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Gold/Silber

Aktuell: Trump twittert über Phase 1 Deal Unterschrift- Goldpreis fällt

Claudio Kummerfeld

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am

Donald Trump twittert über den Phase 1 Deal, und der Goldpreis fällt

Donald Trump twittert, und das ganz aktuell. Er werde den Phase 1 Deal mit China am 15. Januar im Weißen Haus unterschreiben. Dazu würden auch hochrangige Vertreter aus China anwesend sein. Zu einem späteren Zeitpunkt werde er nach Peking reisen, um dort Gespräche über die Phase 2 zu beginnen. Also… glaubt man Donald Trump, geht es voran mit der Entspannung rund um den Handelskrieg! Der Markt reagiert darauf aktuell. Der Dow 30 steigt um 65 Punkte. Aber der Goldpreis fällt spürbar. Das ist nachvollziehbar. Durch diese plötzliche Trump-Zusage zur Entspannung im Handelskrieg sollten im neuen Jahr risikoreiche Anlagen wie Aktien wieder attraktiver werden. Somit werden Anlagen im „Sicheren Hafen“ namens Gold weniger attraktiv. So fällt der Goldpreis ganz aktuell von 1.522 auf bis zu 1.517 Dollar. Rutscht er weiter ab in den letzten Stunden des Jahres?

Erst vor wenigen Stunden hatten wir über die aktuelle Lage im Gold berichtet. Die Stimmung bleibt grundsätzlich positiv. Der aktuelle Tweet von Donald Trump könnte allerdings für einen Dämpfer sorgen, der sich aktuell im leicht fallenden Goldpreis zeigt. Doch nur ein Dämpfer, und der Goldpreis tendiert im neuen Jahr weiter aufwärts, weil der US-Dollar immer schwächer wird? Im Chart sieht man den Goldpreis-Verlauf in Dollar seit gestern früh.

Goldpreis Verlauf seit gestern früh

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    31. Dezember 2019 16:12 at 16:12

    Super! Der erste Teil eines umfassenden Handelsabkommens mit China soll am 15. Januar im Weißen Haus unterzeichnet werden.

    Das wird die Märkte zu Monatsanfang nochmals pushen. Das Dump-Money wir auch noch unterstützen. Herz was wills du mehr.

    !!! Allen ein Gesundes Neues Jahr 2020 uund auf weiter steigende Kurse !!!

  2. Avatar

    Sven

    31. Dezember 2019 17:05 at 17:05

    Jetzt werden die Algos auf Phase 2 programmiert und dann gibt es wieder jeden Tag die Meldung, man ist kurz vor dem Abkommen. Die nächsten Rallys sind damit eingetütet. Easy money.

  3. Avatar

    Ice 9

    31. Dezember 2019 17:13 at 17:13

    Erinnert langsam an den Eröffnungstermin vom Berliner Flughafen.

  4. Avatar

    Joachim

    31. Dezember 2019 17:59 at 17:59

    Gut gemeint von „se Donald“ zum Start des letzten Börsentags im Jahr. Kurzfristig hats geholfen, nach wenigen Stunden ist schon wieder alles verpufft bei geringem Volumen.
    Die Meldung wird aber zeitnah im nächsten Börsenjahr für gute Stimmung und die gewohnte Hoffnung zumindest bis zum 15. Jänner sorgen…neues Jahr, alte Muster…und Gold will partout nicht runter, als ob wir Verfallstag hätten…
    Wünsche dem FMW-Team und allen Lesern ein gutes und gesundes 2020.

  5. Avatar

    Lausi

    31. Dezember 2019 19:39 at 19:39

    Einen großen Sprung bei den US-Indices kann ich nicht erkennen – auch keinen (großen) Rutsch bei Gold. Zeigen die Tweeterein von Trump und die ewigen Deal-Ankündigungen vielleicht erste Abnutzungserscheinungen? Was ich aber sehe ist, dass der Dow Jones an der oberen Kante eines Trendkanals angekommen ist. Somit bleibe ich dabei, dass die Aktienkurse im Januar erstmal kräftig abschmieren werden. Vielleicht kommt sie ja doch noch, die mark(t)erschütternde Trumpete ;-) In diesem Sinne allseits einen guten Rutsch und beste Wünsche für 2020!

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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