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Marktgeflüster (Video): Der Kampf

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax kämpft einen harten Kampf um den Widerstandsbereich 10380/90 – und scheint ihn kurz vor Xetra-Schluß zu gewinnen. Dabei sah es zunächst nicht gut aus nach dem Abverkauf in China – aber es war dann aber einmal mehr das Öl, das die US-Indizes stützte: erst schwach nach Beendigung des Streiks in Kuwait, dann aber die Lagerbestände mit geringerem Anstieg als erwartet, und dann das neueste Gerücht, dass es im Mai in Russland zu weiteren Gesprächen über eine Einfreierung der Öl-Produktion kommen werde (wie oft hat man das inzwischen eigentlich gehört? Nie ist etwas passiert!).
Der Dax ist extrem robust und scheint nach oben zu wollen, im Fokus das Kursziel 10520. Hindern können ihn daran nur die US-Indizes mit einer bislang schwachen US-Berichtssaison und einer dabei auffäligen Schwäche der als Frühindikator geltenden Tech-Werte.

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    klack

    20. April 2016 20:40 at 20:40

    Irgendwie scheint am Aktienmarkt die liquiditätsmäßige Blowup – Phase zu laufen,
    überall sind mit festverzinslichen Kapitalanlagen der Staaten Null-Rendite zuerwirtschaften ,da sehen die ca. 2 Prozent Dividende bei Valuewerten für die Kapitalanlagegesellschaften noch lukrativ aus.Die Anlagestrategen des Big Moneys sehen,daß der Markt sich bewegt und setzen daher verstärkt auf steigende Kurse.
    Für kleinmütige Zauderer bleibt in dem Markt ,der Chancen und Risiken ,nur die
    Beobachterrolle von der Seitenlinie.

  2. Avatar

    joah

    20. April 2016 23:27 at 23:27

    Milliardenlücke bei kirchlicher Versorungskasse: wenn, dann soll es anscheinend allen schlecht gehen – sieht nach geplanter Entscheidung aus.

  3. Avatar

    joah

    21. April 2016 01:42 at 01:42

    Und bald drehen bei uns auch noch die Organgespendeten mit einer Waffe in den Händen durch, wenn das dafür notwendige „Material“ erst einmal hier ankommt. Einwas Gutes wäre dem abzugewinnen: das so heiß ersehnte Ende der Warteschlange naht endlich – also immer schön vorsichtig mit den eigenen Wünschen. :-D

  4. Avatar

    klack

    21. April 2016 07:41 at 07:41

    Jetzt holt sich die klerikale Sozialstaatsmafia über die „Flüchtlingsbetreung“,
    die notwendige Kohle über einen staatlichen Obulus wieder rein.
    Aber das ganze System ist verrottet,auch ein Staat, der in der Situation noch die Renten um die 5% erhöht,der hat jede Hoffnung auf vernünftiges Wirtschaften aufgegeben.
    Cést la vie und alles ist hie.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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