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Banken in Europa: Die Aufseher sind frohen Mutes – Halleluja!

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Banken in Frankfurt

Die BaFin veröffentlicht dieser Tage reihenweise Infos rund um aufsichtsrechtliche Themen. Denn während der Coronakrise ist jede Menge los. Ins Auge gefallen ist uns da eine Info der BaFin, die man von der europäischen Bankenaufsicht (EBA) sozusagen für die deutschen Leser weitergereicht und übersetzt hat. Unscheinbar und relativ langweilig kommt die Info auf den ersten Blick daher. Aber wenn man darüber nachdenkt… auf die Banken in Europa rollt in den nächsten Monaten und wohl auch Jahren eine beispiellose Welle von Unternehmensinsolvenzen und somit Kreditausfällen zu. Dagegen waren die Dotcom-Blase und die Finanzkrise 2008 nicht mal ein laues Lüftchen.

Banken gut aufgestellt?

Von daher ist es schon interessant zu sehen, wie sehr sich die Bankenaufsicht in Europa mit der Kernfrage der Krise (aus finanzieller Sicht) beschäftigt – nämlich wie viele Kreditausfälle die Banken in den nächsten Monaten zu verkraften haben. Sind es nämlich zu viele, ist irgendwann kein Eigenkapital mehr da, womit man Verluste im Kreditgeschäft ausgleichen kann. Und dann haben wir alle als Teilnehmer in diesem Finanz- und Wirtschaftssystem ein Problem! Gestern hat die BaFin die frohe Kunde der EBA verkündet, dass die Banken in Europa wegen „solider Kapitalpositionen gegen Corona gewappnet“ seien. Es geht um das vierteljährliche „Risiko-Dashboard“ mit Daten des vierten Quartals 2019. Auf Basis von Daten zu Ende Dezember 2019 schließt man also, dass die Banken in der Eurozone derart solide sind, dass das mit der Coronakrise schon irgendwie hinhaut? 147 Banken in der EU wurden in der Analyse der EBA berücksichtigt, die 80 Prozent des Bankensektors ausmachen.

Im Vorfeld der Coronakrise haben sich laut EBA die Eigenkapitalquoten und die Qualität der Aktiva bei den Banken in der EU verbessert. Die Eigenkapitalrendite habe sich jedoch weiter verschlechtert. Die harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) erreichte Ende Dezember 14,8 Prozent nach 14,4 Prozent im dritten Quartal 2019. Solide Kapitalpositionen sollten die europäischen Banken aus Sicht der EBA in die Lage versetzen, die erwarteten Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern und Kredite an die Wirtschaft zu vergeben. Die jüngsten Aufsichtsmaßnahmen würden einen effizienten Einsatz der Kapitalpuffer durch die Banken sicherstellen. Auf eine solide Eigenkapitalbasis ziele auch der Stopp von Dividendenzahlungen ab, so die EBA. Die Quote der notleidenden Kredite (Non-performing Loans – NPL) ging weiter von 2,9 Prozent auf 2,7 Prozent zurück – trotz insgesamt sinkender Darlehen und Kredite, wie die EBA ausführt. Weitere Infos im Wortlaut:

Auch die IFRS-9-bezogenen Zahlen zur Qualität der Vermögenswerte verbesserten sich. So ist der Anteil der Aktiva der Stufe 2 von 6,9 Prozent auf 6,8 Prozent gesunken, der Anteil der Aktiva auf Stufe 3 ist von 3,3 Prozent auf 3,1 Prozent gesunken. Künftig ist laut EBA zu erwarten, dass sich die Qualität der Vermögenswerte weiter verschlechtert, obwohl geld- und fiskalpolitische Konjunkturprogramme oder Schuldenmoratorien die Banken und ihre Kunden entlasten. Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity – RoE) ging im vierten Quartal um 80 Basispunkte auf 5,8 Prozent zurück. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost to Income Ratio) der Banken stieg von 63,3 Prozent auf 64 Prozent. Die Nettozinsmarge blieb mit 1,45 Prozent auf sehr niedrigem Niveau.

Wird das reichen?

Tja, was kann man dazu sagen? Vor allem die etwas gestiegene Eigenkapitalquote ist natürlich ein klein wenig positiv zu bewerten. Aber die spiegelt ja nicht das tatsächliche Eigenkapital wieder, sondern nur eine für Banken abgewandelte Betrachtungsweise des Eigenkapitals. Gibt es zum Beispiel von der EBA oder der BaFin eine Aufforderung an die Banken, sich bei ihren Aktionären oder sonstigen Eigentümern rasch frisches Eigenkapital zu beschaffen, weil in Sachen Kreditausfälle bald eine verdammt große Lawine anrollen könnte? Nein, dazu kein Wort. Was sich bis Ende 2019 also getan hat, das muss reichen, zusammen mit Änderungen bei den Kapitalpuffern? Denn die EZB hat gestern bekanntgegeben, dass gelockerte Kapitalvorgaben im Zuge der Coronakrise bei den Geldhäusern in der Eurozone für milliardenschwere Erleichterungen sorgen. Allein die Senkung oder Aussetzung des Krisenpuffers zur Abfederung von konjunkturellen Abschwüngen würde den Instituten zusammengenommen Entlastungen von mehr als 20 Milliarden Euro bringen, so die EZB. Auch das zusammen mit dem etwas besseren Eigenkapital wirkt doch recht dürftig. Natürlich könnten wir uns irren, und es gibt keine gigantische Lawine von Kreditausfällen in der EU. Aber hey, wie wahrscheinlich ist das?

Die BaFin gibt den deutschen Banken zumindest kurzfristig eine optische Erleichterung in Sachen Kreditausfälle. Es geht um Stundungen von Kreditzahlungen während der Coronakrise. Wie am 24. März von der BaFin verkündet wurde, muss ein Schuldner von den Banken „nicht zwingend als ausgefallen eingestuft werden“, wenn bei einem Kredit Kapitaldienst und Zinsen in Folge des Corona-Virus gestundet werden. Das bietet wie gesagt optisch erstmal Luft, dass nicht reihenweise Kredite abgeschrieben werden müssen. Aber gut, wie viele Kredite nach den Stundungen wieder regulär bedient werden – wann wird man das genauer wissen, in den Statistiken der Banken für das 3. Quartal, also Ende Oktober?

Wir möchten an dieser Stelle das „böse Schreckgespenst“ der Bankenindustrie Markus Krall erwähnen. Er predigt seit geraumer Zeit den Crash bei den Banken um im ganzen Finanzsystem – ausgehend beim schrumpfenden Eigenkapital der Banken, weil zu viele Kredite ausfallen sollen. Bis jetzt liegt er mit seiner Prognose recht gut im Rennen (hier eine seiner jüngsten Aussagen), auch wenn man all seine Szenarien wie zum Beispiel das der anstehenden Hyperinflation nicht unbedingt teilen muss – hier mehr dazu.

23 Kommentare

23 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    16. April 2020 10:56 at 10:56

    Wann werden sich die „bemoosten Häupter“ in der EZB, EBA, BaFin endlich dazu durchringen zu verlautbaren, dass sie nur Sand in die Augen der EU-Bürger streuen. Ich gehe davon aus, dass Dr. KRALL in seiner Analyse im Video alles richtig darstellt und kann daraus nur ableiten, dass man offensichtlich seitens der genannten Institute auf ein Wunder hofft!
    Bitte sehen sie sich das Video zw. Min. 12.00 und 26:00 an und hören sie zu! Ich für meinen Teil musste es mehrmals anhören um es glauben zu können. ABER, es ist ja alles so super und die EU-Banken sind ja ganz toll für Krisen gerüstet (man kann es ja auch gut anhand deren Börsenkurse ablesen).
    https://www.youtube.com/watch?v=RAaMvmr1220

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      W

      16. April 2020 14:24 at 14:24

      Dr. Krall kämpft dafür, Menschen das Wahlrecht zu verweigern, wenn sie beispielsweise in Unternehmen arbeiten, die subventioniert werden, was bspw. auf die Deutsche Lufthansa, E. on, Landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, die Kurzarbeit nutzen etc. Wieso soll so Einer das Recht haben, sich öffentlich zu äußern?

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        Scheer

        16. April 2020 14:35 at 14:35

        Das stimmt so nicht.
        Er sagt das die Führungsebene eines subventionierten Unternehmens kein Wahlrecht hat nicht die Mitarbeiter. Die Mitarbeiter können nichts dafür und sollen Wählen können.

        • Avatar

          W

          16. April 2020 15:20 at 15:20

          Natürlich stimmt, was ich geschrieben habe, dieser Krall will jedem das Wahlrecht verweigern, der Subventionen oder Transfer Leistungen erhält, derzeit also die Millionen Kurzarbeit er. Politiker erhalten Transfer Leistungen, dürften aber wohl weiter wähl, denn sie sollen ja dafür sorgen, dass alle, denen Krall das Wahlrecht verweigert ohne Stimme blieben.

        • Avatar

          leftutti

          16. April 2020 15:27 at 15:27

          @Scheer
          Wenn Sie sich da mal nicht täuschen!
          https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Krall#Politik

          Ansonsten mal ein wunderbarer Kommentar zu der Knalltüte (hier nur ein kurzer Ausschnitt):
          Sozialisten sündigen mithin nicht nur gegen die Vernunft, sondern auch gegen Gott – sagt Markus Krall, ohne dass auch nur einer der anwesenden Einwohner von Olbernhau das einzig Richtige tut und den sozialpsychiatrischen Dienst benachrichtigt … Die Demokratie soll dem Kapitalismus nicht in die Quere kommen. Wahlen sind unberechenbar, ab und zu geschieht ja wirklich das Unerhörte und eine Mehrheit stimmt für die Interessen der Mehrheit. Um zu verhindern, dass solches Unglück geschieht, möchte Krall nicht nur den Kapitalismus ins Grundgesetz schreiben und das politische System umbauen, er will auch verhindern, dass arme Schlucker weiter im politischen Geschäft mitmischen, obwohl sie gar nicht zahlungsfähig sind. Sein Lösungsvorschlag lautet: „Ich glaube, dass jeder am Anfang der Legislaturperiode eine Wahl treffen sollte: nämlich entweder zu wählen, also das Wahlrecht auszuüben, das er hat, oder Staatstransfers zu bekommen. Also: Wer Subventionen bekommt, der darf nicht wählen. Nur der, der einzahlt ins System, darf wählen.“ Markus Krall ist so frei, der Freiheit das allgemeine Wahlrecht zu opfern. Dabei geht alles höchst liberal zu, wie er beteuert: „Jeder entscheidet sich frei, ob er Transferempfänger oder Wähler sein will.“ In der Tat: Arbeitslose Menschen, junge Mütter und Rentner könnten sich ja völlig frei entscheiden, ob sie lieber wählen oder auf der Straße verhungern wollen.
          https://michaelbittner.info/2020/03/08/die-afd-und-die-stimme-des-kleinen-mannes/

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    FCkA..

    16. April 2020 13:58 at 13:58

    Ich bin der Meinung, es sollte Leuten, die keine persönliche Verantwortung übernehmen, sich an ängstlichen Menschen bereichern, dem finanziell Stärkeren beinahe vollständige faktische Macht ohne persönliches Risiko geben wollen und dabei demokratische Selbstverständlichkeiten bekämpfen, sich nicht öffentlich äußern dürfen. Dr. Krall hätte entsprechend sein Recht auf öffentliche Äußerungen verwirkt.

  3. Avatar

    W

    16. April 2020 15:17 at 15:17

    Das stimmt so nicht, dieser Krall will jedem das Wahlrecht verweigern, der Subventionen oder Transfer Leistungen erhält, derzeit also Kurzarbeit er, Arbeitslose, Politiker??? (die wohl eher nicht) l, denn die müssen ja dafür sorgen, dass Menschen, die Krall nicht passen, keine Stimme haben.

    • Avatar

      Dreamtimer

      16. April 2020 15:44 at 15:44

      Ich würde meine Stimme auf E-Bay anbieten. Mögen Leute sie kaufen, die gerne Politiker wählen. Dabei ist mir der Erlös gar nicht so wichtig. Wenn ich erreichen könnte, dass polit. Parteien nicht vor meiner Haustür plakatieren, dann wäre schon genug für mich getan. Dabei hatte ich dieses Jahr Glück. Sturmtief „Sabine“ hatte vor den Kommunalwahlen in Bayern meinen Wunsch erhört. Der Vandalismus der Naturkräfte war auf meiner Seite.

      • Avatar

        Claudia

        16. April 2020 16:11 at 16:11

        Noch heute wütet Sturmtief „Sabine“. Der Vandalismus der Naturkräfte fegt derzeit durch die Kommentarfunktion der FMW 🙄

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    Kritisch on fire

    16. April 2020 18:30 at 18:30

    Sehr geschätzte Kommentatoren und Kommentatorinnen ich erlaube mir jetzt und hier, völlig vorurteilsfrei und leidenschaftslos, meine Meinung zu den Kommentaren abzugeben. Es fällt mir schon länger auf, dass dort und da Kommentare mit dem Ursprungsbericht wenig bis nichts zu tun haben. Man könnte auch sagen die Kommentare bewegen sich thematisch von KUCHENBACKEN zu ARSCHBACKEN.
    Im Bericht der Redaktion von FMW gind es um den Zustand der Banken einschließlich der positiven Sicht der Aufsichtsbehörden. Im letzten Absatz wurde erwähnt, dass Dr. KRALL mit seiner Prognose bez. dem Zustand der Finanzinstitute gar nicht so falsch liegen würde.
    Auf diesen Bericht hin habe ich mir erlaubt auf ein Video von Dr. KRALL hinzuweisen in dem in einer ca. 14 minütigen Sequenz die höchst interessanten Bilanztricks der Banken aufgezeigt wurden, einschließlich der Erklärung, dass Eigenkapital von Banken nichts mit Eigenkapital von Kapitalgesellchaften zu tun hat.
    Fast alle folgenden Kommentare, man könnte schon fast von einem „sheet storm“ gegen Dr. KRALL sprechen gingen beinahe ausnamslos hinsichtlich seiner Meinung im Bezug auf das Wahlrecht, so wie er es in seinem Buch „Die bürgerliche Revolution“ vorstellt. Dazu kann man ja stehen wie man will, ihm (Dr. Krall) aber gleich das Recht zur freien Meinungsäußerung abzusprechen ist schon starker Tobak.
    Ich persönlich bin mit vielen der Ansichten von Dr. KRALL auch nicht einverstanden. Jedoch ging es im urspünglichen Bericht um Banken und deren Aufsichtsbehörden und eben nicht um Wahlrechtsreform, Waffenrecht oder Umgang mit Religion, etc.
    Den Ausführungen von Dr. KRALL hinsichtlich Finanzsystem kann ich aber sehr wohl einiges abgewinnen und finde, dass er auf Gruznd seiner Kenntnis der Branche durchaus nachvollziehbare Schlüsse zieht.

    • Avatar

      Lars

      16. April 2020 19:25 at 19:25

      @Kritisch on fire, erlauben Sie mir meine völlig vorurteilsfreie und leidenschaftslose Sicht der Dinge: Auf Ihren dünnen platten (sheet = dünne Platte) Kommentar ganz oben hat niemand geantwortet. Ihr langweiliges Video hat niemanden interessiert, seinen Sie nicht traurig. Der Artikel von Columbo, wie es scheint, schon eher. Vielleicht wäre es etwas mehr glaubhaft vorurteilsfrei, wenn Sie den Namen des geheiligten KRALL nicht immer in Großbuchstaben tippen würden.

      Es ist auch ganz schön ALTBACKEN und DUMPFBACKEN zu behaupten, „ihm (Dr. KRALL) aber gleich das Recht zur freien Meinungsäußerung abzusprechen ist schon starker Tobak“, während gleichzeitig allein erziehenden Müttern, Rentnern, Kurzarbeitern und Arbeitslosen das Wahlrecht abgesprochen wird. Das ist Gauloises und ausgetrockneter Schwarzer Krauser auf einmal.

      Auf den nächsten Bettlaken-Sturm (ein sheet kann neben einer dünnen Platte auch ein Bettlaken, ein Leintuch, ein Blatt Papier oder einfach nur BLECH sein).

      • Avatar

        Kritisch on fire

        16. April 2020 20:42 at 20:42

        @LARS
        Um Gottes Willen! Ich habe tatsächlich einen, nein eigentlich mehrere verabscheuungswürdigen Fehler begangen und dafür gebührt mir natürlich Schimpf und Schande. Leider muss ich aber auch bei ihrem Kommentar feststellen, bei aller berechtigter Kritik zu meinen unentschuldbaren Fehlern, dass einerseits auch sie den Zusammenhang zum ursprünglichen Bericht vermissen lassen und adererseits die Grall´schen Ausschließungsgründe zum Wahlrecht schlicht und ergreifend nicht richtig wiedergeben – heißer Tipp: Buch lesen! Im Übrigen zählt diese Vision der Wahlrechtsreform, neben vielen anderen Ansätzen von Dr. KRALL auch nicht zu meinen Idealen einer gesellschaftlichen Neuordnung. Ich würde mich liebend gerne in einer dem Ordoliberalismus, irgendwo zwischen HAYEK und EUKEN, gestalteten Gesellschaft beheimatet fühlen.
        Also, nocheinmal Entschuldigung für meine Fehler und dass ich mich erdreistet habe meine Meinung kundzutun. Ich bin auch nicht beleidigt wenn keine Resonanz auf meine Berichte erfolgt. Ich sehe die Seite der FMW als Möglichkeit einerseits Meinungen anderer zu lesen (erweitert meinen bescheidenen Horizont) und eigene Meinungen zu posten. Diese sollten aber themenbezogen sein, wie ich meine!
        LG

        • Avatar

          Lars

          16. April 2020 22:14 at 22:14

          @Kritisch on fire, kein Problem, Sie müssen sich nicht entschuldigen oder rechtfertigen. Und schon gar nicht in Sarkasmus fliehen. Das Buch von KRALL habe ich gelesen, sonst würde ich nicht darüber schreiben.

          Derzeit ist es schwierig, rein themenbezogene Meinungen zu posten, ohne Ausnahmesituationen einzubeziehen. Corona über allem, die Realwirtschaft kollabiert, die Börsen spielen ihr völlig hirnrissiges und diametrales Spiel dennoch weiter, wie bisher. Wir alle sitzen im Wohnzimmer, philosphieren über Banken, Börsen und durchgeKRALLte Untergangspropheten.

          Eine Stimmung, wie in den 70er Jahren zu den Ölkrisen. Wir müssen leider zuhause bleiben, können nicht mehr sinnlos durch die Gegend fahren und fliegen. Geschichte wiederholt sich. Vielleicht sollten wir daraus lernen?

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    berti

    16. April 2020 19:48 at 19:48

    Ich finde das in letzten Tagen hier bei fast allen Diskussionen eine gewisse Schärfe reingekommen ist…
    Auf jeden Fall wird viel mehr persönlich geschossen. Ich schreib nicht oft ein Kommentar u.wenn nicht inhaltlich wertvolles für irgendeinen hier.

    Weil ich dumm bin und von den meisten Themen keine Ahnung habe.

    Aber ich lese gerne u.versuche meinen Horizont zu erweitern. Ich finde ob Lars,Kritisch on fire oder Hesterberg u.restl. bergs,ob columbo,segler(wobei ich bei ihm fast immer0%verstehe),Marcus,ja sogar sabine u.claudia … und der Marco. Er bringt mich oft zum lachen….
    Sven fehlt aber auch bisschen….. obwohl er mich in seiner Hochphase angekotz hat weil ich war short….
    Es gibt keinen wo ich nicht schon bestimmte auch so sehd u.viele auch nicht. Das ist halt do. Wir sind Menschen u.verschieden. Verschieden in unserem Charakter,Intelligenz etc….

    Ich beende das jetzt ma….
    Bleibt alle ma locker.
    Schönen Abend!

    • Avatar

      leftutti

      16. April 2020 20:41 at 20:41

      @Berti, in Krisensituationen, die noch nie ein Mensch zuvor erlebt hat, liegen manchmal einfach die nerven blank. Auch bei sonst so souveränen und allwissenden Politikern:

      Ein 9%-Würstchen bezeichnet sich als einzige und größte Opposition. Gleichzeitig kritisiert es, dass der ÖR, den es abschaffen will, seine Propaganda-Sendungen nicht ausstrahlt.

      Lasst die besonders Benachteiligten aus der Großen Opposition doch bitte in Großveranstaltungen, dann löst sich das Problem von allein. Notfalls bei Bierzeltveranstaltungen in Ungarn.

      https://www.n-tv.de/politik/Brandner-wittert-Verschwoerung-gegen-AfD-article21718977.html

      • Avatar

        Petkov

        17. April 2020 07:30 at 07:30

        Hi Leftutti, du solltest lieber schreiben: „…in Krisensituationen, die noch nie ein lebender Mensch in Deutschland erlebt hat..liegen die Nerven blank….“ Corona ist eine ganz furchtbare Pandemie mit einem tückischen Virus, das stimmt.

        Aber die wirtschaftlichen Auswirkungen sind für viele Menschen auch in Europa nichts Neues. Viele Menschen haben sogar schlimmere (lokale) Wirtschaftskrisen erlebt und zwar ohne die koordinierten monetären und fiskalischen Auffangnetze, die jetzt aufgespannt werden.
        Du auf deinem subventionierten Forschungsschiff hast davon natürlich nur Randnotizen gelesen.

        Und es gibt jede Menge Länder, in denen jährlich harmlosere Viren eine höhere Letalitätsrate als Corona aufweisen (aufgrund unterfinanzierter Gesundheitssysteme).

        Trotzdem ist Corona eine fürchterliche, globale Jahrhundertkatastrophe, die ganz viele Leute von ihrem Leben auf Traumwolken runterreißt. Diese bisher krisenverschonten Menschen, zu denen auch du zählst, gehören zu den größten politischen Risiken der Corona Krise.

        • Avatar

          leftutti

          17. April 2020 10:00 at 10:00

          Hi Petkov, wie kommst du eigentlich immer wieder darauf, dass ich auf einem Forschungsschiff sitze? Viel häufiger befinde ich mich auf (seltener werdendem) stabilen Eis oder die meiste Zeit sogar auf dem Festland. Und stell dir vor, hier gibt es auch Internet, Radio, Satelliten-TV und sogar Bücher und Zeitschriften, um sich zu informieren!

          Mit den Krisensituationen meinte ich eigentlich die Ausgangsbeschränkungen und das Kontaktverbot, was so manchen offensichtlich etwas kirre macht. Mir ist das egal, ebenso wie die wirtschaftlichen Auswirkungen. Ich bin es (freiwillig und jobbedingt) gewohnt, mit einem Minimum an Konsum, Mobilität, Komfort oder gar Luxus auszukommen.

          Auch wenn du mit deinem SUV für entspannte Langstreckenfahrten gerne andere als verweichlichte Träumer bezeichnest, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass du bei einem 6-wöchigen Campingurlaub im Winter hier im hohen Norden sehr schnell den Schwanz einziehen und heulend frühzeitig mit deiner überdimensionierten Dreckschleuder nach Hause brausen würdest.

        • Avatar

          klempner

          17. April 2020 11:09 at 11:09

          Jahrhundertkatastrophe ?????
          In DE werden pro Jahr ca.750000 Babys geboren ,ca . 950000 sterben jedes Jahr.

          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161831/umfrage/gegenueberstellung-von-geburten-und-todesfaellen-in-deutschland/

          So und jetzt sterben 5000 an Corona,laut WHO. Es sterben 0.5% mehr als sowieso und wer mit Corona und nicht durch Corona gestorben lass ich einfach mal weg,wäre nämlich
          noch weniger.Bezogen auf 80 Mio. DE ist das alles nur ein Witz !!
          An Lungenentzündung : 20000

          https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/lungenentzuendung/prognose/
          Zu wenig Intensivplätze,ok.

          Es tut mir leid ,aber die Zahlen geben es einfach nicht her.Selbst ohne Massnahmen wären die vllt. alles Faktor 3 höher,und macht das was???
          Dafür die Welt anhalten ,so ein massives Risiko eingehen ?????? Nein ,Nein es muss noch andere Gründe geben.
          Gibt es eigentlich Gesprächsprotokolle von den G7 Meetings ??

      • Avatar

        leftutti

        17. April 2020 20:49 at 20:49

        Ergänzend hierzu noch: Hitler 2.0 wurde ernsthaft ermahnt:
        https://www.n-tv.de/politik/AfD-belaesst-es-bei-einer-Ermahnung-Hoeckes-article21722183.html

    • Avatar

      Claudia

      16. April 2020 21:12 at 21:12

      @Berti, vermutlich schreibt dein Handy mehr als du selbst. Bitte lies dir diesen Kauderwelsch einmal selbst durch. Deine Cortana, Alexa oder Siri scheinen nicht die schlausten Sekretärinnen zu sein, trotz ihrer sexy Stimme. Worauf willst du hinaus? Wer dumm und ahnungslos von den meisten Themen ist, kennt auch nicht finanzmarktwelt.de

      Das sagt dir sogar Claudia.

  6. Avatar

    Klempner

    16. April 2020 23:46 at 23:46

    Seit September 2019 wird mit eisernem Besen ausgekehrt und mit dem Coronavirus + gezielter
    Medienarbeit wird nochmal richtig nachgeschliffen. Schaut in die Gesichter der Politiker
    weltweit,die nackte Angst !! Diese Herren wissen doch garnicht mit wem sie da an einem
    Pokertisch sitzen. Bin mal gespannt wer mit welchen Kreditzusagen den Eurodollar-Kosmos
    stützen wird .Und zu Krall; Guckt in seine Vita ,wenn hier einer meint,dass Risikomodelle
    für Banken von Dummköpfen aufgesetzt werden ,der sollte sich schnell dort bewerben.Der Typ ist kein Crashprophet, sondern Insider aus dem Glasturm.Im Gegensatz zu den anderen Buchverkäufern ist der ein ganz anderes Kaliber.Das kommt genau wie er das sagt,das wird ein herrliches Spektakel. „BILANZKRISE2019“ so heisst das Kind.Und glaubt mir die sind
    riesig.Frag mal bei J.Powell nach.

  7. Avatar

    Klempner

    17. April 2020 11:27 at 11:27

    Nachtrag ,was heisst das eigentlich für die Bankbilanzen ,wenn ich den Bargeldumlauf so massiv reduziere.Bargeld ist Zentralbankgeld ,aber herbeischaffen muss es die Geschäftsbank
    und zwar Fälligkeit sofort. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

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„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

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Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

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Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

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