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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis bildet Boden – aktuelle Gründe und mögliche neue Rally?

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis hat es derzeit endlich mal geschafft nach den starken Verlusten der letzten Wochen einen Boden auszubilden. Aber erstmal der Hinweis: Wir wollen hier nicht gleich nach einer winzigen Erholung die nächste Rally ausrufen – und wir haben auch keine Glaskugel. Aber in diesem Augenblick sieht es gar nicht mal so schlecht aus für eine Stabilisierung des Edelmetalls.

Goldpreis mit vorsichtiger Bodenbildung

Der US-Dollar (Dollar-Index) läuft seit zwei Tagen seitwärts. Die Rendite für zehn Jahre laufende Staatsanleihen ist seit vorgestern von 1,95% auf aktuell 1,83% gefallen. Somit sind Zinsanlagen in Relation zu Gold ein wenig unattraktiver geworden. Vergleicht man den Dow 30 aktuell mit dem Handelsstart vor zwei Tagen, dann liegt er exakt auf dem selben Niveau. Seit Dienstag Nachmittag ist der Goldpreis aber von 1.450 auf jetzt 1.465 Dollar gestiegen. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 1. November. Da notierte er noch bei 1.514 Dollar.

Goldpreis seit dem 1. November

Dollar und Anleihen sprechen ein wenig für den leicht steigenden Goldpreis. Auch verdunkelt sich der Himmel beim Handelskrieg mal wieder in wenig. Diesmal gibt es negative Aussagen aus China (hier nachzulesen). Mehr globale Unsicherheit hilft Gold auch beim Ansteigen. Natürlich kann sich das Blatt wie so oft in den letzten Wochen jederzeit wieder wenden durch positive Aussagen von Donald Trump oder chinesischen Offiziellen. Aber momentan wirkt es so, als könne der Goldpreis seit Dienstag einen Boden ausbilden. Aber weiterhin sollte man diesen Boden nicht als Fels in der Brandung betrachten.

Achtung Hongkong

Achtung Achtung, man sollte verschärft auf das Chaos in Hongkong achten! Der Widerstand der Straße gegen Festland-China hat keinesfalls nachgelassen, wie Sie zum Beispiel bei diesem Bericht der South China Morning Post sehen können. Ganz aktuell gibt es Aussagen von Chinas Präsident Xi Jinping. Es sei derzeit am Wichtigsten die Ordnung in Hongkong wiederherzustellen. Was kann das bedeuten? Seit Monaten schwelt dieser Konflikt, und jederzeit könnte das Militär eingreifen. Kommt es nun zu diesem Einsatz? Das könnte vor allem die US-Administration um Donald Trump auf den Plan rufen, der den Handelskrieg gegen China schlagartig verschärfen könnte. Der Goldpreis würde dann wohl gut ansteigen im Sinne des Risk Off Trades (Flucht in die Sicheren Häfen). Eine schnelle Rally wäre möglich. Auf investing.com werden aktuell übrigens Gründe genannt, warum der Goldpreis langfristig wieder ansteigen könnte. Ein Blick in den Text lohnt sich (bitte hier klicken).

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    14. November 2019 18:13 at 18:13

    Boden? Ganz dünnes Eis, ganz dünnes Eis!

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    Lausi

    14. November 2019 21:16 at 21:16

    @ Zimmermann: Charttechnisch sieht es für Gold doch gar nicht so schlecht aus. Meiner Meinung nach stehen die Chancen nicht schlecht, dass jetzt das vorläufige Tief erstmal erreicht wurde. Das Eis könnte also deutlich dicker werden.

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Devisen

Rüdiger Born und Andre Stagge mit Blick auf Dax, Gold, Euro, Öl

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Rüdiger Born und Andre Stagge melden sich im folgenden Video direkt vor der Frankfurter Börse. Laut Andre Stagge steckt die Börse derzeit kräftig im Sommerloch. Seit Montag steckt der deutsche Markt in einer Handelsrange. Gold sei derzeit spannender. Der Euro sei fürs Trading einen Blick wert. Beim Trading im Öl hat er einen interessanten Handelsansatz. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Gold/Silber

Goldpreis zeigt mit 1.813 Dollar echte Stärke – die aktuelle Lage

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Der Goldpreis konnte gestern Mittag die 1.800 Dollar-Marke überschreiten. Wir fragten dann auch zeitnah, ob jetzt die Post abgehen würde auf dem Weg nach oben. Denn bei großen runden Kursmarken ist es oft so, dass Shorties Verlust-Stops einbauen, und Long-Spekulanten, die einsteigen wollen, legen knapp oberhalb solcher Marken gerne Kauf-Stops-Orders, um in den steigenden Markt reinzukommen. Gestern konnte der Goldpreis dann in der Tat zügig weiter laufen, und stieg in der Spitze bis auf 1.818 Dollar. Dieses erhöhte Niveau kann der Markt bis jetzt mit aktuell 1.813 Dollar halten. Der Chart am Ende des Artikels zeigt den Goldpreis-Verlauf (rot-grün) seit Ende 2019 im Vergleich zum Dow Jones-Index (blau). Gold hat sich in der Krise bis dato als sehr robust erwiesen.

Goldpreis zeigt Stärke

Gold zeigt seit Tagen und Wochen Stärke. Angefacht wird sie durch einen US-Dollar (sichtbar im US-Dollar Index), der seit dem 30. Juni immer weiter fällt, nämlich von über 97,75 Indexpunkten auf jetzt 96,39. Auch wird dem Edelmetall jüngst weiter Auftrieb verliehen durch gestrige Aussagen des Chefs der Atlanta Fed Raphael Bostic, wonach dass sich die wirtschaftliche Erholung in den USA verzögern könnte. Auch die weltweite Zunahme der Corona-Infektionszahlen sorgt für zunehmende Ängste. Dazu Zinsen sind auf Null, Gelddrucken und neue Schulden ohne Ende. Der perfekte Mix für einen steigenden Goldpreis. Markus Fugmann hat die Lage rund um das Edelmetall jüngst in seinem Markgeflüster besprochen (hier ansehen). Und das folgende Thema ist in aller Munde. Zahlreiche Investoren kaufen keine Gold-Futures oder physisches Gold als Münze. Nein, größtenteils fließen die Anlegergelder in die börsengehandelten Gold-Fonds (ETF). Die Zuflüsse sind enorm. Der folgende Chart zeigt den ansteigenden Berg an mit Gold hinterlegten ETF, parallel dazu der steigende Goldpreis.

Analystenkommentare

Jasper Lawler von der London Capital Group erwähnt, dass der Goldpreis am späten Mittwoch 1.818 Dollar erreichte. Die unmittelbare Quelle der Gewinne seien ein schwächerer US-Dollar und zunehmende Corona-Zahlen. Aber der grundsätzliche Grund für die Hausse am Goldmarkt liege seiner Ansicht nach im schieren Ausmaß der Interventionen der Zentralbanken und der daraus resultierenden Währungsabwertungen. Naeem Aslam von Avatrade, meint, dass die Entwicklung im Goldpreis durch den Zufluss in Gold-ETFs unterstützt werde. Das aktuelle Momentum des Edelmetallpreises zeige, dass Händler den Goldpreis wahrscheinlich unterstützen werden. Die Tür für den Goldpreis steht weit offen um ein neues Allzeithoch anzustreben.

Milan Cutkovic, Marktanalyst bei AxiTrader, meint dass der Goldpreis nicht zu stoppen sei. Die starke Nachfrage sei auch ein Zeichen dafür, dass viele Investoren trotz steigender Aktienkurse einen sicheren Hafen suchen würden. Ipek Ozkardeskaya von Swissquote sagt heute, dass sich die Nachfrage nach Safe-Hafen-Vermögenswerten festige, mit zunehmenden Zuflüssen in US-Treasuries, Schweizer Franken und Gold. Der Goldpreis habe den Widerstand von 1.800 Dollar durchbrochen, und habe sich bei Stopps auf einem Niveau von 1.820 Dollar erholt. Unabhängig davon, ob das sich verstärkende positive Momentum im Gold auf die rutschigen Risikomärkte oder auf steigende Spekulationen zurückzuführen sei. Dass der Anstieg bis auf 2.000 Dollar reichen könnte, sollte das Gefühl, dass Gold in einem zu kurzen Zeitraum zu schnell gekauft worden sein könnte, kurzfristig zu einer Pause ermutigen. Je höher der Preis einer Unze ist, desto größer sei das Risiko einer scharfen Abwärtskorrektur.

Chart zeigt Verlauf von Goldpreis gegen Dow Jones als CFD

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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis überschreitet 1.800 Dollar – geht jetzt die Post ab?

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Während der Gold-Future (August-Laufzeit) schon Ende Juni die Marke von 1.800 Dollar überschritten hatte und dann seit gestern nachhaltig über der Marke notiert (aktuell 1.812 Dollar), so hatte sich der Goldpreis in der Kasse noch geziert. Aber jetzt  läuft Gold über die 1.800 Dollar-Marke mit aktuell 1,801 Dollar.

Geht jetzt die Post ab im Goldpreis?

Über die Gründe für den steigenden Goldpreis (heute früh noch 1.795 Dollar) hatten wir vorhin schon etwas ausführlicher geschrieben (mehr dazu hier). Jetzt stellt sich die rein börsentechnische Frage: Geht in Kürze die Post ab? Haben Trader, die Short in Gold sind, knapp oberhalb der runden Marke von 1.800 Dollar Kauf-Stop-Orders platziert zwecks Verlustbegrenzung? Und kommen noch Long-Spekulanten hinzu, die sich ebenfalls mit Kauf-Stop-Orders in den steigenden Markt reinstoppen wollen, wie man es im Trader-Slang so schön sagt?

Dies könnte für einen weiter rasch steigenden Goldpreis sorgen. Aber oft sieht man auch andere Phänomene. Denn manchmal prallen Preise, wenn sie wichtige, große runde Marken überschreiten, für eine gewisse Zeit wieder zurück unter diese Marke, und steigen dann später weiter kräftig nach oben. Der Drang für einen weiter steigenden Goldpreis scheint da zu sein. Im Chart sieht man den Preisverlauf in der Kasse seit Montag früh.

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis seit Montag früh

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