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Banken in Europa: Die Aufseher sind frohen Mutes – Halleluja!

Banken in Frankfurt

Die BaFin veröffentlicht dieser Tage reihenweise Infos rund um aufsichtsrechtliche Themen. Denn während der Coronakrise ist jede Menge los. Ins Auge gefallen ist uns da eine Info der BaFin, die man von der europäischen Bankenaufsicht (EBA) sozusagen für die deutschen Leser weitergereicht und übersetzt hat. Unscheinbar und relativ langweilig kommt die Info auf den ersten Blick daher. Aber wenn man darüber nachdenkt… auf die Banken in Europa rollt in den nächsten Monaten und wohl auch Jahren eine beispiellose Welle von Unternehmensinsolvenzen und somit Kreditausfällen zu. Dagegen waren die Dotcom-Blase und die Finanzkrise 2008 nicht mal ein laues Lüftchen.

Banken gut aufgestellt?

Von daher ist es schon interessant zu sehen, wie sehr sich die Bankenaufsicht in Europa mit der Kernfrage der Krise (aus finanzieller Sicht) beschäftigt – nämlich wie viele Kreditausfälle die Banken in den nächsten Monaten zu verkraften haben. Sind es nämlich zu viele, ist irgendwann kein Eigenkapital mehr da, womit man Verluste im Kreditgeschäft ausgleichen kann. Und dann haben wir alle als Teilnehmer in diesem Finanz- und Wirtschaftssystem ein Problem! Gestern hat die BaFin die frohe Kunde der EBA verkündet, dass die Banken in Europa wegen „solider Kapitalpositionen gegen Corona gewappnet“ seien. Es geht um das vierteljährliche „Risiko-Dashboard“ mit Daten des vierten Quartals 2019. Auf Basis von Daten zu Ende Dezember 2019 schließt man also, dass die Banken in der Eurozone derart solide sind, dass das mit der Coronakrise schon irgendwie hinhaut? 147 Banken in der EU wurden in der Analyse der EBA berücksichtigt, die 80 Prozent des Bankensektors ausmachen.

Im Vorfeld der Coronakrise haben sich laut EBA die Eigenkapitalquoten und die Qualität der Aktiva bei den Banken in der EU verbessert. Die Eigenkapitalrendite habe sich jedoch weiter verschlechtert. Die harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) erreichte Ende Dezember 14,8 Prozent nach 14,4 Prozent im dritten Quartal 2019. Solide Kapitalpositionen sollten die europäischen Banken aus Sicht der EBA in die Lage versetzen, die erwarteten Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern und Kredite an die Wirtschaft zu vergeben. Die jüngsten Aufsichtsmaßnahmen würden einen effizienten Einsatz der Kapitalpuffer durch die Banken sicherstellen. Auf eine solide Eigenkapitalbasis ziele auch der Stopp von Dividendenzahlungen ab, so die EBA. Die Quote der notleidenden Kredite (Non-performing Loans – NPL) ging weiter von 2,9 Prozent auf 2,7 Prozent zurück – trotz insgesamt sinkender Darlehen und Kredite, wie die EBA ausführt. Weitere Infos im Wortlaut:

Auch die IFRS-9-bezogenen Zahlen zur Qualität der Vermögenswerte verbesserten sich. So ist der Anteil der Aktiva der Stufe 2 von 6,9 Prozent auf 6,8 Prozent gesunken, der Anteil der Aktiva auf Stufe 3 ist von 3,3 Prozent auf 3,1 Prozent gesunken. Künftig ist laut EBA zu erwarten, dass sich die Qualität der Vermögenswerte weiter verschlechtert, obwohl geld- und fiskalpolitische Konjunkturprogramme oder Schuldenmoratorien die Banken und ihre Kunden entlasten. Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity – RoE) ging im vierten Quartal um 80 Basispunkte auf 5,8 Prozent zurück. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost to Income Ratio) der Banken stieg von 63,3 Prozent auf 64 Prozent. Die Nettozinsmarge blieb mit 1,45 Prozent auf sehr niedrigem Niveau.

Wird das reichen?

Tja, was kann man dazu sagen? Vor allem die etwas gestiegene Eigenkapitalquote ist natürlich ein klein wenig positiv zu bewerten. Aber die spiegelt ja nicht das tatsächliche Eigenkapital wieder, sondern nur eine für Banken abgewandelte Betrachtungsweise des Eigenkapitals. Gibt es zum Beispiel von der EBA oder der BaFin eine Aufforderung an die Banken, sich bei ihren Aktionären oder sonstigen Eigentümern rasch frisches Eigenkapital zu beschaffen, weil in Sachen Kreditausfälle bald eine verdammt große Lawine anrollen könnte? Nein, dazu kein Wort. Was sich bis Ende 2019 also getan hat, das muss reichen, zusammen mit Änderungen bei den Kapitalpuffern? Denn die EZB hat gestern bekanntgegeben, dass gelockerte Kapitalvorgaben im Zuge der Coronakrise bei den Geldhäusern in der Eurozone für milliardenschwere Erleichterungen sorgen. Allein die Senkung oder Aussetzung des Krisenpuffers zur Abfederung von konjunkturellen Abschwüngen würde den Instituten zusammengenommen Entlastungen von mehr als 20 Milliarden Euro bringen, so die EZB. Auch das zusammen mit dem etwas besseren Eigenkapital wirkt doch recht dürftig. Natürlich könnten wir uns irren, und es gibt keine gigantische Lawine von Kreditausfällen in der EU. Aber hey, wie wahrscheinlich ist das?

Die BaFin gibt den deutschen Banken zumindest kurzfristig eine optische Erleichterung in Sachen Kreditausfälle. Es geht um Stundungen von Kreditzahlungen während der Coronakrise. Wie am 24. März von der BaFin verkündet wurde, muss ein Schuldner von den Banken „nicht zwingend als ausgefallen eingestuft werden“, wenn bei einem Kredit Kapitaldienst und Zinsen in Folge des Corona-Virus gestundet werden. Das bietet wie gesagt optisch erstmal Luft, dass nicht reihenweise Kredite abgeschrieben werden müssen. Aber gut, wie viele Kredite nach den Stundungen wieder regulär bedient werden – wann wird man das genauer wissen, in den Statistiken der Banken für das 3. Quartal, also Ende Oktober?

Wir möchten an dieser Stelle das „böse Schreckgespenst“ der Bankenindustrie Markus Krall erwähnen. Er predigt seit geraumer Zeit den Crash bei den Banken um im ganzen Finanzsystem – ausgehend beim schrumpfenden Eigenkapital der Banken, weil zu viele Kredite ausfallen sollen. Bis jetzt liegt er mit seiner Prognose recht gut im Rennen (hier eine seiner jüngsten Aussagen), auch wenn man all seine Szenarien wie zum Beispiel das der anstehenden Hyperinflation nicht unbedingt teilen muss – hier mehr dazu.



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23 Kommentare

  1. Wann werden sich die „bemoosten Häupter“ in der EZB, EBA, BaFin endlich dazu durchringen zu verlautbaren, dass sie nur Sand in die Augen der EU-Bürger streuen. Ich gehe davon aus, dass Dr. KRALL in seiner Analyse im Video alles richtig darstellt und kann daraus nur ableiten, dass man offensichtlich seitens der genannten Institute auf ein Wunder hofft!
    Bitte sehen sie sich das Video zw. Min. 12.00 und 26:00 an und hören sie zu! Ich für meinen Teil musste es mehrmals anhören um es glauben zu können. ABER, es ist ja alles so super und die EU-Banken sind ja ganz toll für Krisen gerüstet (man kann es ja auch gut anhand deren Börsenkurse ablesen).
    https://www.youtube.com/watch?v=RAaMvmr1220

    1. Dr. Krall kämpft dafür, Menschen das Wahlrecht zu verweigern, wenn sie beispielsweise in Unternehmen arbeiten, die subventioniert werden, was bspw. auf die Deutsche Lufthansa, E. on, Landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, die Kurzarbeit nutzen etc. Wieso soll so Einer das Recht haben, sich öffentlich zu äußern?

      1. Das stimmt so nicht.
        Er sagt das die Führungsebene eines subventionierten Unternehmens kein Wahlrecht hat nicht die Mitarbeiter. Die Mitarbeiter können nichts dafür und sollen Wählen können.

        1. Natürlich stimmt, was ich geschrieben habe, dieser Krall will jedem das Wahlrecht verweigern, der Subventionen oder Transfer Leistungen erhält, derzeit also die Millionen Kurzarbeit er. Politiker erhalten Transfer Leistungen, dürften aber wohl weiter wähl, denn sie sollen ja dafür sorgen, dass alle, denen Krall das Wahlrecht verweigert ohne Stimme blieben.

        2. @Scheer
          Wenn Sie sich da mal nicht täuschen!
          https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Krall#Politik

          Ansonsten mal ein wunderbarer Kommentar zu der Knalltüte (hier nur ein kurzer Ausschnitt):
          Sozialisten sündigen mithin nicht nur gegen die Vernunft, sondern auch gegen Gott – sagt Markus Krall, ohne dass auch nur einer der anwesenden Einwohner von Olbernhau das einzig Richtige tut und den sozialpsychiatrischen Dienst benachrichtigt … Die Demokratie soll dem Kapitalismus nicht in die Quere kommen. Wahlen sind unberechenbar, ab und zu geschieht ja wirklich das Unerhörte und eine Mehrheit stimmt für die Interessen der Mehrheit. Um zu verhindern, dass solches Unglück geschieht, möchte Krall nicht nur den Kapitalismus ins Grundgesetz schreiben und das politische System umbauen, er will auch verhindern, dass arme Schlucker weiter im politischen Geschäft mitmischen, obwohl sie gar nicht zahlungsfähig sind. Sein Lösungsvorschlag lautet: „Ich glaube, dass jeder am Anfang der Legislaturperiode eine Wahl treffen sollte: nämlich entweder zu wählen, also das Wahlrecht auszuüben, das er hat, oder Staatstransfers zu bekommen. Also: Wer Subventionen bekommt, der darf nicht wählen. Nur der, der einzahlt ins System, darf wählen.“ Markus Krall ist so frei, der Freiheit das allgemeine Wahlrecht zu opfern. Dabei geht alles höchst liberal zu, wie er beteuert: „Jeder entscheidet sich frei, ob er Transferempfänger oder Wähler sein will.“ In der Tat: Arbeitslose Menschen, junge Mütter und Rentner könnten sich ja völlig frei entscheiden, ob sie lieber wählen oder auf der Straße verhungern wollen.
          https://michaelbittner.info/2020/03/08/die-afd-und-die-stimme-des-kleinen-mannes/

  2. Ich bin der Meinung, es sollte Leuten, die keine persönliche Verantwortung übernehmen, sich an ängstlichen Menschen bereichern, dem finanziell Stärkeren beinahe vollständige faktische Macht ohne persönliches Risiko geben wollen und dabei demokratische Selbstverständlichkeiten bekämpfen, sich nicht öffentlich äußern dürfen. Dr. Krall hätte entsprechend sein Recht auf öffentliche Äußerungen verwirkt.

  3. Das stimmt so nicht, dieser Krall will jedem das Wahlrecht verweigern, der Subventionen oder Transfer Leistungen erhält, derzeit also Kurzarbeit er, Arbeitslose, Politiker??? (die wohl eher nicht) l, denn die müssen ja dafür sorgen, dass Menschen, die Krall nicht passen, keine Stimme haben.

    1. Ich würde meine Stimme auf E-Bay anbieten. Mögen Leute sie kaufen, die gerne Politiker wählen. Dabei ist mir der Erlös gar nicht so wichtig. Wenn ich erreichen könnte, dass polit. Parteien nicht vor meiner Haustür plakatieren, dann wäre schon genug für mich getan. Dabei hatte ich dieses Jahr Glück. Sturmtief „Sabine“ hatte vor den Kommunalwahlen in Bayern meinen Wunsch erhört. Der Vandalismus der Naturkräfte war auf meiner Seite.

      1. Noch heute wütet Sturmtief „Sabine“. Der Vandalismus der Naturkräfte fegt derzeit durch die Kommentarfunktion der FMW 🙄

  4. Sehr geschätzte Kommentatoren und Kommentatorinnen ich erlaube mir jetzt und hier, völlig vorurteilsfrei und leidenschaftslos, meine Meinung zu den Kommentaren abzugeben. Es fällt mir schon länger auf, dass dort und da Kommentare mit dem Ursprungsbericht wenig bis nichts zu tun haben. Man könnte auch sagen die Kommentare bewegen sich thematisch von KUCHENBACKEN zu ARSCHBACKEN.
    Im Bericht der Redaktion von FMW gind es um den Zustand der Banken einschließlich der positiven Sicht der Aufsichtsbehörden. Im letzten Absatz wurde erwähnt, dass Dr. KRALL mit seiner Prognose bez. dem Zustand der Finanzinstitute gar nicht so falsch liegen würde.
    Auf diesen Bericht hin habe ich mir erlaubt auf ein Video von Dr. KRALL hinzuweisen in dem in einer ca. 14 minütigen Sequenz die höchst interessanten Bilanztricks der Banken aufgezeigt wurden, einschließlich der Erklärung, dass Eigenkapital von Banken nichts mit Eigenkapital von Kapitalgesellchaften zu tun hat.
    Fast alle folgenden Kommentare, man könnte schon fast von einem „sheet storm“ gegen Dr. KRALL sprechen gingen beinahe ausnamslos hinsichtlich seiner Meinung im Bezug auf das Wahlrecht, so wie er es in seinem Buch „Die bürgerliche Revolution“ vorstellt. Dazu kann man ja stehen wie man will, ihm (Dr. Krall) aber gleich das Recht zur freien Meinungsäußerung abzusprechen ist schon starker Tobak.
    Ich persönlich bin mit vielen der Ansichten von Dr. KRALL auch nicht einverstanden. Jedoch ging es im urspünglichen Bericht um Banken und deren Aufsichtsbehörden und eben nicht um Wahlrechtsreform, Waffenrecht oder Umgang mit Religion, etc.
    Den Ausführungen von Dr. KRALL hinsichtlich Finanzsystem kann ich aber sehr wohl einiges abgewinnen und finde, dass er auf Gruznd seiner Kenntnis der Branche durchaus nachvollziehbare Schlüsse zieht.

    1. @Kritisch on fire, erlauben Sie mir meine völlig vorurteilsfreie und leidenschaftslose Sicht der Dinge: Auf Ihren dünnen platten (sheet = dünne Platte) Kommentar ganz oben hat niemand geantwortet. Ihr langweiliges Video hat niemanden interessiert, seinen Sie nicht traurig. Der Artikel von Columbo, wie es scheint, schon eher. Vielleicht wäre es etwas mehr glaubhaft vorurteilsfrei, wenn Sie den Namen des geheiligten KRALL nicht immer in Großbuchstaben tippen würden.

      Es ist auch ganz schön ALTBACKEN und DUMPFBACKEN zu behaupten, „ihm (Dr. KRALL) aber gleich das Recht zur freien Meinungsäußerung abzusprechen ist schon starker Tobak“, während gleichzeitig allein erziehenden Müttern, Rentnern, Kurzarbeitern und Arbeitslosen das Wahlrecht abgesprochen wird. Das ist Gauloises und ausgetrockneter Schwarzer Krauser auf einmal.

      Auf den nächsten Bettlaken-Sturm (ein sheet kann neben einer dünnen Platte auch ein Bettlaken, ein Leintuch, ein Blatt Papier oder einfach nur BLECH sein).

      1. @LARS
        Um Gottes Willen! Ich habe tatsächlich einen, nein eigentlich mehrere verabscheuungswürdigen Fehler begangen und dafür gebührt mir natürlich Schimpf und Schande. Leider muss ich aber auch bei ihrem Kommentar feststellen, bei aller berechtigter Kritik zu meinen unentschuldbaren Fehlern, dass einerseits auch sie den Zusammenhang zum ursprünglichen Bericht vermissen lassen und adererseits die Grall´schen Ausschließungsgründe zum Wahlrecht schlicht und ergreifend nicht richtig wiedergeben – heißer Tipp: Buch lesen! Im Übrigen zählt diese Vision der Wahlrechtsreform, neben vielen anderen Ansätzen von Dr. KRALL auch nicht zu meinen Idealen einer gesellschaftlichen Neuordnung. Ich würde mich liebend gerne in einer dem Ordoliberalismus, irgendwo zwischen HAYEK und EUKEN, gestalteten Gesellschaft beheimatet fühlen.
        Also, nocheinmal Entschuldigung für meine Fehler und dass ich mich erdreistet habe meine Meinung kundzutun. Ich bin auch nicht beleidigt wenn keine Resonanz auf meine Berichte erfolgt. Ich sehe die Seite der FMW als Möglichkeit einerseits Meinungen anderer zu lesen (erweitert meinen bescheidenen Horizont) und eigene Meinungen zu posten. Diese sollten aber themenbezogen sein, wie ich meine!
        LG

        1. @Kritisch on fire, kein Problem, Sie müssen sich nicht entschuldigen oder rechtfertigen. Und schon gar nicht in Sarkasmus fliehen. Das Buch von KRALL habe ich gelesen, sonst würde ich nicht darüber schreiben.

          Derzeit ist es schwierig, rein themenbezogene Meinungen zu posten, ohne Ausnahmesituationen einzubeziehen. Corona über allem, die Realwirtschaft kollabiert, die Börsen spielen ihr völlig hirnrissiges und diametrales Spiel dennoch weiter, wie bisher. Wir alle sitzen im Wohnzimmer, philosphieren über Banken, Börsen und durchgeKRALLte Untergangspropheten.

          Eine Stimmung, wie in den 70er Jahren zu den Ölkrisen. Wir müssen leider zuhause bleiben, können nicht mehr sinnlos durch die Gegend fahren und fliegen. Geschichte wiederholt sich. Vielleicht sollten wir daraus lernen?

  5. Ich finde das in letzten Tagen hier bei fast allen Diskussionen eine gewisse Schärfe reingekommen ist…
    Auf jeden Fall wird viel mehr persönlich geschossen. Ich schreib nicht oft ein Kommentar u.wenn nicht inhaltlich wertvolles für irgendeinen hier.

    Weil ich dumm bin und von den meisten Themen keine Ahnung habe.

    Aber ich lese gerne u.versuche meinen Horizont zu erweitern. Ich finde ob Lars,Kritisch on fire oder Hesterberg u.restl. bergs,ob columbo,segler(wobei ich bei ihm fast immer0%verstehe),Marcus,ja sogar sabine u.claudia … und der Marco. Er bringt mich oft zum lachen….
    Sven fehlt aber auch bisschen….. obwohl er mich in seiner Hochphase angekotz hat weil ich war short….
    Es gibt keinen wo ich nicht schon bestimmte auch so sehd u.viele auch nicht. Das ist halt do. Wir sind Menschen u.verschieden. Verschieden in unserem Charakter,Intelligenz etc….

    Ich beende das jetzt ma….
    Bleibt alle ma locker.
    Schönen Abend!

    1. @Berti, in Krisensituationen, die noch nie ein Mensch zuvor erlebt hat, liegen manchmal einfach die nerven blank. Auch bei sonst so souveränen und allwissenden Politikern:

      Ein 9%-Würstchen bezeichnet sich als einzige und größte Opposition. Gleichzeitig kritisiert es, dass der ÖR, den es abschaffen will, seine Propaganda-Sendungen nicht ausstrahlt.

      Lasst die besonders Benachteiligten aus der Großen Opposition doch bitte in Großveranstaltungen, dann löst sich das Problem von allein. Notfalls bei Bierzeltveranstaltungen in Ungarn.

      https://www.n-tv.de/politik/Brandner-wittert-Verschwoerung-gegen-AfD-article21718977.html

      1. Hi Leftutti, du solltest lieber schreiben: „…in Krisensituationen, die noch nie ein lebender Mensch in Deutschland erlebt hat..liegen die Nerven blank….“ Corona ist eine ganz furchtbare Pandemie mit einem tückischen Virus, das stimmt.

        Aber die wirtschaftlichen Auswirkungen sind für viele Menschen auch in Europa nichts Neues. Viele Menschen haben sogar schlimmere (lokale) Wirtschaftskrisen erlebt und zwar ohne die koordinierten monetären und fiskalischen Auffangnetze, die jetzt aufgespannt werden.
        Du auf deinem subventionierten Forschungsschiff hast davon natürlich nur Randnotizen gelesen.

        Und es gibt jede Menge Länder, in denen jährlich harmlosere Viren eine höhere Letalitätsrate als Corona aufweisen (aufgrund unterfinanzierter Gesundheitssysteme).

        Trotzdem ist Corona eine fürchterliche, globale Jahrhundertkatastrophe, die ganz viele Leute von ihrem Leben auf Traumwolken runterreißt. Diese bisher krisenverschonten Menschen, zu denen auch du zählst, gehören zu den größten politischen Risiken der Corona Krise.

        1. Hi Petkov, wie kommst du eigentlich immer wieder darauf, dass ich auf einem Forschungsschiff sitze? Viel häufiger befinde ich mich auf (seltener werdendem) stabilen Eis oder die meiste Zeit sogar auf dem Festland. Und stell dir vor, hier gibt es auch Internet, Radio, Satelliten-TV und sogar Bücher und Zeitschriften, um sich zu informieren!

          Mit den Krisensituationen meinte ich eigentlich die Ausgangsbeschränkungen und das Kontaktverbot, was so manchen offensichtlich etwas kirre macht. Mir ist das egal, ebenso wie die wirtschaftlichen Auswirkungen. Ich bin es (freiwillig und jobbedingt) gewohnt, mit einem Minimum an Konsum, Mobilität, Komfort oder gar Luxus auszukommen.

          Auch wenn du mit deinem SUV für entspannte Langstreckenfahrten gerne andere als verweichlichte Träumer bezeichnest, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass du bei einem 6-wöchigen Campingurlaub im Winter hier im hohen Norden sehr schnell den Schwanz einziehen und heulend frühzeitig mit deiner überdimensionierten Dreckschleuder nach Hause brausen würdest.

        2. Jahrhundertkatastrophe ?????
          In DE werden pro Jahr ca.750000 Babys geboren ,ca . 950000 sterben jedes Jahr.

          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161831/umfrage/gegenueberstellung-von-geburten-und-todesfaellen-in-deutschland/

          So und jetzt sterben 5000 an Corona,laut WHO. Es sterben 0.5% mehr als sowieso und wer mit Corona und nicht durch Corona gestorben lass ich einfach mal weg,wäre nämlich
          noch weniger.Bezogen auf 80 Mio. DE ist das alles nur ein Witz !!
          An Lungenentzündung : 20000

          https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/lungenentzuendung/prognose/
          Zu wenig Intensivplätze,ok.

          Es tut mir leid ,aber die Zahlen geben es einfach nicht her.Selbst ohne Massnahmen wären die vllt. alles Faktor 3 höher,und macht das was???
          Dafür die Welt anhalten ,so ein massives Risiko eingehen ?????? Nein ,Nein es muss noch andere Gründe geben.
          Gibt es eigentlich Gesprächsprotokolle von den G7 Meetings ??

    2. @Berti, vermutlich schreibt dein Handy mehr als du selbst. Bitte lies dir diesen Kauderwelsch einmal selbst durch. Deine Cortana, Alexa oder Siri scheinen nicht die schlausten Sekretärinnen zu sein, trotz ihrer sexy Stimme. Worauf willst du hinaus? Wer dumm und ahnungslos von den meisten Themen ist, kennt auch nicht finanzmarktwelt.de

      Das sagt dir sogar Claudia.

  6. Seit September 2019 wird mit eisernem Besen ausgekehrt und mit dem Coronavirus + gezielter
    Medienarbeit wird nochmal richtig nachgeschliffen. Schaut in die Gesichter der Politiker
    weltweit,die nackte Angst !! Diese Herren wissen doch garnicht mit wem sie da an einem
    Pokertisch sitzen. Bin mal gespannt wer mit welchen Kreditzusagen den Eurodollar-Kosmos
    stützen wird .Und zu Krall; Guckt in seine Vita ,wenn hier einer meint,dass Risikomodelle
    für Banken von Dummköpfen aufgesetzt werden ,der sollte sich schnell dort bewerben.Der Typ ist kein Crashprophet, sondern Insider aus dem Glasturm.Im Gegensatz zu den anderen Buchverkäufern ist der ein ganz anderes Kaliber.Das kommt genau wie er das sagt,das wird ein herrliches Spektakel. „BILANZKRISE2019“ so heisst das Kind.Und glaubt mir die sind
    riesig.Frag mal bei J.Powell nach.

  7. Nachtrag ,was heisst das eigentlich für die Bankbilanzen ,wenn ich den Bargeldumlauf so massiv reduziere.Bargeld ist Zentralbankgeld ,aber herbeischaffen muss es die Geschäftsbank
    und zwar Fälligkeit sofort. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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