedürftige und was ihnen noch so einfallen wird. Wer hier auf mangelnde Kreativität beim Staat setzt hat sein Haus auf Treibsand gesetzt.

    Was wollen Sie uns noch mitgeben Herr Sallister?
    In der Zukunft werden Schulden immer raffinierter sozialisiert so daß Crash-Szenarien immer unwahrscheinlicher werden. Eherne, jahrtausendalte Grundsätze werden dabei in den Rhein gekippt. Fragen Sie heute mal einen 25-Jährigen nach der Bedeutung von Geldwertstabilität.

    Herr Sallister, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. Gern geschehen, keine Ursache.

    P. S.: Das Börsenmagazin „Wappen oder Zahl“ ist reine Fiktion.

    1. @Peter Sallister, führen Sie jetzt neben Lockdown-indizierten Selbstgesprächen und paranoid-traumatischen Albtraumschleifen schon fiktive Interviews am Computer?

      Erinnern Sie sich noch an Ihre eigenen Kommentare:
      „Der Staat, nun mal in einer Metapher dargestellt, ist ein Kreis von 7 hochintelligenten alten Männern mit weißem Haar die mit eiskalten Augen auf das Marktgeschehen blicken … Mit das Allerschwierigste ist das Wissen was genau im Kopf der Anleger vorgeht sowie Massenphänomene wie Herdenverhalten“.

    2. Bitte bedenken,dass Rohstoffe 1. bei besserer Wirtschaft wegen Mehrnachfrage steigen und 2.als Anlage wenn alle andern Assets himmelhoch überteuert sind.Im Gegensatz zu BITCONICHTS sind Rohstoffe wirklich in der Menge beschränkt.Mit der Lieferkettenunsicherheit und der Transportverteuerung ( auch Rohstoffabhängig) plus zusätzlicher Deglobalisierung kann die Inflation noch ziemlich steigen.Die Energiewende wird auch noch einiges kosten.Nach heutigem Radiobericht wird nur die saubere Schifffahrtsindustrie 1/3 des heutigen Stromverbrauchs ausmachen.Die Nachwirkungen der Pandemie und die Vorkehrungen für die nächste wird auch das gesamte Gesundheitssystem noch mehr verteuern.Zudem muss das unterste Drittel der Bevölkerung mit besseren Löhnen und Sozialleistungen auf eine nächste Pandemie besser geschützt werden, sonst muss der Staat beim kleinsten Problem diese Leute mit Helikoptergeld ( Beispiel USA) bei Laune halten.Ich erwarte schon lange, dass die nächste RobinHooder Welle eher gegen die Umverteilung als gegen die Leerverkäufer geführt wird.
      P.S Eigentlich erstaunlich ,dass richtige reale Werte wie Rohstoffe in der überschwänglichen Asset -Inflation so tief fallen konnten.
      Bitcoin schürfen ist anscheinend atraktiver als Rohstoffe schürfen.Die Bergwerksleute im Ruhrgebiet könnten den modernen Kryptoschürfern ziemlich neidisch sein.Es ist einfach Pech wenn man im VORKRYPTISCHEN ZEITALTER geboren wurde.

  5. Gold fällt massiv(natürlich zufällig) am letzten Tag des Monats(Charttechnik) ganz klare Verschwörungstheorie!

  6. Ich bin schon seit mehreren Jahrzehnten an der Börse aktiv, aber wenn ich immer wieder den „Bullshit“ hören muss von seit Monaten steigenden Rohstoffpreisen frage ich mich, ob meine „Welt“ eine gänzlich andere ist als die aller „Fachleute“ aus dem Rohstoffmarkt, Ich sehe seit langer Zeit nur eine starke längerfristige Performance bei Öl und Kupfer, seit kurzem auch ein wenig bei Nickel. Für mich ein „bisschen wenig“, um von einer Hausse im Rohstoffmarkt zu sprechen, andere wichtige Industriemetalle wie Silber und Platin „kleben“ fast schon am Boden und fallen in den letzten Wochen schon exzessiv, obwohl sie doch eigentlich einen Hype schon seit langer Zeit bspw. im Batteriemarkt oder Photovoltaik- Bereich zeigen müssten. Jetzt komme mir bitte niemand mit Sentiment oder US-Kurs-Treasuries, wäre sehr dünn als Argument. Auch von einer Hausse bei Agrarprodukten zu sprechen, finde ich fast schon lächerlich. Man vergisst oft darüber, von welchen Preisen viele, viele Jahre lang, all die Rohstoffe kommen

    1. Hallo zusammen, soweit bekannt sind die Preisanstiege der Materialien bis jetzt fast nicht auf physische Käufe begründet. Das heißt, die ganzen Preisanstiege speziell für Materialien sind Spekulationsgelüste. Sie weisen perse also noch nicht einmal auf eine wahnsinnig florierende Wirtschaft hin. – Bitte in die jeweils eigene These integrieren. ( für den letzten Satz ein 😉)

    2. Hinweis am Rande, soweit nicht schon bekannt:
      Platin steht bzgl Katalysatoren in stärker Konkurrenz zu Palladium und wurde teilweise ersetzt. Das erklãrt den Verfall.

  7. @Man on the Mars
    Herr Peter Sallister, führen Sie jetzt neben Lockdown-indizierten Selbstgesprächen und paranoid-traumatischen Albtraumschleifen schon fiktive Interviews am Computer?
    Ja.

  8. Immer wieder erstaunlich, wie sich die Experten ereifern und prognostizieren. Dies kann man auch als kognitive Ignoranz oder Markt-, Lebensblindheit umschreiben! Eine Selbstillusion, um sich nicht eigenhändig zu „entlassen“!? Man stelle sich den Kapitän des Jumbo vor, dem der „AutoPilot“ alles abnimmt. Er könnte auch abspringen und das Ding würde trotzdem fliegen, selbst, landen! Kann man diese Analogie begreifen!? Wir befinden uns in der absoluten Totalität („AutoFed“) in der Branche. Die Märkte wurden von der Finanzkrake (FED/BIZ) gekapert und zwar unwiederbringlich. Eine gewohnte „Normalität“ (Marktgeschehen) wird nicht mehr kommen! Können !!! Alle roten Linien wurden überschritten. Was wir haben, ist die Endzeit des analogen FIAT SchuldGeldSystems. Alles wurde/wird manipuliert. Man kann da Glück haben oder nicht, aber, was tatsächlich vorrauszusagen (ich habe da so meine Theorie), kann KEINER.

  9. Nachtrag: Die Energiewende braucht Rohstoffe wie noch nie.
    Googeln: NEUER SUPERZYKLUS, DIE ENERGIEWENDE TREIBT DIE ROHSTOFFRALLY. Die Inflationsleugner werden es schwierig haben in nächster Zeit, oder wollen die Notenbanken auch noch alle Rohstoffe aufkaufen um die Preise zu drücken.

  10. Wenn schwarze Schwäne mutieren, bleibt nur noch die HODL-Krypta…

  11. …als ultimativer Zufluchtsort. Dort lässt sich ggf. auch wunderbar für den Zinsbuckel beten… ;-)

  12. Die Baisse könnte beginnen.Der Fall der Kryptos als Konterindikator ( immer am Wochenende) teilweise wieder zweistellig bringt die Träumerwährungen wieder auf das Niveau von anfangs Februar.Alle die seit anfangs Februar gekauft haben dürften trotz des Riesenhype im Minus liegen.Auch die Aktien- Callkäufer der letzten Tage müssen sich von sicheren Gewinnen verabschieden.
    Zudem hat sich der sicherste Konterindikator mit seiner immergleichen Platte @ Roland wieder gemeldet

    1. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es zumindest die nächsten Wochen mal stärker nach unten geht. Bin auch schon seit 25 Jahren dabei und bisher wurde noch jeder „Wahnsinn“ auch wieder korrigiert, obwohl niemand daran glaubte und sich jeder sicher war, dass es nur noch die Richtung nach oben gibt. Auch die Tatsache, dass in Amerika demnächst der Steuerstichtag für die „erwirtschafteten“ Gewinne der Privat-Trader ansteht, dürfte viele zu Verkäufen veranlassen, um bezahlen zu können. …und von den wieder beginnenden Kriegs-Treibereien von Biden ganz zu scheigen (man kann von Trump halten, was man will, aber „kriegstechnisch“ war er der erste Präsident seit 50 Jahren, der keinen Krieg angezettelt hat).

  13. Interessanter Beitrag für alle Blasenleidenden.
    Googeln. WIR SEHEN AKTUELL VIELE BLASEN.

  14. Neuste Aussage von Powell: Ihr könnt mir alle mal den Zinsbuckel runterrutschen!

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