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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Gold/Silber

Dax, Euro, Gold: Das übergeordnete Bild

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am

Von Karsten Kagels

Dax

DAX-Future erreicht 200 Tage Linie und stürzt ab

Trend des Tagescharts: Abwärts

DAX-Future scheitert an der 200 Tage Linie

 

Trend des Wochencharts: Abwärts

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future zeigt die Kursentwicklung seit Juli 2017, bei einem letzten Kurs von 11.336,5 Punkten.

DAX-Future erreicht Widerstandszone im Bereich von 11.700
DAX-Future Wochenchart dreht abwärts

Der  DAX-Future hat in der vergangenen Woche die 200 Tage Linie erreicht bei 11.759 Punkten erreicht und ist dann stark zurückgefallen. Dabei wurde auch die Widerstandszone im Bereich der März-Tiefs bei 11.700/725 Punkten erreicht und konnte nicht überwunden werden.

Zum Wochenschluss notiert der DAX-Future bei 11.336,5 Punkten, wodurch sich das Chartbild insgesamt deutlich verschlechtert hat. Im Wochenchart hat sich eine negative Umkehrkerze ausgebildet.

Tageschart und Wochenchart zeigen jetzt wieder die Bildung eines Abwärtstrend an.

Fazit unserer Chartanalyse zum DAX-Index

Nachdem der Widerstand im Bereich von 11.700/11.7215 Punkten nicht überwunden werden konnte, sind jetzt wieder fallende Kurse zu erwarten.

Das längerfristige Chartbild des Dax-Future ist weiterhin grundsätzlich negativ einzuschätzen und von einer Fortsetzung des übergeordneten etablierten Abwärtstrends im Monatschart (nicht abgebildet) kann ausgegangen werden.

Das nächste größere Kursziel des DAX-Index sollte die 11.000 Punkte Marke sein und dann möglicherweise das Vorjahrestief bei 10.268,5 Punkten.

Das negative Chartbild des Tagescharts und Wochencharts würde erst dann auf positiv drehen, wenn das Jahreshoch bei 11.839,5 Punkten überschritten, was aber unwahrscheinlich ist.

 

 

Euro/US-Dollar (EUR/USD)

 

EUR-USD Langfristige Kursentwicklung

EUR/USD vor neuer Abwärtsbewegung?

Trend des Wochenchart: Abwärts/Seitwärts

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2017. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1299.

EUR-USD Wochenchart vor neuer Abwärtsbewegung?

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche eine negative Umkehrkerze gebildet und konnte die anfänglichen Kursgewinne nicht halten.

Ausgehend vom Jahreshoch bei 1,1569 liegt aber weiterhin ein etablierter Abwärtstrend vor, der durch die Kurserholung der vergangenen zwei Wochen korrigiert wurde. Diese Korrektur im Abwärtstrend ist jetzt möglicherweise beendet.

Mit dem aktuellen Jahrestief bei 1,1176 wurde auch das 61,8% Fibonacci-Korrekturniveau erreicht, welches bislang als Unterstützung gegen einen weiteren Kursrückgang gewertet werden kann. Auch wurde das Vorjahrestief bei 1,1216 vor drei Wochen kurz unterschritten. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob dieses Unterstützungscluster im Bereich von 1,1200 einen weiteren Kursrückgang aufhalten kann.

Fazit unserer Euro/US-Dollar Chartanalyse

Der EUR/USD Wochenchart ist negativ einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung des längerfristigen Abwärtstrends.

Das Chartbild würde sich weiter verschlechtern, wenn das Vorjahrestief bei 1,1215 auf Wochenschlusskursbasis unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 und tiefer entwickeln.

Das Chartbild würde dann auf neutral drehen wenn das Februarhoch bei 1,1488 überschritten wird.

Ein neues Verkaufssignal liegt dann vor, wenn das aktuelle Wochentief bei 1,1273 unterschritten wird.

 

Gold

 

Goldpreis langfristig: in trendloser Seitwärtsbewegung gefangen

Goldpreis kann sich über $1.300 halten und setzt Aufwärtstrend fort

Trend des Wochencharts: Aufwärts

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Ende 2017 bei einem letzten Kurs von $1.313,4.

Gold-Future Chartanalyse
Goldpreis im Aufwärtstrend

Ausgehend von dem im August 2018 erreichten Vorjahrestief bei $1.167,1 liegt im Wochenchart ein etablierter Aufwärtstrend vor, der durch steigende Tiefpunkte und steigende Hochpunkte charakterisiert ist.

Im Februar wurde ein lokaler Hochpunkt bei 1.349,8 erreicht. Darauf folgte ein kräftiger Kurseinbruch, der den Goldpreis vor drei Wochen bis unter die psychologisch wichtige $1.300 Marke brachte und die 38,2% Fibonacci-Korrektur bei $1.280 fast punktgenau erreichte. Von diesem lokalen Tiefpunkt ausgehend konnte sich der Goldpreis wieder deutlich erholen und setzt seinen Aufwärtstrend fort.

 

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Aus Sicht des Wochenchart ist die vorangegangene Korrektur abgeschlossen und möglicherweise wird sich der längerfristige Aufwärtstrend wieder fortsetzen, wobei Aufwärtspotential bis zum Jahreshoch bei $1.349,8 bestehen könnte.

Das aktuell positive Chartbild würde sich weiter verbessern, wenn das Wochenhoch bei $1.320,2 überschritten wird.

Die Aussichten für den Goldpreis würden sich dann deutlich verschlechtern, wenn das Wochentief bei $1.298 unterschritten wird.

Aber erst ein Kursrückgang unter das Märztief bei $1.280,8 würde das Chartbild von positiv auf negativ drehen und möglicherweise weiteres Abwärtspotential bis zur 50% Fibonacci Korrektur bei $.1258,4 eröffnen.

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de

 

 

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Gold/Silber

Bundesbank + deutsche Privathaushalte halten 6,5% der weltweiten Goldvorräte

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am

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Die deutsche Bundesbank sowie die deutschen Privathaushalte halten zusammen 6,5% der weltweiten Gold-Vorräte. Kaum zu glauben, aber so soll es sein laut einer Studie von „ReiseBank und CFin – Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin“. Das entspreche einem Würfel mit einer Kantenlänge von rund 8,6 Metern und einem Gegenwert von derzeit mehr als 450 Milliarden Euro. Diese Zahl hat man durch eine Befragung von 2.000 Privatpersonen auf alle Bundesbürger hochgerechnet. Hier in Kurzform weitere interessante Daten aus der Studie:

– Goldbestand im Besitz deutscher Privatpersonen hat 2019 mit mehr als 8.900 Tonnen einen neuen Höchststand erreicht und beträgt damit rund 2,5-mal so viel wie der Bestand der Bundesbank, der nahezu gleich geblieben ist.

– 38 Prozent der Deutschen (26 Millionen) besitzen Gold in Barren- oder Münzform als physischeWertanlage.

– Gold macht den Anleger zufrieden: 91 Prozent derjenigen, die je Gold erworben haben, sind mit ihrem Investment zufrieden. Dieser Zufriedenheitswert ist auf einem gleich bleibend hohen Niveau.

– 82,5 Prozent wollen ihr Gold behalten, 78 Prozent planen, noch mehr Gold zu erwerben.

– Der Anteil des gesamten Goldvermögens der Deutschen macht nur rund 1,6 Prozent des Gesamtvermögens der deutschen Haushalte aus.

– Der größte Teil des Goldes in der Hand von Privatpersonen wird in der Form von Goldmünzen oder -barren gehalten. Dieser Anteil hat gegenüber 2016 um 220 Tonnen auf 4.925 Tonnen zugelegt, was einem Gegenwert von mehr als 180 Milliarden entspricht.

– Jeder Deutsche über 18 Jahre besitzt im Schnitt 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm Gold in Form von Barren oder Münzen.

– In den vergangenen beiden Jahren haben 25 Prozent der Befragten angegeben, Anlagegold gekauft zu haben und sie haben dabei durchschnittlich 4.730 Euro investiert. Gut die Hälfte der Anleger hat sich dabei für Barren erwärmt (46,5 Prozent klassische Goldbarren und 4,7 Prozent Tafelbarren), ein gutes Drittel setzt auf die optisch meist schöneren Goldmünzen. Der Zahl der Goldkäufer steht eine deutlich geringere Zahl gegenüber, die ihr Gold veräußert haben. Das waren in diesem Zeitraum nur 11 Prozent.

– 78 Prozent der Käufer von Gold geben an, auch weiterhin welches erwerben zu wollen und die Zahl derer, die angibt, das Gold behalten zu wollen, ist gegenüber den Vorjahren nochmals angestiegen auf nunmehr 82,5 Prozent – was die Funktion des Goldes als Wertsicherungsinstrument deutlich unterstreicht.

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Dow und Gold im Fokus

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Der Dow ist aktuell mit einem Aufwärts-Gap unterwegs. Die Aufwärtsseite sieht aktuell gut aus. Bei Gold möchte ich den Abwärtsschub ansprechen, und ob da noch weiter etwas nach unten möglich ist. Wollen Sie unsere heutige Detailanalyse zu Facebook gratis lesen sowie auch alle anderen täglichen Analysen, dann bitte einfach hier anmelden. Es ist und bleibt kostenfrei!

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Gold/Silber

Gold und Öl: Fundamental und charttechnisch analysiert

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Von Naeem Aslam, chief market strategist bei ThinkMarkets

Gold

Das Edelmetall hat wieder einmal „Pech“, es handelt unter dem kritischen Niveau von 1.300 $. Der Grund, warum wir keine Erholung des Goldpreises sehen, ist hauptsächlich auf die Stärke der US-Konjunkturdaten zurückzuführen. Dies hat zwei Auswirkungen: Erstens sind Händler mehr daran interessiert, Geld in riskantere Anlagen zu investieren. Schließlich glauben sie nicht, dass die Fed den gleichen geldpolitischen Kurs beibehalten wird, den sie derzeit vertreten.

Darüber hinaus scheint es, dass auch die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA ziemlich bald gelöst sein werden. Dennoch ist der Goldpreis auf dem aktuellen Niveau aus Gründen der Absicherung sehr attraktiv.

Im Tages-Chart muss der Preis über dem kritischen Niveau von 1276 bleiben. Dies war das bisherige Jahrestief, das der Preis bereits am 21. Januar erreichte. Wenn wir diese Unterstützungszone durchbrechen, ist es wahrscheinlich, dass der Preis seine Bewegung in Richtung der Marke von 1.250 $ fortsetzen wird.

Wir erwarten heute keine größere Bewegung des Goldpreises, ich denke, die Händler werden sich die chinesischen BIP- und Industrieproduktionszahlen (die morgen fällig sind) ansehen. Wenn wir eine Verbesserung dieser Zahlen sehen, wird dies die Nachfrage nach den risikoreicheren Anlagen nur verstärken. Denken Sie daran, dass China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, und eine sich verbessernde Wirtschaftslage nn China bedeutet die Verbesserung der Weltwirtschaft.

 

Öl

Der WTI-Preis bewegt sich im negativen Bereich und baut auf den Verlusten auf, die wir gestern erlebt haben. Im bisherigen Jahresverlauf liegen wir immer noch bei über 36%, eine nicht zu vernachlässigende Leistung. Natürlich wollen Händler etwas Gewinn vom Tisch nehmen, vor allem angesichts der Gewinne, die wir schon  gesehen haben.

Die US-Rohöllagerdaten stehen im Fokus, und wir haben bereits in der letzten Woche einen Anstieg dieser Lagerbestände gesehen. Die steigenden Lagerbestandsdaten haben viele Fragen an die Anleger gestellt, aber niemand scheint bereit, die erneute Ölschwemme wahrzunehmen.

Betrachtet man die Angebot und Nachfrage, so hat Russland seine Ölproduktion deutlich auf 11,25 Millionen Barrel pro Tag reduziert, eine Zahl, die Anfang April erreicht wurde. Die OPEC allein kann die Ölversorgung nicht kontrollieren, sie braucht Unternehmen aus Nicht-OPEC-Ländern. Ein weiterer Grund für den aktuellen Rückgang des Ölpreises ist auch darauf zurückzuführen, dass es auf dem Markt Gerüchte gibt, dass Russland sich nicht länger an die Produktionskürzungen halten wird. Wenn dieses Gerücht Wirklichkeit wird, sehen wir einen ernsthaften Rückschlag des Ölpreises.

In Bezug auf die technische Analyse sehen wir die aktuelle Unterstützung bei einem Niveau von 61 $, und ein Bruch dieser Marke wird die Tür zum nächsten Level öffnen, das bei 58 $ liegt, während der Aufwärtstrend durch das Widerstandsniveau von 64,79 $ begrenzt wird, dem bisherigen Jahreshoch, das der Preis am 9. April erreicht hat.

 

Naeem Aslam

 

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