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Gold/Silber

Aktienmärkte: Warnsignale nehmen zu – worauf jetzt zu achten ist!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte stehen heute unter starkem Druck – auch gestern ging es bereits nach unten, wenngleich weniger dynamisch. Was sind die zentralen Treiber des Abverkaufs? Vor allem vier Faktoren stehen für die Risikoaversion derzeit im Vordergrund:

1. Die Stimulus-Gespräche zwischen US-Republikanern und US-Demokraten scheinen weiter nicht wirklich erfolgreich zu sein, wie gestern US-Finanzminster Mnuchin einräumte (und damit eine erste Abverkaufs-Welle eingeleitet hatte)

2. Die dynamisch steigenden Zahlen von Corona-Infizierten – heute mit dem höchsten Wert in Deutschland seit Beginn der Coronakrise (daher der Dax heute unter Verkaufsdruck aus Furcht vor neuen Lockdwon-Maßnahmen durch die Politik). Fast überall steigen die INfektionszahlen und Hospitalisierungen, nich tnur in Europa, sondern auch in den USA

3. Die schwindende Aussicht auf einen bald verfügbaren Impfstoff – nachdem Tests von Astra Zeneca, Johnson & Johnson sowie Elli Lilly abgebrochen werden mussten

4. Die nur zwischenzeitlich verdrängte Unsicherheit bezüglich der kurz bevorstehenden US-Wahl – vor allem die Sorge, dass der Ausgang angefochten werden könnte (von Donald Trump)

Aktienmärkte: Warnisgnale – US-Staatsanleihen und US-Dollar vor Anstieg

Die Warnsignale für die Aktienmärkte häufen sich: das gilt vor allem für die Entwicklungen beim als sicherer Hafen fungierenden US-Anleihemarkt für Staatsanleihen. In dem maßgeblichen ETF, das länger laufende Staatsanleihen abbildet, wurden gestern extrem hohe Volumina gehandelt. Die Renditen fielen (als Ausdruck verstärkter Nachfrage nach dem sicheren Hafen) – heute setzt sich diese Entwicklung fort.

Weitere Warnsignale gehen von einer charttechnisch bullischen Formation beim Volatilitäts-Index VIX aus – sowie einer ähnlich positiven Ausgangslage für den zweiten sicheren Hafen, den US-Dollar.

Damit hat sich das Sentiment der Aktienmärkte schnell verändert: von noch am Montag „es gibt keine Risiken – alles  ist bullisch“ (siehe dazu die Aussagen von Sven Henrich) zu aktuell „was kommt nun auf uns zu“.

Noch sind auch bullische Szenarien für die Aktienmärkte möglich – wie Michael Silva in folgendem Video zeigt. Aber die Warnsignale sind greifbar und treten aktuell gehäuft auf- das gilt auch für Edelmetalle wie Silber und Gold:

Die Entwicklungen bei US-Staatsanleihen und dem US-Dollar als Warbsignale für die Aktienmärkte

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    franco33

    15. Oktober 2020 13:31 at 13:31

    Muß in diesem Zusammenhang noch einmal die Korrelation von Corona und Börse ansprechen.
    Wie man auch immer zu Corona stehen sollte – unbestreitbar sind die Auswirkungen von Corona auf den Finanzmarkt.
    Realistisch ist schon,daß Corona-Virenstämme auch Bestandteil vom Grippevirus ist.
    Nur gibt es weltweit Malaria,Cholera,Denge Fieber und vieles mehr.
    Die Länder in denen diese Krankheiten präsent sind haben nicht monatelang ihre
    Menschen nach Hause geschickt und ihre Wirtschaft blieb davon eher langfristig
    unberührt.
    Aktuell ist kaum bestreitbar,daß die Weltwirtschaftsordnung in dieser Form in den letzten Zügen liegt und so bleiben natürlich extrem hohe Unsicherheiten in Bezug auf Renten,Krankenversorgung etc. Wenn allerdings die Menschen ihr Schicksal wieder aktiv
    selbstbestimmt in die Hände nehmen würden,könnten wir eine sozialistische Diktatur,die
    Hand in Hand mit den Interessen des Großkapitals arbeitet verhindern.
    Ob allerdings nunmehr nach 30 Jahren Wiedervereinigung es noch ausreichend diesen
    „Menschentyp“ gibt – darin bestehen große Zweifel.

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Gold/Silber

Warum der Goldpreis nach einem Biden-Sieg kräftig ansteigen könnte

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis ist gestern weiter gestiegen auf bis zu 1.931 Dollar im Hoch. Heute Vormittag fällt er ein klein wenig zurück auf 1.917 Dollar. Aber er hält sich (unglaublich aber wahr) nach einer wochenlangen Qual um die 1.900 Dollar nun deutlich über dieser Marke. Seit Tagen schien es mit dem Goldpreis aufwärts zu gehen, weil die Hoffnungen zunahmen, dass es in Kürze eine Einigung in Washington DC geben würde für ein neues billionenschweres Konjunkturpaket.

Aber aktuell sieht es nicht nach einer Einigung aus. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat hat durchblicken lassen, dass er vor der Wahl keine Abstimmung mehr über ein neues Stimulus-Paket zulassen will. Also egal ob sich Demokraten und Trump-Administration nun doch noch einigen, wird es vor der Wahl Anfang November wohl nichts mehr werden. Ein neuer Billionen-Stimulus würde bedeuten, dass die Wirtschaft angekurbelt würde, und damit tendenziell auch die Inflation in den USA steigen würde. Hinzu käme natürlich ein dramatischer weiterer Anstieg der US-Staatsverschuldung. Beides wäre gut für den Fluchthafen Gold, und der Goldpreis könnte wahrscheinlich profitieren.

Warum der Goldpreis kräftig zulegen könnte

Aber da dieses Szenario kurzfristig offenbar nicht funktioniert, schwächelt der Goldpreis heute. Aber wo die Stimulus-Hoffnung gerade abzuflauen scheint, da flammt sie gleich schon wieder auf. Denn es ist kein Geheimnis. Wie auch die SPD in Deutschland stärker als die CDU, so tendieren auch die Demokraten in den USA eher dafür deutlich mehr Schulden zu machen und mehr Staatsausgaben zu tätigen – die blinde Gläubigkeit an den Nachfrage-Push! Wo die Republikaner an ein „kleines Sümmchen“ denken, da haben Joe Biden und die Demokraten offenbar viel Größeres im Sinn.

So merkt der Commerzbank-Analayst Daniel Briesemann heute früh an, dass mit der US-Wahl die Karten neu gemischt werden. Sollte Joe Biden neuer US-Präsident werden und die Demokraten die Mehrheit im Senat erobern, könnte laut Daniel Briesemann ein noch viel größeres Fiskalpaket auf den Weg gebracht werden – die Rede sei von 5 Billionen US-Dollar. Davon sollte der Goldpreis grundsätzlich profitieren.

Meine Anmerkung dazu: Nehmen wir an Joe Biden gewinnt wirklich die Wahl. Dann gäbe es erst noch eine wochenlange Übergangsphase, bevor er wirklich als Präsident vereidigt wird. Dennoch könnte der Goldpreis nach Verkündung des Wahlergebnisses Anfang November nach oben springen, wenn konkreter verkündet wird, welchen Mammut-Stimulus er im Sinn hat. Es würde den US-Dollar womöglich weiter schwächen und den Goldpreis stärken.

US-Dollar

Wo wir schon beim US-Dollar angekommen sind. Seine Schwäche hatte jüngst dem Goldpreis nach oben geholfen. Von Montag früh bis gestern Abend war der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) deutlich gefallen von 93,75 auf 92,46 Indexpunkte. Seitdem konnte er auf dem Weg nach unten eine Pause einlegen und notiert jetzt bei 92,69 Indexpunkten. Dies hat für den jüngsten Rücksetzer im Goldpreis gesorgt. Im Chart sehen wir den Goldpreis-Verlauf der letzten 30 Tage. Ist die Marke von 1.900 Dollar nun wirklich, aber so richtig nachhaltig nach oben überlaufen worden? Und geht es nach einem möglichen Biden-Sieg wirklich kräftig bergauf?

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf der letzten 30 Tage

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