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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    asyoulike

    23. Oktober 2020 16:06 at 16:06

    Moin, moin,

    wie vor vielen Jahrzehnten. Da jubelten die Dt. Wochenschauen auch bis zum Endsieg. Der fiel aus bekannten Gründen aber aus. Aber es ist immer das Gleiche, Vorwärts immer, Rückwärts nimmer. Hinterher sind wir alle schlauer. Das wird auch für dieses Schuldgeldsystem gültig sein. Und alle werden sagen, das habe ich doch geahnt. Na dann.

  2. Avatar

    Quintus

    23. Oktober 2020 17:14 at 17:14

    „Jetzt stellen wer uns mal janz dumm“….
    Hat Brüssel nicht soeben aktuell eine „Sozial-Anleihe“ mit dem wohlklingenden Namen SURE in Höhe von 100 Milliarden Euro lanciert? Offiziell zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der EU? „The European instrument for temporary Support to mitigate Unemployment Risks in an Emergency“. ?
    Diese Anleihen werden mit einer negativen Rendite ausgegeben, diese rentieren jedoch etwas weniger negativ als Bundesanleihen und werden daher reißenden Absatz finden. Unbedarfte fragen sich nun, warum Geld der EU als Kredit geben, wenn man nach 10 oder 20 Jahren weniger zurückbekommt und draufzahlt?
    So „logisch“ denken nur Naivlinge, die dieses „selbstlose“ Geschäft nicht verstehen, denn was die Investoren am Morgen kauften haben sie am Nachmittag auf dem Sekundärmarkt über das Gratisgelddruckprogramm an die EZB mit einem kleinen Gewinn verkaufen können.
    Die EZB druckt neues Geld und kauft die Schulden der EU.
    Die fünf Investmentbanken, die diesen Verkauf leiten – unter anderem Barclays, eine Bank mit Sitz auf der britischen Insel (war hier nicht so etwas banales wie der Brexit?), gehört – werden sich freuen, ca. 20 Millionen € an Gebühren dafür zu erhalten.

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    Bankenkrisler

    23. Oktober 2020 17:16 at 17:16

    Das klingt ja langsam, wie journalistische Insolvenzverschleppung. Pleitewellen und in der Folge die Bankencrashs werden seit Jahren prognostiziert, besonders gebündelt und konzentriert wieder seit Frühjahr 2020. Experten haben sich nach Jahren andauernder Fehlprognosen zuletzt definitiv auf den Herbst festgelegt:
    https://finanzmarktwelt.de/markus-krall-der-crash-kommt-doch-im-herbst-wirklich-178228/

    Also warten wir ab, ob meteorologisch bis 30. November oder kalendarisch bis 20. Dezember. Sollte es dann noch immer nicht soweit sein, dürfen wir die Experten und Kenner der Materie getrost als Scharlatane abtun.

    • Avatar

      Lausi

      23. Oktober 2020 20:15 at 20:15

      Nicht so ungeduldig – 2021 wird’s schon werden! Meine Hypothese: Den Mayas ist ein Zahlendreher unterlaufen…

    • Avatar

      Martin

      24. Oktober 2020 10:47 at 10:47

      @Bankenkrisler ich würde den schwarzen Peter nicht unbedingt den Journalisten bzw Crashexperten zuschieben. Im Grunde haben die Kritiker ja nicht unrecht. Nur die fehlende Pleite zeigt eine andere Problematik auf. Nun kann man immer mehr erkennen, wie in der Wirtschaft gedeckt durch die korrupte Politik Pleiten durch Bilanztricks und Verschleierung am Leben gehalten werden. Nominal haben die Crashexperten recht, die Banken sind/wären faktisch Pleite, wie auch viele andere Unternehmen. Es wird eben nur zwanghaft verhindert.

  4. Avatar

    Incamas SRL (@incamas)

    23. Oktober 2020 19:57 at 19:57

    Guntram Wolff, Direktor des Brüsseler Thinktanks Bruegel spricht aus, was viele Experten befürchten: „Es ist wahrscheinlich, dass wir in den kommenden Monaten wieder über Bankenrettungen reden werden. Die Frage ist lediglich, wie groß die Bankenkrise werden wird.“ Laut Bundesbank wäre die damit einhergehende Abwärtsspirale besonders gefährlich.

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    D. Webre

    24. Oktober 2020 09:06 at 09:06

    Die Notenbanken sind jetzt die Bad-Banks – und gut ist es.
    Solange es keine Bestrebungen gibt, die verbrieften Kredite abzulösen, lagert das Papier eben auf der Müllhalde der Zentralbank.
    Solange das, diesen Schulden gegenüberstehende, Geld nicht in den Kreislauf der Realwirtschaft fließt, gibt es auch keine Inflation.
    Hierfür sehe ich jetzt auch keinen zwingenden Grund, denn dieses Geld ist ja schon „verbraten“, bzw. lagert irgendwo, ohne in Konsum umgesetzt zu werden, und die Notenbanken haben keinerlei Absicht die Schulden einzutreiben.

    Kritisch wird es erst, wenn der große Cash-In in Form von Sachwerten (Grund, Wald, Wasser, Betriebskapital von insolventen Firmen, Edelmetallen, Immobilien etc.) kommt.
    Sehr große Vermögen werden dann am Ende der Umverteilungsspirale diese Sachwerte aufsaugen können, während hingegen kleinere und mittlere Vermögen verpuffen (Geldinflation trifft auf vorläufige Sachwert-Deflation).

    Vielleicht sollte man zwei Sorten von Geld wie im Casino einführen:
    Wenn man am Finanzmarktcasino spielen will, muss man sich mit dem Geld A, welches auf der wertschöpfenden Realwirtschaft genau eines Landes basiert, Spielchips vom Geldtyp B kaufen. Damit könnte man dann völlig steuerfrei und ungehemmt zocken. Wer aber am Ende dann wieder Casino-Geld vom Typ B in realwirtschaftliches Geld vom Typ A umtauschen will, muss dann Steuern bezahlen und kann nur zu dem, immer wieder neue festzulegenden, Kurs A zu B umtauschen.

    Im Grunde genommen gibt es das ja schon.
    Es ist das Bargeld.
    Merken Sie was?

    Eine der größten „Besonderheiten“ des Bankensystems ist nämlich, dass Banken über Kreditvergabe Geld schöpfen können, und zwar unabhängig von irgendeiner Notenbank – solange dieses Giralgeld innerhalb einer Bank bzw. eines Bankensystems verbleibt und kein Umtausch notwendig wird. Und wenn man sich verzockt hat, bündelt man die Papiere und verkauft sie an Ahnungslose, die dann mit realwirtschaftlichem Geld „ausgebailt“ werden.

    Die Investmentbanken betätigen sich am Kapitalmarkt.
    Die Verbraucherbanken haben die Schnittstelle zur wertschöpfenden Realwirtschaft.

  6. Avatar

    MIke Lohmann

    24. Oktober 2020 13:44 at 13:44

    Bitte wie sollen Banken Bilanzprobleme haben wenn alle Schulden und Schuldner durch Zinslose Anleihen über die EZB wieder refinanziert werden und auch diese langen Laufzeiten wieder und wieder und wieder dann erneut durch Nullzins-Anleihen refinanziert werden…
    Nur gut, dass dies endlich Digital erfolgt, ansonst sämtliche Wälder der Erde für das Drucken von Gratisgeld abgeholzt werden müssten. So gesehen sind die Notenbanker tatsächlich grün bis hinter die Ohren geworden und denken nachhaltig, nicht?

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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am

„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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